Kategorie: Events

Informationen zum Internationalen Kinderkrebstag 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Samstag, dem 15. Februar ist

INTERNATIONALER KINDERKREBSTAG 2020

VORWORT:
Persönlich bin ich regelrecht schockiert, denn im „Kleinen Kalender“ hier im Internet, den viele Menschen nutzen, um zu schauen, was an einem Tag Besonderes oder Kurioses gibt, wann, wo, welcher Film Premiere hat, etc ist genau dieser Tag nicht erwähnt!

Laut Statistiken erkranken etwa 250.000 Kinder weltweit jährlich an Krebs.

Der heutige Tag ist den vielen kleinen & jugendlichen Patienten gewidmet, die den Kampf gegen Krebs aufnehmen, wofür ich von ganzem Herzen die Daumen ganz doll gedrückt halte.
Wesentlichen Anteil bei der Prävention hat die mentale Gesundheit, die man bereits durch einfache Maßnahmen erzeugen kann:
mit Freunden zusammen Sport machen, das Essen aus frischen Zutaten zubereiten, feiern kann man auch mit alkoholfreien Getränken, die Sonne mit ausreichendem Hautschutz genießen, küssen ohne Zigarettengeschmack.
In Deutschland leben derzeit mehr als 37.000 Menschen, die im Kindesalter eine Krebsdiagnose erhalten haben.

Jährlich erkranken rund 2.000 Kinder/Jugendliche neu an Krebs.

Von einem Tag auf den anderen ändert sich für die jungen Patienten und deren Familien alles:
Es bleibt kein Raum mehr für Unbekümmertheit, denn der Alltag wird von der Krankheit bestimmt. Untersuchungen, Therapien und Ängste beherrschen das Leben der Kinder und ihrer Familien.
In dieser ungeheuer schweren Zeit brauchen die Betroffenen und ihre Angehörigen unsere Hilfe und Solidarität.
Der internationale Gedenktag ist des weiteren auch dazu gedacht, um die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Schwerpunktthema, auch dieses Krebs-Infotages ist die
Personalisierte Medizin“.
Das diesjährige Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet:

„Keine Schmerzen mehr. Keine Verluste mehr.“

Mit diesemMotto heben die Initiatoren hervor, dass sich jeder dem Kampfgegen Krebs anschließen kann, ganz egal, ob als Einzelperson oder in einer Gruppe oder Gemeinschaft.

„Keine Schmerzen mehr. Keine Verluste mehr.“

Das Motto des letzten Jahres, dass jeden Mensch durch verschiedene Maßnahmen zum Handeln anregen sollte, hat mich sehr berührt und war auch von Erfolg gekrönt.
Ein zeitgemäßes Beispiel war das Social Media Projekt „Support through Sport“.
Die Teilnehmer hatten eine „Wir können. Ich kann.“-Botschaft auf eines ihrer Sportgeräte, den Körper oder auch auf die eigene Hand geschrieben und dann ein Foto oder Selfie davon auf eine oder sogar mehrere der unzähligen Social Media Plattformen hochgeladen.
Die Deutsche Krebshilfe sieht Prävention als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an. Aus diesem Grund setzt sich die Organisation auch zusammen mit anderen Beteiligten des Gesundheitssystems dafür ein, dass Lebensbedingungen verändert werden:
Auf dem politischen Parkett fordert die Deutsche Krebshilfe ein vollständiges Tabakwerbeverbot, sowie erhebliche Werbeeinschränkungen für überzuckerte Lebensmittel.
Zudem engagiert sie sich dafür, dass in Kindertagesstätten und Schulen täglich mindestens eine Stunde Sport in den Tagesablauf integriert, Schattenplätze zum Schutz vor starker Sonnenstrahlung installiert sowie gesundes Schulessen und gesunde Pausensnacks angeboten werden.
Zum Schutz vor Hautkrebs bei Beschäftigten, die überwiegend im Freien arbeiten, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe verschiedene UV-Schutzmaßnahmen.
Weiterführende Informationen über den Weltkrebstag, sowie Material zum Thema Krebsprävention finden Interessierte bei der Deutschen Krebshilfe.
Persönliche Beratung bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informations– und Beratungsdienstes der Deutschen Krebshilfe unter der
kostenlosen Rufnummer
0800 / 80708877.
Nachwort:
In der Altersgruppe unter 15 Jahren ist Krebs ganz besonders bösartig, denn die Tumorzellen vervielfachen sich rasend schnell.
Am häufigsten werden Leukämien (Blutkrebs), Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks sowie Lymphknotenkrebs diagnostiziert.
Die Erfolge stetig verbesserter Behandlungsstrategien sind beeindruckend:
Kam die Diagnose Leukämie bei einem Kind noch vor etwa vierzig Jahren einem Todesurteil gleich, überleben heute vier von fünf der jungen Patienten ihre Erkrankung.
Ich drücke von Herzen gerne allen Betroffenen und den Angehörigen die Daumen.
An alle anderen appelliere ich, die o.a. Vorsorgemaßnahmen zu beherzigen und wünsche uns allen einen ruhigen Wintertag mit ganz vielen positiven Momenten
Euer „alter Mann“
Werner Heus

Glühwein schmeckt mit Musik am Besten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auf den Weihnachtsmärkten findet man überall die Stände, an denen Glühwein, das beliebteste alkoholhaltige Heißgetränk in Mitteleuropa, verkauft wird.

