Schlagwort: Wildkatzen

Gedanken zu Internationaler Katzentag 2019

Lieber Leserinnen, liebe Leser

am heutigen Donnerstag, dem 8.August ist:

Internationaler Katzentag 2019

Das beliebteste Haustier der Deutschen ist die Katze, trotz ihres sehr widersprüchlichen Charakters, aber wahrscheinlich wegen des eher geringen Pflegeaufwandes gegenüber anderen Haustieren.

Die Ziele des internationalen Katzentages sind zum einen über artgerechte Haltung, sowie über die Bedürfnisse von Katzen zu informieren und andererseits auf Misshandlung und Vernachlässigung von Katzen aufmerksam zumachen und diese nachhaltig zu bekämpfen.

Etwa zwischen 13 und 13,5 Millionen Katzen werden in Deutschland als Haustiere gehalten.

Aber nicht nur in unserem Land sind mehr und mehr Menschen von dem niedlichen Stubentiger fasziniert!

Im alten Ägypten zum Beispiel wurden die stolzen und mysteriösen Tiere sogar als Gottheiten verehrt!

In weiten Teilen Asiens gelten sie als Glücksbringer.

Sowohl in der Kunst, wie auch in der Literatur haben die Katzen schon lange Einzug gehalten und längst einen festen Platz gefunden.

Um die Liebe zu den eleganten Samtpfoten angemessen feiern zu können, aber gleichzeitig auch auf die Missstände (z.B.: Misshandlung) aufmerksam zu machen, welche Katzen aller Gattungen und Arten weltweit leider erleiden müssen, wurde der 8. August vom Fund for Animal Welfare zum Internationalen Katzentag erklärt, der heute zum 16. Mal stattfindet.

Obwohl Katzen in großen und ganzen pflegeleicht sind, brauchen sie regelmäßige medizinische Versorgung.

Denn selbst wenn eine Katze keinerlei Krankheitssymptome zeigt, sollte sie einem Tierarzt dennoch einmal pro Jahr zur Routine-Untersuchung vorgestellt werden.

Dabei werden dann die Ohren, das Mäulchen, die Zähne, die Krallen und der Zustand des Fells ebenso untersucht wie die Körpertemperatur; das Herz und die Lunge werden mit einem Stethoskop abgehört. Viele Katzenbesitzer verbinden diese Routine-Kontrolle mit dem jährlichen Impftermin.

Was mich persönlich als Wildkatzenliebhaber anspricht, ist, dass der diesjährige Weltkatzentag sich neben der artgerechten Haltung, Aufzucht und Versorgung von Hauskatzen ebenso mit dem Schutz bedrohter Artverwandter der Katze beschäftigt. Dabei steht im Mittelpunkt die Erhaltung und Wiedervermehrung des Luchses, der sich die beiden Organisationen BUND und WFF in einem gemeinsamen Aktionsplan „Luchs“ angenommen haben.

Niemand kann sagen, wann oder durch wen dieser Tag ins Leben gerufen wurde, aber man kann keinesfalls sagen, dass dieser Tag heute für die Katz wäre .

In diesem Sinne wünsche ich allen Liebhabern der Samtpfoten und ihren „Stubentigern“ von Herzen gerne ganz besonders viel Freude am heutigen Tag, sowie allen Menschen und Tieren aushaltbare Temperaturen

Werner

Tag des Artenschutzes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 3. März, ist der:

Tag des Artenschutzes 2019

Weltweit sind aktuell rund 5.600 wild lebende Tierarten und 30.000 Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) aus dem Jahr 1973 ist der Auslöser für diesen Tag des Artenschutzes gewesen, dem Deutschland 1976 beigetreten ist.

Wie vielfältig unsere Wälder sind, beweisen 1.215 Pflanzenarten, darunter alleine schon 76 Baumarten. Und unter den 6.700 Tierarten befinden sich aktuell auch wieder Tiere, die hierzulande oft schon seit Jahrhunderten ausgerottet waren.

Der Wald beherbergt wieder etwa 5.000 Wildkatzen und über den Baumwipfeln kreisen auch wieder einige Schwarzstörche.

Der Aktionstag weist mit verschiedenen Veranstaltungen auf die Schutzbedürftigkeit bedrohter wildlebender Tiere und Pflanzen hin, deren Fortbestand durch das CITES-Abkommen gewährleistet werden soll.

Der Artenschutz umfasst neben dem Schutz bestimmter, aufgrund ihrer Gefährdung als schützenswert erachteter, wild lebender Tier- und Pflanzenarten in ihrer natürlichen und historisch gewachsenen Vielfalt durch den Menschen, als auch die Pflege. Dadurch unterscheidet sich der Artenschutz vom Tierschutz, bei dem Menschen das individuelle Tier um seiner selbst willen schützen wollen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) betrachtet die Entwicklungen des Artenschutzes in Deutschland mit großer Besorgnis, was ich absolut nachvollziehen kann, denn

neben dem Insektensterben und dem landesweitem Rückgang der Singvögel, ist nun auch die Rückbesiedelung deutscher Naturräume mit ehemals ausgestorbenen Großsäugern erheblich ins Straucheln geraten.

Ganz besonders betroffen und immer wieder in der Diskussion ist der Wolf in unseren Wäldern und Weidelandschaften, den man aber neuerdings auch schon mal in der Stadt antreffen kann.

Ähnlich betroffen sind die Fischotter und die Biber in renaturierten lebendigen Flüssen, sowie die seltene Kegelrobbe in den Küstengewässern der Ostsee.

Was macht unsere Regierung?

Drei Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Umwelt, Nauturschutz und nukleare Sicherheit (BMUB) daher für Projekte in Afrika und Asien, um dieser Entwicklung entgegenzutreten.

Diese Mittel wurden erstmals im Jahr 2015 bewilligt, um den Schutz Afrikanischer Elefanten und Nashörner zu verbessern. Damit werden auch Ziele des Koalitionsvertrags erfüllt, sich verstärkt für den Schutz der Wildtiere einzusetzen, um sie für die Menschen vor Ort und zukünftige Generationen zu erhalten.

Davon werden 2,5 Millionen Euro in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Umsetzungspartner investiert und 500.000 Euro wurden dem afrikanischen Fonds zum Schutz des Afrikanischen Elefanten zur Verfügung gestellt.

Der deutsche Zoll überwacht zum Schutz von Fauna und Flora die Einhaltung der gesetzlichen Ein- und Ausfuhrregelungen im internationalen Warenverkehr.

Artengeschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren, die verbotswidrig bzw. ohne die erforderlichen Dokumente ein- oder ausgeführt werden, werden von den Zollbehörden beschlagnahmt. Hierbei ist es unerheblich, ob die Waren privat oder gewerblich, im Reiseverkehr, im Postverkehr oder auf anderen Transportwegen verbracht werden.

Persönlich sehe ich gerade in der Rückkehr einiger in unserem Land ausgestorbener Wildtierarten wie Biber, Fischotter und auch dem Wolf eine große Chance für den Naturschutz und die Biodiversität, denn dass sind doch Steilvorlagen für die Politik, die nun nur noch klug reagieren muss.

Werner

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