Kategorie: Events

Internationaler Tag des Bieres 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 2. August, ist:

Internationaler Tag des Bieres 2019

Ohne jeglichen Zweifel ist Bier eines der beliebtesten und ältesten Getränke und das weltweit und zu Ehren des Gerstensaftes findet jedes Jahr am ersten Freitag im August der Internationale Tag des Bieres statt.

In unserem Land gibt es nach Angaben des Deutschen Brauerbundes etwa 5.000 verschiedene Biere aus mehr als 1.300 Braustätten. Wenn man sich diese Zahl mal auf dem Gaumen zergehen lässt, würde das bedeuten, dass man als Biertrinker rein theoretisch dreizehn (13) ein halb Jahre lang jeden Tag ein neues Bier probieren könnte!

2015 lag der Pro-Kopf-Konsum von Bier in Deutschland bei etwa 106 Litern, was auf den ersten Blick viel erscheinen mag, jedoch ist der Bierkonsum in den vergangenen Jahren fast kontinuierlich immer weiter zurückgegangen.

Im Jahre 1980 belief sich der Pro-Kopf-Konsum noch auf etwa 145 Liter.

Das A&O bei der Herstellung von Bier sind die unterschiedliche Gärmethoden.

Im Mittelpunkt steht bei allen Methoden die Hefe.

Ist ein Bier untergärig, sinkt die Hefe nach dem Gären nach unten.

Ist ein Bier obergärig geht die Hefe erst nach oben und sinkt später nach unten.

Und ein weiterer Unterschied ist, dass obergärige Biere bei einer höheren Temperatur gebraut werden.

Spontangärige Biere werden ohne Hefezusatz gebraut – die klassische Gärmethode. Bei dieser Methode wandern Hefesporen aus der Luft in das offene Gefäß und setzen so den Gärungsprozess in Gang.

Spontangärige Biere sind beispielsweise Lambic oder Kriek.

Untergärige Biere sind dagegen Pils, Exportbier oder Lagerbier.

Alt, Kölsch oder Weißbier zeichnen sich durch einen obergärigen Prozess aus.

Ich selbst mag überhaupt kein Bier – hin und wieder trinke ich ein Alster mit sehr viel Brauseanteil oder eine Berliner Weisse, wenn es so ganz richtig heiß ist im Somnmer -, aber in diesem Zusammenhang war es mir interessant herauszufinden, wie es zu dem Ausspruch: „Bierbauch“ gekommen ist und daher habe ich begonnen, das mal zu recherchieren.

Also, wie entsteht ein Bierbauch?
Ist tatsächlich der Bierkonsum schuld?

Bier ist kein Dickmacher, denn fest steht eines ganz sicher:
verglichen mit anderen alkoholischen Getränken ist Bier geradezu kalorienarm.

0,3 Liter Gerstensaft haben durchschnittlich nur 126 Kalorien, während die gerade in dieser Zeit so beliebten fruchtigen Cocktails dagegen ganz, ganz schnell die 200-Kalorien-Grenze überschreiten.

ext. BildBier an sich ist also defintiv kein Dickmacher,

sondern vielmehr ein kalorienarmes und erfrischendes Getränk, ideal für heiße Sommertage.

Auch die weit verbreitete Annahme, Bier sei so etwas, wie „flüssiges Brot“ und habe viele Kohlenhydrate, gehört in das Reich der Märchen, auch wenn die Mönche im Mittelalter sich einst während der Fastenzeit sehr über ihr selbstgebrautes Bier freuten und es als eine Art Grundnahrungsmittel
auf den Speiseplan setzten.

Die Kalorien, die für den imposanten Bierbauch, den so mancher Mann vor sich herschleppt, müssen also anderswo herkommen.

Britische Forscher haben deshalb die Bierbauch-Legende unter die Lupe genommen und für eine Studie die Körperdaten und Ernährungsgewohnheiten von knapp 2.000 Testpersonen ausgewertet.

Ergebnis:

Statt direkt auf den Bierkonsum lässt sich das ungeliebte Bäuchlein auf die erhöhte Energiezufuhr zurückführen, die indirekt durch das Bier erfolgt, denn Bier ist ein Appetitanreger und macht Lust auf Deftiges.

So endet der Biergartenbesuch meist nicht etwa mit dem letzten Schluck aus dem Maßkrug, sondern mit dem Verzehr von frischen Brezeln, einem halben Hähnchen oder gar einer deftigen Schweinehaxe.

Für den Organismus ist die Verdauung dann, gerade bei hochsommerlichen Temperaturen, äußerst anstrengend, was bedeutet:
Das Fettpolster des Mannes, speziell am Bauch, wächst und wächst.

Unbedenklich ist der dicke Bauch nicht, denn wer vor allem inneres Bauchfett sammelt, erkrankt schneller an Herz-Kreislauf-Störungen und Diabetes.

Frauen sind von dem Wachstum des Bauches nicht in diesem Ausmaß betroffen. Zwar nimmt auch bei ihnen der Appetit zu, doch die Pfunde landen vor allem auf den Hüften und Oberschenkeln, was sicherlich von den betroffenen Damen auch nicht besonders toll empfunden wird.

Man sollte also mit dem Begriff Bierbauch vorsichtig umgehen, denn nicht überall wo Bier drauf zu stehen scheint, ist auch Bier drin.

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne eine wunderschöne Zeit, viel Freude am Feierabendbier und auch beim Besuch im Biergarten.

Prost

Werner

 

 

Meine To-Do-Liste für den Sommer 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

so, wie man einen Einkaufszettel als Gedächtnisstütze schreibt, habe ich mir mal Gedanken gemacht, was man vielleicht im Sommer so alles anstellen könnte und wahrscheinlich schon sehr, sehr lange nicht mehr gemacht hat.

Vieles hat mit der Kindheit und Jugend zu tun, also der „guten, alten Zeit“ und ist somit ein Stück weit echte Nostalgie.

Und weil ich ja eigentlich bereits von Natur aus ein netter Mensch bin, lass ich Euch heute an meinen persönlichen Gedanken teilhaben und vielleicht mögt Ihr ja die eine oder andere Anregung sogar – oder Ihr erklärt mich für verrücktgrins.

Guckst Du bitte meine Sommer To-Do-Liste:

Auf einer Wiese liegen (ohne Decke) und träumen
abends auf einer Bank sitzen und in den Sternenhimmel schauen
auf einem Esel oder einer Kuh reiten
barfuß ein Stück laufen (egal wo)
bei einem Sommerregen mit Badehose auf die Straße gehen
den Sommerhit lautstark mitsingen
die Wolken im Flug aufmerksam beobachten
ein Eis am Stiel (Capri) lutschen 
einen Frosch oder eine Kröte fangen
einen Sonnenuntergang miterleben
in einem Meer baden gehen
in einem Heuballen herum tollen
in einem Baggersee (verboten) baden
im Feld sitzen und Möhren knabbern
in eine Wasserpfütze springen
in einem Zelt oder einer Hängematte übernachten
Kartoffeln sammeln, wenn abgerodet ist!
mit den Enkeln ein Baumhaus bauen
mit einem Schlauchboot auf einem Fluss fahren
mit einem Seil(am Baum befestigt) über eine Bach springen
mit den Kindern Sack hüpfen um die Wette
nachts an einem Lagerfeuer sitzen
sieben Mücken auf einmal erschlagen

Wie Ihr sicher erkannt habt, schwingt in meinen Gedanken das Kind, welches ja nun bekanntlich in jedem von uns "schlummert" und das wir uns unbedingt bewahren sollten, mit. 

Einiges werde ich leider aus gesundheitlichen Gründen sicher nicht mehr durchführen können, aber manchmal zählt der Wille und zum anderen bleibt dann der Wunsch der Vater des Gedanken. 

