Kategorie: Grußbotschaften

Herzlich willkommen in und ein Prosit auf 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hurra und herzlich willkommen, das neue Jahr ist da,

also lasst uns ein Prosit auf 2020 aussprechen

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Wird es ein besser Jahr ?
  Oder noch bescheidener als 2019 ?

Das sind die Fragen, die man sich doch jedes Jahr aufs Neue stellt.

Da ja bereits alle guten Vorsätze in den vorangegangen Jahren dutzende Male formuliert und wieder umformuliert worden sind,
könnten wir sie ja eigentlich auch endlich mal anfangen,

umzusetzen!

Am 1. Januar 2020 beginnt nicht nur ein neues Jahr!

Es beginnt auch ein neues Jahrzehnt! Und 2020 ist ein Schaltjahr!

Hoffentlich erreichen wir Erfolge, wie in der nebenstehenden Filmsequenz!

Ein tolles Beispiel, was man ganz einfach durch Vormachen erreichen kann!

Wir haben also 366 Tage Zeit, um in den großen …….haufen hinein zu treten, aber auch ebenso 366 Tage, um uns vom Glück einfangen zu lassen!

 

Wie wir alle wissen, schwappen irgendwann alle „Dinge“ aus den USA zu uns herüber.

Nun stellt Euch nur mal „so“ vor 2020 würde ein ähnliches „Trampeltier“ bei uns an Land angespült – ich sage nur: „Herr, bitte lass einen solchen Kelch an uns vorbeigehen!“

 

Da denke viel lieber an die Erzählungen meiner Großmutter vor vielen Jahren. Wenn sie von den „Goldenen 1920er Jahre geschwärmt hat. Da wären die Vorzeichen doch nun wahrlich nicht die schlechtesten.

 

Mein guter Vorsatz für das neue Jahr ist und bleibt:

So zu bleiben wie ich nun einmal bin, mit all meinen Ecken und Kanten, Fehlern und Macken.

Meinen eigenen Weg zu gehen und nicht den Weg der anderen!

Sowie diejenigen ganz einfach
ziehen zu lassen, die damit nicht klar kommen.

Weg zu lassen, was mich traurig oder gar krank macht und ganz
fest halten, was mich so richtig glücklich macht!

Eine eigene Meinung nicht nur zu haben, sondern sie auch stets kund zu tun! Jedoch objektiv und realitätsnah.

Mit beiden Beinen stets auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben!

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ein Jahr ohne größere Sorgen, jedoch
mit ganz vielen kleinen Erfolgen, die man braucht, um zufrieden zu sein und menschenwürdig leben zu können!

Nur soviel Stress, wie Euer Körper und Eure Seele ihn ertragen können, um trotzdem gesund und munter zu bleiben!

So wenig Ärger wie irgend möglich zu bekommen,
aber so viel Freude wie nötig zu haben,
um 366 Tage rundum glücklich zu sein.

Und das wenigstens einige Eurer heimlichen „kleinen“ Wünsche in Erfüllung gehen mögen!

Das Ihr inneren Frieden finden könnt, der es möglich macht ihn mit einem strahlenden Lächeln nach außen zu tragen.

Kommt bitte gut in 2020 an und denkt daran:

Es hängt ganz von Euch selbst ab, ob Ihr das neue Jahr
als Bremse oder als Motor nutzen wollt.

Meine Daumen sind voll doll und von Herzen gerne gedrückt für Euch

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Meine Gedanken am Silvestermorgen 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch im Jahr 2019 hat sich gegenüber dem Vorjahr leider nicht wesentlich etwas geändert!

Nach wie vor hört und liest man überall in den Medien ständig Worte der Angst und der Unsicherheit. Das nach der Bundestagswahl 2017 immer noch keine funktionierende Regierung gebildet wurde, auch wenn sie jetzt vollzählig ist, aber es jede Menge politische Skandale gab, trägt ganz entscheidend zur allgemeinen Unzufriedenheit in der Bevölkerung bei.

Mir kommt es so vor, als wenn sich die Menschheit immer, immer weiter und weiter voneinander entfernt! Fast ausnahmslos ist jeder nur noch sich selbst der Nächste.

Wann realisieren die Menschen endlich, dass die Welt ohne die Rückkehr zu den „alten“ Werten zugrunde geht?

Das, was die Menschen voneinander trennt, tritt leider mehr und mehr
in den Vordergrund,

aber das, was uns als Menschen eigentlich verbinden sollte
verblasst leider mehr und mehr!

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Richten wir unser Augenmerk mal auf die Liebe:

sie ist doch DAS Gefühl, welches alle Menschen in irgendeiner Weise miteinander verbindet und
die Menschen einander näher bringt.

Sich die Fähigkeit es für sich selbst zu erhalten auch in Zeiten des Hasses zu lieben,
ist doch wohl ganz sicher die beste Medizin.

Mit den Augen sieht zwar man viel, und mit den Ohren hört man auch viel, aber wenn man mit dem Herzen voll dabei ist, erfährt man noch viel, viel mehr!

An allererster Stelle sollte immer die Familie stehen:
auf das es uns gelinge sie weiterhin zusammenzuhalten oder sie ggf. wieder zusammen zu führen, denn das würde für jeden ein Gewinn an Lebensqualität sein!

Wir lieben ja nun auch die Natur, die Berge und die See, die Jahreszeiten
  oder zum Beispiel unseren Garten und unsere Haustiere, also müsste uns doch eigentlich auch der Mensch am Herzen liegen!

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Fanatiker, Hasserfüllte Hetzer, Rassisten, Terroristen und Selbstmordattentäter
sind dazu ganz sicher nicht mehr fähig oder waren es wahrscheinlich auch nie!

Und Cyber Mobber ebenso wenig!

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Das Menschen das Leben grundsätzlich lieben, sollte man von jedem denken, nein
man kann es sogar erwarten.

Einige glauben, dass sie alles, aber auch wirklich alles, haben müssen
und werden übermütig und raffgierig ohne Ende!

Heutzutage sind nicht nur bestimmte Tierarten und Pflanzen vom Aussterben betroffen, sondern leider, leider auch:

Achtung, Ehrlichkeit, Friedensbereitschaft, Freundlichkeit, Höflichkeit, Intelligenz, Respekt, Vertrauen und Zusammenhalt!

Alles aufzuzählen, was es ausmacht das Leben, so, wie wir es täglich vorfinden, zu lieben, würde hier den Rahmen sprengen.

Es beginnt z.B. ganz banal:
bei einem schmackhaften Salat,
einem flachen Kopfkissen und
endet bei romantischer Musik

Vielleicht ist es einmal wirklich an der Zeit,
uns eine Liste auszudenken,
was uns, trotz aller Kritik,
liebenswert erscheint…!?

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Ich wünsche uns allen von Herzen gerne

für 2020

Gesundheit

sowie

inneren Frieden und Frieden in der Welt!

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

P.S.:

Zu Silvester feiert die ganze Welt,
dass das Datum sich ändert.

ICH hoffe, dass wir irgendwann
das Datum feiern können,
wo die Welt sich ändert.

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Ein sehr nachdenklicher 2. Feiertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der 1. Weihnachtsfeiertag im Kreise meiner Kinder und Enkel hat wieder klar deutlich gemacht, was Familie wirklich bedeutet.

Ebenso hat er gezeigt, wie wundervoll es ist, ein Zuhause zu haben und sich dort geborgen zu fühlen.

Das wünsche ich allen Menschen auf dieser Welt.

FRIEDEN

Aber mir sind gestern auch wieder etliche Gedanken durch den Kopf geschossen. Ein paar davon habe ich der Einfachheit halber gleich nieder geschrieben:

Laut Statistik waren im Jahr 2018 in Deutschland 19,7 Prozent der Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen! Tendenz steigend!

Darunter ist auch ganz ein erheblicher Anteil an Kindern und alten Menschen.

Wer in Deutschland weniger als 781 Euro netto im Monat verdient, gilt dann doch tatsächlich nach dem Stand des Jahres 2018 als arm. Darunter fallen ca. 16 Prozent der Bevölkerung!

Was mir persönlich ganz arg zu denken gibt, ist, dass trotz anhaltendem Wirtschaftsaufschwung der Kampf gegen die Armut nicht mal auch nur ein kleines Stück voran kommt! O.k., die „Mindestrente“ ist auf politischer Ebene in aller Munde, aber

Als sich Deutschland vor gut 13 Jahren, der Tiefstpunkt war im Jahr 2006 erreicht, in einer wirtschaftlichen Dauerkrise befand, benötigten acht Millionen Menschen staatliche Hilfen, um ein Dasein auf Höhe des Existenzminimums zu fristen. Jeder zehnte Einwohner bezog Hartz IV, Sozialhilfe, Asylhilfe oder andere Leistungen für die Grundsicherung.

