Kategorie: Gedankenaustausch

Die 5. Jahreszeit beginnt am Martinstag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ext. Bildfür viele Menschen ist heute wahrscheinlich „nur“ ein Tag, wie jeder andere.

Als geborener Kölner schlagen in meiner Brust heute zwei Herzen!

Auch, wenn ich schon seit 1979 dauerhaft aus der Heimat fort und nur noch sehr selten vor Ort bin.

Es sind Tradionen, die ich als Kind kennen, lieben und zu schätzen gelernt habe.

So mag ich nach wie vor die „Fröhlichkeit“ der „5. Jahreszeit“ und freue mich, dass sich die Menschen in meiner Heimat diese Tradition und damit auch ganz sicher ein Stück Lebensqualität immer bewahrt haben

und

andererseits erinnere ich mich – als Kind in einer überwiegend streng katholischen Gegend aufgewachsen – wie gerne ich mit meiner, damals immer in beinahe akribischer Kleinarbeit selbst gebastelten Laterne, am Abend hinter dem Pferd, auf welchem der Sankt Martin saß, zusammen mit dem ganzen Dorf hinterher marschiert bin!

Und wir während des Laternenumzuges mit großer Freude und aus voller Kehle die Martinslieder gesungen haben. Ganz besonders das Lied, welches von der Legende des „Heiligen Sankt Martin“ handelt, klingt in unserem Kölner Platt sehr schön.

Wenn dann der Laternenumzug durch das Dorf endete, bekamen alle Kinder einen Weckmann (aus süßem Brot)!

martins-weckmann

 

 

Dieser Weckmann sah wirklich und wahrhaftig wie ein Mann aus. Er war mit einer eingebackenen Tonpfeife versehen, die uns als Kindern monatelang danach noch als Spielzeug diente und unser Herz erfreute.

 

 

Und dann war da noch etwas:

der Laternenumzug durch das Dorf endete immer auf dem Schulhof. Und mit einer Verlosung. Einige Wochen vor dem 11. November konnte man in vielen ortsansässigen Geschäften Lose erwerben.

An diesem Martinsabend wurden dann immer lebende Gänse und Enten in Gedenken an die Legende des Heiligen Sankt Martin und mit Blick auf das nahende Weihnachtsfest verlost.

Der Legende nach soll sich Martin ja in einem Gänsestall vor den Bürgern von Tours versteckt haben, aber letztendlich haben ihn die Gänse dann doch durch ihr Geschnatter verraten.

Tja, und den Abschluss des Abends bildete dann das Martinsfeuer, welches eine lange Tradition hat. Dieses Feuer ist als Symbol zu verstehen, denn Feuer bringt Licht in das Dunkel, so wie der Heilige Sankt Martin mit seinen Taten.

Diese Erinnerung möchte in niemals missen!

Wie auch immer Ihr diesen Tag heute empfindet, ich wünsche Euch für heute von Herzen gerne ganz viel Freude, Herzlichkeit und einen perfekten Start in die neue Woche

Werner Heus

 

Nähstube plus Nähkästchen gleich Nostalgie

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

persönlich bin ich eher der Bastler, obwohl ich das Stricken und Häkeln noch im Handarbeitsunterricht in Theorie und Praxis kennengelernt habe. Die Großmutter hat mir ebenfalls ganz viel beigebracht, aber in den letzten mehr als 40 Jahren ist leider das meiste davon mehr oder minder „auf der Strecke“ geblieben.

Meine Großmutter, bei welcher ist große Teile meiner Kindheit und Jugend aufgewachsen bin, war Schneiderin. Ohne jeden Zweifeln sind für mich die schönsten materiellen Geschenke, die die von Menschenhand selbst gefertigt wurden.

Heutzutage ist es Mode, dass Jeans „Löcher“ haben – welch ein Wandel?

Früher hat die Oma die Löcher in der Bekleidung gestopft oder Flicken eingesetzt. Wie auch immer hatte sie stets eine Lösung parat.

Ich erinnere mich oft und sehr, sehr gerne an meine Großmutter.

Heute möchte ich Euch

in einer sehr interessanten, nostalgischen

Nähstube

ganz herzlich willkommen heißen.

Lasst uns ein bisschen in die gute, alte Zeit zurück reisen und Erinnerungen aufkommen lassen.

ext. BildIn einer arg verbeulten Dose,
ganz hinten im Regal versteckt,
ruhen zahllose Knöpfe, alt und lose,
schon längst vergessen ist ihr Zweck.

Dabei bestimmten diese Teilchen,
in ihren besten Tagen stets,
ein bindend Stückchen unseres Weilchen,
auf diesem unseren Planet.

Ohne die goldenen, welch große Schande,
ein General wär‘ unsichtbar.
Die schmucken Uniformen im Lande,
wär’n völlig nackt und unscheinbar.

Sie könnten niemandem mehr zeigen,
hier paradiert ein Spezialist.

 

Denn Zwirn, ganz knopflos, kann nur heißen,
dass drin ein wahrer Niemand ist.

Doch gibt’s auch kleine, die in Herzform,
geschmückt haben manch zarte Brust.
Die, als des Lebens kalter Herbst kam,
verbissen wurden abgezupft.

 

 

 

Ersetzt durch einen Reißverschluss.
Da ist der Name schon Programm.
Erst wird gerissen, dann kommt Schluss,
am End‘ zieht niemand mehr daran!

Gebannt lauscht man den Wäscheknöpfen.
Wenn die erst ins Erzählen kommen!
Von roten, aufgelösten Zöpfen,
wie Seidenwellen, ganz verschwommen.

 

 

Von Seufzern und von wildem Stöhnen:
„Ach Kinder, ich könnt‘ Sachen sagen!
Stattdessen wir hier Trübsal frönen,
nur träumen können von alten Tagen.“

Gar wichtig sind die Mantelknöpfe,
sie glauben, sie sind alter Adel.
„Ein großes Horn – macht große Knöpfe!“
Man nickt, zustimmend, ohne Tadel.

 

 

Dabei die Lässigsten der Träger,
die niemals auch nur einmal schlossen,
die froren lieber, wie der Jäger,
der statt dem Bock, den Hund erschossen.

Ach, Formen gibt es schier unzählig:
Aus Horn, aus Glas und Perlenschimmer,
sogar aus Blech, nur scheinbar schäbig,
doch zählt ihr Gestern jetzo nimmer.

 

Vergessen ruhn sie in der Schachtel,
nur manchmal kommt die runzlig‘ Hand,
der netten alten, grauen Wachtel
und streicht ganz zärtlich jeden Rand.

Sie murmelt dabei leise Worte,
sucht sich den Kleinsten immer aus,
den blauen Hemdknopf mit der Borte,
fischt sie als einzigen immer raus.

 

 

ext. BildFührt ihn ganz sacht an ihre Augen,
drin glitzern Tränen, eine tropft,
haucht einen Kuss drauf – kaum zu glauben,
dann wird er sanft zurück gestopft.

„Du warst mein Einzig!“ sagt sie heiser,
die Knöpfe hoffen stets auf mehr.
Doch nur ein Blick noch, schnieft und leiser:
„Je nun, vorbei!“ kommt hinterher.

Energisch schließt sie dann den Deckel,
die Knopfmannschaft umfängt die Nacht.
Den Rest des Lebens im Verlies –
ja, so weit haben sie’s gebracht.

Ein ganz herzliches Dankeschön gebührt der Verfasserin dieses Gedichtes:

©Isabella Kramer

Ich habe nur noch ein sehr, sehr kleines Nähkästchen mit Garn und ein paar Knöpfen.

Aber einen riesigen Erfahrungsschatz und plaudere gerne aus dem Nähkästchen, vor allem, wenn es um postive Erinnerungen geht.

Uns allen wünsche ich einen erfolgreichen Herbst, Gesundheit und so viele schönen Momente, wie eben nur möglich.

Werner Heus

Respektvolle Gedanken zum Hausfrauentag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist erstaunlich, wie viele Menschen beiderlei Geschlechts meinen, dass Hausfrau eine „Sache“ sei, die Frau „mit links und 40 Fieber“ mal eben so nebenbei erledigt.

Einige Menschen sind doch tatsächlich sogar der Meinung, dass sogar Hausfrau und Mutter nicht mehr sei, als der Lauf des Lebens. Diesen Lauf kann Frau doch locker machen, denn sie hat „ja weiter nichts zu tun!

Anhand der nachfolgenden Geschichte möchte ich etwas Licht in die Angelegenheit bringen:

An einem späten Nachmittag kommt ein Mann von der Arbeit nach Hause

und findet das totale Chaos vor.

Die Kinder sind noch im Schlafanzug und spielen im Vorgarten im Matsch. Überall im Gras verstreut liegen leere Verpackungen und das Papier von diversen Süßigkeiten. Die Türen am Auto seiner Frau stehen weit offen, auch die Haustür ist sperrangelweit auf und der Hund ist nirgendwo zu sehen.

Als der Mann den Flur betritt, sieht er, dass eine Lampe umgefallen ist und der Läufer zusammengeknüllt an der Wand liegt. Im Wohnzimmer schreit der Fernseher überlaut vor sich her und im Esszimmer liegen überall Spielzeug und Klamotten verstreut.

In der Küche stapelt sich das Geschirr in der Spüle, die Reste vom Frühstück stehen noch auf dem Tisch, Hundefutter liegt auf dem Boden verstreut herum, ein zerbrochenes Glas unter dem Tisch und an der Terrassentür liegt ein Haufen Sand.

Der Mann läuft schnell die Treppe hoch, um seine Frau zu suchen. Auf dem Weg muss er dabei über Spielzeug und weitere Haufen zerwühlter Klamotten steigen. Als er am Bad vorbei kommt, läuft ihm Wasser entgegen.

Und als er das Bad betritt, sieht er einen Haufen nasse Handtücher, Seife und Spielzeug auf dem Boden. Vor der Toilette liegt abgerolltes Toilettenpapier, Zahnpasta ist über den Spiegel und einen Teil der Wand verschmiert.

Er rast ins Schlafzimmer,

findet seine Frau dort im Bett liegend und ein Buch lesend.

Sie sieht ihn lächelnd an und fragt, wie sein Tag gewesen ist.

Er schaut sie verwirrt an und fragt:

“Was ist denn heute hier passiert?”

Sie lächelt wieder und antwortet:

“Jeden Tag, wenn Du nach Hause kommst, fragst Du doch immer,

was ich um Himmels Willen den ganzen Tag gemacht habe.”

“Ja, und?”, fragt er entsetzt.

Und sie antwortet schmunzelnd:

“Heute habe ich mal nichts gemacht!”

Ich denke diese Geschichte macht ziemlich eindrucksvoll klar, dass Hausfrau und Mutter ein absoluter Fulltime-Job sein kann und stelle mir gerade das Gesicht des Mannes vor.

Den Hausfrauen und Müttern mit ihren vielen, vielen Aufgaben und den diversen Rollen, die sie alles in allem ausfüllen, zolle ich meinen vollsten Respekt.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen harmonischen Sonntag mit vielen glücklichen Momenten

Werner

Der Unterschied zwischen Allerheiligen & Allerseelen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 01. November, ist:

Allerheiligen 2019

Mittlerweile gehören Allerheiligen und Allerseelen für viele Menschen zusammen und viele bringen die Blumen und Kerzen für die Verstorbenen schon an Allerheiligen auf den Friedhof, was sich ganz einfach dadurch erklären lässt, dass viele an Allerheiligen frei haben und an Allerseelen nicht. Viele Menschen, die arbeiten oder zur Schule gehen, können sich an Allerheiligen mehr Zeit als an Allerseelen für ihre Liebsten auf dem Friedhof nehmen und in Ruhe für sie beten.

Den Heiligen auf der ganzen Welt wird mit Allerheiligen am 01. November gedacht.

Der Begriff der Heiligen bezeichnet dabei alle Heiliggesprochenen ebenso wie jene, von denen nur Gott weiß, dass sie heilig sind.

Da es immer mehr Heilige gab und es als unmöglich galt, allen einen eigenen Gedenktag einzurichten, wurde mit Allerheiligen ein Tag eingeführt, an dem allen Heiligen dieser Welt gedacht werden kann.

Weil 365 Tage eines Kalenderjahres nicht ausreichen, um allen verehrten Menschen einen Gedenktag im Heiligen-Kalender zu gewähren, feiert die katholische Kirche Allerheiligen als allgemeinen Gedenktag.

Um es deutlich zu machen: allein während des Pontifikats von Papst Johannes Paul II. wurden 482 Personen heiliggesprochen und insgesamt kennt die katholische Kirche knapp 7.000 Heilige und Selige, der Vorstufe einer Heiligsprechung.

Allerheiligen
findet jährlich zu einem festen Datum statt und ist der einzige Tag im Kirchenjahr, an dem allen Heiligen gedacht wird.

An Allerheiligen wird außerdem auch der Märtyrer und der Verstorbenen gedacht. Es ist Brauch, an diesem Hochfest der Westkirche auf dem Friedhof die Gräber der Verwandten zu schmücken.

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Allerheiligen
ist in den katholisch geprägten Bundesländern:

Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie im Saarland ein gesetzlicher und damit auch arbeits- und schulfreier Feiertag.

Er gehört zu den stillen Feiertagen, an denen besondere Regelungen gelten.

Dazu zählt beispielsweise das Tanzverbot:

An Allerheiligen dürfen in Deutschland
keine Tanzveranstaltungen durchgeführt werde und auch laute Musik ist verboten.

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Es gibt verschiedene Bräuche rund um Allerheiligen.
So wird in einigen Regionen ein Allerheiligen-Gebäck aus Hefeteig, der sogenannte Seelenzopf, zubereitet und vom Paten an das Patenkind verschenkt.

Allerheiligen gilt als eines der Hochfeste der katholischen Kirche, also als einer der Höhepunkte im Kirchenjahr. Dabei gibt es in der Kirche eine besonders feierliche Liturgie im Gottesdienst, wie zu Ostern, Weihnachten und bei der Verehrung der Gottesmutter Maria tragen die Geistlichen weiße Gewänder. Diese liturgische Farbe verdeutlicht die Reinheit und Freude.

In katholischen Pfarrgemeinden findet neben dem Gottesdienst zu Allerheiligen auch eine abendliche Andacht auf dem Friedhof statt. Diese wird teils per Lautsprecher übertragen, damit alle Teilnehmer am Grab des Verstorbenen stehen können. Ein Chor unterstreicht eine solche Andacht oft auch musikalisch.

Das Allerseelen auf Allerheiligen folgt, ist kein Zufall, die Kirche sieht beide Feiertage als Doppelfest vor. An Allerheiligen wird der Heiligen gedacht, die schon definitiv im Himmel sind und an Allerseelen derjenigen, die auf dem Weg in den Himmel sind.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen guten Start ins Wochenende.

Aber vor allem einen perfekten Start in den November 2019.

Möge der November es allzeit gut mit uns meinen. Toi, toi. toi

 

Werner

Für mich ist heute Reformationtstag nicht Halloween

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Auch der 502. Reformationstag trifft, wie jedes Jahr auf Halloween.

Im Jahr 2017 bescherte er allen Bürgern einen zusätzlichen Feiertag, denn auf Beschluss der Bundesregierung war er einmalig bundesweiter Feiertag.

Jetzt ist er es nur noch in einigen Bundesländern, darunter interessanterweise in allen fünf neuen.

Gewidmet ist er dem Mönch und Theologen Martin Luther
und findet jährlich am 31. Oktober in Deutschland statt.

Seiner in Wittenberg voran getriebenen Reformation der Kirche ist die Namensgeberin dieses Feiertages gewidmet.

Die 95 Thesen Luthers stellten vor allem das Opfer Jesu durch seine Kreuzigung
über die Idee der Kirche, Sünden durch Geldzahlungen zu vergeben.

Das Datum dieses Feiertages variierte lange Zeit.

Luthers Geburts- und Todestage waren zum Gedenken ebenfalls angedacht.

Sachsens Kurfürst Johann Georg II. entschied dann im 17. Jahrhundert, dass der Tag vor Allerheiligen zum Reformationstag bestimmt wurde.

Noch heute wird am Reformationstag dem Anschlag der 95 Thesen Luthers in der
Schlosskirche zu Wittenberg gedacht.

Halloween

ist die Feier des Vorabends vom Allerheiligenfest in der Nacht
zum 1. November.

Bekannt ist dieses Fest vor allem in den USA und in Irland, wo viele Bräuche
rund um die Nacht der Hexen, Vampire und Gespenster entstanden sind.

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Das Wort „Halloween“ geht auf die englische Bezeichnung für den Vorabend von Allerheiligen zurück: der „All Hallows‘ Evening“ kann als „Hallows‘ E’en“ abgekürzt werden, was weiter verkürzt zum heute genutzten Halloween“ führt.

Der Bezug zum Totenreich ergibt sich durch die Nähe zu den christlichen Feiertagen:
Allerheiligen und Allerseelen.

Die Kelten feierten bereits vor über 2.000 Jahren das Fest „Samhain„, mit welchem der Sommer verabschiedet und der Winter begrüßt wurde.

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Es fand immer am 31. Oktober, dem letzten Tag des dort genutzten Kalenders, statt.

In der Nacht vom 31. Oktober sollten die Seelen der Verstorbenen als Geister
auf die Erde zurückkehren, weshalb große Feuer entfacht wurden.

Jene Geister, die trotz der Feuer nicht den Weg in ihre alten Häuser finden konnten, spukten durch die Nacht und erschreckten die Menschen.

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Um jene Gestalten fernzuhalten, verkleiden sich noch heute viele Menschen
als Gespenster, Hexen oder mit anderen gruseligen Kostümen an Halloween.

So verkleidet und ausgestattet mit einem Korb oder einer Tüte klingelt man an
fremden Türen und fordert:
Süßes, sonst gibt`s Saures!„,
damit die Bewohner Süßigkeiten spenden.

Nach Deutschland kam dieses amerikanische Fest etwa gegen Anfang
der 1990er Jahre.
Nachdem 1991 der Karneval aufgrund des Golfkriegs größtenteils ausfiel,
entstand die Idee, zu Halloween die Karnevalsartikel zu verkaufen.

Inzwischen verdienen aber nicht mehr nur Hersteller von Karnevalsartikeln,
sondern auch Süßwarenhersteller, Bauern und viele andere clevere
Unternehmen an Halloween.

Im vergangenen Jahr wurden rund 98.000 Tonnen Kürbisse zu Halloween geerntet.

Reformationstag und Halloween werden beide immer am 31. Oktober gefeiert,
haben jedoch sonst nichts miteinander zu tun.

Ich persönlich kann mit Halloween rein gar nichts anfangen!

Denjenigen unter Euch, denen es wichtig ist, wünsche ich viel Spaß und uns allen von Herzen gerne einen ruhigen, entspannten Herbsttag

Werner

Es gibt viel Dinge, die man lieber hat als andere

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die nachfolgenden Sprüche sind eine Sammlung aus vielen Jahren im Internet.

Es ist an der Zeit, sie weiter zu geben, um zum Nachdenken anzuregen!

In manchen Situationen muss man eben mal „eine Faust in der Tasche“ machen, andere kann man frei auswählen, getreu dem Motto, dass jeder „seines Glückes Schmied“ ist.

Alles in Allem sind es Situationen aus dem Leben für das Leben.

Lieber einen dicken Chef als ein dünnes Gehalt.
Lieber einen Ferrari in der Garage als einen van Gogh an der Wand.
Lieber einen Floh im Ohr als eine Wanze im Telefon.
Lieber einen forschen ?immel als einen Porsche-Fimmel.
Lieber einen Fünfer im Lotto als eine Acht im Fahrrad.
Lieber einen Haufen Hunde vor – als einen Hundehaufen in der Wohnung.
Lieber einen kleinen Beutel Kohle als einen großen Sack Brikett.
Lieber einen Kloß im Hals als gar nichts zu beißen.
Lieber einen Koffer in Berlin als den Führerschein in Flensburg.

Lieber einen leeren Magen als eine volle Hose.
Lieber einen Löffel Honig als einen Topf Galle.
Lieber einen Pariser im Nachtschrank als einen Hamburger im Bett.
Lieber einen Riesen im Geldbeutel als einen Zwerg im Garten.
Lieber einen Scherzkeks als einen an der Waffel.
Lieber einen schlechten Ruf als gar keinen.
Lieber einen Sittig im Käfig als eine Meise im Kopf.
Lieber einen sitzen haben und nicht stehen können als einen stehen haben und nicht sitzen können.

Lieber einen steilen Zahn als gar kein Gebiss.
Lieber arm dran als Arm ab.
Lieber einen stürmischen Liebhaber als einen windigen Ehemann.

Lieber einen Tennisarm als einen Reiterhintern.
Lieber einen teuren Abend als eine billige Nacht.
Lieber einen Tod in Alkohol als vor Langeweile.
Lieber einen Traktor im Hof als einen Hänger in der Hose.
Lieber einen Urahn im Iran als Uran im Urin.
Lieber einen wackligen Stammtisch als einen festen Arbeitsplatz.
Lieber einen zu viel getrunken als einen zu viel bezahlt.
Lieber einen zweiten Frühling als dritte Zähne.

 

Lieber einer für alle als alles im Eimer.
Lieber Einfälle als Abfälle.
Lieber eingebildet ausgehen als ausgebildet eingehen.
Lieber eingeboren als ausgestorben.
Lieber eingleisig als zweitrangig.
Lieber einmal feige als ein Leben lang tot.
Lieber einmal gesehen als zehnmal gehört.
Lieber Eis am Stiel als Dreck am Stecken.
Lieber Eisbein auf dem Tisch als Raucherbein unter dem Tisch.

Ich für mein Teil finde, dass da doch einiges interessantes und bedenkenswertes dabei ist. In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen schönen Herbsttag

Werner

Gedanken zum Welttierschutztag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 4. Oktober 2019, ist:

Welttierschutztag 2019

Am heutigen Tage machen Tierschutzverbände weltweit auf die Rechte der Tiere aufmerksam, was an sich schon beschämend ist, denn jeder weiß doch eigentlich ganz genau Bescheid, egal, wo man hinhört.

Ich persönlich finde es mehr als traurig, dass man immer und immer wieder darauf hinweisen muss, dass Tiere nicht als Produkte oder Dinge behandelt werden, sondern als Lebewesen wahrgenommen und geachtet werden sollten!

Der 4. Oktober, der Tag des Heiligen Franziskus von Assisi, wird international von Tierschützern als „Welttierschutztag“ für Informationsveranstaltungen genutzt.

 

Franz von Assisi, der Begründer des Ordens der Franziskaner und Schutzpatron der Tiere, sah die Tiere als lebendiges Geschöpf Gottes und als Bruder des Menschen an. Noch viel wichtiger jedoch ist, dass Franz von Assisi den Einheitsgedanken der Schöpfung im Sinne der Gleichheit aller vor Gott und untereinander nicht nur unermüdlich predigte, sondern auch vorlebte. Selbst den kleinsten Wurm betrachtete er als gottgewollt und erachtete ihn daher als wert geschützt zu werden.

Am 4. Oktober 1228, zwei Jahre nach seinem Tode am 3. Oktober 1226, wurde er heilig gesprochen.

Der Schriftsteller und Tierfreund Heinrich Zimmermann war es, der 1924 vor Berliner Tierschützern für die Einführung des Welttierschutztages plädierte.

Die erste Veranstaltung fand bereits am 4. Oktober 1925 im Berliner Sportpalast statt. Sein Antrag wurde jedoch trotz großer Zustimmung erst am 8. Mai 1931 auf dem Internationalen Tierschutzkongress in Florenz angenommen.

Seither wird der Welttierschutztag international begangen und trägt erheblich zur Verbreitung des Tierschutzgedankens bei.

Nach 1945 wurde der Welttierschutztag, mit Zustimmung der ausländischen Gremien, 1950 auch wieder in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt.

Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober begehen der Deutsche Tierschutzbund und seine über 740 Mitgliedsvereine unter dem Motto:

„Lieblingstier – Tierheimtier“

Dieses Leitmotto hat der Deutsche Tierschutzbund ausgewählt, um klarzustellen, dass die Übernahme eines Tierheimtiers nicht nur bedeutet, einem Tier in Not zu helfen, sondern auch, um die Möglichlkeit zu haben einen wirklich einzigartigen Freund – hoffentlich fürs Leben – zu finden.

Für jeden Mensch, der sich ein Tier wünscht, sollte der erste Gang ins Tierheim führen, wo tausende tolle Tiere sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten.

Jedes Tierheimtier hatt seine eigene Geschichte, bringt aber auch seinen ganz eigenen Charakter mit.

Tiere sind ganz genau, wie die Menschen, Unikate, also einzigartig.

Die Mitarbeiter von Tierheimen wissen das aus ihrer Erfahrung und dem richtigen Blick. Dementsprechend achten sie genau darauf, dass Tier und Halter zusammenpassen.

Auf diese Weise knüpfen Tierheime oft einzigartige Verbindungen für das Leben von Menschen und Tieren. Das ist doch wirklich toll, oder?

Ein sehr wesentlicher Punkt ist die artgerechte Haltung und dazu gehören neben ausreichendem Platz für die Haltung, medizinischer Versorgung und gesunder Ernährung vor allem ausreichende Zuwendung!

In diesem Sinne wünsche ich mir von Herzen gerne von allen Menschen ein wertschätzendes Bewusstsein gegenüber den Tieren zu entwickeln und nach außen zu tragen

Werner

 

Europäischer Tag der Sprachen 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 26. September, ist:

Europäischer Tag der Sprachen 2019

Ausgehend von einer Initiative des Europarats in Straßburg wird seit dem Jahr 2001 jedes Jahr am 26. September der Europäische Tag der Sprachen gefeiert.
Dabei werden europaweit rund 800 Millionen Bürger, die von den 47 Mitgliedstaaten im Europarat vertreten werden, ermutigt, egal in welchem Alter in der (Volkshoch)Schule oder wo auch immer sich die Möglichkeit bietet, mehr Sprachen zu lernen.
Der heutige Tag würdigt die sprachliche Vielfalt eines Kontinents mit mehr als 200 europäischen Sprachen, 24 Amtssprachen, über 60 Regional- bzw. Minderheitensprachen und vielen weiteren Sprachen, die von Menschen aus der ganzen Welt gesprochen werden.

Der Europarat fördert Mehrsprachigkeit in ganz Europa in der festen Überzeugung, dass sprachliche Vielfalt zu einem besseren Verständnis zwischen den Kulturen beitragen kann und zu den zentralen Bestandteilen kulturellen Erbes unseres Kontinents zählt.
Als Ziele des Tages gelten:
weltweit die Menschen für die große Vielzahl an Sprachen in Europa zu sensibilisieren,
die kulturelle und sprachliche Vielfalt zu fördern,
Menschen aller Altersgruppen zum Sprachenlernen zu ermuntern, da Sprachkenntnisse sowohl bei der Suche nach einem Arbeitsplatz helfen und auch für das Wachstum von Unternehmen von Vorteil sind.

Nie zuvor gab es so viele Möglichkeiten, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten oder zu studieren. Mangelnde Sprachkenntnisse halten jedoch immer noch viele Menschen davon ab, diese Chance zu nutzen.

Aufgrund der Globalisierung sind Fremdsprachenkenntnisse heute von zentraler Bedeutung und Englisch allein reicht nicht mehr aus. Meiner ganz persönlichen Meinung nach, verdienen es auch weniger verbreitete Sprachen, gelernt zu werden und damit hoffentlich für die Nachwelt erhalten zu bleiben.

Der heutige Tag bietet allen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen:

Ladet doch ganz einfach mal Eure Nachbarn, die eine andere Sprache sprechen, zum gemeinsamen Kochen ein und Ihr werdet erstaunt sein, was sich daraus entwickeln kann.

Veranstaltet doch mal so etwas wie Sprachschnupperkurse an Eurem Arbeitsplatz, um die Vielfalt der Sprachkenntnisse mit den Kollegen zu teilen.

Mehrsprachig wird man ganz sicher nicht an einem Tag, aber man erweitert sein Wissen und sammelt in der Regel wundervolle Erfahrungen, die man dann irgendwann gar nicht mehr missen möchte und man leistet dadurch einen kleinen, aber ganz wesentlichen Beitrag zur Erhaltung des Friedens!

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen Tag voller Sprachgewandtheit und freudiger Überraschungen

Werner

 

 

Loslassen ist auch eine Frage von Respekt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

manchmal denkt man, es sei stark festzuhalten,

aber es ist das Loslassen das wahre Stärke zeigt!

Mit diesen einleitenden Worten greife ich heute ganz bewusst ein „heißes“ Thema auf, mit welchem ganz sicher jeder von uns bereits einmal konfrontiert war und vielleicht so seine Probleme hatte, noch hat oder im schlimmsten Fall sein ganz restliches Leben lang haben wird.

Wer Kinder hat, wird sicherlich die Situation kennen. Zunächst behütet man sie mit Mutter/Vater-Instikt gegen Wind und Wetter, „Furz und Feuerstein“ und jegliche Einflüsse, die das Leben als solches so zu bieten hat.

Jedoch irgendwann kommt einmal der Tag, wo ein Kind entscheidet die elterliche Wohnung zu verlassen, um einen eigenen Hausstand oder sogar eine eigene Familie zu gründen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen um loszulassen, oft schweren Herzens, oft unter Tränen und oft mit lange anhaltender Traurigkeit, aber es ist doch „nur“ der Lauf des Lebens.

Loslassen bedeutet ja schließlich nicht, nicht mehr mit Rat und Tat dem Kind zur Seite zu stehen oder hin und wieder mal einen kleinen finanziellen Zuschuss zu geben, aber ein Kind muss irgendwann anfangen seine eigenen Erfahrungen zu machen, den kalten Wind spüren, den einem das Leben so manches Mal entgegen bläst und sich durch etwaige Probleme aller Art selbst hindurch zu boxen.

Hotel „Mama“, als Eltern für jedes finanzielle Problem des Kindes immer und immer wieder aufzukommen, hier was zuzustecken und da eine Rechnung zu bezahlen, ist der völlig falsche Weg!

Es führt zu nichts, außer dem Kind jegliche Chance zu nehmen einen eigenen Erfahrungsschatz zu erlangen, zu erweitern und hoffentlich erfolgreich zu bestehen.

Und was, wenn Mama einmal von ihrem Recht auf Ableben erfolgreich Gebrauch machen sollte, wie soll es dann für das Kind weitergehen, wenn es nie gelernt hat, sich selbst durch das Leben zu beißen?

Ich persönlich habe es immer so gehandhabt, dass mit 18. Lebensjahr bzw. dem Abschluss der Ausbildung meine Kinder angefangen haben, auf eigenen Füßen zu stehen und habe zu ihnen durchwe eing freundschaftliches Verhältnis. Mein Rat ist gefragt und in Notsituationen springe ich in meiner Eigenschaft als Opa, wie auch, aber das ist eher die Ausnahme, finanziell mal ein, jedoch kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass meine Kinder frühzeitig den Ernst des Lebens kennengelernt und sich doch alle recht ordentlich durchgebissen haben, ganz einfach weil ich rechtzeitig losgelassen habe.

Eine weitere Situation im Leben, wo es um das Loslassen geht, ist der Verlust eines Partners durch Ableben. Und da gibt es mitnichten kein Patentrezept, denn jeder Mensch kann nur individuell für sich selbst entscheiden, wann und ob er/sie loslassen mag oder das überhaupt jemals tatsächlich kann!

Wer darüber nachdenkt, sich nach dem Ableben eines Partners, noch mal zu binden, sollte der Fairness halber einem eventuellen neuen Partner gegenüber, erst einmal sich selbst hinterfragen, ob er/sie dazu überhaupt bereit ist!

Das Loslassen hat sehr viel mit dem Glauben zu tun,

und zwar dem Glauben an sich selbst!

Werner

Werden wir Marionetten der Smartphones?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

egal, wo man heutzutage hinschaut oder wo man sich gerade befindet, ist es es das gleiche Bild: Handy hier, Smartphone da! Und nicht nur, dass gespielt wird, im Internet gesurft wird oder Fotos (Selfies) gemacht werden, nein die hochmodernen Geräte ersetzen nun auch noch das Radio und den CD-Player, sind in der Lage richtig laut Musik „krachen“ zu lassen.

Die Frage: wohin das noch führen wird?, beantworten Apple, Samsung, Huawei und Co mit ständig neuen und schnelleren Technologien mit ständig wachsendem Leistungsumfang.

Werden wir Marionetten der Smartphones?ext. Bild   

Ach Gott, wie wäre doch der Alltag leer,
gäbe es plötzlich keine Handys mehr.
Denn all überall und jederzeit
sind diese stets betriebsbereit.

Erst recht heute braucht es jedermann,
damit man sich unterwegs verlinken kann.
Ob schwarz, ob pink, ob groß, ob klein,
ein modernes Handy muss schon sein.

0 - Handy

Es tönt und klingelt überall,
sei hörbereit in jedem Fall.
Egal ob in Bus oder Bahn & ob Frau oder Mann
aufs Handy niemand verzichten kann.

Am Steuer sollte es gar nicht sein,
doch genau da meldet sich das Schätzelein.
Auch auf dem Rad und auf dem Roller,
die Handysucht wird immer doller.

Recht peinlich ist der Klingelton
in gut besetzter Kirche schon.
Man registriert ihn mit Erschrecken,
am liebsten möcht man sich verstecken.

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Im Konsum zwischen Obst und Butter
spricht Hans per Handy mit der Mutter.
Und selbst im Wald, man glaubt es kaum
sitzt Max mit Handy auf nem Baum.

Voll Unruh wählt der Ehemann
zum x-tenmal die Klinik an.
Im Kreissaal grad das Handy schellt,
da kommt das Baby auf die Welt.

Erst neulich traf ich, kaum zu sagen,
ein Frauchen mit nem Kinderwagen,
trug Rollerskates an ihren Füßen,
führt an der Leine einen süßen
recht muntern kleinen Pudel mit,
sie kamen flott einher zu dritt.
Zu alledem, ach, stell dir vor,
trug sie ein Handy noch am Ohr.

Man klebt am Hörer und vergisst,
was rundherum noch sonst so ist.
Ach, jede Nachricht ist mir wichtig,
nach deiner Meinung lechz ich richtig.

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Hat man auch sonst nicht viel zu sagen,
am Handy gibt es tausend Fragen.
Und wenn man einen Grund gefunden,
ist man durchs Netz im Nu verbunden.

Ich glaub, dass sich ein Antrag lohne
auf manche handyfreie Zone.
Doch möcht auch ich heut wohl mitnichten
auf Handyluxus ganz verzichten.

(Der Verfasser ist mir leider nicht bekannt, den Text habe ich abgeändert)

Ich wünsche Euch
von Herzen gerne,
dass niemals ein Handy oder Smartphone
die Macht über eine(n) von Euch auch nur annährend, geschweige denn vollständig übernimmt!

Werner

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