Sind Caspar, Melchior & Balthasar die Heiligen Drei Könige?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie hießen Caspar, Melchior und Balthasar.
Und sie brachten dem neugeborenen Jesuskind
Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
Zumindest ist das die Geschichte, die man
schon als Kind von den Eltern erzählt bekommt.

Alle zusammen sind sie uns bekannt als die
Heiligen Drei Könige

ext. BildDoch wer waren die drei Besucher wirklich?
Und waren es denn überhaupt drei?

Die Herkunft der Drei ist sehr umstritten, unter anderem werden Persien oder
Babylonien als ihre Heimat vermutet.

Waren sie Magier, Sterndeuter, Priester, Gelehrte oder tatsächlich Könige?

Bis heute ist diese Frage immer noch ungeklärt.

Doch es ist durchaus möglich, dass es sich wirklich um Könige handelte,
denn dieser Titel hatte zur damaligen Zeit eine weitaus geringere Bedeutung
als etwa im Mittelalter.

Warum ausgerechnet drei?

Auch was die Zahl der angeblichen Könige betrifft, lässt sich nicht sicher sagen, ob es sich um drei handelt.

Auf den diversen bildlichen Darstellungen der Krippenszene variiert ihre Anzahl von zwei bis hin zu acht Personen.

Das sich die Zahl Drei letztendlich durchgesetzt hat, könnte sehr
unterschiedliche Gründe haben:

zum einen gab es in der damaligen Zeit drei Geschenke, die eines Königs würdig waren, nämlich Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Außerdem könnte die Zahl natürlich auch für die drei Alterszustände des Menschen stehen:
die Jugend, das Erwachsensein und das Alter.

Eine weitere Theorie besagt, dass diese Zahl die drei Kontinente darstellen soll, denn man dachte nämlich im christlichen Abendland,
die Welt würde lediglich aus nur drei Kontinenten bestehen, nämlich
Europa, Asien und Afrika.

Somit sollte durch die drei Könige dargestellt werden, dass Jesus Besuch aus der ganzen Welt erhalten hatte.

ext. BildDoch nicht nur die Herkunft, die Stellung und die Anzahl der Weisen aus dem Morgenland sind unsicher, nicht einmal auf die Namen
kann man sich verlassen.

In Syrien, zum Beispiel, heißen die drei Männer:
Larvandad, Hormisdas und Gushnasaph.

Ab dem Anfang des 6. Jahrhunderts tauchen Variationen von Vornamen auf, die von den Anfangsbuchstaben der Wörter des
Segensspruches:

„Christus, segne dieses Haus!“

abgeleitet wurden:
Caspar, mansionem
Melchior, benedicat
Balthasar.

ext. BildJedoch wie dem auch immer sei, man sagt ja immer so leicht dahin, dass alle guten Dinge drei sind!

Wer einmal den Reliquienschrein in der absolut gigantischen gotischen Kathedrale im Kölner Dom gesehen hat und sich ein wenig mit dem Brauchtum der Sternsinger beschäftigt, wird ganz sicher nachvollziehen können, warum dem 6. Januar auch im 21. Jahrhundert immer noch eine große Bedeutung zukommt.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen friedlichen, ruhigen und harmonischen ersten Sonntag im neuen Jahr

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Der Ort wo der Himmel die Erde küsst

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

tja, heute ist nun bereits Tag vier des neuen Jahres/Jahrzehntes.

So ganz langsam, aber sicher, normalisiert sich der Alltag wieder nach all den Feiertagen, Parties und all den vielen Leckereien.

Ich hoffe, Ihr seid alle gut in das neue Jahr hineingerutscht!? Ohne Stress, ohne Streitigkeiten, aber mit Harmonie und einem positiven Lebensgefühl!

Auch 2020 wiederhole ich gerne eine wundervolle Geschichte, die Ihr einfach genießen solltet und die Euch ein wenig zum Nachdenken anregen möchte.

Wo der Himmel die Erde küsst

ext. BildEine alte Legende erzählt,
dass es einst zwei Menschen gab,
die überaus glücklich miteinander lebten.

Sie waren zufrieden, mit dem,
was sie hatten und miteinander teilten.

Ihre Liebe wuchs durch die Jahre
ihres Zusammenlebens mehr und mehr.
Nichts, aber auch gar nichts und niemand
hätte diese Liebe je zerstören können.

Eines Tages lasen sie in einem alten Buch, dass es da irgendwo, in weiter Ferne,
vielleicht am Ende der Welt, einen Ort gäbe,
wo unermessliches Glück herrsche solle.

Ein Ort sollte dies sein, so sagte das alte Buch,
an dem der Himmel die Erde küsst.

Die beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen.

Der Weg war lang und voller Entbehrungen.

Bald wussten sie nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs waren;
doch aufgeben wollten sie nicht.

 

Fast am Ende ihrer Kräfte, erreichten sie eine Tür, so
wie sie in dem alten Buch beschrieben gewesen war.

Hinter dieser Tür sollte es sich befinden:
das große Glück, das Ziel ihres Hoffens und Suchens.

Welch eine Spannung war in ihnen:

wie wird er aussehen, der Ort,
an dem der Himmel die Erde küsst,

der Ort, an dem ein solches Glück herrscht.

ext. BildSie klopften an.
Die Tür öffnete sich.

Sie fassten sich an der Hand und traten ein.

Da standen sie nun wieder …

mitten in ihrer Wohnung.

Am Ende dieses langen Weges
waren sie wieder bei sich Zuhause angekommen.

ext. Bild

Und sie verstanden:

Der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst, ist der Ort,

an dem die Menschen sich küssen.

Der Ort, an dem der Himmel die Erde berührt,
ist der Ort, an dem Menschen sich berühren.

Der Ort, an dem der Himmel sich öffnet,
ist der Ort, an dem Menschen sich füreinander öffnen.

Der Ort des großen Glücks ist der Ort,
an dem Menschen sich glücklich machen.

(Der Verfasser ist mir leider unbekannt, aber ich bedanke mich herzlich bei ihm/ihr)

ext. Bild

Ich wünsche jedem Mensch auf dieser Welt von Herzen gerne, sein Zuhause auch so empfinden zu können und alles, wirklich alles Glück dieser Welt, auf das 2020 ein glückliches und zufriedenstellendes Jahr werden möge

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Was, wenn morgen unser letzter Tag wäre?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Ende eines Jahres lässt man für gewöhnlich nochmal alles Revue passieren. Dann kann das Jahr abschließend beurteilen und sich ggf. an die „guten Vorsätze“ für das neue Jahr machen.

Was aber wäre, wenn wir wir wüssten, dass morgen unser letzter Tag ist?

Ich denke, wenn bereits morgen der letzte Tag in unserem Leben wäre, würden wir doch wahrscheinlich jeden Augenblick bereuen, in dem wir nicht gelebt und geliebt haben, sondern nur wie „eine Maschine“ funktioniert haben.

Oder was denkt Ihr?

Denkt mal bitte an all die Momente, die wir mit Gedanken an die Vergangenheit vergeudet haben, währenddessen das reale Leben an uns vorbeigelaufen ist.

Oder an all die Tage, die wir uns um die Zukunft irgendwelche Sorgen gemacht haben, ohne die Gegenwart zu genießen.

Jede Sekunde, die wir nicht bewusst genutzt haben und nicht den Mut gehabt haben, unser Leben so zu leben, wie wir es für richtig gehalten hätten. Jede Minute, die wir sinnlos mit Drama, Streit oder Hass vergeudet haben.

Wir würden all die Jahre bereuen, in denen wir uns für einen Job mehr als notwendig aufgeopfert haben. All die Jahre in denen wir versucht haben der “Gesellschaft” gerecht zu werden und uns dabei verbogen haben. All die Jahre in denen wir bloß die Erwartungen anderer erfüllt haben und dabei auf uns selbst vergessen haben.

Wir würden all die Gelegenheiten bereuen, die wir nicht genutzt haben um den Menschen, die uns wichtig sind zu sagen, dass wir sie lieben und schätzen. Es wäre uns leid, um all‘ die Freundschaften, die wir leichtfertig aus den Händen gleiten ließen und nicht sorgfältig gepflegt haben. Wir würden all das Unausgesprochene bereuen, das uns irgendwo in unserem Inneren noch immer belastet.

Wir würden bereuen, dass wir das Leben zu oft einfach passieren lassen haben, ohne unsere Leidenschaften und Hoffnungen zu verfolgen. Dass wir die Kontrolle zu oft abgegeben haben und dadurch unsere Selbstbestimmung ausgehändigt haben. Wir würden bereuen, dass wir zu wenig Liebe zum Detail hatten, weil wir zu sehr mit dem Großen und Ganzen beschäftigt waren. Wir würden bereuen, dass wir zu oft nur die Dinge getan haben, die andere von uns wollen und uns davon abbringen ließen, die Dinge zu tun, die unser Herz begehrt. Wir würden all die Male bereuen, in denen wir nicht ehrlich gesagt haben, was wir fühlen oder denken. In denen wir uns in Schweigen gehüllt haben, aus Angst etwas Falsches zu sagen.

Wir würden all die Tage bereuen, in denen wir das Abenteuer nicht gelebt haben, weil wir zu viel über die Konsequenzen nachgedacht haben. All die Augenblicke, in denen wir die Magie und den Zauber nicht gesehen haben, weil wir nur nach rationalen Lösungen und Logik gesucht haben. Wir würden all die Phasen bereuen, in denen wir hin- und hergerissen waren von Zweifel, Ängsten und Vorurteilen, ohne auf unsere Intuition, Instinkte und Bestimmung zu vertrauen. All die Tage an denen wir „perfekt“ und „ideal“ sein wollten und vergessen haben, die Schönheit in der Individualität und Divergenz zu sehen.

All die Momente, in denen wir Ausschau gehalten haben nach dem großen Glück und dadurch blind für die kleinen Wunder waren, die uns das Schicksal immer wieder geschickt hat. All die Visionen und Ideen, die wir im Keim erstickt haben, weil wir Angst vor der Umsetzung oder vorm Scheitern hatten. All die Male, die wir uns nicht auf einen Menschen eingelassen haben, der es wert gewesen wäre, weil wir Panik davor hatten verletzt oder enttäuscht zu werden.

Wir würden all die Nächte vermissen, in denen wir nicht gelacht und getanzt haben. All die Träume, die wir nicht geträumt haben. Jede Reise, die wir nicht gemacht haben, jeden Moment in dem wir nicht den Sand zwischen unseren Zehen spüren konnten, das weite Meer sehen konnten, Berge besteigen konnten, uns in grüne Wiesen fallen lassen konnten, die Sonne auf- und untergehen sehen konnten…. – weil wir dachten, wir hätten noch genügend Zeit dafür…

Drum tanzt, lacht, liebt, weint, fühlt, denkt, reist, seid dankbar, schreit, kämpft, genießt, träumt, wünscht, akzeptiert, schließt ab, verzeiht, seid gütig, erinnert euch, seid wertvolle Menschen,, schaut euch Sonnenaufgänge an, zählt die Sterne am Himmel, spürt den Sand zwischen euren Zehen,…

Lebt den Moment! Nutzt und genießt die Augenblicke, die das Leben euch schenkt! Schätzt die kleinen Wunder und die Menschen, die euch lieben! Das Leben ist so verdammt kurz, macht um Gottes Willen das, was euch glücklich macht!