Heute, gut zehn Jahre später, hat Deutschland einen langen anhaltenden Wirtschaftsaufschwung hinter sich, jedoch sind es immer noch acht Millionen, die sich am Rand des Existenzminimums befinden. Tendenz ebenfalls steigend!

Die Frage nach Armut definiere ich nicht in Zahlen:

solange ich ein Dach über dem Kopf und etwas anzuziehen habe, Essen auf dem Tisch ist und ich mir den Luxus eines Internetanschlusses leisten kann, bin ich persönlich zufrieden.
Und wenn wir ehrlich sind, es könnte immer alles besser sein.

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Ich habe die knallharten Fakten als Anlass für eine kleine Geschichte zum Nachdenken genommen:

Eines Tages nahm ein Mann in den Vereinigten Staaten seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben.

Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer ganz kleinen Farm bei einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn:

„Wie war dieser Ausflug für Dich?“

„Sehr interessant!“
antwortete der Sohn.

„Und, hast Du gesehen, wie arm Menschen sein können?“

„Oh ja, Vater,
das habe ich gesehen.“

ext. Bild„Was hast Du daraus gelernt?“
fragte der Vater.

Und der Sohn antwortete:
„Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben,
aber die Leute auf der Farm haben vier Hunde.

Wir haben einen Swimmingpool,
der bis zur Mitte unseres Gartens reicht,
aber sie haben einen See,der gar nicht mehr aufhört.

Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten,
aber sie haben die Sterne.

Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten, aber sie
haben den ganzen Horizont.“

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu:
„Danke Vater, dass Du mir gezeigt hast,
wie arm wir sind!“

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne weiterhin ein besinnliches Weihnachtsfest mit vielen schönen Momenten

Werner Heus

Friedvolle Grüße zum 1. Weihnachtstag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute grüße ich einfach mal „so“ die ganze Welt und:

hoffe, Ihr durftet alle einen friedlichen und vor allem harmonischen Heilig Abend im Kreise Eurer Liebsten verbringen?

Gab es denn den einen oder anderen überraschenden Moment, der so richtig helles Licht in den normalen Alltag gebracht hat?

Nun geht ja die traditionsgemäße beinahe unvermeidbare „Völlerei“ noch ein paar Tage fröhlich so weiter … zwinker.

Um ganz ehrlich zu sein, genieße ich das in vollen Zügen, denn man lebt ja bekanntlich nur ein Mal. Also, stopf rein … zwinker.

Heute kommen ein Teil meiner Kinder und Enkelkinder. Es gibt Grünkohl mit Pinkel, Kassler und Bregenwurst. Freue mich gelinde geschrieben selbst „wie ein Kindchen“ und finde es ganz einfach schön, meine Familie um mich herum zu haben.

In unserer Familie wird das Wort Frieden ganz groß geschrieben!

Und zwar während des gesamten Jahres! Man kann nur über Frieden sprechen oder schreiben, wenn man mit sich selbst im Reinen ist. Frieden fängt in der Familie an, bevor er dann nach außen weiter getragen werden kann!

Es ist schon irgendwie interessant zu beobachten, wie kleinere Netzwerke ihre User genau zum Heilig Abend durch eine Sonderaktion zum „Klickern“ animieren. Es bleibt kaum Zeit, sich mal gediegen über den Weihnachtsgedanken auszutauschen.

Nun ja, von einem Netzwerk, dass Frieden durch irren Blick und herausgestreckte Zunge symbolisieren lässt und alle Bemühungen rund um das Thema: Frieden bereits im Keim erstickt, ist auch kaum etwas anderes erwarten!

Wie überall im Leben ist alles nach und nach nur noch Schall und Rauch!

Gestern gab es dann auch gleich mal wieder eine riesige Wertschätzung für diese wundervolle Community. Während der Zeit der Bescherung, so zwischen 18 und 22 Uhr haben sich alleine aus meiner Freundesliste 23 gute User verabschiedet. Grund: Ende der Mitgliedschaft.

Na, wenigstens war es in der realen Welt weitgehend friedlich.

Das Fernsehen verwöhnt uns ja – wie gewohnt, wie gehabt – mit allen Weihnachtsfilm-Klassikern, sodass für ausreichend digitale Unterhaltung gesorgt sein sollte.

Mich hatte im Jahr 2018 am Heiligabend der Gottesdienst in Bochum nachmittags auf ARD regelrecht begeistert.

Das Krippenspiel in seiner klassischen Form war dort mit aktuellen Ereignissen des Lebens kombiniert worden. Einfach alles in allem wunderbar aufbereitet und schön zu sehen, dass Teile der Kirche doch nicht im Mittelalter stehen geblieben sind.

In diesem Jahr habe ich leider nichts vergleichbar Interessantes im Fernsehprogramm gefunden. Vom Abendprogramm war ich massiv enttäuscht.

Heute habe ich ab 15 Uhr, wie all die Jahre zuvor, alles geblockt, um wieder einmal vor Freude zu weinen, wenn Sissy in Venedig ihrem Kind entgegenläuft, um es nach überstandener Krankheit wieder in die Arme zu nehmen.

Was kann schöner sein, als zu genesen?

Nun soll es aber für heute genug sein und

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Tannen, Lametta, Kugeln und Lichter
Bratapfelduft und frohe Gesichter
Freude am Schenken, das Herz wird weit

Ich wünsche Euch von Herzen gerne

eine fröhliche
Weihnachtszeit!

Euer „alter Mann“
Werner Heus

 

Weihnachten ohne Bratapfel geht gar nicht

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Bratapfel ist für viele Menschen favorisierter Genuß schlechthin an kalten Wintertagen.

Spätestens wenn aus dem Ofen der süße Duft der gebackenen Äpfel dringt, kann ihm kaum mehr jemand widerstehen.

Wenn ich es mir nach einem Spaziergang bei winterlich kühlen Temperaturen zuhause gemütlich mache, dann fehlt eigentlich nur noch der Duft eines köstlichen Bratapfels, dessen würzig-süßes Aroma nicht zuletzt auch Kindheitserinnerungen. vor allem an meine Großmutter, die eine wahre Meisterin in der Zubereitung von Bratäpfeln war, in mir weckt.

 

Der Apfel ist ja Symbol der Versuchung, der Erkenntnis, der Fruchtbarkeit und auch des Lebens.

In der Advents- und Weihnachtszeit verbinden wir ihn unbewusst jedoch auch mit Wärme und Geborgenheit.

Als Bratapfel zubereitet ist er Gaumenschmaus und Seelentröster zugleich.

 

Bereits vor einigen Jahrhunderten war der Bratapfel in zahlreichen Variationen und besonders in unserem Land ein sehr beliebtes Dessert zur Winterzeit. Das lag einerseits daran, dass Süßigkeiten zur damaligen Zeit eher selten oder halt ganz einfach zu teuer waren und andererseits daran, dass Not bekanntermaßen erfinderisch macht.

Äpfel ließen sich dunkel und kühl, vor allem im Keller sehr gut lagern, waren jedoch trotzdem bedroht zu faulen und so entstand so manche Idee bzw. Rezepte, um die süßen Früchte länger haltbar zu machen. Eingemacht als Apfelkompott oder Apfelmus überstanden Äpfel den Winter.

Der Bratapfel war kein Rezept,

Äpfel länger haltbar zu machen.

Der Vorteil lag jedoch darin, das sich für das Rezept auch Äpfel verwenden ließen, die schon etwas reifer waren.

Was wäre Weihnachten ohne Bratapfel?

 

Das klassische Rezept mit Zimt und Zucker ist nach wie vor die Basis eines jeden Bratapfels und wie bei vielen anderen Speisen gibt es auch hier den Klassiker.

Wer also den klassischen Bratapfel genießen möchte, befreit diesen nach dem Waschen mithilfe eines Apfelausstechers oder eines kleinen scharfen Messers vom Kerngehäuse.

 

Dann backt man ihn ohne Zugabe von Zutaten im Ofen bis er gar und schön weich ist und sich problemlos mit einem Löffel genießen lässt.

Vor dem Servieren wird der Bratapfel bei diesem einfachen, klassischen Rezept dann nur noch mit etwas Zucker und Zimt bestreut und schon ist er fertig zu Verzehr.

Es gibt eine Fülle von Variationen für nahezu jeden Geschmack und daher erspare ich mir hier Rezepte zu präsentieren, sondern empfehle lediglich über eine Suchmaschine das Wort: Bratapfel recherchieren zu lassen und schon erscheinen Suchergebnisse nahezu ohne Ende.

In Pflegeeinrichtungen spielen Bratäpfel auch eine große Rolle. Dort braucht man für Bratapfelrezepte kein Internet! Die alten Menschen haben tolle Rezepte, die man mit einem bisschen guter Zusprache auch bekommt. Wenn sie dann zu Weihnachten einen Bratapfel bekommen, werden Erinnerungen wach und man blickt in dankbare, strahlende Kulleraugen.

Aus früherer Zeit stammt auch der Brauch Äpfel als Christbaumschmuck zu verwenden und dann aus dem leckeren roten Baumbehang Bratäpfel zu zaubern.

Bratäpfel eignen sich nämlich auch ganz hervorragend, um eventuell etwas unansehnlich gewordene Äpfel noch zu verwerten und wenn sie aus dem Backofen kommen, sehen alle Bratäpfel gleich aus.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne guten Appetit beim Geniessen von Bratäpfeln aller Art und einen wundervollen 4. Advent

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Die Träume der drei Bäume wurden wahr

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es gibt nahezu unendlich viele Geschichten rund um Weihnachten und den religiösen Hintergrund.

Für mich persönlich ist die nachfolgende inhaltlich die mit Abstand schönste, aber lest bitte einfach selbst und bildet Euch eine eigene Meinung.

Die Träume der 3 Bäume

Drei Bäume wuchsen auf einen Hügel.
Sie lebten fröhlich mit Sonne und Wind
und wurden groß und stark.

ext. BildSie hatten den Himmel über sich und
reckten ihre Kronen empor.

Sie hatten die Erde unter sich und
gruben ihre Wurzeln tief hinein.

Sie hatten manche Stürme hinter sich
und waren dadurch fest geworden.

Sie hatten das Leben vor sich und
freuten sich darauf.

Sie hatten Träume in sich und
warteten auf deren Erfüllung.

 

 

Der erste Baum träumte davon,
einmal eine Schatztruhe zu werden.

Der Baum malte sich aus,
eine wunderbar geschnitzte Truhe zu sein,
die einen kostbaren Schatz in sich bewahrt.

 

 

Der zweite Baum träumte davon,
ein Schiff zu werden.

Er sehnte sich danach
„Könige über die Meere zu bringen“.

 

Der dritte Baum gar wollte der
wichtigste Baum auf Erden sein.

Er wollte auf dem Hügel bleiben
und alle Menschen an die
Geheimnisse des Lebens erinnern.

Eines Tages kamen 3 Holzfäller und
fällten die drei Bäume um.

Der erste Baum wurde zu
einer Futterkrippe verarbeitet
und kam in einen armseligen Stall
nach Bethlehem.

Ochse und Esel fraßen aus der Futterkrippe
und rieben sich an ihrem Holz das Fell.

Dann wurde in einer wundersamen Nacht
in diesem Stall das Jesuskind geboren und
in die Futterkrippe gelegt.

So wurde der Traum von der Schatztruhe
doch tatsächlich erfüllt,
aber so ganz anders und noch viel tiefer,
als es sich der Baum erträumt hatte.

ext. BildAus dem zweiten Baum wurde
ein Fischerboot gemacht.

Am See Genezareth fuhren die Fischer
mit dem Boot hinaus.

Es war ein mühsamer Alltag
in Wind und Wetter, Härte und Not.

Da kam eines Tages Jesus an den See
und stieg in das Boot, um von dort aus
vielen Menschen zu predigen.

So wurde das Boot zu einem Gefährt,
das den König aller Könige
mit seinem wunderbaren Evangelium
zu den Menschen brachte.

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Der dritte Baum wurde zum
Fluchholz und Todesbaum
und dachte wehmütig an
seinen Lebenstraum.

Da wurde Jesus an ihm festgenagelt
und erlöste durch seinen Tod
am Kreuz alle Menschen.

So wurde der Baum auf dem
Hügel Golgatha der wichtigste auf Erden,
ein Baum des Lebens und Zeichen des Sieges.

 

Auch wenn unser Leben oftmals nicht so zu laufen scheint, wie wir uns das wünschen, dürfen wir wissen, dass Gott doch einen Plan für uns hat.
Wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, wird er uns großartige Gaben geben.
Jeder der drei Bäume bekam, was er sich gewünscht hatte!
Nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte, aber ich denke, es hätte kaum besser kommen können.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen ebenso schönen, wie vor allem friedlichen Start in den dritten Advent

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Der Brauch der Barbarazweige ist ein Blütenwunder

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch der 4. Dezember 2019 steht wieder im Zeichen der Barbarazweige!

Heute ist Barbaratag

Die Barbarazweige sind eine alte, beinahe in Vergessenheit geratene Weihnachtstradition.

Das ganz besonders interessante daran ist, dass wenn alles klappt die Blüten genau am Heiligabend aufgehen! Das verheißt ihrem Besitzer gemäß dem altem Brauch im kommenden Jahr eine große Portion Glück.

Das Aufstellen der Barbarazweige geht auf eine Legende zurück:

Der Überlieferung zufolge sollte die Heilige Barbara aufgrund ihres christlichen Glaubens hingerichtet werden. Auf dem Weg ins Gefängnis verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid, den sie während ihrer Gefangenschaft regelmäßig mit Wasser benetzte und genau am Tag der Hinrichtung öffneten sich die Blüten.

Was steckt hinter dem Barbaratag und dem Brauch der Barabarazweige?

Zwischen Tannengrün und kahlen Ästen sind frische Blüten im Advent für mich persönlich eine mehr als willkommene Abwechslung. Mit den Barbarazweigen könnt Ihr Euch bei richtiger Anwendung pünktlich zu Weihnachten einen Hauch Frühling ins Haus holen.

barbarazweige

 

Barbarazweige können Kirsch-, Apfel-, Flieder– oder Haselnusszweige sein. Nach einem sehr alten Brauch sollen sie am 4. Dezember, dem Tag der Heiligen Barbara, abgeschnitten und ins Wasser gestellt werden.

Dieses Blütenwunder zu Weihnachten muss gut geplant werden, denn es kommt auf das richtige Timing an. Barbarazweige brauchen einen Kälteschock, damit sie im Dezember blühen.

Die geschnittenen Zweige sollte man zunächst in die Tiefkühltruhe zu legen, wenn sie noch keinen Frost im Freien mitbekommen haben. Alternativ stellt man die Zweige einfach in einer kalten Nacht auf den Balkon, damit sie Frost mitbekommen.

Erst dann werden sie über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt. So bekommen die Knospen vermittelt, dass nun ihr Frühling begonnen habe und sie blühen können.

Um die Aufnahmefähigkeit für das Wasser zu erhöhen, empfehlen Gartenbauexperten, die Enden der Zweige am nächsten Tag schräg anzuschneiden oder aber mit einem Hammer weich zu klopfen.

Danach kommen sie in eine Vase mit frischem Wasser. Dieses sollte alle drei bis vier Tage ausgetauscht werden. Die Vase steht am besten im warmen Wohnraum.

Allerdings sollten man für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen, denn zu viel trockene Heizungsluft lässt die Zweige schneller vertrocknen.

Sie sollten bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten, düsteren Winterzeit sollen sie ein wenig Licht in die Wohnung bringen.

Nach einem Volksglauben bringt das Aufblühen Glück im kommenden Jahr.

Ursprünglich glaubte man bei jungen Mädchen,

dass eine Hochzeit ins Haus stehe.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen schönen Barbaratag und eine besinnliche Adventszeit mit vielen schönen Begegnungen, Erfahrungen und unvergesslichen Momenten

Euer „alter Mann“ Werner

Na siehste wünscht einen schönen 1. Advent

Liebe Leserinnen, liebe Leser

am heutigen 1. Dezember 2019, ist auch der

1. Advent

Advent leitet sich ab vom lateinischen Begriff „adventus“ (Ankunft) ab.

Damit die Ankunft des Herrn gemeint ist. Die Christenheit bereitet sich ab diesem Datum also auf das Fest der Geburt Jesu Christi vor, die sie als Menschwerdung Gottes feiern – eben das, was uns als Weihnachten bekannt ist.

Die vier Adventswochen sollen an die 4000 Jahre erinnern, in denen die Menschen nach dem Sündenfall im Paradies auf die Ankunft des Erlöser warten mussten. Nach der Übernahme gallischer Bräuche wurde die Adventszeit zu einer Buß- und Fastenzeit, die vom 11. November bis zum 6. Januar (Erscheinung des Herrn) ging.

Heutzutage bereitet die Adventszeit die Christenheit in erster Linie auf die Geburt Jesus vor. Der 1. Advent ist außerdem der Beginn eines neuen sowohl katholischen, wie auch evangelischen Kirchenjahres.

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Nun,
was könnte man so an diesem Tag machen?

Natürlich alles, was Freude macht, Freude verbreitet und Freude unter den Menschen bringt. Dinge, die die Harmonie steigern und von friedlichen Absichten geleitet werden. Als Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, welches jetzt ja mit riesengroßen Schritten naht.

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Ich hatte bereits lange im Vorab beschlossen
gestern die ersten Weihnachtskekse zu backen, denn die schmecken ja bekanntlich am allerbesten und dienen maßgeblich zur Einstimmung.
Ich habe meine Kinder und Enkelkinder von Herzen gerne um
Unterstützung gebeten und es war ein fröhlicher Tag, wie es das nebenstehende Bild nicht eindrucksvoller darstellen könnte.

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Und,
die Ergebnisse
können sich doch wahrlich sehen lassen:

 

Das Internet ist voll von tollen Rezepten, aber die besten Rezepte sind immer noch die, die innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitergegeben werden, nach dem Motto:

„unsere Oma ist die Beste!“

Die ersten Plätzchen sind im Ofen,
ihr süßer Duft zieht durch das Haus.
In zehn Minuten sind sie fertig,
ich roll den Rest des Teiges aus.
So wandern Glocken, Butterherzen
auf´s Blech, wie auch der Mandelstern
und nicht zuletzt Schokomakronen,
die mögen meine Kinder gern.
Das Selbstgebackene verziere
ich teilweise mit Zuckerguss.
Dann kommt das Beste – ich probiere:

Mmmh – welch ein himmlischer Genuss!

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Die Adventszeit ist ja nun die Zeit der Lichter, 
und so manch einer wird da zum Dichter, 
denn gerade in der besinnlichen Zeit, 
reicht ein leises Wort oft schon ziemlich weit!

Mein Wort lautet ganz einfach:

FRIEDEN

Ich wünsche Euch, Euren Familien, Freunden und Bekannten so richtig von Herzen gerne
einen friedlichen, harmonischen 1. Advent

Werner Heus

Ein Sternengruß für die Zwischenmenschlichkeit

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

erst am Montag, dem 12. Dezember ist der:

Tag des Weihnachtssterns

aber ich habe bereits, wie in den Jahren zuvor einen von meinen Kindern geschenkt bekommen. Nun bin ich gespannt, denn oftmals hat er sich sogar bis weit ins neue Jahr hinein gehalten.

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Der Weihnachtsstern, der auch Poinsettie oder Euphorbia pulcherrima genannt wird, ist nach der Orchidee die beliebteste Zimmerpflanze in Deutschland. Das ist recht interessant, wenn man bedenkt, dass die Verkaufssaison für den Weihnachtsstern nur etwa acht Wochen dauert.

Ursprünglich stammt die Pflanze mit den markanten Hochblättern aus Mexiko. Dort wachsen Weihnachtssterne zu hohen Sträuchern heran und seit Jahrzehnten arbeiten Züchter daran, die kleinwüchsigen Exemplare, was Größe, Blätter und Farbe betrifft, weiterzuentwickeln.

In Gewächshäusern gezüchtet, kam er ab Anfang November in den Verkauf.

Und die Farbvielfalt nimmt ständig zu:

von Rot über Lachsrosa bis zu Gelb und Cremeweiß.

Jedoch trotz all der zahlreichen Neuzüchtungen bleibt Rot aber der Klassiker.

Bei dem farbigen Teil der Pflanzen handelt es sich übrigens nicht um Blüten, sondern um verfärbte Hochblätter. Die Blüten selbst sind eher unscheinbar. Sie sind klein, gelb und sitzen in der Mitte der Hochblätter.

Vor fast 200 Jahren verliebte sich Joel Roberts Poinsett, der erste US-amerikanische Botschafter in Mexiko, in die in dem mittelamerikanischen Land wild wachsenden Weihnachtssterne.

1828 brachte er die Pflanze erstmals mit rüber in die USA. Er verschickte sie von dort an Freunde im ganzen Land und schon sehr bald erfreute sich der schöne Stern in den USA sehr großer Beliebtheit.

Im Gedenken an den Entdecker und Namensgeber des Weihnachtssterns führte der US-Kongress 1852 den „Poinsettia Day“ ein, der seither traditionell am Todestag seines Entdeckers, dem 12. Dezember, gefeiert wird.

Seit einigen Jahren findet dieser Tag auch in unserem Land immer mehr Anhänger.

Persönlich finde ich diese Idee sehr schön, denn man überrascht seine Freunde angenehm mit einem Sternengruß.

Dieser Gruß ist vor allem gedacht, um noch vor dem Weihnachtsfest alles Zwischenmenschliche wieder richtig zu stellen, etwa um

 

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Missverständnisse auszuräumen,
Frieden zu schließen,
einfach endlich einmal „Danke“ zu sagen
Zuneigung auszudrücken oder
Vorfreude auf die Festtage zu erzeugen.

Persönlich finde ich es sehr schön, dass dieser Tag in unserem Land mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, denn wer mag
nicht mal „durch die Blume“ seine Gefühle mitteilen können?

Werner

P.S.:
Und bitte nicht vergessen …
Weihnachtssterne zu verschenken

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Mit einer Flaschenpost die Meereströmung erforschen

Lieber Leserinnen, liebe Leser

Heute bin ich mal wieder nostalgisch angehaucht und habe Euch eine ganz besondere Post auf den Bildschirm gebracht, die …

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Dabei handelt es sich um eine leere Flasche
oder ein anderes schwimmfähiges Gefäß,
welches mit einem Brief und eventuell
kleineren Gegenständen gefüllt wird,
um dann wasserdicht verschlossen
in ein Gewässer geworfen zu werden.

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Der Absender hegt dabei die Hoffnung,
dass die Strömung seine Botschaft
an einem anderen Ort an Land spült,
wo sie dann von einem Finder entdeckt

werden kann und hoffentlich beantwortet wird.

Die erste Flaschenpost wurde 1864 am Kaphorn von einem Herrn namens Georg von Neumayer ins Wasser geworfen.

 

Im März 2018 wurde in Australien, genauer geschrieben in den Dünen nördlich von Perth eine

132 Jahre alte Flaschenpost

von einer Spaziergängerin entdeckt. Diese Flaschenpost stammt von einem deutschen Forschungsschiff, namens „Paula“, welches unterwegs war um Meeresströmungen zu erforschen. Berichten zufolge wurde die Flaschenpost in einer Gin-Flasche am 12. Juni 1886 über Bord geworfen.

Zwischenzeitlich wurde die Echtheit der niederländischen Gin-Flasche und des billigen Papiers aus dem 19. Jahrhundert von Experten eindeutig festgestellt, sodass man von einem sensationellen Fund schreiben kann.

Der ernüchternde Text der Flaschenpost lautet:

„Der Finder wird ersucht, den darin befindlichen Zettel, nachdem die auf umstehender Seite gewünschten Angaben vervollständigt sind, an die Deutsche Seewarte Hamburg zu senden oder auch an das nächste deutsche Konsulat zur Beförderung an jene Behörde abzugeben.“

Unsere deutschen Behörden bestätigten, dass zwischen 1864 und 1933 tausende solcher Flaschen von deutschen Schiffen aus ins Meer geworfen wurden.

Mit diesem Experiment wollte die Deutsche Seewarte in Hamburg mehr über die Meeresströmungen herausfinden. Und eben diese Flasche war vom Segelschiff „Paula“ auf ihrem Weg über den Indischen Ozean über Bord geworfen worden.

Anfang der 1970er Jahre habe ich in den Niederlanden während eines Kurzurlaubes zusammen mit meiner Großmutter in der Nähe von Scheveningen eine Flaschenpost in die Nordsee geworfen.

Und tatsächlich Monate später eine Antwort aus Spanien bekommen. Ich erinnere mich immer wieder gerne an dieses tolle Erlebnis. zumal ich nie gedacht hätte, dass die Flasche jemals irgendwo ankommen würde.

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Ich denke heutzutage gibt es keine Flaschenpost mehr und man würde sie aufgrund der Müllmassen im Meer auch gar nicht mehr finden können.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen schönen Tag mit vielen interessanten und noch mehr glücklichen Momenten.

Werner

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