Kategorie: Gedankenaustausch

Gedanken am Tag der grundlosen Nettigkeiten 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

prima, prima, prima, denn am heutigen Montag, dem 17. Februar, ist:

Tag der grundlosen Nettigkeiten 2020

Das ist wieder einer dieser Tage gemäß dem Kleinen Kalender der Raum für Gedanken in vielen Richtungen gibt! Als Erstes stellt sich mir die Frage:

Braucht es immer einen Grund für Nettigkeiten?

Ich denke jeder von uns hat tagtäglich die oder sogar mehrere Möglichkeit(en) um nett zu sein, Nettigkeit zu zeigen oder sogar Nettigkeiten auszutauschen ohne das es eines bestimmten Grundes bedarf! 

Ziel des Tages ist Güte auszuüben.

Wobei Güte für eine freundliche und wohlwollende Haltung anderen gegenüber steht und um Nettigkeit zu fördern.

Und da sehe ich Möglichkeiten ohne Ende:

einem Freund einfach mal einfach so eine Postkarte schreiben oder einem ganz besonders lieben Menschen einen handgeschriebenen Brief

einem anderen Mensch die Tür aufhalten

eine völlig unbekannte Person auf der Straße anlächeln, einen guten Tag, Weg oder was auch immer zu wünschen

jemandem einfach so ein Getränk spendieren

eine wildfremde Person mal zu loben

einem Obdachlosen ein Brötchen oder einen Kaffee spendieren

auf der Straße ein Lied singen oder trällern und damit vielleicht rundum gute Laune verbreiten

das Flaschenpfand spenden anstatt es sich auszahlen zu lassen 

eine fremde Person mit unter den Schirm lassen, wenn es regnet

auf einer Überweisung einen netten Gruß als Grund schreiben, um für eine positive Überraschung beim Empfänger zu sorgen

einem fremden Menschen ein ehrliches Kompliment machen 

Für mich persönlich ist es sehr gut zu wissen, dass es auch in der virtuellen Welt neben Hirnlosen, Sexprotzen, Vollpfosten und Cyber-Mobbern der übelsten Art ganz, ganz viele Menschen gibt, die wie man im Volksmund so sagt, das Herz am rechten Fleck und Anderen einfach mal so und völlig grundlos eine Freude bereiten.

Ganz besonders erfüllen mich meine Freunde, Fans und die Mitglieder meiner Gruppen und Initiativen mit echtem Stolz, denn sie sind immer für eine Überraschung gut!

Ich bin sicher, dass meine virtuellen Weggefährten diesen Gedanken auch weiterhin in sich tragen werden, denn wenn jeder achtsam und freundlich mit seinen Mitmenschen umgeht und ihnen mit einem Lächeln begegnet, wird ihm selbst auch ausreichend Gutes widerfahren.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen von Herzen gerne einen perfekten Start in die neue Woche und ganz viele Nettigkeiten, die unseren Alltag ganz einfach freundlicher machen

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

Warum feiern die Jecken und Narren Karneval?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun kommt die 5. Jahreszeit langsam so richtig in Schwung.

In vier Tagen ist schon

Weiberfastnacht

Manch einer fragt sich vielleicht:

Warum wird Karneval gefeiert?

Gleich aus drei Gründen ist er historisch von Bedeutung:

Zum Ersten diente die „alemannische Fastnacht“ dazu, den Winter zu vertreiben.

Bunt verkleidet und mit teuflischen Masken ausgestattet, zogen die Germanen im Frühjahr durch die Straßen und machten mit Trommeln und Rasseln Krach, wodurch die bösen Dämonen und Geister des Winters verjagt werden sollten.

Zum Zweiten spielt sie für die Christen eine wesentliche Rolle, denn es ist die letzte Gelegenheit, um vor der Fastenzeit noch mal ausgiebig zu essen und zu trinken, sich verrückt zu kleiden und ausgelassen zu feiern.

Zu „Karneval“, was aus dem Lateinischen stammt und so viel wie „Fleisch, lebe wohl“ bedeutet, kommt noch ein letztes Mal alles auf den Tisch, was in den folgenden 40 Tagen bis Ostersonntag verboten ist.

Aschermittwoch markiert dann das Ende der Feierei und den Anfang des Verzichts. Mit dieser Tradition sollen die Christen der Kreuzigung und Auferstehung Jesu gedenken.

Der dritte Ursprung von Karneval liegt im Altertum. Damals wurde die fünfte Jahreszeit noch „Saturnalienfest“ genannt. An diesem Tag tauschten die Herren und die Diener des Römischen Reiches die Rollen:

Die Armen ließen es sich gut gehen und die Reichen mussten schuften.

DAS sollte unbedingt wieder eingeführt werden, finde ich persönlich … zwinker.

Wenn in Köln, Mainz und Düsseldorf Millionen von Narren singend und lachend 
durch die Straßen ziehen, weiß jeder: 

Es ist Rosenmontag

Für die, die feiern ist die ‚fünfte Jahreszeit‘ die größte Party der Welt, aber
für Polizei und Rettungsdienste einer der härtesten Jobs des Jahres. 

 

Was hat es mit diesem Brauch auf sich?

ext. Bild

Die tollen Tage werden jedes Jahr mit der Weiberfastnacht eingeläutet 
und enden am Fastnachtsdienstag
Sie sind kaum zu verpassen, denn selbst wer nicht in einer der 
Karnevalshochburgen wohnt, sieht im Fernsehen auf allen Programmen 
Funkenmariechen fröhlich durch die Gegend hüpfend
und Büttenredner das bunte Publikum erheitern. 

Ursprünglich wurde Karneval gefeiert, um die letzten Tage vor der Fastenzeit 
zu genießen. 

Der Fastnachtssonntag ist immer der siebte Sonntag vor Ostern.

ext. Bild

Karneval –  Fleisch, leb wohl

ext. Bild

Die Bedeutung von Karneval, Fasching und Fastnacht bezieht sich 
auf die anstehende siebenwöchige Fastenzeit, 
die am Aschermittwoch beginnt und 
in der Nacht auf Ostern endet. 

Die Fastenzeit soll an Jesus Christus erinnern,  
wie er 40 Tage lang fastend und betend 
in der Wüste verbrachte. 
Traditionell verzichten gläubige Christen 
während dieser Zeit auf Fett, Fleisch und Milchprodukte.

ext. Bild

 

Während sich die verkleideten Spaßvögel in Köln Alaaf!‘ zurufen, ist in Mainz und vielen anderen Städten der Ausdruck Helau!“ verbreitet. 

Kölle Alaaf bedeutet dabei so viel wie „Köln über alles“, 
Helau hingegen steht für ‚hell auf‘ und soll darauf hindeuten, dass es sich bei den Mainzer Jecken um besonders aufgeweckte Leute handelt.

So, und nun wisst Ihr doch Bescheid, oder?

Als echter Kölscher Jung und bekennender Jeck freue ich mich wie jedes Jahraber so was von auf die 5. Jahreszeit! Und bin gespannt, was die Session 2020 an hoffentlich netten, närrischen Überraschungen bereit hält.

Uns allen wünsche ich von Herzen gerne einen wundervollen Sonntag mit vielen herrlichen Sonnenstrahlen

Euer „alter Mann“

Werner Heus


Durchatmen zum Ehrentag der Singles 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gestern ist mit dem Valentinstag, dem nach Weihnachten wohl zweitgrößten KommerzFeiertag mit riesigen Gewinnen für viele Geschäftszweige in unserem Land in die Geschäftsbücher eingegangen.

Nun bin ich mal gespannt, wie es heute am Samstag, dem 15. Februar, wird, denn es ist: 

Ehrentag der Singles 2020

Ich war gestern teilweise etwas schockiert, denn so dermaßen viele Herzchen in allen Größen und gespickt mit abgedroschenen Sprüchen und Grüßen zum Valentinstag von Menschen in sozialen Netzwerken, die geschieden, verwitwet oder angeblich Singles sind, verwundern mich doch sehr.

O.k., ich weiß bei vielen ist es lieb gemeint, aber ich selbst gehöre nicht zu den Menschen, die mit dem Strom schwimmen, sich selbst etwas vormachen und alles im Leben ohne Nachzudenken so einfach als gegeben hinnehmen.

Gefreut habe ich mich über diejenigen, die zwar den Liebenden und den Verliebten Grüße zukommen lassen haben, aber eben das auch entsprechend formuliert haben.

Besonders haben mir Damen Freude bereitet, die als Witwe mal ihr Herz öffnen, Trost von einem Freund annehmen können, aber cool eine Lustige Witwe“ nach außen verkörpern.

Diese Damen haben meinen vollsten Respekt!

So, nun aber zurück zum Thema des heutigen Tages, denn es ist ja der

Ehrentag der Singles 2020

Single zu sein, ist für sehr viele Menschen ein Beziehungsstatus, den es möglichst schnell zu ändern gilt. Hashtag: #Torschlusspanik

Aber mal ganz unter uns: warum denn eigentlich?

Auch, wenn ich gut fünfeinhalb (5.5) Jahre zu spät erkannt habe, dass es im fortgeschrittenen Alter keine bessere Lösung gibt, als Single zu sein und auch zu bleiben!

Ich war bereits ein paar Jahre Single, bevor ich mich zwei Mal auf „Damen“ aus dem Internet eingelassen habe. Beide waren bereits über 50 Jahre alt. Leider hatten beide nichts Gutes im Sinne und ich habe sowohl finanziell, materiell, sowie gesundheitlich erhebliche Einbußen gehabt. 

Darüber hinaus habe ich jegliches Vertrauen gänzlich verloren und werde nach diesen Erfahrungen Single bleiben! Aus Selbstschutzgründen ebenso wie aus Überzeugung.

Es spricht sehr, sehr vieles dafür. zum Beispiel, dass man kreuz und quer im Bett liegen kann ohne Angst haben zu müssen, dass einem jemand die Bettdecke mopst … 

Und ich werde nie wieder ein Bett kaufen, bei einer „Dame“ aufbauen, damit der bereits lange feststehende Nachfolger dann schön bequem darin liegen kann

(dieses „Vergnügen“ hatte ich gleich in zwei Beziehungen hintereinander!).

Ich habe diese ganz gezielten und von langer Hand geplanten Demütigungen selbst nach zweieinhalb Jahren noch nicht verwunden! So derart menschen-unwürdiges Verhalten kommt in meinem Gedankengut ganz einfach nicht vor!

So etwas muss sich niemand antun und mir bleibt hier nur zu appellieren, dass sobald sich die ersten Anzeichen für Narzissmus zeigen, „den Hut zu nehmen“ und fort zu gehen! Ansonsten wird man immer und immer wieder verzeihen, sein eigenes Ich ganz hinten anstellen müssen, um dann Stück für Stück gaaaaaanz langsam elendig „vor die Hunde zu gehen“.

Passt bitte gut auf Euch auf, seid auf der Hut, lest zwischen den Zeilen und hört zwischen den Wörtern, vor allem, wenn das Gegenüber Euch bei der Suche nach Aufmerksamkeit und konstruktiven Gesprächen dauernd nur den Hintern zuwendet und aus dem Fenster schaut, denn da gibt es dann wirklich nur eine einzige Devise:

Sachen packen, Beine in die Hand nehmen und nichts, wie weg.

Ich bin aktuell, obwohl ich gerne in Gesellschaft bin, glücklich, zufrieden und vor allem Stolz Single zu sein.

Lieber alleine, als in einer völlig einseitigen Partnerschaft einsam sein und zugrunde gehen!

Uns allen wünsche ich von Herzen gerne eine ebenso friedliche, wie auch fröhliche und zufriedene Zukunft.

Sowie ein prächtiges, schönes Wochenende mit vielen wärmenden Sonnenstrahlen

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

 

P.S.:

Nehmt es bitte mit Humor ,

wenn Ihr erkannt werdet

und

Kritische Gedanken am Valentinstag 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am heutigen Freitag, dem 14. Februarist:

Valentinstag

der Tag der Liebe und der Liebenden

 
ext. Bild
Der
Valentinstag
am 14. Februar gilt in einigen Ländern
als Tag der Liebenden.
Blumen, Gedichte, Küsse und Liebesbeweise aller Art –
der 14. Februar ist ein ganz, ganz besonderer Tag für Verliebte.
Einige kritische Menschen, so wie ich, halten den Valentinstag ja für eine gewinnträchtige Erfindung der Floristen, Juweliere und der Süßwarenindustrie –
aber das ist er nicht gänzlich, also keine Bange.

Wie der Valentinstag nun genau entstanden ist, ist unklar!

Um ganz ehrlich zu sein: mir erschliesst sich der „Sinn“ dieses Tages ganz und gar nicht! Wenn man sich wirklich liebt, braucht da doch solch einen Tag nicht, oder?
Der „Brauch“ geht auf einen christlichen Märtyrer
namens Valentinus oder Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo zurück,
welcher der Überlieferung zufolge das Martyrium durch Enthaupten erlitten haben soll.
Valentin von Terni ist ein Heiliger in der römisch-katholischen Kirche, der auch als Schutzpatron der Liebenden verehrt wird.
Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I. für die gesamte Kirche eingeführt.
1969 wurde er dann jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch in einigen Gegenden rund um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden.
So richtig an Bekanntheit gewann der Valentinstag im deutsch-sprachigen Raum
durch den Handel mit Blumen! Besonders jedoch durch die intensive Werbung der Blumenhändler und der Süßwarenfabrikanten, die für mich persönlich mittlerweile derart intensiv und nicht mehr nachvollziehbar zugenommen hat! Es kann einem schon Angst und Bange werden.
Und diese Werbung geht bereits Wochen vorher los.

Man hat das Gefühl, dass jeder Hersteller um die Gunst der Kunden buhlt.

Jährlich werden 6.600 Tonnen Rosen im Wert von ca. 31 Millionen Euro aus Kenia nach Deutschland importiert. Zum Valentinstag setzt die Lufthansa sogar Sonderflüge ein, um die benötigten Rosen pünktlich in die Läden zu bekommen!
Nicht nur das die Rosenfarmen riesige Mengen kostbares Wasser verbrauchen – pro Farmsind es  ca. 20.00 Kubikmeter pro TAG! Sie bringen dem Land selbst kaum Geld ein.
Die Arbeiter werden mit Hungerlöhnen abgespeist, die Farmen gehören zum größten Teil Indern, Briten und Niederländern. Die zahlen vor Ort kaum Steuern, denn ihre fetten Gewinne machen sie im Ausland. Auf dem Weg von Kenia bis in den deutschen Laden hat sich der Preis einer Rose bereits verdreifacht, am Valentinstag kommt dann nochmal ein Vielfaches oben drauf.
Stellen wir uns so fairen Handel mit Afrika vor ???
Es wäre an der Zeit, auch beim Kauf einer Rose über deren Herkunft nachzudenken und sich zu fragen, ob wir das alles unterstützen wollen?

Mir stellt sich da ganz deutlch eine Frage, welche ich an Euch weitergeben möchte:
Geht es hier nur wirklich nur noch um
Kommerz
oder
berührt dieser Tag tatsächlich noch hier und da das

 

Wie dem auch sei, wer meint diesen Tag ausgiebig feiern zu müssen, bitte sehr und ganz viel ehrliche Freude von Herzen gerne gewünscht.
Ich habe mir für meine virtuellen Freunde, wo ich von vielen die Schicksale mit der ach so tollen „einzig wahren Liebe“ kenne, etwas ganz besonderes ausgedacht.
Für alle gebrochenen Herzen habe ich diese Werkstatt eingerichtet.
Und ich kann Euch verbindlich versichern, dass dieser „alte Mann“ vom Fach ist, sowie schnell und gründlich arbeitet!
Uns Allen wünsche ich ebenso von Herzen gerne einen wundervollen Wintertag mit ganz vielen positiven Momenten
Euer „alter Mann“
Werner Heus

Meine Gedanken zum Welttag der Kranken 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Dienstag, dem 11. Februar, ist:

Welttag der Kranken 2020

Papst Johannes Paul II. führte 1993 den Welttag der Kranken ein, welcher seitdem jährlich am Festtag: „Der Lieben Frau von Lourdes“ (11. Februar) begangen wird.

Bernadette, das einfache, sehr kranke Mädchen von Lourdes erzählt, dass die Jungfrau, die sie als „die schöne Frau“ bezeichnet, sie ganz einfach so ansah, wie man einen Mensch unvoreingenommen ansieht.

Die schlichten Worte beschreiben die ganze Fülle einer menschlichen Beziehung. Die arme, ungebildete und kranke Bernadette fühlt sich von Maria als Mensch angeschaut.

Die „schöne Frau“ sprach zu ihr voller Respekt, ohne sie zu bemitleiden.

Das sollte uns daran erinnern, nein ich finde sogar mahnen, dass jeder Kranke immer eine menschliche Person ist, bleibt und als solche behandelt werden muss!

Kranke, wie natürlich auch oder ganz besonders die Menschen mit Behinderungen, haben ihre unveräußerliche Würde und ihren Platz im Leben!

Sie dürfen nie zu bloßen „Objekten“ verkommen, selbst wenn sie manchmal als passiv erscheinen, was aber in Wirklichkeit ganz, ganz sicher nie der Fall ist, sondern mentale Missstände und auch Scham den Kranken hemmen!

Die Wahl dieses Datums weist auf die geistliche Nähe der Jungfrau Maria zu den Kranken hin.

Der Welttag der Kranken macht dabei auf die Situation der kranken, leidenden und behinderten Menschen in unserer Gesellschaft aufmerksam.

Es wird ganz besonders an diejenigen Menschen gedacht, die den Kranken zur Seite stehen!

Sprich den Angehörigen, den Ärzten, dem Pflegepersonal und den vielen, vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern der diversen Organisationen und Einrichtungen im Gesundheitswesen.

Gleichzeitig ist der heutige Welttag jedoch auch Anlass, um über den Begriff Gesundheit im Detail nachzudenken und Dinge zu hinterfragen.

Wir könnten heute an diesem besonderen Tag der Kranken beispielsweise eine kleine Kerze anzünden! In der aktuellen Zeit, wo ständig Stress, Überanstrengung und oftmals regelrecht Sprachlosigkeit herrschen, würde dieses kleine Ritual, zu einem stillen Zeichen für die unterschiedlichsten Lebenssituationen. Zum Beispiel:

für die Sehnsucht nach neuen Lebensperspektiven,
für Ängste und Befürchtungen,
für Hoffnung, Mut und Zuversicht,
für Wärme und Lebenskraft,
für Bitten und Dankbarkeit.

Und nicht zu guter Letzt natürlich ganz besonders für diejenigen auf unserem Planeten, die die virtuelle Welt dazu nutzen, um offen über Ihre Krankheit(en) zu schreiben. Meist ganz einfach aus dem Grund, um sich mit anderen Mitkranken solidarisch zu zeigen, Mut zu machen oder zum Beispiel bei einer seltenen Erkrankung vielleicht jemanden zum Erfahrungsaustausch zu finden.

Der Text in dem nachstehenden Bild mag für manche Menschen arrogant klingen!

Ich nutze ab und an mal eine der vielen Apps im Netz, die Charaktereigenschaften anhand der Angaben des Profils und der Aktivitäten des Users erstellen. Dabei ist diese Beschreibung zustande gekommen, die mein Herz höher schlagen lässt.

Wenn es meine Kraft erlaubt, was leider aufgrund einer Muskelschwächeerkrankung immer seltender wird, schiebe ich Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung bei kurzen Ausflügen im Rollstuhl. Oder lese ihnen vor.

Vielen bedürftigen Menschen helfe ich bei Anträgen in Sachen Gesundheit, Behinderung bzw. sozialen Angelegenheiten aller Art.

Umso erschreckender ist es, dass angebliche Kranke sich darüber respektlos und menschenwürdig lustig machen und hinter dem Rücken tatsächlich Kranker öffentlich lästern, um damit in sozialen Netzwerken Aufsehen zu erregen…einfach erbärmlich!

Man könnte natürlich auch diesen besonderen Tag sehr sinnvoll dazu nutzen einen Kranken zu besuchen, der naturgemäß in seiner Eigenschaft als Mensch auf Zuwendung oder ein Zeichen der Liebe wartet und mal ganz ehrlich:

wie heilsam können Begegnungen zwischen Kranken und Herzmenschen sein.
Hashtag: #Mentale Gesundheit

Allein schon durch die Begegnung von Mensch zu Mensch spüren Kranke in ihrer aktuellen Situation etwas von Liebe und Geborgenheit.

Ich lebe nach folgenden Grundsätzen:

Hilf den Schwachen, wenn Du Dich selbst stark fühlst,

respektiere die „Alten“ Dein Leben lang!

Hilf den Kranken, solange Du selbst dazu in der Lage bist!

Bedenke, es kann der Tag in Deinem Leben kommen,

wo Du selbst alt, schwach oder sogar schwer krank bist

und vielleicht selbst Hilfe brauchst!

Als Herzmensch bin ich auf derartige Situationen sensibilisiert, als Altenpflegefachkraft mit Helfersyndrom habe ich alle, leider von Menschen festgelegten Grenzen kennengelernt!

Ganz oft habe ich mich über die vielen Steine gewundert, die Menschen in der Lage sind anderenohne mit der Wimper zu zuckenin den Weg zu legen.

Als 2015 selbst schwer erkrankter Mensch erlebe ich nun ständig am eigenen Nervenkostüm die komplette Palette der Sorgen und Nöte, welche damit einhergehen. Beispielsweise einen Grad der Behinderung zugesprochen zu bekommen, der mindestens 50 Prozent beträgt.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne so gesund, wie möglich zu sein, zu bleiben und das stets zu schätzen, aber auch eine Auge und hilfreiche Hände für kranken Menschen zu haben.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Gedanken zum Europäischen Tag der Epilepsie 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Montag, dem 10. Februar, ist:

Europäischer Tag der Epilepsie 2020

Der 24. Aktionstag der Epilepsie-Selbsthilfe in Deutschland, den es seit 1996 gibt, steht jedes Jahr unter einem anderen Leitsatz.

Die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr steht unter dem Motto
Epilepsieneu in der Familie
ext. Bild Mehr als sechs Millionen Menschen alleine in Europa leiden an Epilepsie!

Trotzdem kennen viele Menschen diese Krankheit nicht, denn sie ist weitgehend unsichtbar.

Ins Leben gerufen wurde der Tag durch zwei internationale Organisationen:

die International Liga gegen Epilepsie (ILAE) und das

Internationale Büro für Epilepsie (IBE).

Das Ziel der Veranstalter ist gegen die Diskriminierung Erkrankter sowie deren Ungleichbehandlung in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz vorzugehen.

Ein wichtiges Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und die Gleichbehandlung der Menschen mit Epilepsie in allen Lebensbereichen.

Unter Epilepsie wir eine Gruppe neurologischer Erkrankung bezeichnet,

die spontan auftretende Krampfanfälle gemeinsam haben.

Insgesamt werden diese in zehn unterschiedliche Klassen und Verlaufsformen eingeteilt.

Verursacht werden diese Krampfanfälle durch eine unkontrollierte Entladung von Neuronen innerhalb des Gehirn, die zu völlig unwillkürlichen Verhalten führen .

Epilepsie ist gekennzeichnet durch
spontan auftretende Krampfanfälle.
Dabei kommt es zu vorübergehenden
abnormen Entladungen einiger
Nervenzellverbände in der Hirnrinde.

Der Anfall kann unterschiedliche
Erscheinungsformen haben, je nach Lage
und Umfang des betroffenen Hirnareals.

Manche Anfälle sind von außen kaum sichtbar,
man spricht von einer so genannten Absence,
bei der für kurze Zeit das Bewusstsein aussetzt,
andere äußern sich durch eine Verkrampfung
des Körpers und Zuckungen in Armen und Beinen.

Nur wenn die Anfälle wiederholt auftreten und
sowohl Laborparameter als auch bildgebende
Verfahren eine Neigung zu Krampfanfällen bestätigen,
gilt die Diagnose als gesichert.

Obwohl ein großer Teil der Epilepsie-Patienten
durch Behandlung anfallsfrei leben kann,
werden Betroffene in der Öffentlichkeit weiterhin
oft stigmatisiert.

Um daraus resultierenden Problemen im
sozialen und Arbeitsumfeld vorzubeugen,
wird die Erkrankung sogar häufig verschwiegen.

Dem entgegen treten das
International Bureau for Epilepsy (IBE) und die
International League for Epilepsy (ILAE),
die im vergangenen Jahr den Tag initiierten.

Speziell für den deutschsprachigen Raum
findet am 5. Oktober ein Aktionstag statt, der von der
Deutschen Epilepsievereinigung
1996 ins Leben gerufen wurde.

Zur Behandlung der Epilepsie stehen heute mehr als 20 Arzneistoffe zur Verfügung.

Antiepileptika wirken als »Anfallsblocker« und sollen die Krampf­bereitschaft senken. Als Faustregel gilt: Zwei Drittel der Patienten sind damit gut behandelbar. Viele bekommen gar keine Anfälle mehr. Abgesehen vom Status epilepticus erfolgt die Behandlung rein symptomatisch als Dauertherapie.

Ich drücke allen Betroffenen, den Angehörigen und dem Pflegepersonal von Herzen gerne die Daumen ausreichend Geduld und ein „glückliches Händchen“ im Umgang mit dieser Erkrankung zu haben!

Uns allen wünsche ich einen guten Start in die neue Woche

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Rund um den Welttag der Feuchtgebiete 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Sonntag, dem 2. Februar,

ist einer der Tage laut dem „Kleinen Kalender“ im Internet, dem ich persönlich aufgrund der vielen Vergehen achtloser Menschen im Bereich der Natur, für extrem wichtig erachte:

Welttag der Feuchtgebiete 2020

Am 2. Februar 1971 wurde in Ramsar im Iran das Übereinkommen über

Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung

mit dem Ziel verabschiedet, Feuchtgebiete nachhaltig zu nutzen und zu schützen.

Zum Gedenken an die sogenannte Ramsar-Konvention (Vereinbarung) der UNESCO wird der heutige Tag begangen, der 1997 ins Leben gerufen wurde.

Der Schutz der Feuchtgebiete als Rast- und Überwinterungsplatz für Wasser- und Watvögel sowie als Grundwasserfilter und Überschwemmungsschutz soll in dieser Vereinbarung sichergestellt werden. 

 Diverse Naturschutzorganisationen setzen sich für naturnahe Flüsse und Auen und den Erhalt und die Renaturierung von Mooren ein, allen voran die ehrenamtlichen Helfer des NABU, die Naturschutzgebiete sowohl an Nord- wie auch an der Ostseeküste und auch an den Binnenseen betreuen.

In Plön widmet sich eine ganze NABU-Landesstelle fachlich dem Thema Wasser und Feuchtgebieten. Ob es sich um die Vogelinsel Trischen im Wattenmeer mit ihren Seevogel-Kolonien, das Wennebeker Moor bei Rendsburg mit seinen Feuchtwiesen und Seggesümpfen oder das Teichgut Wallnau auf Fehmarn handelt, so ist das Engagement des NABU Schleswig-Holstein zum Erhalt der biologischen Vielfalt überall gefragt. 

Unter dem Begriff Feuchtgebiet versteht man:

Auen, Bruchwald, Feuchtwiesen, Moor, Ried oder Sumpf, die alle gemeinsam haben, dass die dort ansässige Fauna und Flora sich an den jeweils ganzjährig vorhandenen Wasserüberschuss angepasst hat. Sie dienen hier aber vor allem als Rast- und Überwinterungsplatz für viele Vogelarten.

Darüber hinaus haben die Feuchtgebiete jedoch noch eine weitere große ökologische Bedeutung, denn zum einen fungieren sie als Grundwasserfilter und natürlicher Überschwemmungsschutz, zum anderen werden hier weltweit große Mengen an Kohlendioxid gespeichert.

Gerade was Kohlendioxid betrifft, der ja nun seit Jahren im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre hin und her diskutiert wird, spielt der Schutz der Feuchtgebiete eine wichtige Rolle bei den Bestrebungen zur Reduzierung des Treibhauseffektes. Besonders dahingehend wird ihr weltweiter Schutz durch die Ramsar-Konvention geregelt und dort ganz besonders betont.

Im Zusammenhang mit der finanziellen Förderung des NABU hat mich eine kleine Anekdote mal so regelrecht erheitert und zum Schmunzeln gebracht: 

Zitat: „Wir kümmern uns schließlich auch um Feuchtgebiete„, so Susanne Gahr, Pressesprecherin beim ORION Versand.

Diese ein ganz klein wenig doppeldeutige Verbindung zwischen dem unermüdlichen Engagement von Naturschutzverbänden zum Erhalt von Feuchtgebieten und dem Gleitmittel-Portfolio im Sortiment von ORION hat das Flensburger Erotik-Unternehmen dazu bewogen, einen Teil seiner Einnahmen aus dem Gleitmitteln-Verkauf an den NABU Schleswig-Holstein zu spenden. Diese Entscheidung verdient Respekt!

Ich möchte von Herzen gerne an jeden einzelnen Bürger in unserem Land appellieren in der Natur viel mehr Acht zu geben, Verschmutzungen und Müll zu vermeiden und insgesamt einfach bewusster zu handeln, um unsere letzten Ressourcen zu erhalten und nachhaltig zu schützen.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

Kritische Gedanken am Feiere-das-Leben-Tag 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser

im ersten Moment, als ich las, was am 22. Januar gefeiert werden soll, dachte ich ganz gelinde geschrieben: „Ich bin wohl im falschen Film!“
Dieser Eindruck verstärkte sich dann noch, als ich mir im „Kleinen Kalender“ die Bedeutung dieses Tages durchgelesen habe. Da widerspricht ein Satz dem anderen und ergibt keinen Sinn!
So nach und nach machte ich mir dann aber doch so meine Gedanken zum:

Feieredas-Leben-Tag 2020

Unser Leben findet HIER und JETZT genau in diesem Moment, wo Ihr das lest – statt! 
Wenn man mal wirklich für einen Moment innehält und überlegt, dann ist das Leben als soches doch genau betrachtet ganz sicher ein sehr, sehr wertvolles Geschenk.
Das Leben ist bunt
und manchmal muss man vielleicht nur etwas genauer hinschauen!
Am heutigen Tag sollte es um pure Lebensfreude gehen, wie auch immer jeder einzelne Mensch diese persönlich und individuell empfindet.
Warum also nicht einmal alle Vorbehalte und Vorurteile beiseite schieben und mit Menschen, die einem ganz besonders am Herzen liegen oder im Leben eine ganz besondere Rolle spielen, völlig unbeschwingt feiern?
Was hält uns davon ab?
In diesem Jahr haben wir nicht das große Glück, dass dieser Tag auf einen Sonntag gefallen ist! Das hätte uns viele Möglichkeiten eröffnet.
An einem Mittwoch eine Feier „aus dem Hut zu zaubern“ erscheint mir recht schwierig. Besonders am Anfang des Jahres und kurz nach etlichen Feiertagen!
Meine Kinder und Enkelkinder sind auch ohne diesen „kuriosen“ Tag für mich das absolut größte Geschenk in meinem Leben. Erst letzten Sonntag haben wir ganz spontan nachmittags alle zusammen Kaffee getrunken und Kuchen „gefuttert“. Danach haben wir Gesellschaftsspiele gespielt und ganz viel Freude zusammen gehabt.

Grundsätzlich sollte man ja jeden Tagfeiern„!

Der Volksmund besagt doch so überaus einfach und wie selbstverständlich:
Lebe jeden Tag, als wenn es der letzte wäre! und
man soll die Feste feiern, wie sie fallen.
Die Realität sieht doch aber eher anders aus und holt uns immer wieder ein.
O.k., von so her gesehen, gewinnt der heutige Tag dann wieder „mächtig“ an Bedeutung. Wer über ausreichend Zeit verfügt, könnte ihn also wirklich als solchen nutzen.
Ganz unterm Strich bin ich zu dem Entschluß gekommen, die Gelegenheit heute zu nutzen, um Euch, meinen virtuellen Freunden nochmals ein paar Worte des Dankes zukommen zu lassen und ein paar nette Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg zu geben.
In diesen Sinne sage ich Euch von Herzen gerne, daß es wunderbar ist, Menschen, wie Euch virtuell kennenlernen gedurft zu haben und viele sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen!
Ich wünsche Euch neben einem schönen Wintertag ganz viel Lebensfreude
Euer „alter Mann“
Werner Heus

Der Ehrentag der Pinguine am 20. Januar

Liebe Leserinnen, liebe Leser
am Sonntag, dem 20. Januar, ist der:

Ehrentag der Pinguine

Die Pinguine sind flugunfähige Vögel und werden jährlich am 20. Januar mit dem Ehrentag der Pinguine gefeiert.

Es ist gewissermaßen der Tag, an dem alle Aufmerksamkeit auf die Pinguine gerichtet sein und das Wissen rund um, sowie über die Pinguine erweitert werden soll.

Hier im Internet kann man allerlei Informationen zu den Tieren suchen und natürlich auch finden, aber natürlich auch ganz klassisch Bücher zum Thema lesen.

 

Dokumentationen

über die flugunfähigen Pinguine kann man sowohl im Fernsehen als auch im Internet anschauen, um diesen Tag würdig zu feiern!

Wer „cool“ ist,

könnte sich ja auch heute optisch anpassen und seine positiven Empfindungen für diese niedlichen Tiere öffentlich darstellen, sprich die Kleidung heute auf eine Klassische Kombination aus schwarz und weiß beschränken.

Als nette Geste

kann man heute natürlich auch unter Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen Pinguin-Witze erzählen oder einfach „so“ über die sozialen Medien verbreiten.

 

Pinguine sind Seevögel, die allerdings im Gegensatz zu anderen Vögeln nicht fliegen können. Sie sind an das Leben im Meer sehr gut angepasst und in der Lage auch in extrem kalten Gebieten leben zu können.

Pinguine gehören zur Gattung der Seevögel, deren Flügel im Laufe der Evolution aber die Funktion von Flossen eingenommen haben, sodass sie zwar schnelle und wendige Schwimmer sind, aber nicht fliegen können.

Sie bilden die einzige Familie in der Ordnung Sphenisciformes, wo sie aller Wahrscheinlichkeit nach am ehesten und nächsten mit den Seetauchern und Röhrennasen verwandt sind.

Die meisten Pinguine ernähren sich von Krebstieren, Fisch und Tintenfischen

Nicht alle Pinguine leben in den kalten Polarregionen. So fand man zum Beispiel auch auf den Galapagos Inseln in Äquatornähe einheimische Pinguine.

Die größte Pinguin-Art ist der Kaiserpinguin (Aptenodytes forsteri).

Ein ausgewachsenes Tier kann bis zu 1,20 Meter groß und bis zu 40 Kilogramm schwer werden. Demgegenüber kommen Zwergpinguine (Eudyptula minor), die zugleich die kleinste Pinguin-Art darstellen, lediglich auf eine Größe von knapp 30 Zentimetern und ca. 1,5 Kilogramm Gewicht.

Ihr Hauptlebensraum ist allgemein nur auf der Südhalbkugel der Erde, vor allem in der Antarktis, in Neuseeland, in einigen Teilen Australiens, sowie in Teilen des des afrikanischen Kontinentes.

Darüber hinaus gibt es nur noch wenige weitere Orte, an denen Pinguine zu finden sind.

Persönlich freue ich mich sehr, dass dennoch der Ehrentag der Pinguine, die bis zu 25 Jahre alt werden können, international und von Herzen gerne gefeiert wird.

Mein persönlicher TOP-Tipp für heute:

Holt Euch Euer Pausenbrot doch einfach mal mit dieser „Gangart„. Das sorgt bestimmt für Stimmung in der „Bude“!

Unabhängig davon, ob Ihr diese putzigen Tiere mögt oder auch nicht, wünsche ich Euch von Herzen gerne einen wundervollen Tag und einen perfekten Start in die neue Woche

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Schwarzwurzeln sind der Spargel des Winters

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Schwarzwurzel trägt ihren Beinamen Spargel des Winters nicht umsonst!

Unter der schwarzen, erdigen Schale, von welcher sich ihr Namen ergeben hat, verbirgt sich ein wahrer Schatz, der dem Spargel in kaum etwas nachsteht.

Wenn man die Schale erst einmal entfernt hat, zeigen sich schlanke, schneeweiße Stängel, die nicht nur toll aussehen, sondern auch noch so richtig gut schmecken. Bei der Zubereitung ist zu beachten, die Wurzeln unter fließendem Wasser zu schälen, da die austretende Milch sehr klebrig ist.

Der feine, einzigartige Geschmack der frischen Schwarzwurzel entschädigt dann jedoch für die etwas mühevolle Zubereitung.

Leider gilt die Schwarzwurzel hier in unserem Land immer noch als das Mauerblümchen unter den Wintergemüse-Sorten, denn während alle Welt im Winter über Rotkohl und Grünkohl spricht, weiß kaum jemand, was man so alles Leckeres aus Schwarzwurzeln zaubern kann. Was die Schwarzwurzel darüber hinaus sehr interessant macht, ist:

Man kann mit Schwarzwurzeln Osteoporose vorbeugen!

Es handelt sich um ein sehr kalorienarmes Gemüse, welches ideal ist fürs schlank

bleiben und fürs schlank werden.

100 Gramm haben nur 16 Kalorien.

Die Schwarzwurzel liefert viele, viele Ballaststoffe und ist dadurch sehr gut für eine gesunde, aktive Verdauung.

Sie enthält einzig und allein das Vitamin B 1, welches unsere Nerven stärkt.

  Ebenso viele Mineralstoffe und Spurenelemente: Magnesium für Herz und Kreislauf ,
Kalium für die Nerven, Verdauung und die Muskeln,
Eisen fürs Blut, Kupfer für die Gehirnarbeit sowie
Mangan für die Leber.

Man kann mit dem regelmäßigen Konsum von Schwarzwurzeln bestimmten Alltagsbeschwerden vorbeugen, aber auch bereits vorhandene
gesundheitliche Störungen positiv beeinflussen.

Wer zum Beispiel hin und wieder Innereien in den Speiseplan einbaut, die bekanntlich viele Purine enthalten, welche im menschlichen Organismus zu Harnsäure abgebaut werden, der tut gut daran, dazu Schwarzwurzeln zu essen, weil das Spurenelement Mangan in dem Gemüse den raschen Abbau der Purine fördert. Die entgiftende Tätigkeit der Leber wird gefördert.

Die Bildung der roten Blutkörperchen wird angeregt. Wenn man Schwarzwurzeln mit Tomaten kombiniert, die viel Folsäure enthalten, kann man diese Wirkung noch verstärken.

Schwarzwurzeln enthalten viel Kupfer und wirken damit der

Osteoporose

diesem allseits gefürchteten Knochenschwund, entgegen.

Wenn jemand regelmäßig Medikamente einnehmen muss, so kann dadurch ein Kupfermangel im Körper entstehen. Dem kann man durch regelmäßiges Essen von Schwarzwurzeln entgegenwirken. Frauen in den Wechseljahren, die fast immer mit Osteoporose-Problemen konfrontiert sind, sollten regelmäßig Schwarzwurzeln auf ihren Speiseplan haben.

Wer reichlich Schwarzwurzeln isst, der kann damit bis zu einem gewissen Grad verhindern, dass Umweltgifte, wie zum Beispiel Blei, vom Körper aufgenommen werden, was besonders wichtig für Menschen ist, die viel dem Straßenverkehr ausgesetzt sind. Hashtag: CO2

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Spaß in der Küche beim Experimentieren mit dem „Spargel des Winters“, einen besonders guten Appetit und einen wundervollen Sonntag

Euer „alter Mann“

Werner Heus

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