Kategorie: Pflanzenwelt

Welttag des Duftes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Donnerstag, dem 27. Juni, ist:

Welttag des Duftes

ext. Bild

Der Weltdufttag wird als jährlicher Aktionstag seit dem 27.06.2013 offiziell begangen.

Der Initiator, Matti Niebelschütz, erklärt, dieser Aktionstag soll gezielt dazu anregen, sich der faszinierenden Welt der unterschiedlichen Düfte bewusst zu werden. Er fordert die Menschen auf, einfach einmal die Augen zu schließen und sich ganz des sinnlichen Erlebens der Duftwelt hinzugeben.

Also, schnuppert heute mal ganz aufmerksam, denn Düfte sind aus unserem täglichen Leben ganz einfach nicht mehr wegzudenken. Egal ob Blumen, Pflanzen, Kräuter, eine frisch gemähte Heuwiese, Tee oder Parfum, wer aufmerksam schnuppert, wird immer neue Düfte feststellen.

Duftender Rauch war ursprünglich den Göttern vorbehalten.
Durch das Abbrennen von Dufthölzern hoffte man die Götter gnädig zu stimmen.

Aus diesen Ursprüngen entstand dann auch die Bezeichnung „Parfum“,
das sich aus dem lateinischen „per fumum“ (durch den Rauch) ableitet.

Irgendwann im Laufe der Zeit wollte man diese Wohlgerüche jedoch nicht mehr ausschließlich den Göttern gönnen, und so entstanden dann im alten Ägypten, etwa um 1500 vor Christus, die ersten Rezepturen für Parfums.

ext. Bild

Den Phöniziern ist es zu verdanken, dass diese duftenden Ideen auch nach Asien und in den Mittelmeerraum gelangten, die Kreuzzüge trugen dann später ein Übriges zur Verbreitung.

In Europa wurden die extrem kostspieligen duftenden Essenzen

jedoch lange Zeit nur für medizinisch-heilende Zwecke eingesetzt.

Interessant ist, dass es bei den Düften von Anfang darum ging,
eine innere und äußere Harmonie zu schaffen.
Genau das ist auch das Wesen der modernen Aromakologie,
die sich mit der Wirkung von Düften auf das Wohlbefinden beschäftigt.

Für fast jede Frau – und auch immer mehr Männer – gehört die Geste des Parfümierens ganz selbstverständlich zur täglichen Körperpflege.

ext. Bild

Erstaunlich und auffallend ist dann allerdings, dass wir viel zu selten die schönen Düfte genießen, die uns im Alltag, beispielweise beim einem Spaziergang in Feld, Wald und Flur begegnen.

Müssen wir einen Schnupperkurs für den Alltag einführen?

Denkt einfach mal bitte drüber nach und Euch wird auffallen, wir sagen doch viel häufiger, als allgemein angenommen:

„Das riecht aber unangenehm!“, als „oh, das riecht aber gut!“

Der Welttag des Duftes soll aber genau daran erinnern,
dass schöner Duft in vielen Fällen ein Genuss ist!

Bereits zum 7. Mal wird heute der Welttag des Duftes von
Duftfans auf der ganzen Welt begangen.

Und in diesem Sinne hoffe ich mal, dass Ihr mit dabei seid und wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Spaß beim (Be)Schnuppern

Werner

Lavendel ist ein duftender Bote des Sommers mit Heilkraft

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn man den Duft von Lavendel riecht und sogar schon einmal das Glück im Leben hatte in der Provence gewesen zu sein, fühlt man sich geradewegs wieder dorthin versetzt.

In dem milden Mittelmeerklima gedeiht der bläulich-violett blühende Strauch bestens.

Bereits seit dem 17. Jahrhundert wird er in großem Stil angebaut,

denn er lässt sich vielfältig verarbeiten:

zu Hautpflegeprodukten, Honig, Kräuterkissen, Parfümessenzen, Seife und auch zu medizinischen Produkten.

Wer Lavendel im heimischen Garten pflanzt, profitiert gleich doppelt, denn die Pflanze sieht nicht nur hübsch aus, sondern sie vertreibt auch die Blattläuse von benachbarten Blumen, wie zum Beispiel den Rosen.

Der Name Lavendel stammt wahrscheinlich vom lateinischen „lavare„, was zu deutsch „waschen“ bedeutet. Im antiken Rom dienten die getrockneten Blüten als Bade- und Waschmittelzusatz.

Als Heilpflanze wurde der echte Lavendel erst im 12. Jahrhundert bekannt.

Hildegard von Bingen setzte das Kraut gegen Kopfläuse ein. Und später galt Lavendel als hilfreich gegen Blähungen, Krämpfe und Angstzustände.

Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Lavendelblüten.

Diese enthalten ätherisches Öl, sowie Gerbstoffe und Flavonoide.

Lavendelöl wirkt sich positiv auf Schlaf und Psyche aus.

Wer schlecht einschläft oder nachts aufwacht, dem kann das Öl eventuell helfen, denn dessen Inhaltsstoffe wirken Studien zufolge beruhigend und schlaffördernd.

Es gibt konkrete Hinweise darauf, dass Lavendel einen angst-lösenden Effekt haben könnte.

Wer Angstzustände bekommt oder unter Schlafstörungen leidet, sollte die Beschwerden aber unbedingt von einem Arzt abklären lassen, denn der kann auch entscheiden, ob sich Lavendel in Tablettenform, als Entspannungsbad oder als reines Öl für den Betreffenden empfiehlt.

ext. Bild

Blau soweit das Auge reicht.
Warme Luft über endlose Felder streicht.
Zart und warm strömt es hervor.
Düfte steigen betäubend empor.

ext. Bild

Schwirrende Bienen, summende Hummeln
Sich über den Duftfeldern tummeln.
Mit Pollen und süßem Nektar beladen
Kehren sie heim in ihren Schragen.

Blütensammler kommen mittags daher,
Schneiden die blauen Ähren schwer.
Dann trocknen sie in lauer Luft,
Geben unseren Schränken und Laden Duft.

ext. Bild

Andere wandern in Gläser hinein,
Übergossen mit viel Alkohol rein.
Sie destillieren in Wärme und Licht,
Geben ab die zarten Öle, welch ein Gedicht.

ext. Bild

Feine Damen trugen das Tüchlein wohl
Benetzt mit den Düften am Busen voll.
Oma kannte es als Lavendel Uralt.
Ich erinnere gerne ihre Gestalt.

ext. Bild

Heute schnitt ich die blauen Blüten,
Damit sie mir den Schlaf behüten.
Als zartes Gewürz in Salat oder Tee
Sei mir gegrüßt Lavendelfee.

ext. Bild

Ein „Allheilmittel“ bist Du nicht,
Aber ich widme Dir dies Gedicht.
Ich bitte Dich, bleib uns weiter treu,
Damit sich jeder stets an Dir das Herz erfreu.

(Verfasser des Gedichtes ist mir leider unbekannt)

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen wundervollen Sonntag voller Entspannung und Erholung. Vielleicht ja auch mit einer schönen Lavendelöl-Massage oder einem schönen Bad

Werner

%d Bloggern gefällt das: