Kategorie: Respekt

Respektvolle Gedanken zum Hausfrauentag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist erstaunlich, wie viele Menschen beiderlei Geschlechts meinen, dass Hausfrau eine „Sache“ sei, die Frau „mit links und 40 Fieber“ mal eben so nebenbei erledigt.

Einige Menschen sind doch tatsächlich sogar der Meinung, dass sogar Hausfrau und Mutter nicht mehr sei, als der Lauf des Lebens. Diesen Lauf kann Frau doch locker machen, denn sie hat „ja weiter nichts zu tun!

Anhand der nachfolgenden Geschichte möchte ich etwas Licht in die Angelegenheit bringen:

An einem späten Nachmittag kommt ein Mann von der Arbeit nach Hause

und findet das totale Chaos vor.

Die Kinder sind noch im Schlafanzug und spielen im Vorgarten im Matsch. Überall im Gras verstreut liegen leere Verpackungen und das Papier von diversen Süßigkeiten. Die Türen am Auto seiner Frau stehen weit offen, auch die Haustür ist sperrangelweit auf und der Hund ist nirgendwo zu sehen.

Als der Mann den Flur betritt, sieht er, dass eine Lampe umgefallen ist und der Läufer zusammengeknüllt an der Wand liegt. Im Wohnzimmer schreit der Fernseher überlaut vor sich her und im Esszimmer liegen überall Spielzeug und Klamotten verstreut.

In der Küche stapelt sich das Geschirr in der Spüle, die Reste vom Frühstück stehen noch auf dem Tisch, Hundefutter liegt auf dem Boden verstreut herum, ein zerbrochenes Glas unter dem Tisch und an der Terrassentür liegt ein Haufen Sand.

Der Mann läuft schnell die Treppe hoch, um seine Frau zu suchen. Auf dem Weg muss er dabei über Spielzeug und weitere Haufen zerwühlter Klamotten steigen. Als er am Bad vorbei kommt, läuft ihm Wasser entgegen.

Und als er das Bad betritt, sieht er einen Haufen nasse Handtücher, Seife und Spielzeug auf dem Boden. Vor der Toilette liegt abgerolltes Toilettenpapier, Zahnpasta ist über den Spiegel und einen Teil der Wand verschmiert.

Er rast ins Schlafzimmer,

findet seine Frau dort im Bett liegend und ein Buch lesend.

Sie sieht ihn lächelnd an und fragt, wie sein Tag gewesen ist.

Er schaut sie verwirrt an und fragt:

“Was ist denn heute hier passiert?”

Sie lächelt wieder und antwortet:

“Jeden Tag, wenn Du nach Hause kommst, fragst Du doch immer,

was ich um Himmels Willen den ganzen Tag gemacht habe.”

“Ja, und?”, fragt er entsetzt.

Und sie antwortet schmunzelnd:

“Heute habe ich mal nichts gemacht!”

Ich denke diese Geschichte macht ziemlich eindrucksvoll klar, dass Hausfrau und Mutter ein absoluter Fulltime-Job sein kann und stelle mir gerade das Gesicht des Mannes vor.

Den Hausfrauen und Müttern mit ihren vielen, vielen Aufgaben und den diversen Rollen, die sie alles in allem ausfüllen, zolle ich meinen vollsten Respekt.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen harmonischen Sonntag mit vielen glücklichen Momenten

Werner

Gedanken zum Evaluier-Dein-Leben-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 19. Oktober, ist:

EvaluierDein-LebenTag 2019

 

Im Jahr 2012 habe ich nach einer Scheidung im Alter von 53 Jahren mein gesamtes vorheriges Leben evaluiert.

Dabei habe ich einige sehr unschöne Kapitel im Buch meines Lebens geschlossen.

Die Hoffnung war, derlei Dinge nicht noch einmal erleben zu müssen,

nicht einmal mehr daran erinnert zu werden! 

Seit dem 14. September 2017 lasse ich jeden Tag Revue passieren.

An diesem 14. September habe ich eine ganz auf mich persönlich abziehlende und lange im Voraus bis ins Detail durchgeplanteDiffamierung meiner Person in nahezu allen Bereichen“ erfahren müssen! 

Im Alter von 57 Jahren öffentlich im Internet lesen zu können, wie hinterlistig, undankbar, verlogen, abgebrüht, berechnend und eiskalt mich zwei Jahre lang ein „Mensch“ ausgenutzt und abgezockt hat, ist eine Demütigung, wie ich mir sie niemals auch nur annähernd hätte vorstellen können.

Seit diesem Tag steht mein Leben

Kopf!

Diese Person hat eine – für jeden Außenstehenden unvorstellbareTreibjagd bewußt auf mich ausgelöst!

Diese hat sich nicht nur auf mein virtuelles Leben, sondern auch ganz erheblich auf meine Privatsphäre auswirkt.  

 

Im Kern sind es folgende Punkte, die ich abends evaluiere:

ist der Tag vergeudet, weil ich meinem Ziel Gerechtigkeit zu erfahren, nicht näher gekommen bin
oder habe ich etwas erreichen/erfahren können, was mich näher an mein Ziel heran rückt?

Aber damit genug über diese unschöne Situation.

Das Wort „Evaluieren“ hört sich sehr „wichtig“ an und es ist auch wichtig.

In der Altenpflege wird für jeden Patienten eine Pflegeplanung, möglichst zeitig nach dem Erstkontakt, erstellt. Darin werden die Probleme und Ressourcen berücksichtigt und entsprechende Maßnahmen getroffen. Da sich im Leben ständig Dinge ändern, müssen diese Pflegeplanungen in regelmäßigen Zeitabständen evaluiert und an die aktuell tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Ab dem 12. Juli 2016 habe ich sehr regelmäßig meinen „Lebensalltag“ evaluiert„.

gibt es nicht doch irgendwo auf der Welt ein Medikament gegen die unheilbare Autoimmunkrankheit: Myasthenia gravis?, sodass ich wieder als Altenpfleger mit Herz und Hand arbeiten kann?!

Ich war durch jede Reha bzw. nach jedem Gutachten für die Agentur für Arbeit oder den Rententräger gezwungen meine persönlichen „Ziele“ neu zu definieren und damit auch zu hinterfragen und zu evaluieren.

Habe ich alle Möglichkeiten bedacht und ausprobiert trotz völliger Erwerbsminderung noch eine „irgendwie“ für mich ausführbare Tätigkeit zu finden?

In der Folgezeit ergaben sich daraus Gesichtspunkte, über welche ich mir zusätzliche Gedanken gemacht habe. Dinge, über welche ich mir vorher nie so intensiv Gedanken gemacht habe:

War ich schon regelrecht „wütend„, z.B. auf den Sachbearbeiter, der mir lediglich einen Grad der Behinderung von 30% zugesprochen hat oder war es „nur“ tiefe Enttäuschung über eine weitere Niederlage?

War ich „nur“ niedergeschlagen über bestimmte Sachverhalte, Tagesereignisse oder sonst irgend etwas
oder habe ich es trotzdem geschafft zu allen und jedem freundlich & nett zu sein?

Ich versuche jeden Abend mit mir selbst zufrieden zu sein, denn dann werden es meine Familie und meine Freunde auch sein und ich habe erfolgreich etwas für meinen inneren Frieden getan!

Ich wünsche jedem von Euch sich die Zeit und Muße zu nehmen, Euer Leben mal wirklich zu evaluieren. Und vielleicht so inneren Frieden zu erlangen! Wer mit sich selbst in Einklang ist, kann das auch nach außen tragen und damit einen großes Stück weit zum Frieden in dieser Welt beitragen.

Werner Heus

Werden wir Marionetten der Smartphones?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

egal, wo man heutzutage hinschaut oder wo man sich gerade befindet, ist es es das gleiche Bild: Handy hier, Smartphone da! Und nicht nur, dass gespielt wird, im Internet gesurft wird oder Fotos (Selfies) gemacht werden, nein die hochmodernen Geräte ersetzen nun auch noch das Radio und den CD-Player, sind in der Lage richtig laut Musik „krachen“ zu lassen.

Die Frage: wohin das noch führen wird?, beantworten Apple, Samsung, Huawei und Co mit ständig neuen und schnelleren Technologien mit ständig wachsendem Leistungsumfang.

Werden wir Marionetten der Smartphones?ext. Bild   

Ach Gott, wie wäre doch der Alltag leer,
gäbe es plötzlich keine Handys mehr.
Denn all überall und jederzeit
sind diese stets betriebsbereit.

Erst recht heute braucht es jedermann,
damit man sich unterwegs verlinken kann.
Ob schwarz, ob pink, ob groß, ob klein,
ein modernes Handy muss schon sein.

0 - Handy

Es tönt und klingelt überall,
sei hörbereit in jedem Fall.
Egal ob in Bus oder Bahn & ob Frau oder Mann
aufs Handy niemand verzichten kann.

Am Steuer sollte es gar nicht sein,
doch genau da meldet sich das Schätzelein.
Auch auf dem Rad und auf dem Roller,
die Handysucht wird immer doller.

Recht peinlich ist der Klingelton
in gut besetzter Kirche schon.
Man registriert ihn mit Erschrecken,
am liebsten möcht man sich verstecken.

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Im Konsum zwischen Obst und Butter
spricht Hans per Handy mit der Mutter.
Und selbst im Wald, man glaubt es kaum
sitzt Max mit Handy auf nem Baum.

Voll Unruh wählt der Ehemann
zum x-tenmal die Klinik an.
Im Kreissaal grad das Handy schellt,
da kommt das Baby auf die Welt.

Erst neulich traf ich, kaum zu sagen,
ein Frauchen mit nem Kinderwagen,
trug Rollerskates an ihren Füßen,
führt an der Leine einen süßen
recht muntern kleinen Pudel mit,
sie kamen flott einher zu dritt.
Zu alledem, ach, stell dir vor,
trug sie ein Handy noch am Ohr.

Man klebt am Hörer und vergisst,
was rundherum noch sonst so ist.
Ach, jede Nachricht ist mir wichtig,
nach deiner Meinung lechz ich richtig.

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Hat man auch sonst nicht viel zu sagen,
am Handy gibt es tausend Fragen.
Und wenn man einen Grund gefunden,
ist man durchs Netz im Nu verbunden.

Ich glaub, dass sich ein Antrag lohne
auf manche handyfreie Zone.
Doch möcht auch ich heut wohl mitnichten
auf Handyluxus ganz verzichten.

(Der Verfasser ist mir leider nicht bekannt, den Text habe ich abgeändert)

Ich wünsche Euch
von Herzen gerne,
dass niemals ein Handy oder Smartphone
die Macht über eine(n) von Euch auch nur annährend, geschweige denn vollständig übernimmt!

Werner

Was ist das Tolle an Sonnenstrahlen?

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Über die Sonne gibt es eine Fülle von Gedichten, Redensarten, Sprüchen und Weisheiten.

Und fast alle Aussagen über die Sonne beinhalten irgend etwas Tolles, sind

Auslöser für Gefühle oder Emotionen, meist positive Erfahrungen und eines ganz sicher:

Ausdruck von Lebensfreude

Sonne

Aber was ist denn nun eigentlich das Tolle an

Sonnenstrahlen?

0 - Sonnenstrahlen (75%)

Wenn uns wärmenden Sonnenstrahlen bildlich gesprochen
„auf der Nase rum tanzen“, dann ist es eine sehr wohltuende, angenehme Empfindung.

Wir können dank der wundervollen Sonnenstrahlen viele Dinge des täglichen Lebens wesentlich positiver und fröhlicher sehen und empfinden.

In der Sonne können wir zusätzliche Kraft tanken und etwas für unsere Gesundheit tun.

Der Mensch kann mit Hilfe von Sonnenlicht Vitamin D selbst herstellen. Dieses hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit, da es an diversen Regulierungsvorgängen in unserem Körper mit beteiligt ist.

Für unsere täglichen Aufgaben und den Weg, den wir vor uns haben, wird es durch die Sonnenstrahlen nicht nur heller, sondern viele Dinge sind auch leichter zu erkennen und wirken für uns wesentlich klarer.

Manchmal im Leben übersehen wir aber leider die vielen kleinen Sonnenstrahlen, die sich selbst an ganz trüben Tagen durch die triste Wolkendecke „schmuggeln“ und unseren Weg durch den Alltag doch
mit Wärme und Helligkeit bereichern wollen.

Das liegt in vielen Fällen „ganz einfach“ daran,
daß wir diese Sonnenstrahlen gar nicht sehen wollen, was genau genommen ein nicht zu verzeihenden Fehler ist, denn

gerade diese Sonnenstrahlen sind aber doch
der größte Reichtum den ein Mensch haben kann,
zumal dieser weder etwas kostet
und auch nicht mit allem
Geld der Welt zu bezahlen wäre.

Sonne

Aber auch Menschen, Ereignisse, Erlebnisse oder Dinge des Alltags,
können zu einem kleinen Sonnenstrahl in unserem Leben werden.
  Dinge, die erfolgreich dazu beitragen, dass man Wärme und Lebensfreude erfahren und spüren kann,

wie zum Beispiel:

einander offen und aufrichtig zu schreiben.

Es wäre zumindest den Versuch wert, kleine Sonnenstrahlen bestehend aus Buchstaben von Herzen gerne in das Herz eines anderen Menschen zu schicken.

Allerdings auch nur dann, wenn die Worte wirklich ehrlich gemeint sind.

0 - gefällt mir!

Ich wünsche Euch stets und überall von Herzen gerne, dass es in Eurem Leben ganz viele Sonnenstrahlen geben möge, die den „grauen“ Alltag leichter machen und insgesamt lebenswerter erscheinen lassen!

Habt einen schönen Rest von diesem Wochenende

und einen guten Start in die neue Woche

Werner

 

Bitte dran denken: Mensch sein und Mensch bleiben

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
hört bitte niemals auf,
an Euch zu glauben.

Menschen …
machen Fehler,
kämpfen manchmal für alles Mögliche,
oft auch gegen Windmühlen,
suchen nach Liebe,
die sie als Kind nie bekamen,
wollen es besser machen, zumindest anders,
und doch fehlt oftmals das richtige „Handwerkszeug“.

Menschen …
bereuen Fehler,
handeln unüberlegt,
verletzen andere,
vor allem die, die sie lieben,
sind geschockt über das was sie getan haben,
wollen es manchmal nicht wahrhaben,
vertuschen, kaschieren,
möchten manches ungeschehen machen.

Menschen machen eben nun mal Fehler.

Aber auch das macht sie liebenswert,
wenn sie die Fehler eingestehen und an sich arbeiten.
Das nennt sich dann :

CHARAKTER

Menschen …
kneifen, wenn es „brenzlig“ wird,
laufen einfach so weg,
halten es nicht aus,
kommen zurück,
probieren es wieder
und wieder und wieder

aber manchmal kommen sie aus

diesem „Teufelskreisnicht heraus.

Menschen …
unterliegen Einflüssen von aussen,
lassen sich von anderen locken,
werden dann schwach,
erliegen Versuchungen,
erwachen,
sind erschrocken
und lügen aus Angst.

Wir alle ringen um Wahrhaftigkeit,
wollen uns von den vorgelebten Mustern der Eltern lösen
und rauschen doch immer wieder dort hinein.

Mal gelingt es uns schneller
die Vergangenheit zu bewältigen,
mal ist es ein äußerst beschwerlicher Weg
und mal geht es überhaupt nicht,
weil man nicht aus seinem Körper heraus kann.

Mal finden wir neue, auf den ersten Blick, gute Wege
und manchmal bemerken wir viel zu spät,
dass es vielleicht doch wieder die falschen Wege waren.

Wir sind Menschen.
(Keine Roboter oder Maschinen!)

Und es gibt doch wohl nichts wundervolleres,

als wenn jemand zu Euch sagt:

Lernt bitte Euch selbst zu verzeihen,
allem voran die eigenen Fehler.

Wir lieben,
wir leiden,
wir sind ständig auf der Suche nach „etwas“,
wir hoffen oft (auch vergeblich),
wir kämpfen und sind betroffen.

Aber manchmal erreicht uns das Feuer der Liebe.
Dann ist alles anders, als es jemals zuvor war.

Mut heisst nicht, dass man keine Angst hat,
sondern dass man etwas anderes für
wichtiger hält als die Angst.

Vielleicht ist es die „große“ Liebe,
die uns diesen Mut finden lässt,
über unsere eigenen Schatten zu springen.

Und vergesst bitte nie …
andere Menschen schauen auf Euch.
Für viele seid genau Ihr ein Vorbild,
an dem sie sich Eure Lieben orientieren.
Sie schauen auf Euch,
sie verlassen sich auf Euch,
sie vertrauen Euch,
sie orientieren sich nach Euren
Ansichten, Erfahrungen und Eurer Meinung.

Wenn die „heilende“ Wirkung der Liebe
Euch den Weg weist, öffnet sich auch für viele andere das Herz .

Schaut bitte nach vorne!

Ihr seid ganz bestimmt die wundervolle Zukunft für jemanden,
der genau Euch sucht!
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wundervollen, sonnigen
Rest der Woche und viele wertvolle Momente
Werner

Welttag der Schulfreunde 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 25. Juni ist:

Welttag der Schulfreunde 2019

Seit mittlerweile 16 Jahren, im Jahr 2003 wurde er ins Leben gerufen, gibt es diesen Tag und ich persönlich finde diese Idee so richtig gut.

Dieser Tag hat ja nichts mit den klassischen „Klassentreffen“ zu tun.

Ein Klassentreffen bedarf recht intensiver Vorbereitung und es sind ja meist immer die gleichen Schulkameraden, die die Organisation in die Hand nehmen und letztendlich auch das Ganze durchführen.

Nein, dieser Tag ist ganz einfach dazu gedacht, dass sich Schulfreunde, die sich „ewignicht mehr gesehen haben, mal wieder ungezwungen treffen oder zumindest Kontakt zueinander aufnehmen, was in meinen Augen eine ganz besondere Form der Wertschätzung darstellt.

Ich selbst bin froh, dass es StayFriends gibt,

denn dadurch habe ich 2005 meine beste Schulfreundin wiedergefunden.

Mich selbst hatte es nach Abschluss meiner Lehre durch die Bundeswehr hunderte von Kilometern von meiner Heimat verschlagen. Und während der 12 Jahre als Zeitsoldat, habe ich geheiratet, eine Familie gegründet und bin dann in der Lüneburger Heide „hängen“ geblieben.

Meine Schulfreundin, eine verheiratete Frau, die Vollwaise ist, mal eben so wieder zu finden, war keine leichte Sache. Nun telefonieren wir wieder ab und an. Dabei erfreuen wir uns an den Erinnerungen an die gute, alte Zeit, was ich sehr schätze und voller Freude genieße.

Das Motiv zu einer Kontaktaufnahme kann Neugier sein, was aus den alten Schulkameraden wohl so im Laufe des Lebens geworden ist. Sowohl beruflich, wie auch im privaten Bereich. Oder ganz einfach die stille Sehnsucht nach einer Vertrautheit, die sich aufgebaut hatte.

Mit einer jahrelangen Freundschaft geht einher, sich darin widerzuspiegeln und das man sich auch noch nach all den Jahren wertschätzt.

Das Ziel ist,

eine alte Freundschaft zu pflegen oder zumindest Interesse zu bekunden wieder in Kontakt kommen zu wollen.

Was Freundschaft für jeden Einzelnen bedeutet, lasse ich mal dahingestellt, aber es ist eine gute Gelegenheit sich die Schulzeit mal wieder in Erinnerung zu rufen, vielleicht auch mit den Kindern oder Enkelkindern darüber zu sprechen und zuzugeben, dass man auch mal den Lehrern den ein oder anderer Streich gespielt hat.

0 - Trenner, Frühling

Egal,

ob nun dieser heutige Tag ein Gedankenanstoß zur Kontaktaufnahme zu alten Schulfreunden wird – es wäre natürlich besser, wenn dieser Tag auf ein Wochenende fallen würde – oder was auch immer,

ich wünsche Euch von Herzen gerne einen wundervollen, sonnigen und harmonischen Tag mit ganz vielen schönen Momente

Werner

Fußball verbindet, schweißt zusammen, wertschätzt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich verbinde Pfingsten immer noch mit Fußball und in diesem Jahr ist Pfingsten ja ganz besonders vom Fußball geprägt.

Während die Herren an der Qualifikation für die nächste Europameisterschaft arbeiten, sind die Damen in Frankreich um den Weltmeistertitel bemüht. Und heute geht es für unsere deutschen Damen los.

Das Eröffnungsspiel gestern zwischen den Damen aus dem Gastgeberland Frankreich und den Damen aus Südkorea hat schon einen Favoriten bestätigt. Die französische Mannschaft, in der alleine acht (8) Damen aus dem gleichen Verein Lyon spielen, haben sich klar als Favoriten bestätigt.

Und die Anzahl der Spielerinnen aus dem gleichen Verein ist die Überleitung zurück zu mir als Fußballspieler, der selbst 45 Jahre aktiv war.

Im Alter von fünf (5) Jahren habe ich mit dem Fußball angefangen. Es war ein TUS, also ein Turn– und Sportverein in einem 900-Seelen-Dorf im Rheinland.

Zur damaligen gab es noch eine gesunde Fußballrivalität zwischen den Dörfern und bis auf einen Fußballkameraden aus einem winzigen Nachbardorf, der über ein schier unglaubliches Talent verfügte – er war damals unser „Bomber“ – kamen alle anderen Spieler aus unserem Dorf. Wir hätten niemals einen Spieler aus einem anderen „größeren“ Dorf akzeptiert!

Wir haben damals auf roter Asche gespielt und kamen oft genug mit „Reibekuchen“ (Kölner Dialekt: Rievkooche), wie wir die Hautabschürfungen an den Oberschenkeln nach Sturz auf der Asche liebevoll nannten, nach Hause. Aber nach Säubern der Wunde war der Schmerz schnell vergessen und am nächsten Tag ging es wieder auf den Platz.

Mit der „Truppe“, in der ich damals anfing, spielte ich bis zu meinem 19. Lebensjahr zusammen und für ein kleines Dorf waren wir verdammt erfolgreich. Wir spielten durchweg in einer damals sogenannten Sondergruppe, die heutzutage mit der Bezirksklasse vergleichbar ist und mussten oft weit fahren.

Das war 1964 Problem Nummer Eins: welche Eltern haben Zeit uns zu fahren?

Oftmals – und das hat damals niemanden gestört … lach – fuhren wir als 6,7,8, und 9jährige mit unserem Trainer zusammen zu Zehnt in einem NSU Prinz zu den Auswärtsspielen.

Zu Pfingsten führte unser Dorf traditionsgemäß ein Pfingst-Turnier für die A-Jugend (16-18 Jahre alt) durch und wir hatten oft den FC Köln, den Bonner SC und oft auch Eintracht Frankfurt zu Gast.

Und dann kam das Jahr 1974. Durch einen Zufall und aufgrund der guten Kontakte unseres Vereinsvorsitzenden hatten wir die A-Jugend von den Glasgow Rangers zu Gast … und?

Wir haben sie im Endspiel besiegt … und sind vor Stolz beinahe geplatzt.

Im Jahr darauf waren die Schotten wieder bei uns zu Gast und wir haben sie wieder im Endspiel besiegt. Es war ein sehr enges Spiel, aber es gab die Riesenüberraschung in meiner „Dorffußballer“-Karriere schlechthin.

Als Dank für die gute Betreuung, usw. luden uns die Glasgow Rangers für 5 Tage ein.

Es war unglaublich schön, denn wir übernachteten in einer Jugendherberge direkt am Loch Ness.

Obwohl wir wussten, dass es eine Legende ist, saßen einige von uns trotzdem nachts ein paar Stunden am See und haben darauf gewartet, dass „Nessi“ auftaucht.

Der absolute Höhepunkt unter all den Höhepunkten dieser Reise war eine Trainingseinheit mit der Profi-Mannschaft der Rangers.

Fußball verbindet Völker, Fußball schweißt zusammen, Fußball wertschätzt, Fußball ist ein Beitrag für den Frieden

Fußball war, ist und bleibt für immer ein wesentlicher Teil meines Lebens.

Und in diesem Sinne drücke ich den Herren die Daumen für die Quali und …

den Damen voll doll die Daumen, dass es bei der WM hoffentlich bis ins Endspiel geht!

Liebe Damen, bitte verzeiht mir, aber weil wir „dummen“ Männer uns ja anschauen, wie 22 Idioten EINEM Ball hinterher rennen, konnte ich es mir nicht verkneifen, mal etwas dagegen zu setzen

Die Damen haben meinen absolut vollsten Respekt und ich bin froh, dass diese dumme Klischee aus der „Zopfzeit“, nämlich, dass Frauen nichts im Fußball zu suchen hätten, vom Tisch ist.

Egal, ob Ihr Fußball mögt oder nicht, ich schwelge in meinen wunderschönen Erinnerungen und wünsche uns allen von Herzen gerne ein Pfingstfest mit aushaltbaren Temperaturen, vielen Sonnenstunden und harmonischen Momenten im Kreise Eurer Liebsten

Werner

Warum Schnurren Katzen und wodurch entsteht es?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ob eine Katze gut gelaunt oder schlecht drauf ist, ob sie sich wohlfühlt oder in Ruhe gelassen werden möchte, ob sie aggressiv oder krank ist, eine Katze sendet stets deutliche Signale über ihre aktuellen Laune.

Katzen haben ja nun verschiedene Möglichkeiten,
sich verständlich zu machen:
sie miauen, schreien oder fauchen.

Und auch ihre Körperhaltung, sprich die Stellung der Ohren
und ihres Schwanzes verraten, was sie gerade im Schilde führen.

Und dazu kommt ja noch, das sie schnurren können.

Aber warum ist das denn so?
Tja, und wie bringen sie eigentlich diesen Laut zustande?

Katzen schlafen bis zu siebzehn Stunden am Tag.

Wer ganz genau hinhört, kann einen sanften Brummton vernehmen,
sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen.

Auch beim Streicheln wird das Schnurren lauter,
fast so als wollte uns das Tier zum Weiterzumachen auffordern.

Wenn eine Katze ihrer Meinung nach ausreichend Streicheleinheiten bekommen hat und keine weiteren mehr mag, zuckt sie zunächst nur mit ihrer Schwanzspitze. Wenn der Mensch dieses feine Zeichen nicht beachtet, peitscht sie kräftig mit dem Schwanz hin und her. Reicht auch das nicht aus den Mensch zum Aufhören zu bewegen, wird die Samtpfote, je nach Charakter, aber auch noch entschieden deutlicher, sie geht entweder weg und zieht sich zurück, oder der weiter streichelnde Mensch muss mit einen Hieb der Krallen rechnen!

Manchmal schnurren Katzen auch, wenn sie um unsere Beine herum schleichen.
Und selbst die Katzenbabys können schnurren, zum Beispiel, wenn sie bei der Mutter säugen.

Das Schnurren bedeutet also, dass die Katzenwelt in Ordnung ist:

Das Junge zeigt seiner Mutter, dass es ihm gut geht,

der Kater auf dem Schoß signalisiert Wohlbehagen und Geborgenheit.

Aber auch in Stresssituationen,
etwa während der Wehen, schnurren Katzen.

Es wird vermutet, dass sich die werdende Mutter dann durch das gleichmäßige Brummen beruhigt und entspannt, ähnlich wie bei einer Yoga-Atemübung.

Jedoch das Schnurren verbraucht auch eine ganze Menge Energie,
verkürzt die Atemphasen und erhöht die Atemfrequenz.

Aber wozu dann so ein Aufwand, wenn doch alles in Ordnung ist?

Neueren Studien zufolge verbessern Schallfrequenzen im „Schnurr-Bereich“ von rund 25 Hertz das Knochenwachstum. Die Vibrationen erhöhten die Knochendichte und könnten sogar auch noch zusätzlich die Muskeln stimulieren, es wäre im Grunde genommen so etwas, wie Training im Schlaf.

Noch immer jedoch konnten Wissenschaftler keine Erklärung dafür finden,
wie das Schnurren der Katzen denn nun zustande kommt.

Das hängt auch damit zusammen, dass Katzen unter Laborbedingungen,
bei denen das Schnurren erforscht werden könnte, partout nicht schnurren wollen.
Den Katzen ist es in einem Labor allem Anschein nach zu ungemütlich.


ext. Bild

Wie erzeugen die Katzen dieses Schnurren denn nur?

Dazu gibt es mehrere Hypothesen:

Das Schnurren könnte durch ständige Schwingungen der Stimmbänder beim normalen Ein- und Ausatmen entstehen.

Anders als bei Menschen, Affen oder Hunden besitzen Katzen neben den normalen Stimmbändern nämlich noch ein zweites, „falsches“ Paar, welches auch Vorhof-Falte genannt wird.

Die bei der Atmung darüber strömende Luft
könnte den Schnurrlaut hervorbringen.

Es ist aber ebenso möglich, dass das Schnurren durch Reibung der Atemluft am Zungenbein erzeugt wird, welches die Zunge der Katze mit dem Schädel verbindet.

Und einer dritten Theorie zufolge, die aktuell als die wahrscheinlichste von allen gilt, wird das Schnurren durch schnelles Zucken der Kehlkopfmuskeln und des Zwerchfells erzeugt.

Durch diese Kontraktionsfolgen wird die Atemluft
in Schwingung gebracht und auf diese Weise der Ton erzeugt.

Ich habe mich, als ich selbst noch Katzen hatte, immer an deren Schnurren erfreut und wünsche uns allen sanft in die neue Woche hinein zu schnurren

Werner

 

P.S.:

Morgen, am 4. Juni 2019 ist übrigens der:

Umarme-Deine-Katze-Tag

und damit eine gute Gelegenheit für alle Katzenliebhaber mal zu beobachten, ob die Angaben in diesem Artikel zutreffend sind

 

 

Respekt, was so alles in einer Hausfrau steckt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist erstaunlich, wie viele Menschen beiderlei Geschlechts meinen, dass Hausfrau und Mutter eine „Sache“ sei, die Frau „mit links und 40 Fieber“ mal eben so nebenbei erledigt.

Anhand der nachfolgenden Geschichte möchte ich etwas Licht in die Angelegenheit bringen:

An einem späten Nachmittag kommt ein Mann von der Arbeit nach Hause und findet das totale Chaos vor.

Die Kinder sind noch im Schlafanzug und spielen im Vorgarten im Matsch. Überall im Gras verstreut liegen leere Verpackungen und das Papier von diversen Süßigkeiten. Die Türen am Auto seiner Frau stehen weit offen, auch die Haustür ist sperrangelweit auf und der Hund ist nirgendwo zu sehen.

Als der Mann den Flur betritt, sieht er, dass eine Lampe umgefallen ist und der Läufer zusammengeknüllt an der Wand liegt. Im Wohnzimmer schreit der Fernseher überlaut vor sich her und im Esszimmer liegen überall Spielzeug und Klamotten verstreut.

In der Küche stapelt sich das Geschirr in der Spüle, die Reste vom Frühstück stehen noch auf dem Tisch, Hundefutter liegt auf dem Boden verstreut herum, ein zerbrochenes Glas unter dem Tisch und an der Terrassentür liegt ein Haufen Sand.

Der Mann läuft schnell die Treppe hoch, um seine Frau zu suchen. Auf dem Weg muss er dabei über Spielzeug und weitere Haufen zerwühlter Klamotten steigen. Als er am Bad vorbei kommt, läuft ihm Wasser entgegen.

Und als er das Bad betritt, sieht er einen Haufen nasse Handtücher, Seife und Spielzeug auf dem Boden. Vor der Toilette liegt abgerolltes Toilettenpapier, Zahnpasta ist über den Spiegel und einen Teil der Wand verschmiert.

Er rast ins Schlafzimmer, findet seine Frau dort im Bett liegend und ein Buch lesend.

Sie sieht ihn lächelnd an und fragt, wie sein Tag gewesen ist. Er schaut sie verwirrt an und fragt:

“Was ist denn heute hier passiert?”

Sie lächelt wieder und antwortet:

“Jeden Tag, wenn Du nach Hause kommst, fragst Du doch immer,

was ich um Himmels Willen den ganzen Tag gemacht habe.”

“Ja, und?”, fragt er entsetzt.

Und sie antwortet schmunzelnd:

“Heute habe ich mal nichts gemacht!”

Ich denke diese Geschichte macht ziemlich eindrucksvoll klar, dass Hausfrau und Mutter ein absoluter Fulltime-Job sein kann und stelle mir gerade das Gesicht des Mannes vor.

Den Hausfrauen und Müttern mit ihren vielen, vielen Aufgaben und den diversen Rollen, die sie alles in allem ausfüllen, zolle ich meinen vollsten Respekt.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen harmonischen Sonntag mit vielen glücklichen Momenten

Werner

Manche Menschen sind ein Geschenk des Himmels

Liebe Leserinnen, liebe Leser

wenn jemand etwas beinahe Unmögliches für mich doch möglich macht oder eine schwierige Angelegenheit ganz besonders gut meistert, dann verwende ich gerne den Spruch:

Sie sind ein Geschenk des Himmels!“

Vor einer Weile unterhielt ich mich mit einer guten Freundin, die einige Tage auf eines ihrer Enkelkinder aufpassen durfte und im Verlaufe des Gespräches äußerte meine Freundin:

„Ach, die Kleine ist ein Geschenk des Himmels!“

Das hat mich dazu bewogen, mich einmal näher mit diesem Ausspruch zu beschäftigen:

als erstes bin ich auf eine amerikanische Komödie aus dem Jahr 1951 gestoßen, in welcher Liz Taylor eine Hauptrolle spielte.

2005 erschien im rbb Fernsehen ein deutscher Fernsehfilm mit Walter Sittler.

Auch in der Literatur hat „Ein Geschenk des Himmels“ seinen Platz gefunden, denn die englische Schriftstellerin, Anne Enright, schrieb dazu ein witziges Buch über Chaos und Glück einer Schwangerschaft.

Für einige Menschen ist ein guter Nachtschlaf ein Geschenk des Himmels, die Liebe als solches oder die beste Freundin und es gibt sicher noch dutzende andere Beispiele diesen Spruch individuell in Ansatz zu bringen.

Ich persönlich finde, dass „Manche Menschen wissen nicht“ ein wunderbares Gedicht ist.

Verfasst wurde es von Petrus Ceelen, einem belgischen Geistlichen, Psychotherapeuten und Autor, der am 11.2.1943 geboren wurde. Er arbeitete als Gefangenenseelsorger und war von 1992 bis 2005 in der Betreuung von Aidskranken in Stuttgart tätig.

5-Sterne

Ich hoffe, jeder von Euch kennt mindestens einen solchen Menschen und auch, wenn solche Menschen auch in der Regel keine Bestätigung oder irgend einen Zuspruch wünschen, denn sie werden diese Eigenschaft ganz sicher aufgrund ihrer Herzlichkeit so oder so weiter pflegen, so wird es ihnen dennoch gut tun, wenn wir es ihnen mal in aller Deutlichkeit sagen, anstatt es als Selbstverständlichkeit zu erachten.

Wertschätzung

tut ganz sicher nicht weh und man bricht sich auch keinen Zacken aus der Krone, aber dem Empfänger wird sie unglaublich gut tun und zusätzliche Motivation sein, auch, wenn er es wahrscheinlich nicht so zeigt.

0 - Herz

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist,
dass sie einfach da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut
sie einfach zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich
ihr gütiges Lächeln ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie unbeschreiblich wohltuend
ganz einfach ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie unbeschreiblich viel ärmer
wir ohne sie wären.

Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk
des Himmels sind.

0 - Herz

Sie wüssten es,

würden wir es ihnen

mal sagen!

© Petrus Ceelen

Also,
Ihr Lieben,wenn es einen solchen Menschen
in Eurem Leben gibt, bitte, bitte

sagt es ihm
von Herzen gerne

Werner

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