No Comments

Categories: Macher

Herzlich willkommen in und ein Prosit auf 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hurra und herzlich willkommen, das neue Jahr ist da,

also lasst uns ein Prosit auf 2020 aussprechen

ext. Bild

Wird es ein besser Jahr ?
  Oder noch bescheidener als 2019 ?

Das sind die Fragen, die man sich doch jedes Jahr aufs Neue stellt.

Da ja bereits alle guten Vorsätze in den vorangegangen Jahren dutzende Male formuliert und wieder umformuliert worden sind,
könnten wir sie ja eigentlich auch endlich mal anfangen,

umzusetzen!

Am 1. Januar 2020 beginnt nicht nur ein neues Jahr!

Es beginnt auch ein neues Jahrzehnt! Und 2020 ist ein Schaltjahr!

Hoffentlich erreichen wir Erfolge, wie in der nebenstehenden Filmsequenz!

Ein tolles Beispiel, was man ganz einfach durch Vormachen erreichen kann!

Wir haben also 366 Tage Zeit, um in den großen …….haufen hinein zu treten, aber auch ebenso 366 Tage, um uns vom Glück einfangen zu lassen!

 

Wie wir alle wissen, schwappen irgendwann alle „Dinge“ aus den USA zu uns herüber.

Nun stellt Euch nur mal „so“ vor 2020 würde ein ähnliches „Trampeltier“ bei uns an Land angespült – ich sage nur: „Herr, bitte lass einen solchen Kelch an uns vorbeigehen!“

 

Da denke viel lieber an die Erzählungen meiner Großmutter vor vielen Jahren. Wenn sie von den „Goldenen 1920er Jahre geschwärmt hat. Da wären die Vorzeichen doch nun wahrlich nicht die schlechtesten.

 

Mein guter Vorsatz für das neue Jahr ist und bleibt:

So zu bleiben wie ich nun einmal bin, mit all meinen Ecken und Kanten, Fehlern und Macken.

Meinen eigenen Weg zu gehen und nicht den Weg der anderen!

Sowie diejenigen ganz einfach
ziehen zu lassen, die damit nicht klar kommen.

Weg zu lassen, was mich traurig oder gar krank macht und ganz
fest halten, was mich so richtig glücklich macht!

Eine eigene Meinung nicht nur zu haben, sondern sie auch stets kund zu tun! Jedoch objektiv und realitätsnah.

Mit beiden Beinen stets auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben!

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ein Jahr ohne größere Sorgen, jedoch
mit ganz vielen kleinen Erfolgen, die man braucht, um zufrieden zu sein und menschenwürdig leben zu können!

Nur soviel Stress, wie Euer Körper und Eure Seele ihn ertragen können, um trotzdem gesund und munter zu bleiben!

So wenig Ärger wie irgend möglich zu bekommen,
aber so viel Freude wie nötig zu haben,
um 366 Tage rundum glücklich zu sein.

Und das wenigstens einige Eurer heimlichen „kleinen“ Wünsche in Erfüllung gehen mögen!

Das Ihr inneren Frieden finden könnt, der es möglich macht ihn mit einem strahlenden Lächeln nach außen zu tragen.

Kommt bitte gut in 2020 an und denkt daran:

Es hängt ganz von Euch selbst ab, ob Ihr das neue Jahr
als Bremse oder als Motor nutzen wollt.

Meine Daumen sind voll doll und von Herzen gerne gedrückt für Euch

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Meine Gedanken am Silvestermorgen 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch im Jahr 2019 hat sich gegenüber dem Vorjahr leider nicht wesentlich etwas geändert!

Nach wie vor hört und liest man überall in den Medien ständig Worte der Angst und der Unsicherheit. Das nach der Bundestagswahl 2017 immer noch keine funktionierende Regierung gebildet wurde, auch wenn sie jetzt vollzählig ist, aber es jede Menge politische Skandale gab, trägt ganz entscheidend zur allgemeinen Unzufriedenheit in der Bevölkerung bei.

Mir kommt es so vor, als wenn sich die Menschheit immer, immer weiter und weiter voneinander entfernt! Fast ausnahmslos ist jeder nur noch sich selbst der Nächste.

Wann realisieren die Menschen endlich, dass die Welt ohne die Rückkehr zu den „alten“ Werten zugrunde geht?

Das, was die Menschen voneinander trennt, tritt leider mehr und mehr
in den Vordergrund,

aber das, was uns als Menschen eigentlich verbinden sollte
verblasst leider mehr und mehr!

ext. Bild

Richten wir unser Augenmerk mal auf die Liebe:

sie ist doch DAS Gefühl, welches alle Menschen in irgendeiner Weise miteinander verbindet und
die Menschen einander näher bringt.

Sich die Fähigkeit es für sich selbst zu erhalten auch in Zeiten des Hasses zu lieben,
ist doch wohl ganz sicher die beste Medizin.

Mit den Augen sieht zwar man viel, und mit den Ohren hört man auch viel, aber wenn man mit dem Herzen voll dabei ist, erfährt man noch viel, viel mehr!

An allererster Stelle sollte immer die Familie stehen:
auf das es uns gelinge sie weiterhin zusammenzuhalten oder sie ggf. wieder zusammen zu führen, denn das würde für jeden ein Gewinn an Lebensqualität sein!

Wir lieben ja nun auch die Natur, die Berge und die See, die Jahreszeiten
  oder zum Beispiel unseren Garten und unsere Haustiere, also müsste uns doch eigentlich auch der Mensch am Herzen liegen!

ext. Bild

Fanatiker, Hasserfüllte Hetzer, Rassisten, Terroristen und Selbstmordattentäter
sind dazu ganz sicher nicht mehr fähig oder waren es wahrscheinlich auch nie!

Und Cyber Mobber ebenso wenig!

ext. Bild

Das Menschen das Leben grundsätzlich lieben, sollte man von jedem denken, nein
man kann es sogar erwarten.

Einige glauben, dass sie alles, aber auch wirklich alles, haben müssen
und werden übermütig und raffgierig ohne Ende!

Heutzutage sind nicht nur bestimmte Tierarten und Pflanzen vom Aussterben betroffen, sondern leider, leider auch:

Achtung, Ehrlichkeit, Friedensbereitschaft, Freundlichkeit, Höflichkeit, Intelligenz, Respekt, Vertrauen und Zusammenhalt!

Alles aufzuzählen, was es ausmacht das Leben, so, wie wir es täglich vorfinden, zu lieben, würde hier den Rahmen sprengen.

Es beginnt z.B. ganz banal:
bei einem schmackhaften Salat,
einem flachen Kopfkissen und
endet bei romantischer Musik

Vielleicht ist es einmal wirklich an der Zeit,
uns eine Liste auszudenken,
was uns, trotz aller Kritik,
liebenswert erscheint…!?

ext. Bild

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne

für 2020

Gesundheit

sowie

inneren Frieden und Frieden in der Welt!

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

P.S.:

Zu Silvester feiert die ganze Welt,
dass das Datum sich ändert.

ICH hoffe, dass wir irgendwann
das Datum feiern können,
wo die Welt sich ändert.

ext. Bild

 

Mein Fazit 2019 variiert von 1a bis gaga

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Jahr ist in wenigen Stunden zu Ende.

Es ist an der Zeit ein Fazit zu ziehen. Und auch Zeit Lösungsansätze zu finden, was man im kommenden Jahr auf jeden Fall ändern sollte.

Ja, vielleicht ist es sogar an der Zeit, sich für einen Neuanfang zu sortieren. Oder Maßnahmen zu ergreifen, um sich einfach nur zu schützen, weil man bitterböse Erfahrungen gemacht hat, die sich nicht wiederholen sollen.

Für bestimmte Dinge fehlt mir ganz einfach die Geduld. Nicht, weil ich arrogant geworden wäre, sondern einfach, weil ich nun definitiv einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich keine Zeit mehr mit unnützen Dingen vergeuden möchte.

Dinge, die mir missfallen oder noch schlimmer: die mir so richtig doll weh tun und meine ohnehin mehr als angeschlagene Gesundheit noch zusätzlich gefährden.

 

Daher distanziere ich mich deutlich von perfidem Zynismus, menschenunwürdiger Satire, völlig übertriebenen, wie auch in 90 Prozent aller Fälle völlig haltloser Kritik und Forderungen jeglicher Art an mich, besonders, wenn ich merke, dass keinerlei Gegenleistung erfolgt.

Es ist sinnlos, denen gefallen zu wollen, die einen nicht mögen, diejenigen zu lieben, die einen ablehnen und denjenigen zuzulächeln, die niemals mit einem lachen oder einem auch nur ansatzweise ein Lächeln schenken würden. Das ist nicht nur völlig brotlose Kunst, nein noch viel schlimmer: absolut vertane Lebenszeit!

 

Aus diesem Grund verschwende ich ganz sicher keine einzige Minute mehr mit Menschen, die lügen, dass sich die Balken biegen oder gar auf dem „Trip“ sind, mich für ihre Zwecke, welcher Art auch immer, manipulieren zu wollen.

Ich akzeptiere keine Heuchelei, keine Unehrlichkeit und kein billiges, wie auch herzloses Lob mehr, denn derlei Verhaltensweisen widern mich, ehrlich geschrieben, so richtig an.

Nachhaltig hasse ich künstlich erzeugte Konflikte und noch mehr jegliche Vergleiche mit anderen Menschen, denn

ich bin ICH!

 

Niemand hat je meine Schuhe angehabt oder ist auch nur annährend meinen Weg gegangen, um sich anmaßen zu können ein Urteil über mich fällen zu dürfen. Erst Recht nicht der selbsternannte König des Internet & sein scheinheiliges Gefolge!

Unsere Welt besteht nun mal aus Gegensätzen, die sich manchmal sogar anziehen, aus eigenen Meinungen – ich habe eine eigene Meinung! – und vielen bunten Facetten.

Aus diesem Grund meide ich starre, unflexible Menschen, die jedem nach dem Mund reden, Stiefel lecken, im schlimmsten Falle sogar noch in den Allerwertesten krabbeln, hinter dem Rücken reden, wohl aus der „Zopfzeit“ übrig geblieben zu sein scheinen und gaga sind!

Bei Freundschaften, auch virtuell, ist mir Loyalität absolut 1a wichtig.

Mit Verrätern kann ich so überhaupt gar nichts anfangen!

Ich bin Manns genug mich ganz schnell und wortlos von solchen falschen Gestalten zu lösen und es wird garantiert kein Zurück geben!

Völlig suspekt sind mir Menschen, die keine Komplimente machen können! Menschen, die in keiner noch so normalen, menschlichen Situation in der Lage sind, ermutigende Worte zu finden, selbst aber nach Strich und Faden bemuttert werden wollen!

Menschen, die dann auch noch die Unverschämtheit besitzen, hinter meinem Rücken „Rotz und Wasser“ zu heulen, um schwache Mitmenschen zu erreichen, die sie dann ausgiebig bedauern sollen. Die schlimmsten unter denen bezeichnen einen dann auch noch als Abschaum – was sehen DIE bloß beim Blick in einen Spiegel ??? Wahrscheinlich meiden sie ihn!

Übertreibungen, egal welcher Art, wie sie gerade in der virtuellen Welt Gang und Gäbe sind, langweilen mich nicht nur, nein, sie schrecken mich sogar regelrecht ab.

Ebenso habe ich ganz erhebliche Schwierigkeiten mit Menschen, die keine Tiere mögen, denn das sagt schon eine ganze Menge über einen Menschen aus und mir kann niemand weiß machen gegen alle Tierarten allergisch zu sein!

Ganz sicher besitze ich die Reife einem Mensch zu verzeihen, aber niemand kann von mir erwarten, dass ich auf „Fingerschnipp“ wieder Vertrauen entgegen bringe!

Ich bedanke mich bei all denjenigen, die in diesem Jahr virtuell zu mir zurück gefunden haben, weil ihnen bewusst geworden ist, dass König E&F und sein scheinheiliges Gefolge ausschließlich nur gaga-Parolen und geistigen Müll von sich geben.

Viele Menschen gehen davon aus, man würde mit zunehmendem Altergelassener“ werden, aber ich formuliere diese Aussage anders:

Man schafft es aufgrund diverser Zipperlein nur nicht mehr bis ganz an die Decke zu springen!“ (Scherz!)

Menschen, die mir bereits ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn ich nur an sie denke, sind absolute 1a Glanzlichter in meinem Leben. Das schaffen sogar etliche ehrliche, loyale und treue Freunde in der virtuellen Welt!

In diesem Sinne möchte ich Euch nur von Herzen gerne zum Nachdenken anregen und wünsche Euch ein ruhiges Leben mit vielen schönen Momenten, die es sich lohnt in den Erfahrungsschatz mit aufgenommen zu werden.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

Allen, die ein schweres Jahr 2019 hinter sich haben,

möchte ich raten:

Bewahrt Euch bitte, was Ihr erreicht habt, auch die „kleinen Dinge“! Vergesst, wer Euch weh getan hat. Kämpft weiter für das, was Ihr Euch wünscht und behaltet Eure Ziele fest im Visier!

Schätzt das, was Ihr habt. Vergebt denen, die Euch weh getan haben, denn sie sind Eurer Gedanken nicht wert. Und genießt diejenigen, die Euch lieben und Euch gut tun.

Ein Leben lang warten wir alle auf „etwas“, aber das Einzige, was passiert ist, dass das Leben vorbeigeht … Jahr für Jahr für Jahr!

Oft schätzen wir die wundervollen Momente, die uns das Leben gibt erst dann, wenn sie zu Erinnerungen geworden sind. Aus diesem Grund alleine schon rate ich Euch zu tun, was Ihr mögt, endlich mal das zu tun, was Ihr bereits immer „mal“ tun wolltet. Macht es für Euch bevor Euch eines Tages der Gedanke kommt, dass Ihr etwas tun „wolltet“, aber es wieder nicht getan habt.

Ich weiß, dass es sich „abgedroschen“ anhört, aber es ist wirklich niemals zu spät etwas Neues zu beginnen. UNDIhr seit stark genug, um etwas Neues zu versuchen.

 

Bündelt all Eure Kräfte

und nehmt

Euch die Zeit für

die Dinge, die

das Leben lebenswert machen!

 

 

Und dann war da dieses fatale Geschenk

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was gibt es Schöneres als ein Geschenk?

Wenn man es dann auch noch von Herzen gerne überreicht bekommen hat, sollte die Freude umso größer sein, oder?

Jedoch manchmal spielt einem das Leben einen Streich. Dann kann es zu amüsanten, delikaten oder auch recht peinlichen Vorfällen kommen.

Heute habe ich mal ein etwas delikates Beispiel für Euch.

Ein junger Mann wollte seiner Angebeteten ein Geschenk machen. Die beiden hatten sich schon längere Zeit nicht mehr gesehen. Nach sehr sorgfältiger Erwägung und unter Berücksichtigung der kalten Jahreszeit entschied er sich für den Kauf eines Paares warmer Handschuhe. Romantisch, aber nicht zu persönlich.

In Begleitung der jüngeren Schwester seiner Herzensdame, ging er in ein Kaufhaus und kaufte ein Paar weiße Handschuhe. Die Schwester seiner Angebeteten nutzte die Gelegenheit und kaufte sich ein Paar echt sexy Slips.

Während des Einpackens vertauschte die Kassiererin irrtümlicherweise die beiden Pakete. So erhielt, die Schwester die Handschuhe, und der junge Mann die Damenslips.

Ohne den Inhalt des Päckchens zu kontrollieren, schickte der junge Mann seiner Holden das Päckchen und fügte folgende Zeilen anbei:

Ich habe diese ausgewählt, weil mir aufgefallen ist, dass Du normalerweise keine trägst. Wenn es nach mir ginge, hätte ich ja nun wirklich lange mit Knöpfen genommen, aber Deine Schwester trägt auch kurze. O.k., zugegeben, die sind ja auch viel leichter auszuziehen.

Die Farbe scheint vielleicht etwas heikel, aber die Verkäuferin zeigte mir ihre, die sie bereits drei Wochen anhatte, und sie waren kaum beschmutzt.

Sie hat auch Deine probehalber mal angezogen und es sah einfach chic aus.

Ich wünsche, ich könnte sie Dir zum ersten Male anziehen, denn bis ich Dich am Freitag das nächste Mal sehe, sind bestimmt schon viele damit in Kontakt gekommen. Wenn Du sie ausziehst, vergiss bitte nicht hineinzublasen bevor Du sie weglegst, denn naturgemäß werden sie vom Tragen innen etwas feucht.

Denk nur wie oft ich sie Dir im nächsten Jahr küssen werde!

Ich hoffe Du wirst sie am Freitag für mich anziehen.

In Liebe, Dein Schatz

P.S.:

Nach der neuesten Mode trägt man sie übrigens umgeschlagen, sodass der Pelz ein wenig rausschaut.“

Den Rest denkt Ihr Euch dann besser…..

Was sagt uns diese Geschichte?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Tja, und wenn dann auch noch der „Pelz“ ein wenig rausschaut, kann es durchaus schon mal etwas peinlich werden. Aber Humor ist und bleibt, wenn man trotzdem lacht.

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne humorvolle letzte Tage im Jahr 2019. Nehmt bitte nicht alles „so“ ernst und erst recht nicht in 2020.

Es wird alles „besser“, nur weiß eben niemand wann und was.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Details zum Tag der unschuldigen Kinder 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Samstag, dem 28. Dezember, ist:

Tag der unschuldigen Kinder 2019

Bereits seit dem 6. Jahrhundert begeht die Kirche jedes Jahr am 28. Dezember das

„Fest der unschuldigen Kinder

Es erinnert an jenen Tag, an dem laut der Bibel König Herodes die Kinder von Bethlehem töten ließ in der Hoffnung, dabei auch Jesus zu erwischen.

Jesus sah er als starken Konkurrenten an.

König Herodes war durch die drei Weisen aus dem Morgenland auf seine Spur gebracht.

Im Matthäusevangelium steht geschrieben, dass König Herodes, als die drei Weisen auf Geheiß eines Engels nicht den Ort mitteilten, wo sie das Kind gefunden hatten, alle Buben unter zwei Jahren in Bethlehem umbringen ließ.

Er fürchtete den Rivalen aus dem Haus David, denn er selbst war in den Augen der Juden kein legitimer König. Der Engel hatte Joseph im Traum gewarnt, so das die Heilige Familie sich schon auf der Flucht nach Ägypten befand. Herodes, für seine Grausamkeit bekannt, ließ selbst drei seiner Söhne hinrichten.

Das der Retter des Volkes Israel schon als Säugling bedroht war, wird auch von dem Kind Moses berichtet. Der Pharao ließ alle neugeborenen Knaben der Israeliten töten.

Die Kirche bewahrt sich die vielen unschuldig gestorbenen Kinder im Gedächtnis, hält sich aber auch vor Augen, dass das gerettete Kind, der Sohn Gottes, bewahrt wurde für das besondere Opfer auf Golgatha.

Der Gott und Vater, der sein Kind vor den Soldaten des Herodes bewahrte, verlieh dem Pilatus die Macht, seinen Sohn zu kreuzigen. Dieser Beschluss von Gott ist unwiderruflich, für uns aber oft auch unverständlich.

An diesem Tag sehen wir, dass Christus in eine Welt der Finsternis hineingeboren wurde, eine Welt der Angst und des Hasses. Er ermahnt uns an den Kreuzweg, der so dicht bei Bethlehem beginnt.

An heutigen Tag werden in vielen Gemeinden

Kinder & Eltern gesegnet.

In früherer Jahren war dieses Fest für die Schulkinder ein großer Feiertag, der vor allem in Waisenhäusern und kirchlichen Einrichtungen begangen wurde.

Das Besondere an diesem Tag war, dass es den Kinder erlaubt war, alles auf den Kopf zu stellen und die Erwachsenen mussten sich nach den Kindern richten.

Die Schüler in Klosterschulen wählten an diesem Tag einen Kinderbischof, der den Tag bestimmte und den Lehrern Verbesserungsvorschläge für die Schule machte.

Ich denke der heutige Tag ist allen Kindern in Not gewidmet.

Aus diesem Grund möchte ich ganz eindringlich an alle Menschen appellieren, Kindern die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Auch, wenn es oft den Anschein hat, dass Kinder überheblich und an nichts interessiert sind, außer Handy & Smartphone, sie sind und bleiben Kinder. Es dürfte im Interesse der gesamten Gesellschaft sein, dass unsere Kinder die „alten Werte“ kennen und schätzen lernen.

Jedenfalls drücke ich von Herzen gerne uns allen zusammen die Daumen, auf das sich alles zeitnah und nachhaltig zum Guten wendet

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Ein Engel mit zwei Flügeln kann fliegen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun sind die Weihnachtstage vorbei.

Ich hoffe, dass sie Euch Besinnlichkeit und Ruhe, vielleicht sogar Engelsflügel gebracht haben.

Harmonie möge Einkehr gehalten haben in Euren Familien und hoffentlich auch bei allen Menschen auf der Welt.

Vielleicht haben sich ja auch solche Momente ergeben, wo Ihr nachdenklich geworden seid.

Oder wo Eure Kinder/Enkelkinder nach dem Sinn von Weihnachten und Menschlichkeit gefragt haben.

 

Es gibt ja sehr viele Geschichten rund um Weihnachten.

Jeder Mensch, so denke ich, mag Engel. Viele von uns hatten bereits irgendwann einmal das Gefühl einen Schutzengel gehabt zu haben.

Viele tragen den Wunsch in sich einen Engel an ihrer Seite zu haben.

Und Einige sind wirklich wahre Engel.

Heute möchte ich Euch die Geschichte eines Engels vorstellen, die uns vor Augen führt, dass wirklich jeder von uns ein Engel sein kann.

Diese Geschichte hat mir meine Großmutter erzählt, als ich etwa 12 Jahre alt war. Zum Heiligabend habe ich mich darin erinnert, als wenn es gerade gestern gewesen wäre.

Ich wünsche Euch ganz viel Freude beim Lesen.

Es war einmal ein kleiner Engel im Himmel, der die Menschen mit seiner Nähe und ganz, ganz viel Zärtlichkeit begleitete.

Irgendwann empfand er den unwiderstehlichen Wunsch nicht nur mit seinem Flügeln über die Erde zu schweben.

Er wollte nicht mehr nur schützend auf die Menschen achten, sondern er wollte selbst auf ihren Straßen gehen.  Er wollte gerne einer von ihnen werden.

Eines Tages sah er auf der Erde eine eben erblühte Mohnblume.

Es erschien dem kleinen Engel, als habe er im Himmel noch nie ein solches schönes Rot gesehen.

Seine Sehnsucht, zur Erde zu gehören, wuchs.

So trat er vor Gottes Angesicht und bat:
„Lass mich bitte auf die Erde, lass mich ein Mensch unter Menschen werden.“

Ein erhabener, weiser Engel trat dazu und sagte:
„Weißt Du denn auch, dass es auf der Erde nicht nur Sonne und Blumen gibt?
Es gibt Stürme und Unwetter und allerlei Ungemütliches.“

„Ja“, erwiderte der kleine Engel“, „das weiß ich!“

„Ich sah dort einen Menschen einen großen Schirm aufspannen, sodass zwei Menschen darunter Platz hatten. Es schien mir, den Beiden könne kein Unwetter etwas anhaben.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel zu. So verging einige Zeit.

Eines Tages erschien der kleine Engel wieder vor Gottes Angesicht und sprach:
„Ich habe mir noch mehr angesehen von der Welt. Es zieht mich mehr und mehr hinunter.“

Wieder trat der erhabene, weise Engel hinzu und entgegnete:
„Weißt Du auch, dass es Nebel und Frost und verschiedene Arten von Glatteis gibt?“

Da antwortete der kleine Engel:
„Ja, ich weiß um so manche Gefahren! Jedoch sah ich auch Menschen, die teilten ihre warmen Mäntel. Und andere Menschen, die gingen bei Glatteis Arm in Arm.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel erneut zu.

Und wieder verging einige Zeit. Der kleine Engel trat ein drittes Mal vor Gottes Angesicht:
„Lass mich bitte ein Mensch werden. So wunderschön rot blüht der Mohn auf der Erde!
Mein Herz ist voll Sehnsucht, etwas zu diesem Blühen beizutragen.“

Da trat der erhabene, weise Engel ganz nah zu dem kleinen Engel und fragte mit ernster Stimme: „Hast du wirklich genug hingesehen, das Leid und das Elend angeschaut, die Tränen und Ängste, die Krankheiten, die Sünden der menschen und den Tod gesehen?“

Mit fester Stimme erwiderte der kleine Engel:

„Oh, natürlich habe ich auch das Düstere, Traurige und Schreckliche gesehen!

Aber ich sah auch einen Menschen, der trocknete einem anderen die Tränen, vergab einem Schuldigen und einen, der reichte einem Sterbenden die Hand.
Ich sah eine Mutter, die wiegte ihr krankes, ausgemergeltes Kind durch viele Nächte. Sie wurde nicht müde, die alte leise Melodie der Hoffnung zu summen.

Solch ein Mensch möchte ich werden.“

Da trat der erhabene, weise Engel zurück. Gott gab dem kleinen Engel seinen Segen und viel Himmelslicht mit auf die lange Reise.

Bevor der kleine Engel zur Erde herunter stieg, nahm ihm der erhabene, weise Engel einen Flügel ab und der andere Flügel wurde unsichtbar.

Da fragte der kleine Engel:

Mein Gott, wie soll ich vorwärts kommen und wie zurückfinden ohne Flügel?“

Das herauszufinden, wird Deine Lebensaufgabe sein„,

hörte er Gottes Stimme zärtlich sagen.

In dieser Nacht kam ein besonderes Kind zur Welt.

Seine Mutter, noch vor Schmerz und Anstrengung betäubt, nahm das Kind in die Arme. Sie sah das Himmelslicht wie einen Lockenkranz um das Köpfchen des Kindes leuchten und flüsterte:
„Sei willkommen unter uns, mein kleiner Engel.“

Sehr lange noch sah man das Himmelslicht um das Kind herum.

Doch wie das Leben so ist, es verdunkelt selbst die reinsten und hellsten Lichter.
Die vielen Umwelteinflüsse, die Härte des Lebens und der ständige Kampf taten ein Übriges.
Bald sah niemand mehr, dass der Mensch ein himmlisches Licht in sich trug.

Zwar machte sich der unsichtbare Flügel hier und da bemerkbar, doch was bei dem Kind als träumerischer, schwebender Schritt wahrgenommen wurde, das wirkte bei dem Heranwachsenden eher wie ein unsicheres Schwanken und beim Erwachsenen dann nur noch als Hinken und Stolpern.

Umso länger der Mensch, der einmal ein Engel gewesen war, auf den staubigen und steinigen Wegen des Lebens ging, die mühsamen Treppen hearuf stieg, über die steil abfallenden dornigen Hänge hinunter strauchelte, desto mehr vergaß er, woher er kam und weshalb er hier wanderte.

Nur die große Liebe zu den kleinen roten Mohnblumen, die überall am Wegesrand blühten, war ihm noch geblieben.
Viel Leidvolles begegnete dem Menschen auf seinem Lebensweg.
Zwar konnte er manchmal eine Träne trocknen, sein Brot mit einem Hungernden teilen, doch die meisten Rätsel blieben! Er merkte mehr und mehr, wie wenig er tun konnte und wie vieles er unerledigt zurücklassen musste.
Seine Kraft reichte nur für ganz wenig.
Oft schien es ihm, als bewirkte sein Leben nichts.
Jedoch im Frühling blühte wieder der Mohn an den Straßenrändern und erfreute dem Mensch sein Herz, sow wie er es immer empfunden hatte.
Am Ende eines ganz besonders langen kalten Winters, in dem der Mensch kaum ausreichend Nahrung, Wärme und Schutz gefunden hatte, konnte er sich nur noch ganz langsam und sehr mühsam fortbewegen.
Er musste sehr viele Pausen einlegen und schlief vor Erschöpfung ein.
Als er aufwachte, erblickte er weit über sich auf einem hohen Felsen eine kleine Wiese voll roten Mohns. Der Mensch rieb sich die Augen.
So rot, so wunderschön rot erblühte der Mohn!
Als er die Blumen sah, wünschte er sich wieder, dass er allen Menschen, denen er begegnen würde und auch allen Tieren, solche eine klare, liebevolle, rote Blume als Zeichen der Liebe schenken dürfte.
Einige Zeit später bemerkte er neben sich einen Wandersmann, der genauso müde und von dem langen Weg gezeichnet war, wie er selbst.
„Wohin schaust Du so voller Sehnsucht und voller Wehmut?“
fragte der Wandersmann.
„Schau dort auf die Mohnblüten. So müsste die Farbe unserer Liebe sein.“
Weißt Du denn nicht, wie schnell diese Art Blumen welken?“
fragte der Wandersmann.
Der Mensch, der einmal ein Engel gewesen war, flüsterte:
„Ihre Sterblichkeit ist mir bewusst. Aber es gibtsicher kein roteres Rot in dieser Welt und auch nicht in meinem Herzen! Diese Blumen sind wie die Liebe, mag das Äußere auch welken, ihr Rot bleibt in der Seele erhalten!“
Da schauten sich die beiden Wandersmänner gegenseitig in die Augen und erkannten den letzten Funken Himmelslicht in den Augen des Anderen.
Und dann erkannt sieen, woher sie kamen, warum sie gewandert waren und ebenso sahen sie auch, wohin sie beide unterwegs waren.
Und sie sahen an sich jeweils einen Flügel. Voller Freude umarmten sie sich.
Da geschah das Wunder.
Sie erreichten das Mohnfeld, denn gemeinsam konnten sie fliegen! Alle Menschen sind Engel mit nur einem Flügel und um fliegen zu können, müssen sie sich umarmen.
Zu dieser Stunde sagte Gott im Himmel:
„Nun hast Du herausgefunden, wozu Du unterwegs warst und warum ich Dich letztendlich aussandte.
Dein Mohn blüht jetzt im Himmel, komm heim!“
Wenn es Eure Zeit erlaubt, denkt bitte mal eine Weile darüber nach, was uns diese wundervolle Geschichte sagen möchte.
Für die restlichen Tage des Jahres wünsche ich Euch gute Erkenntnisse und positive Gedanken. Bitte bleibt mir gewogen.
Euer „alter Mann“
Werner Heus

Ein sehr nachdenklicher 2. Feiertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der 1. Weihnachtsfeiertag im Kreise meiner Kinder und Enkel hat wieder klar deutlich gemacht, was Familie wirklich bedeutet.

Ebenso hat er gezeigt, wie wundervoll es ist, ein Zuhause zu haben und sich dort geborgen zu fühlen.

Das wünsche ich allen Menschen auf dieser Welt.

FRIEDEN

Aber mir sind gestern auch wieder etliche Gedanken durch den Kopf geschossen. Ein paar davon habe ich der Einfachheit halber gleich nieder geschrieben:

Laut Statistik waren im Jahr 2018 in Deutschland 19,7 Prozent der Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen! Tendenz steigend!

Darunter ist auch ganz ein erheblicher Anteil an Kindern und alten Menschen.

Wer in Deutschland weniger als 781 Euro netto im Monat verdient, gilt dann doch tatsächlich nach dem Stand des Jahres 2018 als arm. Darunter fallen ca. 16 Prozent der Bevölkerung!

Was mir persönlich ganz arg zu denken gibt, ist, dass trotz anhaltendem Wirtschaftsaufschwung der Kampf gegen die Armut nicht mal auch nur ein kleines Stück voran kommt! O.k., die „Mindestrente“ ist auf politischer Ebene in aller Munde, aber

Als sich Deutschland vor gut 13 Jahren, der Tiefstpunkt war im Jahr 2006 erreicht, in einer wirtschaftlichen Dauerkrise befand, benötigten acht Millionen Menschen staatliche Hilfen, um ein Dasein auf Höhe des Existenzminimums zu fristen. Jeder zehnte Einwohner bezog Hartz IV, Sozialhilfe, Asylhilfe oder andere Leistungen für die Grundsicherung.

Heute, gut zehn Jahre später, hat Deutschland einen langen anhaltenden Wirtschaftsaufschwung hinter sich, jedoch sind es immer noch acht Millionen, die sich am Rand des Existenzminimums befinden. Tendenz ebenfalls steigend!

Die Frage nach Armut definiere ich nicht in Zahlen:

solange ich ein Dach über dem Kopf und etwas anzuziehen habe, Essen auf dem Tisch ist und ich mir den Luxus eines Internetanschlusses leisten kann, bin ich persönlich zufrieden.
Und wenn wir ehrlich sind, es könnte immer alles besser sein.

ext. Bild

Ich habe die knallharten Fakten als Anlass für eine kleine Geschichte zum Nachdenken genommen:

Eines Tages nahm ein Mann in den Vereinigten Staaten seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben.

Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer ganz kleinen Farm bei einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn:

„Wie war dieser Ausflug für Dich?“

„Sehr interessant!“
antwortete der Sohn.

„Und, hast Du gesehen, wie arm Menschen sein können?“

„Oh ja, Vater,
das habe ich gesehen.“

ext. Bild„Was hast Du daraus gelernt?“
fragte der Vater.

Und der Sohn antwortete:
„Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben,
aber die Leute auf der Farm haben vier Hunde.

Wir haben einen Swimmingpool,
der bis zur Mitte unseres Gartens reicht,
aber sie haben einen See,der gar nicht mehr aufhört.

Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten,
aber sie haben die Sterne.

Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten, aber sie
haben den ganzen Horizont.“

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu:
„Danke Vater, dass Du mir gezeigt hast,
wie arm wir sind!“

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne weiterhin ein besinnliches Weihnachtsfest mit vielen schönen Momenten

Werner Heus

%d Bloggern gefällt das: