Kategorie: Frieden

Radkäppchen und der böse Golf Stand 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als ich 2016 die nachfolgenden Zeilen auf den Bildschirm brachte, hatte ich noch keinen „blassen Schimmer“ und auch kein richtiges Gefühl dafür, was dieser Skandal in den folgenden vier Jahren bis dato tatsächlich lostreten würde.

Viele „kleine“ Dinge
haben oft  RIESIGE Auswirkungen
und verändern das Leben
ganz vieler Menschen
von heute auf gestern,
so auch die Märchen, welche uns die Autoindustrie jahrelang erzählt hat.

Daher meine Zeilen von 2016
einfach noch mal „so“ zum Revue passieren lassen.

Radkäppchen

Nun, vier Jahre später, bin ich zum einen erstaunt, dass es endlich konkrete Anzeichen einer befriedigenden Lösung für die geschädigten Fahrzeughalter gibt und zum anderen hocherfreut, dass es gelungen ist, eine Sammelklage als Lösungsweg genutzt haben zu können.

Die Auswirkungen eines solchen Zusammenhaltes beeindrucken mich, denn wie man in der letzten Zeit in den Medien verfolgen konnte, scheuten sich die Initiatoren der Musterfestellungsklage nicht im Zweifelsfall bis vor den Bundesgerichtshof zu ziehen!

Es war sogar im Gespräch, den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg zwischen zu schalten, wodurch die Angelegenheit dann immer größere Kreise gezogen hätte.

Zwei Dinge bestechen in diesem Zusammenhang und untermauern meinen Wunsch an alle Menschen, dass wir wieder zurückkehren müssen zu den alten Werten und vor allem wieder näher zusammenrücken müssen!

Dieses Beispiel zeigt doch,

dass Einigkeit stark machen kann!

Nun bin ich gespannt, wie sich betroffenen Autobesitzer entscheiden, denn …

im DieselProzess ist zwischen Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und VW ein Vergleich zustande gekommen! Dazu mein Glückwunsch.

VW wird berechtigten Kunden in der Zeit vom 20. März bis 20. April Angebote machen.

Anspruchsberechtigte Teilnehmer der Musterfeststellungsklage müssten sich dann bis 20. April entscheiden, ob sie das Vergleichsangebot annehmen.

Ergänzend dazu können Betroffene, die bis zum 20. April 2020 kein Vergleichsangebot erhalten oder das Angebot nicht annehmen bis zum 20. Oktober 2020 ihre Ansprüche individuell einklagen.

Das die bürokratischen Abläufe in unserem Land ganz dringend der Optimierung bedürfen, ist ein Problem, welches sich durch die Jahrzehnte, wie ein roter Faden zieht und wo wohl der Wunsch der Vater des Gedanken bleiben wird. So kommt es mir zumindest seit den 1970er Jahren vor.

Wie dem auch immer sei, wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen skandalfreien Start in ein Woche mit vielen herrlichen Sonnenstunden und ausreichender Vitamin D Versorgung

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Gedanken am Internationalen Frauentag 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen 8. März 2020 ist zum 110. Mal der

Internationale Frauentag

Die Welt hat eine wesentliche Änderung in den Gedanken unserer Gesellschaft über die Gleichstellung der Frauen und Emanzipation erlebt.

Viele von der jüngeren Generation haben das Gefühl, dass „all die Kämpfe für Frauen gewonnen“ wurden, während viele Feministinnen aus den 1970er Jahren nur all zu gut um die Langlebigkeit und tief verwurzelt Komplexität des Patriarchats wissen.

Mit mehr Frauen in den Vorstandsetagen und mehr Gleichheit in der Gesetzgebung würde wahre Gleichheit gewonnen. Tatsache ist, dass Frauen immer noch nicht in gleicher Weise wie ihre männlichen Kollegen bezahlt werden und weiterhin sind Frauen immer noch nicht annähernd in gleicher Anzahl in der Wirtschaft oder in der Politik, zu finden, wie Männer.

Jedoch wurden insgesamt große Verbesserungen vorgenommen:

es gibt weibliche Astronauten und auch Ministerpräsidentinnen.

Der Weltfrauentag ist weltweit zu einem wichtigen Datum geworden, an dem auf die Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. Doch die Umsetzung ist leider in vielen Ländern noch immer nicht Realität geworden.

Der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen geht weiter!

Durch Veranstaltungen und Demonstrationen wird jedes Jahr rund um den 8. März der Focus explizit auf die Frauenrechte gelenkt, was meines Erachtens nach jedoch ein Dauerthema sein müsste.

ext. Bild

Bereits seit 1911 wird der Internationale Frauentag begangen,
um auf die Situation von Frauen weltweit aufmerksam
zu machen, das bislang Erreichte zu feiern und
auf die Themen hinzuweisen, zu denen die Gleichstellung
leider noch erkämpft werden muss!

Weitere Beispiele sind:

der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen,
gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit
und die Gleichstellung der Frau!

Das Motto lautet in diesem Jahr:

Jede(r) für Gleichberechtigung


Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

Der Tag soll den Fokus auf spezielle Probleme und Themen lenken, die global von Bedeutung sind.

Deutschland – und das empfinde ich als sehr positiv und erwähnenswert – gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag von 1911 an gefeiert wurde.

Wichtige Rollen spielten dabei die Sozialdemokratinnen Clara Zetkin (Bild, links) und Käte Duncker (Bild, rechts)!

Beide hatten mitgewirkt, den Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen. Nunmehr über 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag ist leider viel von der Geschichte in Vergessenheit geraten.

Besonders in Deutschland war die Geschichte sehr bewegt:

Während des Nationalsozialismus wurde der Tag verboten und geriet in der jungen Bundesrepublik zeitweilig in Vergessenheit. Spätestens seit der Wiedervereinigung Deutschlands hat der Internationale Frauentag aber wieder seine Bedeutung zurück gewonnen und wird gefeiert.

Ich persönlich finde dieses Zitat so passend:

ext. Bild

„Frauen von heute
warten nicht auf das Wunderbare.
Sie inszenieren ihre Wunder selbst.“
Katherine Hepburn

ext. Bild

Ich drücke Euch von Herzen gerne voll doll die Daumen, lieben Damen, auf das man Euch zeitnah und nachhaltig in einem angemessenen Rahmen die Aufmerksamkeit zukommen lässt, welche Ihr schon immer mehr als verdient habt.

Meinen vollsten Respekt jedenfalls habt Ihr ohne Wenn und Aber.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Gedanken am Internationalen Tag der Muttersprache 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Freitag, dem 21. Februar, ist:

Internationaler Tag der Muttersprache 2020

Ich habe beschlossen 2020 meine Artikel auf YouTube zum HÖREN zur Verfügung zu stellen. Also, wer mag, kann den „AltenMann“ hier hören:

Die Förderung der Muttersprachen und der Mehrsprachigkeit von Kindern und Erwachsenen ist ein zentrales Anliegen des Internationalen Tages der Muttersprache, welcher 1999 von der UNESCO beschlossen wurde.
Hintergrund waren Demonstrationen im Osten von Pakistan, dem heutigen Bangladesch, zurück, bei welchen 1952 die Bengalisch sprechende Bevölkerung gegen die Einführung von Urdu als alleiniger Amtssprache anging.
Er soll daran erinnern, dass Sprache Kulturgut ist, sowie die ungefähr 6.000 Sprachen, die auf dieser Welt gesprochen werden, geschützt werden müssen.
Viele dieser Sprachen sind Minderheitensprachen, die nur von einem sehr kleinen Teil der Menschheit gesprochen werden und schon alleine deswegen vom Verschwinden bedroht sind.
Zu wenige Menschen sprechen sie, es gibt meist keinen Unterricht in dieser Sprache, keine Zeitungen, geschweige denn Literatur in diesen Sprachen.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Sprecher ein geringes soziales Ansehen haben und oft zu unterdrückten Minderheiten gehören.
Wenn weniger als zehntausend Menschen eine Sprache sprechen, betrachtet die UNESCO die Sprache als bedroht.

Durchschnittlich geraten zwei Sprachen pro Monat „in Vergessenheit„!

Das ist schon irgendwie traurig, denn jede Sprache spiegelt eine spezielle Kultur wider und stellt eine besondere Sicht der Welt dar.
Viele Sprachen dienen auch als „Fenster“ in eine andere Kultur!

Der „Tag der Muttersprache“ soll auch die Mehrsprachigkeit fördern.

Eine zweite oder dritte Sprache zu erlernen, bedeutet demnach auch immer sich mit einer neuen Kultur zu befassen und eine andere Sicht der Welt kennen zu lernen.
Das muss nicht zwangsläufig schädlich sein, sondern kann sich zu einem wesentlichen Bestandteil von Friedensbemühungen entwickel.
Auch andere Sprachformen sollten heute viel mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Ganz besonders die Zeichensprache für Gehörlose und die Brailleschrift für Blinde.
Diese Formen der Sprache sind ebenso wie die Sprachen von den ethnischen Gruppen nicht nur Kulturgut! Sie fördern in ganz erheblichem Maße den Zusammenhalt der Gesellschaft.
Viele Menschen sprechen oft schon als Kinder mehrere Sprachen durch Unterricht in der Schule. Durch Freundschaft, Ehe oder Urlaub werden im Laufe eines Lebens oft weitere Sprachkenntnisse erworben.
Für die meisten Menschen ist und bleibt jedoch die Muttersprache die Sprache des Herzens!
Für mich persönlich haben Sprachen einen sehr hohen Stellenwert. Ich erachte es nicht nur als ein Zeichen der guten Sitten bei einem Urlaub im Ausland innerhalb kürzester Zeit die Worte: „Hallo, danke und bitte“ in der jeweiligen Landessprache sprechen zu können, sondern als eine besondere Form von Respekt und als Ausdruck friedlicher Absichten.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne ein gewisses Sprachtalent zu haben oder zu vielleicht noch zu entwickeln … zwinker
Habt einen angenehmen Tag mit positiven Momenten und einen guten Start ins Wochenende
Euer „alter Mann“
Werner Heus

Gedanken zum Welttag der Sozialen Gerechtigkeit

Liebe Leserinnen. liebe Leser

morgen, am Donnerstag, dem 20. Februar 2020, ist:

Welttag der Sozialen Gerechtigkeit

Dieser Tag soll an das Leitbild der sozialen Gerechtigkeit in Gemeinschaften erinnern.

Soziale Gerechtigkeit

ist eine wichtige Grundvoraussetzung
für das friedliche Zusammenleben
aller Nationen.

Und dieser Tag soll explizit allen Menschen weltweit ins Bewusstsein rufen, dass viel mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft bei der Überwindung weltweiter, sozialer Ungleichheit notwendig ist.

Ganz besonders jetzt in den harten Zeiten weltweiter politischer Umschwünge! Hashtag: #Thüringen 2020

Für die Vereinten Nationen (UN) gehört bereits lange die soziale Gerechtigkeit
zu den wichtigsten globalen Aufgaben,
um Entwicklungsprozesse und
die Würde des Menschen zu stärken.

Bereits im März 1995 fand in Kopenhagen der
Weltgipfel für Soziale Entwicklung statt.

Damals verabschiedeten die teilnehmenden
Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten
der Vereinten Nationen die sogenannte
Kopenhagener Erklärung” und ein Aktionsprogramm.

Der Weltgipfel erkannte an, dass
soziale Entwicklung auf
sozialer Gerechtigkeit, Solidarität,
Harmonie und Gleichheit beruhe,
in und zwischen den einzelnen Ländern.

Soziale Gerechtigkeit und soziale Gleichheit
seien die fundamentalen Werte aller Gesellschaften.

In 10 Verpflichtungen haben die
Staats- und Regierungschefs ihre Ziele definiert,
so zum Beispiel:

die Armut in der Welt zu beseitigen,
Vollbeschäftigung zu erreichen,
die soziale Integration und
die uneingeschränkte Achtung der
Menschenwürde zu fördern und einen
allgemeinen und gerechten Zugang zu
einer guten Bildung zu verwirklichen.

 

Diese Ziele
gelten ausdrücklich für alle Menschen weltweit
und in allen Gesellschaftsschichten.

Die Staaten wollen auf regionaler, nationaler und
internationaler Ebene, wie auch immer das in der Realität aussehen mag, “besondereAnstrengungen
unternehmen, um Ungleichheiten im Hinblick auf
soziale Verhältnisse zu beheben,
ohne Unterschied nach Rasse,
nationaler Herkunft, Geschlecht,
Alter oder Behinderung.

ext. Bild

Darüber zu Meckern nützt nichts, denn
NUR,
wenn ALLE etwas dazu beizutragen gewillt sind,
dann kann auch für JEDEN „ein Schuh“ daraus werden!

Persönlich empfinde ich es so, dass leider auch in diesem Jahr wohl eher über einen weiteren Welttag der sozialen Ungerechtigkeit gesprochen werden muss, denn noch nie zuvor waren Wohlstand und Reichtum derart ungleich verteilt:

laut einer Studie von Oxfam besitzen die 62 reichsten Menschen der Welt genauso viel wie die ärmere Hälfte der gesamten Weltbevölkerung!

Damit ist in einem Zeitraum von lediglich fünf Jahren das Vermögen der 62 reichsten Menschen um 44 Prozent gewachsen, während das Vermögen der ärmeren Hälfte um eine Billionen US-Dollar zurückgegangen ist.

Damit haben sich die Unterschiede zwischen Arm und Reich weiter drastisch vergrößert.

Es gibt sicher einige Lösungsansätze, aber wie es mit der Umsetzung konkret ausschauen soll?, ehrlich geschrieben: keine Ahnung! Die aktuelle politische Situation in unserem Land lässt auch kaum Raum für Hoffnung auf Besserung.

Persönlich will ich mich nicht damit abfinden, dass die Chancen auf gute Bildung und Ausbildung, auf Teilhabe am Leben und Anerkennung in der Gesellschaft immer weiter auseinandergehen!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne schnelle und nachhaltige Lösungen und für die Zukunft viel Kraft, Ausdauer und persönliche Erfolge

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Int. Tag gegen Einsatz von Kindersoldaten 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser

am heutigen Mittwoch, dem 12. Februar, ist in meinen Augen

ein ganz fürchterlicher, rabenschwarzer Tag:

Internationaler Tag gegen den
Einsatz von Kindersoldaten
2020

Aus Patronen werden … Gräber

ext. Bild

Zwischen 250.000 und 300.000 Kinder werden groben Schätzungen zufolge in bestimmten Regionen in Afrika, Asien und Lateinamerika entweder von bewaffneten Gruppierungen oder skrupellosen Terroristen zu Soldaten ausgebildet.

Diese Kinder werden entweder entführt, unter falschen Versprechungen
gelockt oder ganz brutal unter Androhungen, wie der Ermordung
von Familienangehörigen unter Druck gesetzt.

Die Kindersoldaten werden durch Drogen, Geld, Misshandlungen bishin zu Vergewaltigung gefügig gemacht und immer häufiger als Selbstmordattentäter,
Minenräumer oder Scharfschützen in tödliche Missionen geschickt.

Etwa ein Drittel der Kindersoldaten sind Mädchen.

Sie werden zum Kämpfen gezwungen oder als Köchinnen, Putzfrauen, Dienstboten oder im allerschlimmsten Fall als Sex-Sklavinnen ausgebeutet.

ext. Bild

 

Missbrauch jeglicher Art und sexuelle Gewalt sind Alltag für Kindersoldaten und
obwohl sie selbst noch Kinder sind, werden viele von ihnen schwanger oder mit schlimmen und schlimmsten Krankheiten infiziert.

 

Der
Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten
(englisch: Red Hand Day)

wird jährlich am 12. Februar
weltweit als internationaler Gedenktag begangen, mit dem an das
Schicksal von Kindern erinnert werden soll, die zum Kampfeinsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden.

Das eindeutig definierte Ziel des Tages

ist der Aufruf zu einem verstärkten und vor allem drastisch verschärften Einsatz im Kampf gegen diese besonders schwerwiegende Form des Kindesmissbrauchs.

Den betroffenen Kindern muss durch die Bereitstellung von
geeigneten Maßnahmen die Rückkehr in ein normales Leben
ermöglicht werden!

Dafür sind mehr adäquate Hilfsprogramme notwendig!

Nur durch geeignete Maßnahmen und unendlich viel spürbare Zuneigung erhalten traumatisierte Kinder wieder eine Chance sich an ein normales Leben gewöhnen zu können.

Als Mensch fordere ich aus „dem Bauch heraus“ und auch gemäß logischen Menschenverstand heraus klipp und klar:

SCHLUSS
mit dem Einsatz von Kindersoldaten.

„Bereits die Rekrutierung von Kindern ist in meinen Augen
ein mehr als schweres Verbrechen!“

Das ist der gröbste Verstoß gegen die Menschenrechte,
den ich mir neben allen anderen Ungerechtigkeiten in diesem Zusammenhang vorstellen kann
und
ein ebenso abscheulicher Verstoß gegen jede Logik und vor allem gegen die unantastbare Würde des Menschen!

Ich wünsche mir von Herzen gerne von der Weltpolitik Maßnahmen, um diesen ungeheuren Machenschaften ein schnelles Ende zu setzen

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Lasst uns kämpfen für eine bessere Welt!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein ganz lieber Mensch hat in sehr weiser Absicht und sehr voraus schauend die Abschlussrede von C. Chaplin aus dem Film Der große Diktatoraus dem Jahr 1940 aufgeschrieben und im Netz zur Verfügung gestellt.

Dafür bedanke ich mich in aller Form und zolle ich meinen vollen Respekt.

Der nachfolgende Text müsste eigentlich unendlich oft geteilt und verbreitet werden!

Ganz besonders in der heutigen Zeit mehr denn je zuvor! Aus diesem Grund nehme ich heute die Gelegenheit von Herzen gerne wahr!

Ich habe Hochachtung vor den Aussagen, die jetzt satte 80 Jahre alt, aber völlig zeitlos sind!

Es tut mir leid, aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen, noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann:

Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen.

Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des andern teilhaben und nicht einander verabscheuen. Hass und Verachtung bringen uns niemals näher.

Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen. Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein.

Wir müssen es nur wieder zu leben lernen.

Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Missgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt.

Wir haben zwar die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen, und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann ……. die Maschinen.

Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert. Flugzeuge und das Radio haben uns einander näher gebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen, von Mensch zu Mensch. Sie erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden.

Millionen Menschen auf der Welt können in diesem Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen, Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen und in Ketten zu legen.

All denen, die mich jetzt hören, rufe ich zu:

Ihr dürft nicht verzagen! Auch das bittere Leid, dass über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten, werden nicht immer da sein.
Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass.

Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.

Soldaten vertraut Euch nicht Barbaren an, Unmenschen die Euch verachten, und denen Euer Leben nichts wert ist, ihr seid für sie nur Sklaven. Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen.
Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt, und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verehrten Subjekte. Diese Maschinenmenschen, mit Maschinenköpfen, und Maschinenherzen.

Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere, ihr seid Menschen.

Bewahrt euch die Menschlichkeit in Euren Herzen und hasst nicht, nur wer nicht geliebt wird hasst. Soldaten kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit.

Im siebzehnten Kapitel des Evangelisten Lukas steht:

Gott wohnt in jedem Menschen.

Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe von Menschen. Vergesst nie, Gott wohnt in Euch allen, und ihr als Volk habt allein die Macht. Die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden.
Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen.

Daher im Namen der Demokratie:

Lasst und diese Macht nutzen!

Lasst uns zusammen stehen!

Lasst uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt!

Eine Welt, die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt.

Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie Euch versprachen, diese Verbrecher.

Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben.

Lasst uns diese Ketten sprengen!

Lasst uns kämpfen für eine bessere Welt!

Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz!

Lasst uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit. Eine Welt, in der die Vernunft siegt, in der uns Fortschritt und Wissenschaft allen zum Segen reichen.

Ich kann dem nichts hinzufügen! Von Herzen gerne meine spreche ich meine absolute Hochachtung aus und zolle meinen vollsten Respekt für diese klaren Worte.

Und ich hoffe, in meiner Eigenschaft als Friedensmensch, dass ganz viele Menschen diese Worte nicht nur lesen, sondern beherzigen und versuchen umzusetzen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen auf dieser Welt eine friedliche Zukunft

Euer hoch motivierter „alter Mann“

Werner Heus

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Donnerstag, dem 6. Februar, ist:

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung 2020

Um ganz ehrlich zu sein, laufen mir bereits alleine beim Lesen des Wortes „Verstümmelung“ eisig kalte Schauer über den Rücken! Erst Recht in Verbindung mit dem Wort „Genital„!

Das wirkt auf mich wie ein fürchterliches Horror-Szenario.

Erst im Jahr 2003 wurde der

Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung

ins Leben gerufen, um die Weltöffentlichkeit auf dieses absolut menschenunwürdige Problem aufmerksam zu machen.

Es klingt unglaublich, aber nach Expertenschätzungen sind rund 200 Millionen Mädchen und junge Frauen weltweit von Genitalverstümmelung betroffen.

Bei dieser Genitalverstümmelung, die in vielen Ländern vor allem Afrikas, des Mittleren Ostens, aber auch Asiens, als wichtiges Übergangsritual vom Mädchen zur Frau gilt, wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt.

Die Mädchen sind bei dem Eingriff oftmals nicht einmal 15 Jahre alt!

In den meisten Fällen erfolgt dieser massive Verstoß gegen die Menschenrechte, ohne Narkose, unter unhygienischen Umständen und mit einfachsten Hilfsmitteln wie Glasscherben oder Rasierklingen.

Bei der Genitalverstümmelung wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt. In besonders schwerwiegenden Fällen wird die Vagina zugenäht und nur eine kleine Öffnung belassen.

Für die Frauen und Mädchen hat die Genitalverstümmelung neben lebenslangen Traumata oft Infektionen und Komplikationen bei Geburten zur Folge, die zum Tod führen können.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu 25 Prozent der Betroffenen an den unmittelbaren und langfristigen Folgen sterben.

Viele sterben sogar unmittelbar daran durch Verbluten.

In Deutschland hat sich die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in Hannover dieser Sache angenommen, wobei Jugendliche die Hauptzielgruppe aller Bemühungen sind und versucht positiven Einfluss zu nehmen.

„Erfreulich ist, dass die Verbreitung von Genitalverstümmelung seit dem Jahr 2000 weltweit um fast ein Viertel zurückgegangen ist“, sagt Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW.

„Doch aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums in besonders betroffenen Ländern könnten diese Fortschritte zunichte gemacht werden.

Wenn nicht mehr getan wird, werden weitere Millionen Mädchen und Frauen diese grausame Praktik erleiden müssen. Die internationale Gemeinschaft hat sich in den nachhaltigen Entwicklungszielen dazu verpflichtet,

Genitalverstümmelung bis zum Jahr 2030 abzuschaffen.

Dazu gilt es vor allem, Mädchen und Frauen gleiche Rechte einzuräumen wie Männern und Jungen! Gesetze zu erlassen und auch umzusetzen sowie soziale Normen zu durchbrechen, indem Gemeinden, Familien und Gesundheitspersonal einbezogen werden.

Hier einmal die Rechtsgrundlagen dazu:

Mädchenbeschneidung verstößt gegen die Kinderrechtskonvention von 1989

Laut den UN-Kinderrechts-Konventionen haben Kinder das Recht, in einer Welt aufzuwachsen, in der sie Hoffnung auf Geschlechter-Gleichstellung (Artikel 29) sowie auf Gesundheit, Würde und Selbstachtung (Artikel 39) haben.

Darüber hinaus ruft auch die UNGeneralversammlung in ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs 2030) zu einer Eliminierung von Genitalverstümmelung auf.

Es wird höchste Zeit, diese gravierende Menschenrechtsverletzung endlich zu beenden und Mädchen und Frauen vor unfassbarem Leid zu bewahren!

Dem ist aus meiner Sicht nur hinzuzufügen sowohl durch Aufklärung, als auch durch strenge Kontrollen, nachhaltig entgegen zu wirken!

Euer Kopf schüttelnder „alter Mann“

Werner Heus

 

 

Opfer des Holocaust und des Nationalsozialismus

Liebe Leserinnen, liebe Leser

am heutigen Montag, dem 27. Januar sind die

Gedenktage für die Opfer des
Holocaust und des Nationalsozialismus

Mehr als 50 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz (am 27. Januar 1945) durch die „Rote Armee“, wurde vom damaligen Bundespräsidenten, Roman Herzog, 1996 dieser Tag der Befreiung, zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ernannt.

Unzählige Menschenleben der bestialischen Taten des Hitlerregimes sind zu beklagen und dieser Gedenktag soll auch alle nachfolgenden Generationen an die Todesopfer erinnern.

Sage und schreibe erst nach 60 Jahren, im Jahr 2005, fand auch bei den Vereinten Nationen (UN) der Holocaust offiziell Berücksichtigung.

International wird der Gedenktag an die Opfer des Holocaust zum Anlass genommen, um an die vielen Männer, Frauen und vor allem Kinder zu denken, die im Dritten Reich in den Gaskammern der Konzentrationslager umgekommen sind.

Zur Begriffsklärung:

Holocauststammt aus dem Griechischen und übersetzt bedeutet er so viel wievöllig verbrannt.

In der Zeit von 1933 bis 1945 wurden die Juden verfolgt und bestialisch ermordet. In riesigen Krematorien wurden ihre sterblichen Überreste verbrannt.

„Arbeit macht frei

Diesen Text kann man auf dem Schild lesen, wenn man das Tor von Auschwitz durchschreitet. Doch ist diese Aussage falsch, denn frei kamen die Gefangenen erst am 27. Januar 1945.

Viele starben danach noch an den Folgen der Torturen, denn der gesundheitliche Allgemeinzustand war so schlecht, dass sie sich nicht wieder erholen konnten.

Die Gefangenen, die nicht gleich umgebracht wurden, mussten unermessliche Qualen und Folter ertragen. Viele starben infolgedessen bzw. an den dort
vorherrschenden Lebensbedingungen.

Ein Überlebender, Israel Gutman, verstarb erst am 01.Oktober 2013 im Alter von 90 Jahren. Dieser Zeitzeuge hatte auch schon im Eichmann-Prozess als Zeuge fungiert.

Der unbeschreibliche Größenwahn eines Menschen kostete mehr als 6 Millionen Juden das Leben. Der Diktator Adolf Hitler machte bei seinem Rassenhass auch vor anderen Nationalitäten nicht halt.

Sein Ziel, die arische Rasse zu schaffen verfolgte er, bis er feige, nachdem der 2. Weltkrieg unwiderruflich verloren war, am 30. April 1945 Selbstmord in einem Bunker in Berlin begang.

Brandaktuell bin ich persönlich heilfroh, das das Innenministerium endlich die rechtsextreme Neonazi-Vereinigung "Combat 18" verboten hat! 

"Combat 18" ist aus dem internationalen rechtsextremistischen Netzwerk "Blood and Honor" (Blut und Ehre) hervorgegangen und gilt gemeinhin als dessen bewaffneter Arm. 

Die 1 und die 8 stehen dabei für den ersten und den achten Buchstaben des Alphabets, also AH, die Initialen Adolf Hitlers. "Blood and Honor" war im Jahre 2000 in Deutschland verboten worden, "Combat 18" hingegen nicht.

Zum Gedenken an die Opfer des Hitlerfaschismus per Resolution 60/7 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 01. November 2005 den 27. Januar, den Tag an welchem die Auschwitz-KZ-Häftlinge befreit wurden, zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“.

Der ehemalige UNO-Generalsekretär, Kofi Annan, bezeichnete den Holocaust als ein
„beispielloses Verbrechen“.

Dies sollte nach seiner Ansicht nicht nur der Vergangenheit zugeschrieben werden, sondern ständig in Erinnerung behalten werden.

Auschwitz-Birkenau

war das größte Massenvernichtungslager der Nazis.

Die Rote Armee befreite die KZ-Häftlinge 1945. Seither gedenken schon viele Staaten den Opfern dieser Massenvernichtung.

International wird der Gedenktag an die Opfer des Holocaust zum Anlass genommen, um an die vielen Männer, Frauen und vor allem Kinder zu denken, die im Dritten Reich in den Gaskammern der KZ`s auf grauenvolle Weise ums Leben kamen.

Mein TV-Tipp zum Thema:

am 28.01.2020 um 20:15 Uhr gibt es auf ZDF die Doku:

Ein Tag in Auschwitz

Möge so etwas nie, nie wieder geschehen.

 

Ich möchte Euch von Herzen gerne bitten in Gedanken mit mir zusammen ein Vater unser zu beten.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

%d Bloggern gefällt das: