Schlagwort: Kulleraugen

Gedanken zum Ehrentag für Oma & Opa 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 12. November ist weltweit:

Ehrentag für Oma und Opa 2019

Dieser Tag berührt mich persönlich ganz besonders!

Ich erachte ihn einerseits als überflüssig, denn Oma und Opa sind ganz sicher ein wesentlicher und ganz besonders wichtiger Bestand unserer Gesellschaft seit ewigen Zeiten.

Heutzutage wahrscheinlich mehr denn je!

Andererseits emfinde ich es als eine besondere Art der Wertschätzung, dass irgend jemand diesen Tag zu Ehren von Opa und Oma ins Leben gerufen hat.

Was wäre denn eine Familie mit Kindern, wo beide Elternteile arbeiten ohne Oma und Opa?, um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Ich selbst habe große Teile meiner Kindheit und Jugend bei den Großeltern zugebracht!

Nein, eigentlich müsste ich schreiben: zubringen dürfen! Rückblickend war es das Beste, was mir passieren konnte. Nicht nur, dass ich wohl behütet war, nein, ich habe viel von der Lebenserfahrung der beiden für mein eigenes Leben profitieren können.

Mein Großvater war ein, so würde man heute sagen, echter „Malocher„!

Er hatte eine wirklich gute Rente und trotzdem hat er als über 70-jähriger noch unter LKW`s gelegen und Reperaturen durchgeführt. Schon als 12-jähriger durfte ich mitfahren und habe mir zusätzliches Taschengeld verdienen können.

Meine Großmutter war Schneiderin, im ganzen Ort bekannt und beliebt. Sie war eine wahre Seele von Mensch. Jederzeit, egal auf welche Frage auch immer, hatee sie eine nachvollziehbare, verständliche Antwort. Ich habe mich immer, wie nie mehr im Verlaufe meines weiteren Lebens, so richtig geborgen gefühlt.

Sie war immer mit allem zufrieden, ließ es sich kaum anmerken, wenn sie verletzt war.

Jedoch ich bemerkte es schon als kleiner Junge und bewunderte sie oft für die Ruhe, die sie stets ausstrahlte. So etwa als ich 15 Jahre alt war, durfte ich sie darauf ansprechen und sie vertraute sich mir an, was mir unsagbar viel bedeutet hat.

An die Großmutter meiner ersten Frau erinnere ich mich auch immer wieder gerne. Sie hatte ein riesiges Grundstück am Haus, welches zum Teil an einem recht steilen Bahndamm lag. Der Mann, der es sonst mähte, war krank und so bot ich mich an, es zu tun. Das lehnte sie vehement ab.

Da sie regelmäßig einen längeren Mittagsschlaf machte, ging ich in die Scheune, schliff die Sense und kurz bevor sie wach wurde, war ich fertig. Ich sehe heute noch die großen Kulleraugen.

Tja, es hat doch auch Vorteile auf dem Land aufgewachsen zu sein und den Umgang mit einer Sense noch gelernt zu haben!

Schön finde ich es, wie russische Menschen ihre Großeltern verehren! Alleine schon das Wort: Babuschka für Großmutter hat für mich einen irgendwie ehrfürchtigen, wie auch melodischen Klang. Der Vollständigkeit halber: der russische Großvater wird „Deda“ genannt.

Heute, wo sch selbst schon4-facher Großvater bin, genieße ich diesesOpa oder Opi ist da!“ in vollen Zügen.

Die aktuelle Generation der Oma`s und Opa`s hat zu einem großen Teil den Wandel der Zeit aktiv genutzt. So manches Enkelkind ist erstaunt, wie Oma mit dem Smartphone umgeht und zeigt, wo im Internet „der Hammer hängt“.

 

Ich wünsche allen Oma`s und Opa`s von Herzen gerne stets und immer, also nicht nur am heutigen Tag, Wertschätzung und den nötigen Respekt zu bekommen, sowie uns allen erfolgreiche, zufriedene Tage

Werner Heus

Mit der Einschulung beginnt der Ernst des Lebens

 
Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Heute ist Einschulung,

zunächst nur in Brandenburg, aber in Kürze auch in den anderen Bundesländern.

Der erste Schultag ist für jeden Mensch ein Erlebnis, welches ganz sicher lange, ach wahrscheinlich ein ganzes Leben lang in der Erinnerung bleiben wird. Ich persönlich erinnere mich noch an meine eigene, riesige Schultüte, die beinahe größer war, als ich selbst … grins.

Für die Kinder sind die letzten Wochen und Tage vor der Einschulung geprägt von Anspannung auf das, was da auf sie zukommt. Es herrscht reges Treiben beim Aussuchen des Schulranzens, ach halt das war ja unsere Zeit, also beim Aussuchen der Schultasche und deren Befüllung mit all den Materialien, die ein Schulkind in der heutige Zeit so benötigt.

Ich habe das im vorletzten Jahr bei einem meiner Enkelkinder wieder einmal live miterleben dürfen.

Es war herrlich diese riesengroßen Kulleraugen anzuschauen und plötzlich sind mehr als 50 Jahre alte Bilder vor meinem geistigen Auge wieder dagewesen.

Ich hatte sogar ein paar alte Fotos von mir selbst gefunden und ein wenig an die „gute, alte“ Zeit zurück gedacht.

Einschulung 1

Und auch, wenn man sich nach vielen Jahren die oftmals peinlichen Fotos mit der Schultüte in der Hand anschaut, man erinnert sich doch gern, oder?, Es war eine Zeit, wo die Welt noch anders war, vor allem, was den Zusammenhalt unter den Menschen, den Umgang miteinander und überhaupt die Werte, wie Achtung, Respekt und Ehrlichkeit betraf.

Es obliegt mir nicht jemanden zu bevormunden, aber ich möchte an alle Eltern appellieren den Kindern den Weg zur Schule noch zu Fuß zu erklären und nicht mit eingeschalteten GPS auf dem Smartphone ansagen zu lassen. Für den Notfall wäre das o.k., aber es geht doch in der heutigen Zeit auch noch klassisch.

Ich drücke allen Familien, wo Kinder eingeschult werden – hier in Niedersachsen ist es ja noch nicht soweit – ganz fest die Daumen, dass alles gelingt und vor allem das Wetter mitspielt.

Den „ABC-Schützen“ wünsche ich ganz viel Freude bei der Einschulungsfeier, eine wundervolle, prall gefüllte Schultüte und hoffentlich ganz große Kulleraugen.

Möge der Tag der Einschulung für alle ein unvergessliches Erlebnis werden.

Das wünscht Euch von Herzen gerne, sowie uns allen einen guten Start in die neue Woche mit hoffentlich aushaltbaren Temperaturen

Werner

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