Kategorie: Gesundheit

Corona ist ein Riesen-Arschloch und Du?

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Heute veröffentliche ich hier den Artikel zu meinem Video vom 22.03.2020.

Aus Anlass des aktuellen sowohl leichtsinnigen, mehr noch asozialen Verhaltens einiger uneinsichtiger Bürger in unserem schönen Land denke ich, dass es an der Zeit ist, mal einige Dinge das Corona Virus betreffend auf den Punkt zu bringen!

Das CoronaVirus ist ein – sorry für diesen Ausdruck

RIESEN-Arschloch!

Da gibt es immer noch Menschen, die über die Corona Pandemie Witze machen?

Menschen, die es augenscheinlich lustig finden, sich immer noch in Ihrer Freizeit mit anderen Menschen zu treffen und ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen rum sabbern!

Da gibt es doch tatsächlich Menschen, die sich einbilden die Tollsten zu sein, weil sie sich nun anstatt in der Kneipe in einem Baumarkt treffen!

Und es gibt wohl tatsächlich Menschen, die so vor Arroganz strotzen oder wohl eher von ihrer eigenen Dummheit so beherrscht werden, dass sie glauben, das Virus könne ihnen doch gar nichts anhaben?

Diese Menschen haben vor NICHTS Respekt und sind auch noch stolz darauf!

In vielen Lebensmittelgeschäften sind vor den Kassen Markierungen angebracht, um den Kunden ein optisches Signal zu geben, den nötigen Anstand zu anderen Kunden einzuhalten!

Sollen diese Geschäfte nun auch noch Sicherheitsleute einstellen, um die notwendigen Schutzmaßnahmen durchzudrücken?

Ich möchte all diese „Möchte-gern-Menschen“ jetzt, hier und heut fragen, ob es ihnen wirklich völlig egal ist, wenn sie als möglicher Überträger von Viren andere Menschen gefährden?

Oder noch schlimmer, sogar für den Tod anderer Menschen mitverantwortlich sind?

Diese Menschen interessiert sicher auch nicht, dass mittlerweile die Zahl der bestätigten Infektionen in nunserem Land auf mehr als 22.000 gestiegen ist!

Diese Menschen ignorieren in ihrer Selbstverliebtheit, die ich eher als grenzenlose Dummheit erachte, dass es inzwischen Länder gibt, wo alten Menschen die Beatmungsgeräte weg genommen werden, um sie Jüngeren zu geben, und die alten Menschen deswegen sterben müssen!

Es geht diesen Menschen glattweg am Arsch vorbei, dass die Kliniken überall in unserem Land in arger Not sind ausreichend Intensivplätze zu schaffen, dass Ärzte und Pflegepersonal absolut am Limit arbeiten!?

Glauben solche Tagträumer etwa an geheime Wunderkräfte?

Dann gibt es da noch Menschen, die Entscheidungen, welche unsere Regierung zum Schutz aller Bürger treffen musste, weil sie keine andere Wahl hatte, völlig ignorieren?

 Dazu kommen dann auch tatsächlich noch Menschen, die selbst nichts, aber auch gar nichts in die Reihe bekommen, aber glauben, dass Ärzte und Pflegepersonal über geheime Wunderkräfte aus den USA verfügen und demzufolge weder krank, noch müde werden!

Wie kann man derart naiv sein, zu glauben, dass unser Gesundheitssystem, sprich die Ärzte, die Krankenhäuser, die Pflegeeinrichtungen, etc, etc „mal einfach so nebenbei“ abertausend zusätzliche Kranke ganz einfach so verkraften!

Daher noch einmal für alle Uneinsichtigen:

Oberste Priorität ist es, den Anstieg von Neuinfektionen zu verlangsamen!

Dazu ist es notwendig den Anordnungen des Staates Folge zu leisten. Also, außer zum Einkaufen und zu Arztterminen zuhause zu bleiben! Und ansonsten ausreichend Abstand zu anderen Menschen zu halten, Hände zu waschen und in die Armbeuge zu husten und zu niesen!

Mitbürger, die sich nicht daran halten, sind weder cool, noch clever, geschweige denn auch nur in irgendeiner Art und Weise lustig!

NEIN, diese Menschen sind schlicht und einfach einfach Vollidioten und sorry für den Ausdruck, aber in meinen Augen noch größere Arschlöcher, als das Corona Virus!

Bleibt bitte in Euren eigenen vier Wänden, verhaltet Euch endlich solidarisch, schützt Euch selbst und damit auch gleichzeitig Eure Mitmenschen.

Nur gemeinsam und miteinander können wir diese schlimme Krise meistern und in absehbarer Zeit in unseren gewohnten Tagesaublauf zurückkehren.

Zum ersten Mal wird es so kommen, dass wirklich die Zeit alle „Wunden“ heilen wird. DAS ist unsere Chance. Lasst sie und gemeinsam und friedlich wahrnehmen.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Gedanken zum kalendarischen Frühlingsanfang 2020

ext. Bild

Liebe Leserinnen, liebe Leser

am Freitag, dem 20. Marz 2020 ist

kalendarischer Frühlingsbeginn.

ext. Bild

ext. BildZu diesem Zeitpunkt überquert die Sonne von der Erde aus gesehen den Äquator Richtung Norden.

Auf der Nordhalbkugel markiert das den „kalendarischen“ Frühlingsbeginn,
auf der Südhemisphäre beginnt zu diesem Zeitpunkt der Herbst.

Angeblich leidet ja jeder vierte Bundesbürger unter der sogenannten „Frühjahrsmüdigkeit„!
Die Symptome sind ähnlich, wie bei einem Jetlag:
Müdigkeit, Kopfschmerzen und eventuell Verstimmungen.

Aber nach ein paar Wochen ist der Spuk zum Glück vorüber.

Die aktuell teilweise frühsommerlich warmen Temperaturen können sich aber leider nicht durchsetzen. Bereits am ersten Frühlingswochenende zeichnet sich ein für die Jahreszeit zunehmend typischer Wetterabschnitt ab.

Mich persönlich würde es nicht wundern, wenn mein Geburtstag, der wie schon so oft mit Ostern zusammenfällt – dieses Jahr ist es der Karfreitag – sehr kalt wird. Denn auch, wenn der Klimawandel alles durcheinander bringt, gilt immer noch und so möge es bitte für alle Zeit bleiben:

„April, April, der macht, was er will!“

Aber nun wenden wir uns dem sicherlich positivsten Begleiteffekt des Frühlings zu, den viel besagten Frühlingsgefühlen

Die Sonne scheint, die Tage werden länger und vor allem wärmer! Es riecht im wahrsten Sinne des Wortes nach Frühling und wir Menschen empfangen so etwas, wie ein Frühlingsgefühl. Dieses Gefühl lässt uns glücklich sein.

Und ob Frühlingsgefühle tatsächlich von
hormonellen Veränderungen hervorgerufen
werden oder schlicht die Reaktion auf
zunehmendes Licht, Wärme und andere Reize
zu verstehen sind,
ist in Wissenschaftlerkreisen umstritten.

Ist doch eigentlich auch sowas von egal, oder?!

Das Beste,
was man mit Frühlingsgefühlen tun kann,
ist, sie zu genießen, den Schwung in den Alltag mitzunehmen und sich an all den kleinen Dingen, die der Frühling mit sich bringt, zu erfreuen.

 

 

Für mich persönlich bedeutet das Frühlingserwachen:

Menschen lachen, Blumen sprießen, Leben genießen

Späße machen, Frohsinn versprühen, trotz Not und Mühen.

herrliche Sachen, Sonne spüren, ohne Gebühren

zum Leben erwachen, die Erde riechen, nicht verkriechen.

den Garten machen, Pflanzen setzen, Erde schätzen

ext. Bild©Werner M. Heus, 2016

Mit dem Frühling beginnt ja dann auch wieder eine neue „Eiszeit„:
wie in den Jahren zuvor wird sicher
am liebsten wieder
Vanille, Schokolade & Erdbeere verzehrt, während man in der Sonne sitzt und ordentlich Vitamin D auftankt.

Wie auch immer, ich wünsche Euch vom Herzen gerne einen
wundervollen, sonnendurchflutenden
Start in den Frühling 2020

Toi, toi, toi wünscht Euch

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

P.S.:

Es gibt da noch etwas, was mir sehr am Herzen liegt, Ihr Lieben:

 

 

Informationen zum Internationalen Kinderkrebstag 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Samstag, dem 15. Februar ist

INTERNATIONALER KINDERKREBSTAG 2020

VORWORT:
Persönlich bin ich regelrecht schockiert, denn im „Kleinen Kalender“ hier im Internet, den viele Menschen nutzen, um zu schauen, was an einem Tag Besonderes oder Kurioses gibt, wann, wo, welcher Film Premiere hat, etc ist genau dieser Tag nicht erwähnt!

Laut Statistiken erkranken etwa 250.000 Kinder weltweit jährlich an Krebs.

Der heutige Tag ist den vielen kleinen & jugendlichen Patienten gewidmet, die den Kampf gegen Krebs aufnehmen, wofür ich von ganzem Herzen die Daumen ganz doll gedrückt halte.
Wesentlichen Anteil bei der Prävention hat die mentale Gesundheit, die man bereits durch einfache Maßnahmen erzeugen kann:
mit Freunden zusammen Sport machen, das Essen aus frischen Zutaten zubereiten, feiern kann man auch mit alkoholfreien Getränken, die Sonne mit ausreichendem Hautschutz genießen, küssen ohne Zigarettengeschmack.
In Deutschland leben derzeit mehr als 37.000 Menschen, die im Kindesalter eine Krebsdiagnose erhalten haben.

Jährlich erkranken rund 2.000 Kinder/Jugendliche neu an Krebs.

Von einem Tag auf den anderen ändert sich für die jungen Patienten und deren Familien alles:
Es bleibt kein Raum mehr für Unbekümmertheit, denn der Alltag wird von der Krankheit bestimmt. Untersuchungen, Therapien und Ängste beherrschen das Leben der Kinder und ihrer Familien.
In dieser ungeheuer schweren Zeit brauchen die Betroffenen und ihre Angehörigen unsere Hilfe und Solidarität.
Der internationale Gedenktag ist des weiteren auch dazu gedacht, um die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Schwerpunktthema, auch dieses Krebs-Infotages ist die
Personalisierte Medizin“.
Das diesjährige Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet:

„Keine Schmerzen mehr. Keine Verluste mehr.“

Mit diesemMotto heben die Initiatoren hervor, dass sich jeder dem Kampfgegen Krebs anschließen kann, ganz egal, ob als Einzelperson oder in einer Gruppe oder Gemeinschaft.

„Keine Schmerzen mehr. Keine Verluste mehr.“

Das Motto des letzten Jahres, dass jeden Mensch durch verschiedene Maßnahmen zum Handeln anregen sollte, hat mich sehr berührt und war auch von Erfolg gekrönt.
Ein zeitgemäßes Beispiel war das Social Media Projekt „Support through Sport“.
Die Teilnehmer hatten eine „Wir können. Ich kann.“-Botschaft auf eines ihrer Sportgeräte, den Körper oder auch auf die eigene Hand geschrieben und dann ein Foto oder Selfie davon auf eine oder sogar mehrere der unzähligen Social Media Plattformen hochgeladen.
Die Deutsche Krebshilfe sieht Prävention als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an. Aus diesem Grund setzt sich die Organisation auch zusammen mit anderen Beteiligten des Gesundheitssystems dafür ein, dass Lebensbedingungen verändert werden:
Auf dem politischen Parkett fordert die Deutsche Krebshilfe ein vollständiges Tabakwerbeverbot, sowie erhebliche Werbeeinschränkungen für überzuckerte Lebensmittel.
Zudem engagiert sie sich dafür, dass in Kindertagesstätten und Schulen täglich mindestens eine Stunde Sport in den Tagesablauf integriert, Schattenplätze zum Schutz vor starker Sonnenstrahlung installiert sowie gesundes Schulessen und gesunde Pausensnacks angeboten werden.
Zum Schutz vor Hautkrebs bei Beschäftigten, die überwiegend im Freien arbeiten, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe verschiedene UV-Schutzmaßnahmen.
Weiterführende Informationen über den Weltkrebstag, sowie Material zum Thema Krebsprävention finden Interessierte bei der Deutschen Krebshilfe.
Persönliche Beratung bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informations– und Beratungsdienstes der Deutschen Krebshilfe unter der
kostenlosen Rufnummer
0800 / 80708877.
Nachwort:
In der Altersgruppe unter 15 Jahren ist Krebs ganz besonders bösartig, denn die Tumorzellen vervielfachen sich rasend schnell.
Am häufigsten werden Leukämien (Blutkrebs), Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks sowie Lymphknotenkrebs diagnostiziert.
Die Erfolge stetig verbesserter Behandlungsstrategien sind beeindruckend:
Kam die Diagnose Leukämie bei einem Kind noch vor etwa vierzig Jahren einem Todesurteil gleich, überleben heute vier von fünf der jungen Patienten ihre Erkrankung.
Ich drücke von Herzen gerne allen Betroffenen und den Angehörigen die Daumen.
An alle anderen appelliere ich, die o.a. Vorsorgemaßnahmen zu beherzigen und wünsche uns allen einen ruhigen Wintertag mit ganz vielen positiven Momenten
Euer „alter Mann“
Werner Heus

Meine Gedanken zum Welttag der Kranken 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Dienstag, dem 11. Februar, ist:

Welttag der Kranken 2020

Papst Johannes Paul II. führte 1993 den Welttag der Kranken ein, welcher seitdem jährlich am Festtag: „Der Lieben Frau von Lourdes“ (11. Februar) begangen wird.

Bernadette, das einfache, sehr kranke Mädchen von Lourdes erzählt, dass die Jungfrau, die sie als „die schöne Frau“ bezeichnet, sie ganz einfach so ansah, wie man einen Mensch unvoreingenommen ansieht.

Die schlichten Worte beschreiben die ganze Fülle einer menschlichen Beziehung. Die arme, ungebildete und kranke Bernadette fühlt sich von Maria als Mensch angeschaut.

Die „schöne Frau“ sprach zu ihr voller Respekt, ohne sie zu bemitleiden.

Das sollte uns daran erinnern, nein ich finde sogar mahnen, dass jeder Kranke immer eine menschliche Person ist, bleibt und als solche behandelt werden muss!

Kranke, wie natürlich auch oder ganz besonders die Menschen mit Behinderungen, haben ihre unveräußerliche Würde und ihren Platz im Leben!

Sie dürfen nie zu bloßen „Objekten“ verkommen, selbst wenn sie manchmal als passiv erscheinen, was aber in Wirklichkeit ganz, ganz sicher nie der Fall ist, sondern mentale Missstände und auch Scham den Kranken hemmen!

Die Wahl dieses Datums weist auf die geistliche Nähe der Jungfrau Maria zu den Kranken hin.

Der Welttag der Kranken macht dabei auf die Situation der kranken, leidenden und behinderten Menschen in unserer Gesellschaft aufmerksam.

Es wird ganz besonders an diejenigen Menschen gedacht, die den Kranken zur Seite stehen!

Sprich den Angehörigen, den Ärzten, dem Pflegepersonal und den vielen, vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern der diversen Organisationen und Einrichtungen im Gesundheitswesen.

Gleichzeitig ist der heutige Welttag jedoch auch Anlass, um über den Begriff Gesundheit im Detail nachzudenken und Dinge zu hinterfragen.

Wir könnten heute an diesem besonderen Tag der Kranken beispielsweise eine kleine Kerze anzünden! In der aktuellen Zeit, wo ständig Stress, Überanstrengung und oftmals regelrecht Sprachlosigkeit herrschen, würde dieses kleine Ritual, zu einem stillen Zeichen für die unterschiedlichsten Lebenssituationen. Zum Beispiel:

für die Sehnsucht nach neuen Lebensperspektiven,
für Ängste und Befürchtungen,
für Hoffnung, Mut und Zuversicht,
für Wärme und Lebenskraft,
für Bitten und Dankbarkeit.

Und nicht zu guter Letzt natürlich ganz besonders für diejenigen auf unserem Planeten, die die virtuelle Welt dazu nutzen, um offen über Ihre Krankheit(en) zu schreiben. Meist ganz einfach aus dem Grund, um sich mit anderen Mitkranken solidarisch zu zeigen, Mut zu machen oder zum Beispiel bei einer seltenen Erkrankung vielleicht jemanden zum Erfahrungsaustausch zu finden.

Der Text in dem nachstehenden Bild mag für manche Menschen arrogant klingen!

Ich nutze ab und an mal eine der vielen Apps im Netz, die Charaktereigenschaften anhand der Angaben des Profils und der Aktivitäten des Users erstellen. Dabei ist diese Beschreibung zustande gekommen, die mein Herz höher schlagen lässt.

Wenn es meine Kraft erlaubt, was leider aufgrund einer Muskelschwächeerkrankung immer seltender wird, schiebe ich Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung bei kurzen Ausflügen im Rollstuhl. Oder lese ihnen vor.

Vielen bedürftigen Menschen helfe ich bei Anträgen in Sachen Gesundheit, Behinderung bzw. sozialen Angelegenheiten aller Art.

Umso erschreckender ist es, dass angebliche Kranke sich darüber respektlos und menschenwürdig lustig machen und hinter dem Rücken tatsächlich Kranker öffentlich lästern, um damit in sozialen Netzwerken Aufsehen zu erregen…einfach erbärmlich!

Man könnte natürlich auch diesen besonderen Tag sehr sinnvoll dazu nutzen einen Kranken zu besuchen, der naturgemäß in seiner Eigenschaft als Mensch auf Zuwendung oder ein Zeichen der Liebe wartet und mal ganz ehrlich:

wie heilsam können Begegnungen zwischen Kranken und Herzmenschen sein.
Hashtag: #Mentale Gesundheit

Allein schon durch die Begegnung von Mensch zu Mensch spüren Kranke in ihrer aktuellen Situation etwas von Liebe und Geborgenheit.

Ich lebe nach folgenden Grundsätzen:

Hilf den Schwachen, wenn Du Dich selbst stark fühlst,

respektiere die „Alten“ Dein Leben lang!

Hilf den Kranken, solange Du selbst dazu in der Lage bist!

Bedenke, es kann der Tag in Deinem Leben kommen,

wo Du selbst alt, schwach oder sogar schwer krank bist

und vielleicht selbst Hilfe brauchst!

Als Herzmensch bin ich auf derartige Situationen sensibilisiert, als Altenpflegefachkraft mit Helfersyndrom habe ich alle, leider von Menschen festgelegten Grenzen kennengelernt!

Ganz oft habe ich mich über die vielen Steine gewundert, die Menschen in der Lage sind anderenohne mit der Wimper zu zuckenin den Weg zu legen.

Als 2015 selbst schwer erkrankter Mensch erlebe ich nun ständig am eigenen Nervenkostüm die komplette Palette der Sorgen und Nöte, welche damit einhergehen. Beispielsweise einen Grad der Behinderung zugesprochen zu bekommen, der mindestens 50 Prozent beträgt.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne so gesund, wie möglich zu sein, zu bleiben und das stets zu schätzen, aber auch eine Auge und hilfreiche Hände für kranken Menschen zu haben.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Gedanken zum Europäischen Tag der Epilepsie 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Montag, dem 10. Februar, ist:

Europäischer Tag der Epilepsie 2020

Der 24. Aktionstag der Epilepsie-Selbsthilfe in Deutschland, den es seit 1996 gibt, steht jedes Jahr unter einem anderen Leitsatz.

Die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr steht unter dem Motto
Epilepsieneu in der Familie
ext. Bild Mehr als sechs Millionen Menschen alleine in Europa leiden an Epilepsie!

Trotzdem kennen viele Menschen diese Krankheit nicht, denn sie ist weitgehend unsichtbar.

Ins Leben gerufen wurde der Tag durch zwei internationale Organisationen:

die International Liga gegen Epilepsie (ILAE) und das

Internationale Büro für Epilepsie (IBE).

Das Ziel der Veranstalter ist gegen die Diskriminierung Erkrankter sowie deren Ungleichbehandlung in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz vorzugehen.

Ein wichtiges Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und die Gleichbehandlung der Menschen mit Epilepsie in allen Lebensbereichen.

Unter Epilepsie wir eine Gruppe neurologischer Erkrankung bezeichnet,

die spontan auftretende Krampfanfälle gemeinsam haben.

Insgesamt werden diese in zehn unterschiedliche Klassen und Verlaufsformen eingeteilt.

Verursacht werden diese Krampfanfälle durch eine unkontrollierte Entladung von Neuronen innerhalb des Gehirn, die zu völlig unwillkürlichen Verhalten führen .

Epilepsie ist gekennzeichnet durch
spontan auftretende Krampfanfälle.
Dabei kommt es zu vorübergehenden
abnormen Entladungen einiger
Nervenzellverbände in der Hirnrinde.

Der Anfall kann unterschiedliche
Erscheinungsformen haben, je nach Lage
und Umfang des betroffenen Hirnareals.

Manche Anfälle sind von außen kaum sichtbar,
man spricht von einer so genannten Absence,
bei der für kurze Zeit das Bewusstsein aussetzt,
andere äußern sich durch eine Verkrampfung
des Körpers und Zuckungen in Armen und Beinen.

Nur wenn die Anfälle wiederholt auftreten und
sowohl Laborparameter als auch bildgebende
Verfahren eine Neigung zu Krampfanfällen bestätigen,
gilt die Diagnose als gesichert.

Obwohl ein großer Teil der Epilepsie-Patienten
durch Behandlung anfallsfrei leben kann,
werden Betroffene in der Öffentlichkeit weiterhin
oft stigmatisiert.

Um daraus resultierenden Problemen im
sozialen und Arbeitsumfeld vorzubeugen,
wird die Erkrankung sogar häufig verschwiegen.

Dem entgegen treten das
International Bureau for Epilepsy (IBE) und die
International League for Epilepsy (ILAE),
die im vergangenen Jahr den Tag initiierten.

Speziell für den deutschsprachigen Raum
findet am 5. Oktober ein Aktionstag statt, der von der
Deutschen Epilepsievereinigung
1996 ins Leben gerufen wurde.

Zur Behandlung der Epilepsie stehen heute mehr als 20 Arzneistoffe zur Verfügung.

Antiepileptika wirken als »Anfallsblocker« und sollen die Krampf­bereitschaft senken. Als Faustregel gilt: Zwei Drittel der Patienten sind damit gut behandelbar. Viele bekommen gar keine Anfälle mehr. Abgesehen vom Status epilepticus erfolgt die Behandlung rein symptomatisch als Dauertherapie.

Ich drücke allen Betroffenen, den Angehörigen und dem Pflegepersonal von Herzen gerne die Daumen ausreichend Geduld und ein „glückliches Händchen“ im Umgang mit dieser Erkrankung zu haben!

Uns allen wünsche ich einen guten Start in die neue Woche

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Den Tag der Zahnschmerzen 2020 positiv sehen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Sonntag, dem 9. Februar, ist:

Tag der Zahnschmerzen 2020

Im Gegensatz zu den Haien und Elefanten, denen bei Verlust von Natur aus ganz einfach neue Zähne nachwachsen, müssen wir als Menschen unser Leben lang mit 32 Zähnen auskommen.

Da schmerzt es dann auch umso mehr, wenn die eigenen Zähne, bedingt durch Karies, Parodontose oder andere Umstände verloren gehen.

 

Warum nun ausgerechnet der 9. Februar zum Tag der Zahnschmerzen
ausgewählt wurde, ist nicht eindeutig belegt.

Ich vermute jedoch einen Zusammenhang mit
der Schutzheiligen der Zahnärzte: Apollonia,
deren Gedenktag ebenfalls auf den 9. Februar fällt.

Zahnschmerz ist ein Schmerz im Kopfinneren,
der nicht durch Schonhaltung weggeht.

Was hilft gegen Zahnschmerzen?

Da fällt mir ein altes „Hausmittel“ meiner Großmutter ein, was das heißt: kühlen.
Früher waren es in ein Küchentuch eingeschlagene Eiswürfel, die vorübergehende Linderung brachten, heute gibt es Kühl-Akkus oder Kühl-Packs, die man jedoch nicht direkt auflegen, sondern ein Tuch dazwischen legen sollte, um weiteren Schaden zu vermeiden!
Handelt es sich um eine schmerzende, wunde Stelle im Zahnfleisch, dann hilft Salbeitee. Dazu sollten frische Salbeiblätter aufgekocht und nach dem Abkühlen damit der Mund gespült werden, was eine beruhigende Wirkung hervorrufen sollte.
Jedoch machen wir uns nichts vor, denn solche Hausmittel bieten nur kurzfristige Linderung!  Richtige Hilfe bekommt man nur beim Fachmann(frau), sprich dem Zahnarzt!

Dieser Tag wird heute aber nichtgefeiert“ im Sinne von,
sondern an diesem Tag sollen die Bürger etwas
über die Ursachen von Zahnschmerzen lernen und versuchen zu beherzigen.

Die hauptsächlichen Ursachen für Zahnschmerzen sind beispielsweise:
fehlender Zahnschmelz,
Karies und entzündliche Krankheiten, wie etwa
Parodontitis sein, die oft aus mangelnder, mangelhafter oder
falscher Mundhygiene resultieren.

Hashtag: #Bonus bei Eurer Krankenversichung

Aus diesem Grund empfehle ich halbjährlich
eine professionelle Zahnreinigung als Prophylaxe und
den jährlichen Vorsorgetermin beim Zahnarzt.

ext. Bild

Ganz nach dem Motto:
Denn ein sauberer Zahn wird nicht krank!“

ext. Bild

Es können natürlich aber auch rein mechanische
Verletzungen oder Beschädigungen eine Ursache sein.

ext. BildGegen Zahnschmerzen ist im wahrsten Sinne des Wortes kein Kraut gewachsen!

Leider, leider hält kein Hausmittel dem Vergleich mit dem Zahnarzt stand und oftmals wird die Ursache des Zahnschmerzes bereits bei der ersten Behandlung beseitigt,

wie man in der nachfolgenden Karikatur eindrucksvoll erkennen kann.

Meint der Zahnarzt zu seinem Patient:
„Es wird ein wenig weh tun!
Also, beißen Sie die Zähne zusammen
und machen Sie den Mund auf!“

Also, mal mutig:
„Angst“ vor dem Zahnarzt
war doch wohl gestern, oder?

 

Ich wünsche Euch von Herzen gerne gesunde Zähne bzw. den notwendigen Mumm den Weg in eine Zahnarztpraxis als den normalsten Weg der Welt ansehen zu können.

In diesem Sinne einen wundervollen Tag mit positiven Gedanken

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Donnerstag, dem 6. Februar, ist:

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung 2020

Um ganz ehrlich zu sein, laufen mir bereits alleine beim Lesen des Wortes „Verstümmelung“ eisig kalte Schauer über den Rücken! Erst Recht in Verbindung mit dem Wort „Genital„!

Das wirkt auf mich wie ein fürchterliches Horror-Szenario.

Erst im Jahr 2003 wurde der

Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung

ins Leben gerufen, um die Weltöffentlichkeit auf dieses absolut menschenunwürdige Problem aufmerksam zu machen.

Es klingt unglaublich, aber nach Expertenschätzungen sind rund 200 Millionen Mädchen und junge Frauen weltweit von Genitalverstümmelung betroffen.

Bei dieser Genitalverstümmelung, die in vielen Ländern vor allem Afrikas, des Mittleren Ostens, aber auch Asiens, als wichtiges Übergangsritual vom Mädchen zur Frau gilt, wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt.

Die Mädchen sind bei dem Eingriff oftmals nicht einmal 15 Jahre alt!

In den meisten Fällen erfolgt dieser massive Verstoß gegen die Menschenrechte, ohne Narkose, unter unhygienischen Umständen und mit einfachsten Hilfsmitteln wie Glasscherben oder Rasierklingen.

Bei der Genitalverstümmelung wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt. In besonders schwerwiegenden Fällen wird die Vagina zugenäht und nur eine kleine Öffnung belassen.

Für die Frauen und Mädchen hat die Genitalverstümmelung neben lebenslangen Traumata oft Infektionen und Komplikationen bei Geburten zur Folge, die zum Tod führen können.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu 25 Prozent der Betroffenen an den unmittelbaren und langfristigen Folgen sterben.

Viele sterben sogar unmittelbar daran durch Verbluten.

In Deutschland hat sich die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in Hannover dieser Sache angenommen, wobei Jugendliche die Hauptzielgruppe aller Bemühungen sind und versucht positiven Einfluss zu nehmen.

„Erfreulich ist, dass die Verbreitung von Genitalverstümmelung seit dem Jahr 2000 weltweit um fast ein Viertel zurückgegangen ist“, sagt Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW.

„Doch aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums in besonders betroffenen Ländern könnten diese Fortschritte zunichte gemacht werden.

Wenn nicht mehr getan wird, werden weitere Millionen Mädchen und Frauen diese grausame Praktik erleiden müssen. Die internationale Gemeinschaft hat sich in den nachhaltigen Entwicklungszielen dazu verpflichtet,

Genitalverstümmelung bis zum Jahr 2030 abzuschaffen.

Dazu gilt es vor allem, Mädchen und Frauen gleiche Rechte einzuräumen wie Männern und Jungen! Gesetze zu erlassen und auch umzusetzen sowie soziale Normen zu durchbrechen, indem Gemeinden, Familien und Gesundheitspersonal einbezogen werden.

Hier einmal die Rechtsgrundlagen dazu:

Mädchenbeschneidung verstößt gegen die Kinderrechtskonvention von 1989

Laut den UN-Kinderrechts-Konventionen haben Kinder das Recht, in einer Welt aufzuwachsen, in der sie Hoffnung auf Geschlechter-Gleichstellung (Artikel 29) sowie auf Gesundheit, Würde und Selbstachtung (Artikel 39) haben.

Darüber hinaus ruft auch die UNGeneralversammlung in ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs 2030) zu einer Eliminierung von Genitalverstümmelung auf.

Es wird höchste Zeit, diese gravierende Menschenrechtsverletzung endlich zu beenden und Mädchen und Frauen vor unfassbarem Leid zu bewahren!

Dem ist aus meiner Sicht nur hinzuzufügen sowohl durch Aufklärung, als auch durch strenge Kontrollen, nachhaltig entgegen zu wirken!

Euer Kopf schüttelnder „alter Mann“

Werner Heus

 

 

Fürsorglicher Appell zum Weltkrebstag 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Dienstag, dem 4. Februar 2020 ist zum 20. Mal

Weltkrebstag

Laut Statistiken erkranken etwa 500.000 Menschen jährlich bundesweit an Krebs.

Experten schätzen, dass etwa die Hälfte aller Krebsfälle durch einen gesünderen Lebensstil vermeidbar wäre. Zum Beispiel ist es erwiesen, dass regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für mindestens 13 Krebsarten erheblich senkt.
Denn trotz verbesserter Heilungschancen ist Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Etwa jeder zweite Bundesbürger erkrankt im Laufes seines Lebens an Krebs.
Daran können und müssen wir etwas ändern! 
Einen ganz wesentlichen Anteil bei der Prävention hat die mentale Gesundheit, die man bereits durch einfache Maßnahmen erzeugen kann:
mit Freunden zusammen Sport machen, das Essen aus frischen Zutaten zubereiten, feiern kann man auch mit alkoholfreien Getränken, die Sonne* mit ausreichendem Hautschutz genießen, und küssen ohne Zigarettengeschmack.
*Im Netz ist vor DER „Sonne“ ganz besondere Vorsicht geboten!
Experten schätzen, dass rund 40 Prozent aller Krebsfälle durch einen gesunden Lebensstil vermeidbar wären. 
Gesunder Lebensstil bedeutet in jedem Fall zu gewinnen und nicht zu verzichten. Und ist ganz einfach die beste Möglichkeit, einer Krebserkrankung aktiv vorzubeugen.
Sich ausreichend bewegen, ausgewogen ernähren, normales Körpergewicht halten, wenig Alkohol trinken, vorsichtig Sonnenbaden und rauchfrei zu leben, das sind alles Dinge des täglichen Lebens, die jeder selbst beeinflussen kann.

Die Diagnose Krebs verändert nicht nur schlagartig das Leben des Betroffenen.

Sondern auch das Leben von Familie und Freunden. Viele Angehörige leiden oft im Stillen:

Sie haben Ängste und Sorgen, wollen aber für den Erkrankten stark sein und stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück. „Die Deutsche Krebshilfe unterstützt sowohl Krebsbetroffene als auch ihre Angehörigen. Sie zeigt auf, wo die Familie und andere Bezugspersonen praktische, soziale und psychologische Hilfe finden! Das stellt eine wesentliche Unterstützung dar!

Darüber hinaus setzt sich die Deutsche Krebshilfe dafür ein, dass auch die Bedürfnisse der Angehörigen in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden.

Der internationale Gedenktag ist gedacht, um die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Schwerpunktthema des Krebs-Infotages ist die „Personalisierte Medizin“.
Das Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet auch in diesem Jahr wieder:
ICH BIN UND ICH WERDE
Das Motto des Jahres 2018 sollte jedermann durch verschiedene Maßnahmen zum Handeln aufrufen und ich finde die diversen Reaktionen als so wertvoll, dass ich noch einmal kurz darauf eingehe.
Ein zeitgemäßes Beispiel war das Social Media Projekt „Support through Sport“.
Die Teilnehmer schrieben eine „Wir können. Ich kann.“-Botschaft auf eines ihrer Sportgeräte, den Körper oder auch auf die eigene Hand und luden dann ein Foto/Selfie davon auf eine oder sogar mehrere der unzähligen Social Media Plattformen hoch.
Im Jahr 2019 lag der Schwerpunkt darauf, über die Möglichkeiten der Krebsprävention und der Krebsfrüherkennung sowie die aktuellen Entwicklungen auf den Gebieten der Diagnose, Therapie und Nachsorge verstärkt zu informieren.

Die Deutsche Krebshilfe sieht Prävention als eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft an.

Aus diesem Grund setzt sich die Organisation auch zusammen mit anderen Beteiligten des Gesundheitssystems dafür ein, dass Lebensbedingungen verändert werden:
Auf dem politischen Parkett fordert die Deutsche Krebshilfe ein vollständiges Tabakwerbeverbot, sowie erhebliche Werbeeinschränkungen für überzuckerte Lebensmittel.
Als Ergebnis der Bemühungen und Forschungen im vergangenen Jahr sollen 2020 in unserem Land vier neue Krebszentren entstehen!
Zudem engagiert sie sich dafür, dass in Kindertagesstätten und Schulen täglich mindestens eine Stunde Sport in den Tagesablauf integriert, Schattenplätze zum Schutz vor starker Sonnenstrahlung installiert sowie gesundes Schulessen und gesunde Pausensnacks angeboten werden.
Zum Schutz vor Hautkrebs bei Beschäftigten, die überwiegend im Freien arbeiten, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe verschiedene UV-Schutzmaßnahmen.
Weiterführende Informationen über den Weltkrebstag, sowie Material zum Thema Krebsprävention finden Interessierte bei der Deutschen Krebshilfe.
Persönliche Beratung bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informations- und Beratungsdienstes der Deutschen Krebshilfe unter der
kostenlosen Rufnummer: 0800 / 80708877.
Ich drücke von Herzen gerne allen Betroffenen und den Angehörigen die Daumen.
An dieser Stelle möchte ich jedoch eindringlich an alle anderen appellieren, die o.a. Vorsorgemaßnahmen zu beherzigen!
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen möglichst erfolgreiche neue Woche
Euer „alter Mann“
Werner Heus

Tag der männlichen Körperpflege 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser

heute, am Montag, dem 3. Februar, ist:

Tag der männlichen Körperpflege 2020

Auch als Angehöriger des männlichen Geschlechtes hat man es nicht wirklich einfach, liebe Damen! Ihr wünscht Euch einen emotionalen Partner, der Euch zuhört und Euch versteht.

Gleichzeitig soll er Haus und Hof beschützen, Verantwortung für die Familie übernehmen und tragen, ein möglichst sexy Liebhaber sein und natürlich auch gut aussehen.

Manchmal ist es gar nicht so leicht, das alles unter einen Hut zu bekommen.

Echte“ Männer, wie zum Beispiel ein David Beckham, machten uns jedoch eindrucksvoll vor, wie es geht:

neben einem ansehnlichen Körper, hat er auch noch eine wunderschöne Frau, vier Kinder und er legt ganz wie selbstverständlich Wert auf Körperpflege.

In seinem Sog begannen etliche Männer die Körperpflege bewusster zu leben, auf Mode- und Beauty-Trends zu achten und auch dazu zu stehen.

Seit Jahren werben nun gutaussehende Schauspieler und Prominente aus der Sportszene für „Nivea for Men“ und „L’Oréal Men Expert“, die zu den absoluten Marktführern von Produkten für Männer in Deutschland gehören.Viele Zeitschriften und Magazine sind voll von Markenwerbung, die Männer im neuesten Look zeigen und beispielsweise für die angesagtesten Düfte werben.

Stärker auf sein Äußeres zu achten, ist für viele Männer im Laufe der Jahre nun beinahe schon zur Normalität geworden.

Als examinierte Altenpflegefachkraft möchte ich ganz kurz auf die Körperpflege in Pflegeeinrichtungen eingehen:

Gerade dort spielen die Hygiene, ebenso wie auch die Körperpflege unabhängig vom Geschlecht eine ganz wesentliche Rolle!

Zum einen im Rahmen der Prophylaxe (Dekubitus, etc) zum anderen natürlich für das Wohlbefinden und ebenso auch im Sinne der Gemeinschaft.

Der Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse (VKE) hat in einer Studie herausgefunden, dass Männer heute im Durchschnitt fast schon eine halbe Stunde im Bad brauchen. Zwölf Prozent der Männer schminken sich mit Abdeckstift und Puder, 13 Prozent besuchen Kosmetikstudios, 15 Prozent nutzen regelmäßig Selbstbräuner.

Und so manch einer bedient sich gar – nicht mal mehr still und heimlich, sondern hochoffiziell – an den Cremes und Wässerchen seiner Partnerin.

Die Studie hat ebenfalls aufgezeigt, dass sich heutzutage fast die Hälfte aller Männer selbst manchmal mit Pflege- und Kosmetikprodukten belohnt.

Man lese und staune, aber neben Duschgel und Deo stehen bei Männern oft mehr als ein Dutzend anderer Flaschen und Tuben im Badezimmerschrank.

Neben regelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio, werden die Brusthaare rasiert, weil es ohne die lästigen Härchen muskulöser ausschaut.

Auch Bodylotion, Styling-Gel und Parfum gehören bei immer mehr Männern zur täglichen Routine. Bevor es aus dem Haus geht, wird zwischen Düften von Hugo Boss, Davidoff oder Giorgio Armani gewählt.

Tja, liebe Damen: was sagt Ihr nun?

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen so richtig wundervollen Start in die neue Woche mit vielen angenehmen Männerdüften und gepflegten männlichen Hautbildern

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

Kritische Gedanken zum Welt-Lepra-Tag 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Sonntag, dem 26. Januar, ist:

Welt-Lepra-Tag 2020

Für mich persönlich liest es sich Jahr für Jahr immer wieder erschreckend, dass es in unserem Zeitalter überhaupt noch Lepra gibt und nicht nur das:

die Zahlen an Neuerkrankungen steigen ständig!

Mehr als 230.000 waren es im Jahr 2018, damit mindestens 12.000 mehr als im Jahr davor. Aktuell sind es immer noch rund 200.000! Das ist bei einer bereits aus biblischen Zeiten bekannten Krankheit durchaus ernst zu nehmen.

Positiv anzumerken ist jedoch, dass aufgrund guter medizinischer Erfolge alleine die Zahl erkrankten Kinder um 3 Prozent auf 18.200 zurückgegangen ist und die Zahl sichtbarer Behinderungen, die bereits während der Diagnose aufkamen, sogar um fast 9 Prozent auf „nur“ noch 12.800 Erkrankte.

Diese Werte beruhen auf die weltweit hervorragende Lepra-Kontrollarbeit.

Im Jahr 1954 von dem „Apostel“ der Leprakranken, Raoul Follereau, ins Leben gerufen, ist der WeltLepraTag heute in mehr als 130 Ländern der Erde fester Bestandteil, um auf auf das Schicksal der Betroffenen aufmerksam zu machen, denn der

Kampf gegen Lepra ist auch ein Kampf gegen Vorurteile!

 

 

Ebenso erschreckend ist auch die Anzahl an Menschen, die nach einer erfolgreichen Therapie dann letztendlich doch durch die Spätfolgen einer früheren LepraErkrankung teils schwerste Behinderungen erleiden.

Wenn Lepra rechtzeitig erkannt wird, ist sie ohne Folgen heilbar. Haben die Bakterien jedoch die Nerven schon zu stark geschädigt, bleiben oft schwere Behinderungen! Typisch sind dabei Verstümmelungen an Armen und Beinen!

  Betroffene werden noch immer ganz häufig gemieden, regelrecht diskriminiert, von ihrem Arbeitgeber entlassen und sogar aus dem Familienverbund verstoßen.

 

 

Weltweit sind davon rund vier Millionen Menschen betroffen.

Bei Reihenuntersuchungen wurden alleine in Indien im Rahmen der Polio-Impfungen mehr als 30.000 neue Lepra-Erkrankungen festgestellt! Ohne die Diagnose wäre die Krankheit wohl erst nach ihrem Ausbruch festgestellt worden, was dann in der Folge wiederum zu einer stark erhöhten Ansteckungsgefahr für andere Menschen geführt hätte.

Das zeigt deutlich, dass noch viel mehr unternommen werden muss, um die Lepra endgültig zu besiegen. Eine Impfung zur Heilung der Krankheit wäre ein großer Schritt auf diesem Weg, jedoch die hohen Kosten für die Erforschung einer derartigen Impfung sind kaum zu finanzieren.

Prophylaxe, wie beispielsweise ein vorbeugendes Medikament, welches die Ansteckungsgefahr verhindern oder zumindest verringern könnte, ist laut Auskunft der Fachleute weniger kostenintensiv und daher leichter umzusetzen.

Die DEUTSCHE LEPRA- UND TUBERKULOSEHILFE E.V. (DAHW)

erforscht seit geraumer Zeit in Tansania eine mögliche Prophylaxe und weitere Teams erforschen das gleiche Mittel in witeren anderen gefährdeten Ländern.

Wenn alles planmäßig verlaufen sollte, werden wir nun endlich im Laufe diesen Jahres wissen, ob dieses Mittel erfolgreich eingesetzt werden kann, was ein weiterer Meilenstein in der Geschichte dieser Erkrankung sein würde.

Wem das Schicksal von Lepra betroffener Menschen am Herzen liegt, ist bei der DAHW jederzeit willkommen, denn es wird Hilfe gebraucht!

Ob als Spende oder als ehrenamtliches Engagement ist klares Ziel, dass weniger Menschen an Lepra und deren Folgen leiden müssen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne möglichst den Gesundheitszustand in einem erträglichen Maß halten zu können und einen erholsamen Wintertag.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

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