Auch in den Cafés steht Glühwein im Winter auf der Getränkekarte. Das ist kein Wunder, denn der würzige Glühwein mit seinem unverwechselbaren Duft gehört einfach zu Weihnachten dazu, so wie der Weihnachtsbaum und/oder die Gans. Zu Hause ist das heiße Getränk die perfekte Abrundung zu Keksen und Stollen.

 

Der Vorläufer des Glühweins war ein mit Honig, später auch mit Zucker, stark gesüßter roter Gewürzwein, der aus der Antike überliefert wurde und dem man im Mittelalter medizinische Eigenschaften nachgesagt hatte.

Den Glühwein, wie man ihn heutzutage kennt, gibt es seit dem Winter 1956. Rudolf Kunzmann füllte in einer kleinen Ein-Mann-Weinkellerei in Augsburg mit Zucker und Gewürzen versetzten Wein erstmals in Flaschen ab. Und den verkaufte er als Glühwein.

Da damals Zucker als Zutat noch verboten war, verhängte das Marktamt der Stadt Augsburg einen Bußgeldbescheid wegen Verstoß gegen das Weinrecht. Dieser Bußgeldbescheid ist Beleg für den ersten in Flaschen abgefüllten Glühwein in Deutschland.

Zu einem späteren Zeitpunkt wurde dann das Weinrecht geändert und Glühwein somit legal.

Zur Herstellung benötigt man einen mit Holz befeuerten Glühweinkocher.

Die Zutaten bilden roter oder weißer Wein und verschiedene Gewürze. Üblicherweise werden Zimt, Gewürznelken, Zitronenschale und Sternanis verwendet
.
Bei der Zubereitung sollte der Glühwein keinesfalls über 80 °C erhitzt werden, da der enthaltene Alkohol ab 78 °C verdampft und die Gewürze ihren Geschmack zum Nachteil verändern.
Mindestalkoholgehalt im Handel erhältlichen Glühweins ist gesetzlich auf 7% Vol. festgelegt.

Für einen alkoholfreien Glühwein eignen sich der Saft aus Apfel, Orangen, Trauben, Kirschen, Beeren oder anderen Obstsorten, die mit den aromatischen Gewürzen harmonieren.
Auch schwarzer- oder Früchtetee sind eine Alternative.

Einen Liter Schwarztee zubereiten. Einen Liter Traubensaft in einen Topf geben, den Schwarztee, das Trockenobst, die Zimtstangen und die Gewürznelken dazu geben und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen. Das Trockenobst wird schön weich beim kochen und man kann es super anschließend mit in die Gläser füllen.

Setzt man Glühwein schon am Vortag auf und lässt ihn über Nacht durchziehen, dann schmeckt er noch intensiver.

Bitte keine Behälter oder Schöpfkellen aus Aluminium, Kupfer, Zinn oder Messing verwenden, denn sobald diese Materialien mit dem Glühwein in Berührung kommen, geben sie Stoffe in das Getränk ab, die in größeren Mengen schädlich wirken!

Glühwein mit „SCHUSS

(einige sagen auch mit „Musik„)
Genau genommen spricht man bei Glühwein mit Schuss von einem Punsch.

Dieses aus Indien stammende Mixgetränk wurde im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht und verdankt seinem Namen dem hindustanischen Wort „panch“ für fünf!

Damit sind die Zutaten Wasser, Wein, Zitronensaft, Früchte und Gewürze gemeint, auf die man sich im ursprünglichen Rezept bezieht.

Später kamen dann
 Calvados
Italienischer Grappa
Korn
Liköre (beispielsweise: Amaretto, Cointreau, Grand Marnier)
Weinbrand (wie Armagnac, Brandy oder Cognac)
Wodka
schwarzer Tee, Zucker und Limonensaft hinzu.

Bei der Zubereitung von Punsch sollte man darauf achten, dass die Zutaten nur erwärmt, aber nicht gekocht werden, damit der Duft und auch der Geschmack der Früchte erhalten bleiben und der Alkohol nicht verfliegt.

Wer nicht selber zubereiten möchte, kann natürlich auf fertige Produkte, sowohl Glühwein, wie auch Punsch im Handel erwerben.

Aud der Arbeit habe ich immer wieder festgestellt, dass es, wenn man den Kaffee durch Glühwein ersetzt, immer gleich viel lustiger wird.

Im Grunde genommen bleibt nur eine Frage:

da ja im Wein die Wahrheit liegt, liegt dann im Glühwein die Erleuchtung

Wie dem auch sei, ich wünsche uns allen von Herzen gerne weiterhin eine besinnliche Adventszeit und was ist schöner als mit guten Freunden einen Glühwein zu trinken?

Euer „alter Mann

Werner

Na siehste wie schön ein Weihnachtsmarkt ist

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Weihnachtsmärkte habe in unserem Land eine lange Tradition.

Und mal so ganz ehrlich unter uns gefragt: was wäre Weihnachten ohne den Weihnachtsmarkt?

Denn Weihnachtsmarkt bedeutet:

festlich geschmückte Straßen, Plätze und Häuser, überall ertönt besinnliche Musik, ein süßlich-herzhafter Duft liegt in der Luft. Bei einem Bummel steigt die Vorfreude auf Weihnachten.

Ganz egal ob nun nur zum gemütlichen Beisammensein, für den Genuss von Glühwein oder Punsch und auch allerlei Leckereien oder für die Besorgung der Weihnachtsgeschenke so erfreuen die Weihnachtsmärkte viele Menschen in der vorweihnachtlichen Zeit und verkürzen auch das Warten auf den Heiligabend.

 Ursprünglich war es so, dass sich sich die Kirchen durch den Aufbau der Märkte in der Nähe der Gotteshäuser ganz einfach höhere Besucherzahlen erhofften. Da war aber eher der Wunsch der Vater des Gedanken, denn die Menschen kamen vor allem wegen des weihnachtlichen Ambientes auf den Weihnachtsmarkt.

Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb haben viele Weihnachtsmärkte ihr traditionelles Konzept bis heute erhalten. Sie sind auch deshalb immer noch sehr viel beliebter als die modernen Märkte, die eher einem Wochenmarkt, einer Kirmes oder gar einem Rummel ähneln.

In Deutschland gehören der Striezelmarkt in Dresden und der Christkindlesmarkt in Nürnberg. zu den ältesten bekannten Weihnachtsmärkten mit langer Tradition.

Jedoch auch in vielen anderen deutschen Städten, ebenso in Österreich und einigen anderen europäischen Ländern bieten Weihnachtsmärkte traditionelle Handwerkskunst, sowie orts- oder regionale Spezialitäten.

Darüber hinaus findet eine große Vielzahl weihnachtlicher Events statt.

Eine kulinarische Besonderheit ist das typische Aachener Backwerk: Printen, die durch geschnitzte Holzschablonen verschiedene Formen erhalten, Lebkuchen und Spekulatius.

In Braunschweig bieten etwa 140 Kunsthandwerker und Marktkaufleute verschiedenste Produkte und Köstlichkeiten, sowohl aus der Region, als auch aus aller Welt an, unter anderem Keramik- und Glaswaren, Kerzen oder Holzspielzeug.

Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt gilt als einer der schönsten in Sachsen.

Rund um das Rathaus wird in mehr als zweihundert Holzhütten unter anderem die traditionelle Holzschnitzkunst aus dem Erzgebirge angeboten. Absolut nicht zu übersehen sind die fünfstöckige, zwölf Meter hohe Weihnachtspyramide und ein fünf Meter hoher Lichterbogen.

Die Stadt Goslar im Harz bezaubert den Besucher mit ihren schmalen Gassen, mit Schiefer verkleideten Fachwerkhäusern und nostalgischem Flair. In der Adventszeit zieht in dieser verträumten Kulisse der historischen Altstadt der Weihnachtsmarkt mit seinen urigen Holzhütten ein und der dazugehörige Weihnachtswald sorgt obendrein noch für eine märchenhafte Stimmung.

Tja, und da fehlt ja noch das Marzipan, welches ursprünglich für die Kalifen im Orient kreiert wurde und hierzulande traditionell in Lübeck hergestellt wird.

Rund um das Rathaus der Hansestadt werden alljährlich über 200 Verkaufsstände aufgebaut, die verschiedenste Marzipan-Spezialitäten anbieten.

Beim Weihnachtsbasar der Konditorei Niederegger können Besucher zudem einen Blick hinter die Kulissen der Herstellung von Marzipan werfen.

Wer die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland und Österreich bereits kennt, dem kann ich von Herzen gerne eine Reise in eines unserer anderen Nachbarländer empfehlen, denn die haben ebenfalls eindrucksvolle Märkte zu bieten.

Werner Heus

 

Im Kaffeestübchen gediegen Probleme lösen

Liebe Leserinnen, liebe Leser

heute möchte ich Euch in meiner Eigenschaft als „Tee-Onkel“ mal mit einigen Informationen zum Thema: Kaffee überraschen.

Also bevor Ihr nun das Schlimmste denkt: ich habe zwar keine Kaffeemaschine, aber ich kann ganz hervorragend Wasser heiss machen. Obendrein bin ich sogar in der Lage mit einem Meßlöffel Cappuccino-Pulver in eine Tasse zu füllen und mit heissem Wasser zu übergiessen.

Über Kaffee weiß ich zum Beispiel, dass es ein schwarzes, coffeinhaltiges Heißgetränk ist, welches aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen hergestellt wird.

Dabei variieren deren Röst– und der Mahlgrad je nach Zubereitungsart und neben all seinen belebenden Eigenschaften, enthält Kaffee das Vitamin Niacin.

Die Bezeichnung Bohnenkaffee bedeutet nicht, dass der Kaffee noch ungemahlen ist! Sie bezieht sich ganz einfach auf den Ursprungszustand.

Und dient somit der Unterscheidung von den sogenanntem Ersatzkaffee-Sorten.

Die diversen Ersatzkaffeesorten werden aus Zichorien, Gerstenmalz und anderen Zutaten hergestellt. So wie etwa der altbekannte CaroKaffee.

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An jedem einzelnen Tag sind überall in unserem Land durch zahlreiche Aktionen und Events in Cafes, Kaffeebars, Hotels oder Gaststätten verschiedenste Facetten des Kaffees: von Lifestyle bis Tradition und von Genuss bis Geselligkeit möglich.

Kaffeeliebhaber und -interessierte zelebrieren Kaffee auf unterschiedliche und öfters mal auf eine neue Art und Weise.

Die Kaffeebohnen werden aus Steinfrüchten verschiedener Pflanzenarten aus der Familie der Rubiaceae gewonnen.

Die beiden wichtigsten Arten der Kaffeepflanze sind:
Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und
Coffea canephora (Robusta)
mit vielen Sorten/Varietäten.

Je nach Art der Kaffeepflanze, Sorte der Kaffeebohne und Anbauort gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen. Übrigens wird Kaffee heutzutage in mehr als 50 Ländern weltweit angebaut.

ext. BildDa ich heute so etwas von super gute Laune habe, seid Ihr ab sofort immer dann, wenn irgendwo „der Schuh drückt“ herzlich in mein kleines Kaffeestübchen eingeladen!

Ein ganz ganz liebreizende Dame mit sehr guten Kenntnissen und großem Wissen über Kaffee nimmt Eure Wünsche nicht nur gerne entgegen. 

Sie versucht auch alle Wünsche zur vollsten Zufriedenheit zu erfüllen. Obendrein ist sie, wie auch ich es bin, ein hervorragender Zuhörer. Ganz in Ruhe und bei einer schönen heissen Tasse, wurde bereits so manches Problem gelöst!

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne einen wundervollen Tag mit vielen aromatischen Kaffeegenüssen, echter Wertschätzung und unvergesslichen Momenten

Euer (alter Mann) Werner Heus

Internationaler Tag des Bieres 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 2. August, ist:

Internationaler Tag des Bieres 2019

Ohne jeglichen Zweifel ist Bier eines der beliebtesten und ältesten Getränke und das weltweit und zu Ehren des Gerstensaftes findet jedes Jahr am ersten Freitag im August der Internationale Tag des Bieres statt.

In unserem Land gibt es nach Angaben des Deutschen Brauerbundes etwa 5.000 verschiedene Biere aus mehr als 1.300 Braustätten. Wenn man sich diese Zahl mal auf dem Gaumen zergehen lässt, würde das bedeuten, dass man als Biertrinker rein theoretisch dreizehn (13) ein halb Jahre lang jeden Tag ein neues Bier probieren könnte!

2015 lag der Pro-Kopf-Konsum von Bier in Deutschland bei etwa 106 Litern, was auf den ersten Blick viel erscheinen mag, jedoch ist der Bierkonsum in den vergangenen Jahren fast kontinuierlich immer weiter zurückgegangen.

Im Jahre 1980 belief sich der Pro-Kopf-Konsum noch auf etwa 145 Liter.

Das A&O bei der Herstellung von Bier sind die unterschiedliche Gärmethoden.

Im Mittelpunkt steht bei allen Methoden die Hefe.

Ist ein Bier untergärig, sinkt die Hefe nach dem Gären nach unten.

Ist ein Bier obergärig geht die Hefe erst nach oben und sinkt später nach unten.

Und ein weiterer Unterschied ist, dass obergärige Biere bei einer höheren Temperatur gebraut werden.

Spontangärige Biere werden ohne Hefezusatz gebraut – die klassische Gärmethode. Bei dieser Methode wandern Hefesporen aus der Luft in das offene Gefäß und setzen so den Gärungsprozess in Gang.

Spontangärige Biere sind beispielsweise Lambic oder Kriek.

Untergärige Biere sind dagegen Pils, Exportbier oder Lagerbier.

Alt, Kölsch oder Weißbier zeichnen sich durch einen obergärigen Prozess aus.

Ich selbst mag überhaupt kein Bier – hin und wieder trinke ich ein Alster mit sehr viel Brauseanteil oder eine Berliner Weisse, wenn es so ganz richtig heiß ist im Somnmer -, aber in diesem Zusammenhang war es mir interessant herauszufinden, wie es zu dem Ausspruch: „Bierbauch“ gekommen ist und daher habe ich begonnen, das mal zu recherchieren.

Also, wie entsteht ein Bierbauch?
Ist tatsächlich der Bierkonsum schuld?

Bier ist kein Dickmacher, denn fest steht eines ganz sicher:
verglichen mit anderen alkoholischen Getränken ist Bier geradezu kalorienarm.

0,3 Liter Gerstensaft haben durchschnittlich nur 126 Kalorien, während die gerade in dieser Zeit so beliebten fruchtigen Cocktails dagegen ganz, ganz schnell die 200-Kalorien-Grenze überschreiten.

ext. BildBier an sich ist also defintiv kein Dickmacher,

sondern vielmehr ein kalorienarmes und erfrischendes Getränk, ideal für heiße Sommertage.

Auch die weit verbreitete Annahme, Bier sei so etwas, wie „flüssiges Brot“ und habe viele Kohlenhydrate, gehört in das Reich der Märchen, auch wenn die Mönche im Mittelalter sich einst während der Fastenzeit sehr über ihr selbstgebrautes Bier freuten und es als eine Art Grundnahrungsmittel
auf den Speiseplan setzten.

Die Kalorien, die für den imposanten Bierbauch, den so mancher Mann vor sich herschleppt, müssen also anderswo herkommen.

Britische Forscher haben deshalb die Bierbauch-Legende unter die Lupe genommen und für eine Studie die Körperdaten und Ernährungsgewohnheiten von knapp 2.000 Testpersonen ausgewertet.

Ergebnis:

Statt direkt auf den Bierkonsum lässt sich das ungeliebte Bäuchlein auf die erhöhte Energiezufuhr zurückführen, die indirekt durch das Bier erfolgt, denn Bier ist ein Appetitanreger und macht Lust auf Deftiges.

So endet der Biergartenbesuch meist nicht etwa mit dem letzten Schluck aus dem Maßkrug, sondern mit dem Verzehr von frischen Brezeln, einem halben Hähnchen oder gar einer deftigen Schweinehaxe.

Für den Organismus ist die Verdauung dann, gerade bei hochsommerlichen Temperaturen, äußerst anstrengend, was bedeutet:
Das Fettpolster des Mannes, speziell am Bauch, wächst und wächst.

Unbedenklich ist der dicke Bauch nicht, denn wer vor allem inneres Bauchfett sammelt, erkrankt schneller an Herz-Kreislauf-Störungen und Diabetes.

Frauen sind von dem Wachstum des Bauches nicht in diesem Ausmaß betroffen. Zwar nimmt auch bei ihnen der Appetit zu, doch die Pfunde landen vor allem auf den Hüften und Oberschenkeln, was sicherlich von den betroffenen Damen auch nicht besonders toll empfunden wird.

Man sollte also mit dem Begriff Bierbauch vorsichtig umgehen, denn nicht überall wo Bier drauf zu stehen scheint, ist auch Bier drin.

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne eine wunderschöne Zeit, viel Freude am Feierabendbier und auch beim Besuch im Biergarten.

Prost

Werner

 

 

Meine To-Do-Liste für den Sommer 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

so, wie man einen Einkaufszettel als Gedächtnisstütze schreibt, habe ich mir mal Gedanken gemacht, was man vielleicht im Sommer so alles anstellen könnte und wahrscheinlich schon sehr, sehr lange nicht mehr gemacht hat.

Vieles hat mit der Kindheit und Jugend zu tun, also der „guten, alten Zeit“ und ist somit ein Stück weit echte Nostalgie.

Und weil ich ja eigentlich bereits von Natur aus ein netter Mensch bin, lass ich Euch heute an meinen persönlichen Gedanken teilhaben und vielleicht mögt Ihr ja die eine oder andere Anregung sogar – oder Ihr erklärt mich für verrücktgrins.

Guckst Du bitte meine Sommer To-Do-Liste:

Auf einer Wiese liegen (ohne Decke) und träumen
abends auf einer Bank sitzen und in den Sternenhimmel schauen
auf einem Esel oder einer Kuh reiten
barfuß ein Stück laufen (egal wo)
bei einem Sommerregen mit Badehose auf die Straße gehen
den Sommerhit lautstark mitsingen
die Wolken im Flug aufmerksam beobachten
ein Eis am Stiel (Capri) lutschen 
einen Frosch oder eine Kröte fangen
einen Sonnenuntergang miterleben
in einem Meer baden gehen
in einem Heuballen herum tollen
in einem Baggersee (verboten) baden
im Feld sitzen und Möhren knabbern
in eine Wasserpfütze springen
in einem Zelt oder einer Hängematte übernachten
Kartoffeln sammeln, wenn abgerodet ist!
mit den Enkeln ein Baumhaus bauen
mit einem Schlauchboot auf einem Fluss fahren
mit einem Seil(am Baum befestigt) über eine Bach springen
mit den Kindern Sack hüpfen um die Wette
nachts an einem Lagerfeuer sitzen
sieben Mücken auf einmal erschlagen

Wie Ihr sicher erkannt habt, schwingt in meinen Gedanken das Kind, welches ja nun bekanntlich in jedem von uns "schlummert" und das wir uns unbedingt bewahren sollten, mit. 

Einiges werde ich leider aus gesundheitlichen Gründen sicher nicht mehr durchführen können, aber manchmal zählt der Wille und zum anderen bleibt dann der Wunsch der Vater des Gedanken. 

Wie dem auch sei, habe ich mir einige alte Tugenden über all die Jahrzehnte bewahrt und bin schon irgendwie "stolz" auf mich, noch solche Gedanken, Wünsche und Ziele zu haben. 

In der Hoffnung, dass auch für Euch das eine oder andere etwas dabei ist, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und wünsche Euch wirklich von Herzen gerne einen optimale Woche und ganz viele kleine Erfolge.

Werner


 

Auf zu den tollen Attraktionen der Annakirmes

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Freitag, dem 27. Juli 2019 beginnt in Düren die

Annakirmes

die bis zum 4. August, also neun Tage lang dauert.

Einige Leser werden sich nun vielleicht fragen, wie ich nun ausgerechnet auf Düren komme und wo das überhaupt ist?

Grob gesagt liegt Düren etwa in der Mitte zwischen Köln und Aachen, also in Nordrhein-Westfalen und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen.

Als Jugendlicher bin ich mit den Großeltern jedes Jahr zur „Anna„, wie diese Kirmes liebevoll von den Einheimischen, wie auch den Besuchern genannt wird, gefahren. Dort lebte auch eine meiner Tanten, die ich sehr gerne mochte.

Diese Kirmes war für mich immer etwas ganz Besonderes und ist es bis heute auch geblieben!

Während der traditionsreichen Annakirmes, deren Wurzeln bis in das 16. Jahrhundert zurückgehen, sieht und erlebt der Besucher neben dem bekannten und bewährten Bild eines Volksfestes in Deutschland auch auffällige Konstruktionen, welche die Blicke unweigerlich auf sich ziehen.

Rund 800.000 Besucher lassen sich jedes Jahr von den rund 150 Fahrgeschäfte auf einer Länge von zweieinhalb Kilometern begeistern im darauf folgenden Jahr wieder zu kommen.

Am Eröffnungstag findet die Weltmeisterschaft im Kirschkernweitspucken statt.

Eingeweihte sind gespannt, ob „Die Renate“ zum Favoritenkreis zählen würde, hatte sie doch erst kürzlich noch ein halbes Kilo der dicken Knupper dafür verwendet, um vom Balkon aus Passanten mit den Kernen zu beglücken.

In diesem Jahr werden folgende Attraktionen den Ruf der Annakirmes als größtes Volksfest in der Euregio Maas-Rhein unterstützen:

Alpen Coaster, Drifting Coaster, Break Dancer no2, Heroes, Avenger, Schlittenfahrt, Skyfall, XXL Racer, Shake n Roll, Europa Rad, Flipper, Wellenflug, Rutsch’n, The Tower, Action House, Fuzzy’s Lachsaloon, Pirates Adventure,
Geisterstadt, 9D Cinema, Fahrt ins Paradies, Beach Party und  2 x AS

Die Annakirmes entstand ursprünglich aus der Verehrung der

Heiligen Mutter Anna im Mittelalter.

Im Jahre 1501 hatte der Steinmetz Leonhard aus Kornelimünster das „Annahaupt“ in Mainz entwendet, nach Düren gebracht und den dortigen Franziskaner-Mönchen überlassen.

Abgesandte der Mainzer Stephanskirche hatten die Reliquie zwischenzeitlich wieder in ihren Besitz gebracht, gaben sie jedoch auf Drängen der Dürener Landfrauen im Gasthaus „Zum Goldenen Stör“ wieder zurück.

Nach ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen Düren und Mainz, entschied Papst Julius II. am 18. März 1506 wie folgt:
„Das Annahaupt solle fortan in Düren bleiben.“

Die Annakirmes ist besonders nachts weithin durch ihre einmaligen Lichteffekte sichtbar, zum Beispiel: das 50 Meter hohe Riesenrad wird von 35.000 Glühbirnen beleuchtet und bietet in 36 Gondeln Platz für je 6 Personen.

Einer der absoluten Höhepunkte findet am Freitag mit dem großen Brilliant Feuerwerk statt.

Wer das Flair eines großen Volksfestes mit vielen Attraktionen und modernsten Fahrgeschäften mag, dem kann ich einen Besuch der Annakirmes wirklich nur wärmstens – lach bei den aktuellen Temperaturen im wahrsten Sinne des Wortes – empfehlen.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Start in eine herrliche Woche mit aushaltbaren Temperaturen und ganz viel Freude

Werner

 

Internationaler Tag des Kusses 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Samstag, dem 6. Juli ist der:

Internationaler Tag des Kusses 2019

Eine mehr als gute Gelegenheit, eine der weltweit Völker- und Kulturen übergreifenden, schönsten Gesten, mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, auch wenn Kuss nicht gleich Kuss ist, denn es gibt die unterschiedlichsten Motive, wie zur Begrüßung, zum Abschied, aus Liebe, Leidenschaft oder als Ausdruck überschwänglicher Freude.

Ein Kuss ist eine der zärtlichsten Gesten zwischen zwei Menschen und macht quasiauf Knopfdruck“ glücklich, denn der Körper setzt beim Küssen Endorphine frei.

Bis zu zwanzig Kalorien verbraucht man bei einem leidenschaftlichen Kuss pro Minute.

Im Gesicht bewegen sich dabei bis zu

38 Muskeln.

Durchschnittlich küssen wir bis zu unserem 70. Lebensjahr etwa 100.000 Mal.

In den achtziger Jahren dauerte ein Kuss im Schnitt 5,5 Sekunden,

heutzutage küssen sich Paare über 12 Sekunden lang.

Es werden die sogenannten Glückshormone ausgeschüttet und das tut ganz einfach gut.

Und wenn man seine(n) Freund(in)/Partner(in)/Lebensgefährten(in) liebevoll küsst, entsteht ein tiefes Gefühl der Verbundenheit!

Es sollte jedoch nicht nur der Partner mit Küssen und Bussis beglückt werden, sondern auch der Rest der Familie, denn Küssen ist nicht nur ein Ausdruck der Liebe, sondern ebenso eine sehr aussagekräftige Geste von Zuneigung und auch ein Zeichen von Fürsorge.

Die Mutter-Kind-Bindung ist sehr stark davon geprägt.


Ein weiterer wesentlicher Vorteil beim Küssen ist:

man kann wunderbar herausfinden, ob man eigentlich zusammenpasst, denn neben Gerüchen („jemanden gut riechen können“) spielt auch der Kuss eine wichtige Rolle. Beim Küssen wird unbewusst abgeklärt, ob man genetisch zusammen harmoniert und ganz bewusst, ob der Kuss denn auch gut ist, denn mal ganz ehrlich: was ist schlimmer als einschlechter“ Kuss?

Ich habe dem Kuss 2016 ein Gedicht gewidmet,

welches ich hier nochmals vorstellen möchte:

Möchten man jemand seine Liebe zeigen, 
 ist es hilfreich zum Küssen zu neigen!                                                         

Gibt`s doch neben Küssen auf den Mund,                                                       
jede Menge andere & die sind so gesund!                                                   

Kennen sich beste Freunde schon lange,                                                     
reicht schon das Küsschen auf die Wange.

Der Kavalier alter Schule so richtig galant,                                                           
der küsst der Dame ganz einfach die Hand. 

In der Jugend damals beim Flaschendrehn,
oh, die ersten Küsse waren wunderschön. 

Aber, wenn Dich die wahre Liebe erwischt,                                                       
oh, dann möchtest Du küssen bis es zischt! 

Die einen schmusen, die anderen schmatzen,                                                        
das sich anhört, als wenn Autoreifen platzen! 

Manchmal lang, dann immer, immer länger,     
das nennt sich dann einfach Dauerbrenner!

Also, Ihr Lieben

wann immer sich die Gelegenheit bietet Liebe, Verbundenheit oder Fürsorge den Menschen, die man von Herzen gerne hat, zu zeigen, dann aber bitte nichts wie drauf los geküsst!

Ganz viel Freude dabei wünscht Euch

Werner

 

P.S.:

Nachfolgende Bilder dürfen gerne verwendet werden, aber bitte nicht meinen Namen entfernen … danke sehr!

Gedicht: Der Kuss von Werner M. Heus 2016

Was macht man bloß am Weltbummeltag 2019?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 19. Juni 2019, ist:

Weltbummeltag 2019
Der Weltbummeltag wurde – wie könnte es denn auch anders sein? – von dem US-Amerikaner W.T. Rabe im Jahr 1979 ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich weltweit am 19. Juni statt.
Mit diesem Aktionstag wollte besagter Herr Rabe ein Zeichen gegen den in den 1970er Jahren aufgekommenen Jogging-Trend setzen.
Der Weltbummeltag macht die Vorzüge des entspannten Schlenderns und der ruhigen Bewegungen zum immer wiederkehrenden Leitmotiv des Aktionstages.
In unserer Welt der Schnelllebigkeit zwischen Termin-, Freizeit-, und Familienstress sind Momente der Entschleunigung nicht nur wichtig, sondern auch sehr wertvoll. Der heutige Tag lädt genau dazu ein. Es gilt, die Dinge bewusst langsam angehen zu lassen. Da darf der Kaffee am Morgen gerne ein bisschen länger auf sich warten, die Sonne ausgiebig genossen und die eigentlich wohl bekannte Umgebung mit neuem Blick erkundet werden.
In den letzten Jahren ist Entschleunigung immer mehr in das Bewusstsein der Menschen eingedrungen.
Wir dürfen im eigenen Interesse definitiv mit dem Raubbau an Körper, Geist und Seele nicht so weitermachen, wie bisher! Es läuft eindeutig darauf hinaus sonst größeren Schaden zu nehmen!
Wer gemächlich schlendert, kann zwischendurch mal in den hoffentlich nun strahlend blauen Himmel hinaufschauen. Oder mal unterwegs anhalten, um an einer Blume oder Pflanze zu schnuppern. Oder all die wundervollen Dinge, welche die Natur uns in ihrer Vielfalt bietet, bewusst wahrnehmen, sie bewundern oder gar etwas Neues entdecken.
Alles in allem sollte man, sofern möglich den heutigen nutzen, um einfach mal entspannt durch den Tag zu kommen, müßig zu sein und zu entschleunigen, denn das tut ganz sicher allen Sinnen gut.
In unserer hektischen, schnelllebigen Welt sind ein paar ruhige Bewegungsabläufe nicht nur angebracht, sondern man sollte wirklich ganz einfach bestimmte Dinge ruhig angehen lassen.
Iin diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen ruhigen Tag heute und viel Freude beim Schlendern, Bummeln und Entdecken, spätestens am Wochenende
Werner

Bräuche und Traditionen zu Pfingsten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

neben den Pfingstrosen und der Taube gibt es noch eine ganze Fülle von Traditionen, Bräuchen und Symbolen rund um das Pfingstfest.

Am Pfingstsonntag hält sich in einigen
Orten – vor allem im Alpenraum – der
Brauch , das Vieh das erste Mal auf die
Weide zu treiben und in einer Prozession
durch den Ort zu führen.

Das kräftigste Tier der Herde wird
mit Blumen , Stroh und Bändern
geschmückt und darf als
Pfingstochse
die Herde anführen.

Denkbar ist aber auch, dass der Ursprung dieses Treibens auf Uraltbräuche germanischer Vorfahren zurückzuführen ist, die zur Pfingstzeit den Sommer mit einem Tieropfer begrüßen wollten.

Das könnte durchaus so gewesen sein, ist aber nun doch nun bereits etwas zu lange her, um es noch konkret recherchieren und schlüssig beweisen zu können.

Von der Logik her gut möglich ist aber auch, dass der Begriff Pfingstochse ursprünglich mit den Metzgern zusammenhängt. Die Metzger so heißt es in einigen Überlieferungen bis weit in das 19. Jahrhundert hinein, sollen einen mit den oben genannten Utensilien drapierten Ochsen zuerst durchs Dorf getrieben, dann geschlachtet und letztendlich zur Schlachteplatte verarbeitet haben.

Vor allem unter jungen Männern, die in der Landwirtschaft tätig waren, war diese Tradition sehr lange verbreitet. Von dem Brauch, an Pfingsten einen Ochsen besonders zu schmücken, leitet sich auch die spöttische Bemerkung ab, jemand sei „geschmückt wie ein Pfingstochse“ – also übertrieben fein angezogen und herausgeputzt.

Was allerdings bis in die heutige Zeit Bestand hat, ist, dass der Begriff „Pfingstochse“ heute im Wesentlichen auf Menschen angewendet wird, die sich zum Beispiel bei einem bestimmten Anlass nicht entsprechend, sondern auffallend anders kleiden, Neudeutsch: „overdressed“ haben, also wie ein „Pfingstochse“ herausgeputzt haben.

In Bayern und ebenso in Österreich
wird auch derjenige Mensch so bezeichnet ,
der am Pfingstsonntag am längsten schläft.

Der zweibeinige Pfingstochse wird dann
sogar manchmal auf einer Schubkarre durch
den Ort gefahren und ein ganz klein wenig belächelt.

ext. Bild

Ich denke, dass der eine oder andere von Euch bereits einmal einem Pfingstochsen begegnet ist und sich vielleicht auch ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte.

Für den heutigen Pfingst-Sonntag wünsche ich Euch von Herzen gerne ganz viel herrlichen Sonnenschein und maximale Erholung

Werner

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