Kategorie: Weihnachten

Ein sehr nachdenklicher 2. Feiertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der 1. Weihnachtsfeiertag im Kreise meiner Kinder und Enkel hat wieder klar deutlich gemacht, was Familie wirklich bedeutet.

Ebenso hat er gezeigt, wie wundervoll es ist, ein Zuhause zu haben und sich dort geborgen zu fühlen.

Das wünsche ich allen Menschen auf dieser Welt.

FRIEDEN

Aber mir sind gestern auch wieder etliche Gedanken durch den Kopf geschossen. Ein paar davon habe ich der Einfachheit halber gleich nieder geschrieben:

Laut Statistik waren im Jahr 2018 in Deutschland 19,7 Prozent der Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen! Tendenz steigend!

Darunter ist auch ganz ein erheblicher Anteil an Kindern und alten Menschen.

Wer in Deutschland weniger als 781 Euro netto im Monat verdient, gilt dann doch tatsächlich nach dem Stand des Jahres 2018 als arm. Darunter fallen ca. 16 Prozent der Bevölkerung!

Was mir persönlich ganz arg zu denken gibt, ist, dass trotz anhaltendem Wirtschaftsaufschwung der Kampf gegen die Armut nicht mal auch nur ein kleines Stück voran kommt! O.k., die „Mindestrente“ ist auf politischer Ebene in aller Munde, aber

Als sich Deutschland vor gut 13 Jahren, der Tiefstpunkt war im Jahr 2006 erreicht, in einer wirtschaftlichen Dauerkrise befand, benötigten acht Millionen Menschen staatliche Hilfen, um ein Dasein auf Höhe des Existenzminimums zu fristen. Jeder zehnte Einwohner bezog Hartz IV, Sozialhilfe, Asylhilfe oder andere Leistungen für die Grundsicherung.

Heute, gut zehn Jahre später, hat Deutschland einen langen anhaltenden Wirtschaftsaufschwung hinter sich, jedoch sind es immer noch acht Millionen, die sich am Rand des Existenzminimums befinden. Tendenz ebenfalls steigend!

Die Frage nach Armut definiere ich nicht in Zahlen:

solange ich ein Dach über dem Kopf und etwas anzuziehen habe, Essen auf dem Tisch ist und ich mir den Luxus eines Internetanschlusses leisten kann, bin ich persönlich zufrieden.
Und wenn wir ehrlich sind, es könnte immer alles besser sein.

ext. Bild

Ich habe die knallharten Fakten als Anlass für eine kleine Geschichte zum Nachdenken genommen:

Eines Tages nahm ein Mann in den Vereinigten Staaten seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben.

Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer ganz kleinen Farm bei einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn:

„Wie war dieser Ausflug für Dich?“

„Sehr interessant!“
antwortete der Sohn.

„Und, hast Du gesehen, wie arm Menschen sein können?“

„Oh ja, Vater,
das habe ich gesehen.“

ext. Bild„Was hast Du daraus gelernt?“
fragte der Vater.

Und der Sohn antwortete:
„Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben,
aber die Leute auf der Farm haben vier Hunde.

Wir haben einen Swimmingpool,
der bis zur Mitte unseres Gartens reicht,
aber sie haben einen See,der gar nicht mehr aufhört.

Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten,
aber sie haben die Sterne.

Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten, aber sie
haben den ganzen Horizont.“

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu:
„Danke Vater, dass Du mir gezeigt hast,
wie arm wir sind!“

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne weiterhin ein besinnliches Weihnachtsfest mit vielen schönen Momenten

Werner Heus

Friedvolle Grüße zum 1. Weihnachtstag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute grüße ich einfach mal „so“ die ganze Welt und:

hoffe, Ihr durftet alle einen friedlichen und vor allem harmonischen Heilig Abend im Kreise Eurer Liebsten verbringen?

Gab es denn den einen oder anderen überraschenden Moment, der so richtig helles Licht in den normalen Alltag gebracht hat?

Nun geht ja die traditionsgemäße beinahe unvermeidbare „Völlerei“ noch ein paar Tage fröhlich so weiter … zwinker.

Um ganz ehrlich zu sein, genieße ich das in vollen Zügen, denn man lebt ja bekanntlich nur ein Mal. Also, stopf rein … zwinker.

Heute kommen ein Teil meiner Kinder und Enkelkinder. Es gibt Grünkohl mit Pinkel, Kassler und Bregenwurst. Freue mich gelinde geschrieben selbst „wie ein Kindchen“ und finde es ganz einfach schön, meine Familie um mich herum zu haben.

In unserer Familie wird das Wort Frieden ganz groß geschrieben!

Und zwar während des gesamten Jahres! Man kann nur über Frieden sprechen oder schreiben, wenn man mit sich selbst im Reinen ist. Frieden fängt in der Familie an, bevor er dann nach außen weiter getragen werden kann!

Es ist schon irgendwie interessant zu beobachten, wie kleinere Netzwerke ihre User genau zum Heilig Abend durch eine Sonderaktion zum „Klickern“ animieren. Es bleibt kaum Zeit, sich mal gediegen über den Weihnachtsgedanken auszutauschen.

Nun ja, von einem Netzwerk, dass Frieden durch irren Blick und herausgestreckte Zunge symbolisieren lässt und alle Bemühungen rund um das Thema: Frieden bereits im Keim erstickt, ist auch kaum etwas anderes erwarten!

Wie überall im Leben ist alles nach und nach nur noch Schall und Rauch!

Gestern gab es dann auch gleich mal wieder eine riesige Wertschätzung für diese wundervolle Community. Während der Zeit der Bescherung, so zwischen 18 und 22 Uhr haben sich alleine aus meiner Freundesliste 23 gute User verabschiedet. Grund: Ende der Mitgliedschaft.

Na, wenigstens war es in der realen Welt weitgehend friedlich.

Das Fernsehen verwöhnt uns ja – wie gewohnt, wie gehabt – mit allen Weihnachtsfilm-Klassikern, sodass für ausreichend digitale Unterhaltung gesorgt sein sollte.

Mich hatte im Jahr 2018 am Heiligabend der Gottesdienst in Bochum nachmittags auf ARD regelrecht begeistert.

Das Krippenspiel in seiner klassischen Form war dort mit aktuellen Ereignissen des Lebens kombiniert worden. Einfach alles in allem wunderbar aufbereitet und schön zu sehen, dass Teile der Kirche doch nicht im Mittelalter stehen geblieben sind.

In diesem Jahr habe ich leider nichts vergleichbar Interessantes im Fernsehprogramm gefunden. Vom Abendprogramm war ich massiv enttäuscht.

Heute habe ich ab 15 Uhr, wie all die Jahre zuvor, alles geblockt, um wieder einmal vor Freude zu weinen, wenn Sissy in Venedig ihrem Kind entgegenläuft, um es nach überstandener Krankheit wieder in die Arme zu nehmen.

Was kann schöner sein, als zu genesen?

Nun soll es aber für heute genug sein und

ext. Bild

 

 

Tannen, Lametta, Kugeln und Lichter
Bratapfelduft und frohe Gesichter
Freude am Schenken, das Herz wird weit

Ich wünsche Euch von Herzen gerne

eine fröhliche
Weihnachtszeit!

Euer „alter Mann“
Werner Heus

 

%d Bloggern gefällt das: