Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 4. Oktober 2019, ist:

Welttierschutztag 2019

Am heutigen Tage machen Tierschutzverbände weltweit auf die Rechte der Tiere aufmerksam, was an sich schon beschämend ist, denn jeder weiß doch eigentlich ganz genau Bescheid, egal, wo man hinhört.

Ich persönlich finde es mehr als traurig, dass man immer und immer wieder darauf hinweisen muss, dass Tiere nicht als Produkte oder Dinge behandelt werden, sondern als Lebewesen wahrgenommen und geachtet werden sollten!

Der 4. Oktober, der Tag des Heiligen Franziskus von Assisi, wird international von Tierschützern als „Welttierschutztag“ für Informationsveranstaltungen genutzt.

 

Franz von Assisi, der Begründer des Ordens der Franziskaner und Schutzpatron der Tiere, sah die Tiere als lebendiges Geschöpf Gottes und als Bruder des Menschen an. Noch viel wichtiger jedoch ist, dass Franz von Assisi den Einheitsgedanken der Schöpfung im Sinne der Gleichheit aller vor Gott und untereinander nicht nur unermüdlich predigte, sondern auch vorlebte. Selbst den kleinsten Wurm betrachtete er als gottgewollt und erachtete ihn daher als wert geschützt zu werden.

Am 4. Oktober 1228, zwei Jahre nach seinem Tode am 3. Oktober 1226, wurde er heilig gesprochen.

Der Schriftsteller und Tierfreund Heinrich Zimmermann war es, der 1924 vor Berliner Tierschützern für die Einführung des Welttierschutztages plädierte.

Die erste Veranstaltung fand bereits am 4. Oktober 1925 im Berliner Sportpalast statt. Sein Antrag wurde jedoch trotz großer Zustimmung erst am 8. Mai 1931 auf dem Internationalen Tierschutzkongress in Florenz angenommen.

Seither wird der Welttierschutztag international begangen und trägt erheblich zur Verbreitung des Tierschutzgedankens bei.

Nach 1945 wurde der Welttierschutztag, mit Zustimmung der ausländischen Gremien, 1950 auch wieder in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt.

Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober begehen der Deutsche Tierschutzbund und seine über 740 Mitgliedsvereine unter dem Motto:

„Lieblingstier – Tierheimtier“

Dieses Leitmotto hat der Deutsche Tierschutzbund ausgewählt, um klarzustellen, dass die Übernahme eines Tierheimtiers nicht nur bedeutet, einem Tier in Not zu helfen, sondern auch, um die Möglichlkeit zu haben einen wirklich einzigartigen Freund – hoffentlich fürs Leben – zu finden.

Für jeden Mensch, der sich ein Tier wünscht, sollte der erste Gang ins Tierheim führen, wo tausende tolle Tiere sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten.

Jedes Tierheimtier hatt seine eigene Geschichte, bringt aber auch seinen ganz eigenen Charakter mit.

Tiere sind ganz genau, wie die Menschen, Unikate, also einzigartig.

Die Mitarbeiter von Tierheimen wissen das aus ihrer Erfahrung und dem richtigen Blick. Dementsprechend achten sie genau darauf, dass Tier und Halter zusammenpassen.

Auf diese Weise knüpfen Tierheime oft einzigartige Verbindungen für das Leben von Menschen und Tieren. Das ist doch wirklich toll, oder?

Ein sehr wesentlicher Punkt ist die artgerechte Haltung und dazu gehören neben ausreichendem Platz für die Haltung, medizinischer Versorgung und gesunder Ernährung vor allem ausreichende Zuwendung!

In diesem Sinne wünsche ich mir von Herzen gerne von allen Menschen ein wertschätzendes Bewusstsein gegenüber den Tieren zu entwickeln und nach außen zu tragen

Werner