Wie dem auch sei, habe ich mir einige alte Tugenden über all die Jahrzehnte bewahrt und bin schon irgendwie "stolz" auf mich, noch solche Gedanken, Wünsche und Ziele zu haben. 

In der Hoffnung, dass auch für Euch das eine oder andere etwas dabei ist, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und wünsche Euch wirklich von Herzen gerne einen optimale Woche und ganz viele kleine Erfolge.

Werner


 

Auf zu den tollen Attraktionen der Annakirmes

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Freitag, dem 27. Juli 2019 beginnt in Düren die

Annakirmes

die bis zum 4. August, also neun Tage lang dauert.

Einige Leser werden sich nun vielleicht fragen, wie ich nun ausgerechnet auf Düren komme und wo das überhaupt ist?

Grob gesagt liegt Düren etwa in der Mitte zwischen Köln und Aachen, also in Nordrhein-Westfalen und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen.

Als Jugendlicher bin ich mit den Großeltern jedes Jahr zur „Anna„, wie diese Kirmes liebevoll von den Einheimischen, wie auch den Besuchern genannt wird, gefahren. Dort lebte auch eine meiner Tanten, die ich sehr gerne mochte.

Diese Kirmes war für mich immer etwas ganz Besonderes und ist es bis heute auch geblieben!

Während der traditionsreichen Annakirmes, deren Wurzeln bis in das 16. Jahrhundert zurückgehen, sieht und erlebt der Besucher neben dem bekannten und bewährten Bild eines Volksfestes in Deutschland auch auffällige Konstruktionen, welche die Blicke unweigerlich auf sich ziehen.

Rund 800.000 Besucher lassen sich jedes Jahr von den rund 150 Fahrgeschäfte auf einer Länge von zweieinhalb Kilometern begeistern im darauf folgenden Jahr wieder zu kommen.

Am Eröffnungstag findet die Weltmeisterschaft im Kirschkernweitspucken statt.

Eingeweihte sind gespannt, ob „Die Renate“ zum Favoritenkreis zählen würde, hatte sie doch erst kürzlich noch ein halbes Kilo der dicken Knupper dafür verwendet, um vom Balkon aus Passanten mit den Kernen zu beglücken.

In diesem Jahr werden folgende Attraktionen den Ruf der Annakirmes als größtes Volksfest in der Euregio Maas-Rhein unterstützen:

Alpen Coaster, Drifting Coaster, Break Dancer no2, Heroes, Avenger, Schlittenfahrt, Skyfall, XXL Racer, Shake n Roll, Europa Rad, Flipper, Wellenflug, Rutsch’n, The Tower, Action House, Fuzzy’s Lachsaloon, Pirates Adventure,
Geisterstadt, 9D Cinema, Fahrt ins Paradies, Beach Party und  2 x AS

Die Annakirmes entstand ursprünglich aus der Verehrung der

Heiligen Mutter Anna im Mittelalter.

Im Jahre 1501 hatte der Steinmetz Leonhard aus Kornelimünster das „Annahaupt“ in Mainz entwendet, nach Düren gebracht und den dortigen Franziskaner-Mönchen überlassen.

Abgesandte der Mainzer Stephanskirche hatten die Reliquie zwischenzeitlich wieder in ihren Besitz gebracht, gaben sie jedoch auf Drängen der Dürener Landfrauen im Gasthaus „Zum Goldenen Stör“ wieder zurück.

Nach ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen Düren und Mainz, entschied Papst Julius II. am 18. März 1506 wie folgt:
„Das Annahaupt solle fortan in Düren bleiben.“

Die Annakirmes ist besonders nachts weithin durch ihre einmaligen Lichteffekte sichtbar, zum Beispiel: das 50 Meter hohe Riesenrad wird von 35.000 Glühbirnen beleuchtet und bietet in 36 Gondeln Platz für je 6 Personen.

Einer der absoluten Höhepunkte findet am Freitag mit dem großen Brilliant Feuerwerk statt.

Wer das Flair eines großen Volksfestes mit vielen Attraktionen und modernsten Fahrgeschäften mag, dem kann ich einen Besuch der Annakirmes wirklich nur wärmstens – lach bei den aktuellen Temperaturen im wahrsten Sinne des Wortes – empfehlen.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Start in eine herrliche Woche mit aushaltbaren Temperaturen und ganz viel Freude

Werner

 

Internationaler Tag des Kusses 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Samstag, dem 6. Juli ist der:

Internationaler Tag des Kusses 2019

Eine mehr als gute Gelegenheit, eine der weltweit Völker- und Kulturen übergreifenden, schönsten Gesten, mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, auch wenn Kuss nicht gleich Kuss ist, denn es gibt die unterschiedlichsten Motive, wie zur Begrüßung, zum Abschied, aus Liebe, Leidenschaft oder als Ausdruck überschwänglicher Freude.

Ein Kuss ist eine der zärtlichsten Gesten zwischen zwei Menschen und macht quasiauf Knopfdruck“ glücklich, denn der Körper setzt beim Küssen Endorphine frei.

Bis zu zwanzig Kalorien verbraucht man bei einem leidenschaftlichen Kuss pro Minute.

Im Gesicht bewegen sich dabei bis zu

38 Muskeln.

Durchschnittlich küssen wir bis zu unserem 70. Lebensjahr etwa 100.000 Mal.

In den achtziger Jahren dauerte ein Kuss im Schnitt 5,5 Sekunden,

heutzutage küssen sich Paare über 12 Sekunden lang.

Es werden die sogenannten Glückshormone ausgeschüttet und das tut ganz einfach gut.

Und wenn man seine(n) Freund(in)/Partner(in)/Lebensgefährten(in) liebevoll küsst, entsteht ein tiefes Gefühl der Verbundenheit!

Es sollte jedoch nicht nur der Partner mit Küssen und Bussis beglückt werden, sondern auch der Rest der Familie, denn Küssen ist nicht nur ein Ausdruck der Liebe, sondern ebenso eine sehr aussagekräftige Geste von Zuneigung und auch ein Zeichen von Fürsorge.

Die Mutter-Kind-Bindung ist sehr stark davon geprägt.


Ein weiterer wesentlicher Vorteil beim Küssen ist:

man kann wunderbar herausfinden, ob man eigentlich zusammenpasst, denn neben Gerüchen („jemanden gut riechen können“) spielt auch der Kuss eine wichtige Rolle. Beim Küssen wird unbewusst abgeklärt, ob man genetisch zusammen harmoniert und ganz bewusst, ob der Kuss denn auch gut ist, denn mal ganz ehrlich: was ist schlimmer als einschlechter“ Kuss?

Ich habe dem Kuss 2016 ein Gedicht gewidmet,

welches ich hier nochmals vorstellen möchte:

Möchten man jemand seine Liebe zeigen, 
 ist es hilfreich zum Küssen zu neigen!                                                         

Gibt`s doch neben Küssen auf den Mund,                                                       
jede Menge andere & die sind so gesund!                                                   

Kennen sich beste Freunde schon lange,                                                     
reicht schon das Küsschen auf die Wange.

Der Kavalier alter Schule so richtig galant,                                                           
der küsst der Dame ganz einfach die Hand. 

In der Jugend damals beim Flaschendrehn,
oh, die ersten Küsse waren wunderschön. 

Aber, wenn Dich die wahre Liebe erwischt,                                                       
oh, dann möchtest Du küssen bis es zischt! 

Die einen schmusen, die anderen schmatzen,                                                        
das sich anhört, als wenn Autoreifen platzen! 

Manchmal lang, dann immer, immer länger,     
das nennt sich dann einfach Dauerbrenner!

Also, Ihr Lieben

wann immer sich die Gelegenheit bietet Liebe, Verbundenheit oder Fürsorge den Menschen, die man von Herzen gerne hat, zu zeigen, dann aber bitte nichts wie drauf los geküsst!

Ganz viel Freude dabei wünscht Euch

Werner

 

P.S.:

Nachfolgende Bilder dürfen gerne verwendet werden, aber bitte nicht meinen Namen entfernen … danke sehr!

Gedicht: Der Kuss von Werner M. Heus 2016

Was macht man bloß am Weltbummeltag 2019?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 19. Juni 2019, ist:

Weltbummeltag 2019
Der Weltbummeltag wurde – wie könnte es denn auch anders sein? – von dem US-Amerikaner W.T. Rabe im Jahr 1979 ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich weltweit am 19. Juni statt.
Mit diesem Aktionstag wollte besagter Herr Rabe ein Zeichen gegen den in den 1970er Jahren aufgekommenen Jogging-Trend setzen.
Der Weltbummeltag macht die Vorzüge des entspannten Schlenderns und der ruhigen Bewegungen zum immer wiederkehrenden Leitmotiv des Aktionstages.
In unserer Welt der Schnelllebigkeit zwischen Termin-, Freizeit-, und Familienstress sind Momente der Entschleunigung nicht nur wichtig, sondern auch sehr wertvoll. Der heutige Tag lädt genau dazu ein. Es gilt, die Dinge bewusst langsam angehen zu lassen. Da darf der Kaffee am Morgen gerne ein bisschen länger auf sich warten, die Sonne ausgiebig genossen und die eigentlich wohl bekannte Umgebung mit neuem Blick erkundet werden.
In den letzten Jahren ist Entschleunigung immer mehr in das Bewusstsein der Menschen eingedrungen.
Wir dürfen im eigenen Interesse definitiv mit dem Raubbau an Körper, Geist und Seele nicht so weitermachen, wie bisher! Es läuft eindeutig darauf hinaus sonst größeren Schaden zu nehmen!
Wer gemächlich schlendert, kann zwischendurch mal in den hoffentlich nun strahlend blauen Himmel hinaufschauen. Oder mal unterwegs anhalten, um an einer Blume oder Pflanze zu schnuppern. Oder all die wundervollen Dinge, welche die Natur uns in ihrer Vielfalt bietet, bewusst wahrnehmen, sie bewundern oder gar etwas Neues entdecken.
Alles in allem sollte man, sofern möglich den heutigen nutzen, um einfach mal entspannt durch den Tag zu kommen, müßig zu sein und zu entschleunigen, denn das tut ganz sicher allen Sinnen gut.
In unserer hektischen, schnelllebigen Welt sind ein paar ruhige Bewegungsabläufe nicht nur angebracht, sondern man sollte wirklich ganz einfach bestimmte Dinge ruhig angehen lassen.
Iin diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen ruhigen Tag heute und viel Freude beim Schlendern, Bummeln und Entdecken, spätestens am Wochenende
Werner

Bräuche und Traditionen zu Pfingsten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

neben den Pfingstrosen und der Taube gibt es noch eine ganze Fülle von Traditionen, Bräuchen und Symbolen rund um das Pfingstfest.

Am Pfingstsonntag hält sich in einigen
Orten – vor allem im Alpenraum – der
Brauch , das Vieh das erste Mal auf die
Weide zu treiben und in einer Prozession
durch den Ort zu führen.

Das kräftigste Tier der Herde wird
mit Blumen , Stroh und Bändern
geschmückt und darf als
Pfingstochse
die Herde anführen.

Denkbar ist aber auch, dass der Ursprung dieses Treibens auf Uraltbräuche germanischer Vorfahren zurückzuführen ist, die zur Pfingstzeit den Sommer mit einem Tieropfer begrüßen wollten.

Das könnte durchaus so gewesen sein, ist aber nun doch nun bereits etwas zu lange her, um es noch konkret recherchieren und schlüssig beweisen zu können.

Von der Logik her gut möglich ist aber auch, dass der Begriff Pfingstochse ursprünglich mit den Metzgern zusammenhängt. Die Metzger so heißt es in einigen Überlieferungen bis weit in das 19. Jahrhundert hinein, sollen einen mit den oben genannten Utensilien drapierten Ochsen zuerst durchs Dorf getrieben, dann geschlachtet und letztendlich zur Schlachteplatte verarbeitet haben.

Vor allem unter jungen Männern, die in der Landwirtschaft tätig waren, war diese Tradition sehr lange verbreitet. Von dem Brauch, an Pfingsten einen Ochsen besonders zu schmücken, leitet sich auch die spöttische Bemerkung ab, jemand sei „geschmückt wie ein Pfingstochse“ – also übertrieben fein angezogen und herausgeputzt.

Was allerdings bis in die heutige Zeit Bestand hat, ist, dass der Begriff „Pfingstochse“ heute im Wesentlichen auf Menschen angewendet wird, die sich zum Beispiel bei einem bestimmten Anlass nicht entsprechend, sondern auffallend anders kleiden, Neudeutsch: „overdressed“ haben, also wie ein „Pfingstochse“ herausgeputzt haben.

In Bayern und ebenso in Österreich
wird auch derjenige Mensch so bezeichnet ,
der am Pfingstsonntag am längsten schläft.

Der zweibeinige Pfingstochse wird dann
sogar manchmal auf einer Schubkarre durch
den Ort gefahren und ein ganz klein wenig belächelt.

ext. Bild

Ich denke, dass der eine oder andere von Euch bereits einmal einem Pfingstochsen begegnet ist und sich vielleicht auch ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte.

Für den heutigen Pfingst-Sonntag wünsche ich Euch von Herzen gerne ganz viel herrlichen Sonnenschein und maximale Erholung

Werner

Fußball verbindet, schweißt zusammen, wertschätzt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich verbinde Pfingsten immer noch mit Fußball und in diesem Jahr ist Pfingsten ja ganz besonders vom Fußball geprägt.

Während die Herren an der Qualifikation für die nächste Europameisterschaft arbeiten, sind die Damen in Frankreich um den Weltmeistertitel bemüht. Und heute geht es für unsere deutschen Damen los.

Das Eröffnungsspiel gestern zwischen den Damen aus dem Gastgeberland Frankreich und den Damen aus Südkorea hat schon einen Favoriten bestätigt. Die französische Mannschaft, in der alleine acht (8) Damen aus dem gleichen Verein Lyon spielen, haben sich klar als Favoriten bestätigt.

Und die Anzahl der Spielerinnen aus dem gleichen Verein ist die Überleitung zurück zu mir als Fußballspieler, der selbst 45 Jahre aktiv war.

Im Alter von fünf (5) Jahren habe ich mit dem Fußball angefangen. Es war ein TUS, also ein Turn– und Sportverein in einem 900-Seelen-Dorf im Rheinland.

Zur damaligen gab es noch eine gesunde Fußballrivalität zwischen den Dörfern und bis auf einen Fußballkameraden aus einem winzigen Nachbardorf, der über ein schier unglaubliches Talent verfügte – er war damals unser „Bomber“ – kamen alle anderen Spieler aus unserem Dorf. Wir hätten niemals einen Spieler aus einem anderen „größeren“ Dorf akzeptiert!

Wir haben damals auf roter Asche gespielt und kamen oft genug mit „Reibekuchen“ (Kölner Dialekt: Rievkooche), wie wir die Hautabschürfungen an den Oberschenkeln nach Sturz auf der Asche liebevoll nannten, nach Hause. Aber nach Säubern der Wunde war der Schmerz schnell vergessen und am nächsten Tag ging es wieder auf den Platz.

Mit der „Truppe“, in der ich damals anfing, spielte ich bis zu meinem 19. Lebensjahr zusammen und für ein kleines Dorf waren wir verdammt erfolgreich. Wir spielten durchweg in einer damals sogenannten Sondergruppe, die heutzutage mit der Bezirksklasse vergleichbar ist und mussten oft weit fahren.

Das war 1964 Problem Nummer Eins: welche Eltern haben Zeit uns zu fahren?

Oftmals – und das hat damals niemanden gestört … lach – fuhren wir als 6,7,8, und 9jährige mit unserem Trainer zusammen zu Zehnt in einem NSU Prinz zu den Auswärtsspielen.

Zu Pfingsten führte unser Dorf traditionsgemäß ein Pfingst-Turnier für die A-Jugend (16-18 Jahre alt) durch und wir hatten oft den FC Köln, den Bonner SC und oft auch Eintracht Frankfurt zu Gast.

Und dann kam das Jahr 1974. Durch einen Zufall und aufgrund der guten Kontakte unseres Vereinsvorsitzenden hatten wir die A-Jugend von den Glasgow Rangers zu Gast … und?

Wir haben sie im Endspiel besiegt … und sind vor Stolz beinahe geplatzt.

Im Jahr darauf waren die Schotten wieder bei uns zu Gast und wir haben sie wieder im Endspiel besiegt. Es war ein sehr enges Spiel, aber es gab die Riesenüberraschung in meiner „Dorffußballer“-Karriere schlechthin.

Als Dank für die gute Betreuung, usw. luden uns die Glasgow Rangers für 5 Tage ein.

Es war unglaublich schön, denn wir übernachteten in einer Jugendherberge direkt am Loch Ness.

Obwohl wir wussten, dass es eine Legende ist, saßen einige von uns trotzdem nachts ein paar Stunden am See und haben darauf gewartet, dass „Nessi“ auftaucht.

Der absolute Höhepunkt unter all den Höhepunkten dieser Reise war eine Trainingseinheit mit der Profi-Mannschaft der Rangers.

Fußball verbindet Völker, Fußball schweißt zusammen, Fußball wertschätzt, Fußball ist ein Beitrag für den Frieden

Fußball war, ist und bleibt für immer ein wesentlicher Teil meines Lebens.

Und in diesem Sinne drücke ich den Herren die Daumen für die Quali und …

den Damen voll doll die Daumen, dass es bei der WM hoffentlich bis ins Endspiel geht!

Liebe Damen, bitte verzeiht mir, aber weil wir „dummen“ Männer uns ja anschauen, wie 22 Idioten EINEM Ball hinterher rennen, konnte ich es mir nicht verkneifen, mal etwas dagegen zu setzen

Die Damen haben meinen absolut vollsten Respekt und ich bin froh, dass diese dumme Klischee aus der „Zopfzeit“, nämlich, dass Frauen nichts im Fußball zu suchen hätten, vom Tisch ist.

Egal, ob Ihr Fußball mögt oder nicht, ich schwelge in meinen wunderschönen Erinnerungen und wünsche uns allen von Herzen gerne ein Pfingstfest mit aushaltbaren Temperaturen, vielen Sonnenstunden und harmonischen Momenten im Kreise Eurer Liebsten

Werner

Der Tag des Papierfliegers setzt Erinnerungen frei

Liebe Leserinnen, liebe Leser

am heutigen Sonntag, dem 26. Mai, ist der

Nationale
Tag des Papierfliegers

in den USA

Bei mir persönlich löste es, als ich diesen Tag im Kleinen Kalender hier im Netz fand, Erinnerungen an meine Jugend aus. Ich habe ich mich in der Folgezeit mit ein paar guten Freunden und meinen Kindern darüber ausgetauscht, fühlte mich um Jahrzehnte zurückversetzt und faltete in Gedanken noch einmal meinen ersten Papierflieger, wie es mir meine Großmutter vor mehr als fünfzig Jahren gezeigt hatte.

In den Gesprächen habe ich festgestellt, dass wenn von Papierfliegern die Rede ist, viele Menschen an die oft unbeholfenen Faltversuche denken, welche man während der Schulzeit ausprobiert hat.

Weil diese Papierflieger oft nicht so wirklich gelungen waren, gab es damas viele Lacher.

Heutzutage gibt eine ganze Reihe von Faltanleitungen im Internet zu finden, welche Abhilfe schaffen sollen und das tun sie auch tatsächlich, wenn man sich als „Bauleiter“ daran hält.

Faltflieger sind mit ein wenig Geschick ganz leicht zu bauen und kosten fast nichts.

 

Historischen Quellen zufolge wurde die Idee
des Papierfliegers bereits vor mehr als
2000 Jahren in China umgesetzt.

Die ersten schriftlichen Erwähnungen über diese Flugobjekte aus Papier stammen jedoch erst aus dem 17. Jahrhundert.

Bei uns in Europa gilt Leonardo da Vinci als Urvater der Papierfliegerei.

Nachfolgend haben viele Pioniere der Luftfahrt zunächst mit Papierfliegern experimentiert. Jedoch trotz zahlreicher älterer Quellen ist es nicht sicher zu bestimmen, wie und wo genau viele der heute bekannten Modelle und Designs entstanden sind.

Ein Papierflieger
ist ein aus Papier hergestelltes Flugobjekt,
welches keinen eigenen Antrieb, jedoch
möglichst dünne Tragflächen hat und
im Regelfall durch Werfen in die
Luft gebracht wird.

 

Wer nun aber denkt die Papierflieger wären eine nutzlose Spielerei, verkennt den wahren Charakter, der sich über die Jahrzehnte fortgeführt hat. O.k., eine Spielerei sind die Papierflieger in der Tat, aber mit kaum einem anderen Hilfsmittel kann man Ideen so schnell im wahrsten Sinne des Wortes zu Papier bringen und auch noch ausprobieren.

Heutzutage sind Papierflieger
in erster Linie ein Hobby,
werden aber auch für die Simulation
von Flugeigenschaften benutzt.

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Und so einfach geht es:

ext. Bild

Ob mit den Kindern oder den Enkelkindern
ich wünsche Euch von Herzen gerne
viel Freude und jede Menge
Spaß ohne Ende
beim Papierflieger falten
und fliegen lassen.

Werner

Eurovision Song Contest 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in der Zeit vom 14. bis 16. Mai 2019 sind die Halbfinals und dann

findet am 18. Mai das Finale des

Eurovision Song Contest 2019

in Tel Aviv, Israel statt.

Das große Finale wird am 18. Mai 2019 im Fernsehen vom ARD übertragen.

Neben den zwanzig Ländern, die sich in den beiden Halbfinalen qualifizieren müssen, sind die Big-Five-Länder: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sowie das Gastgeberland, Israel, direkt für das Finale gesetzt.

Unsere ESC-Gewinnerin Nicole (Ein bißchen Frieden), Sängerin Joy Denalane, Musikproduzent Andreas Herbig, Sänger und Songwriter Adel Tawil sowie Sänger Wincent Weiss bilden dieses Jahr die deutsche Jury.

Wie auch die Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland darf die Jury sowohl im Finale am Sonnabend, dem 18. Mai, als auch im zweiten Halbfinale am Donnerstag, dem 11. Mai, abstimmen.

Das Publikums-Voting und das Jury-Voting haben in den Shows gleich viel Gewicht.

Das Duo S!sters hatte am 22. Februar 2019 den deutschen Vorentscheid gewonnen.

Carlotta Truman (li.) und Laurita werden Deutschland mit dem Titel Sister in Israel vertreten.

Mir persönlich gefällt das Lied aufgrund des frischen Stimmen und der Art und Weise, wie es vorgetragen wird sehr, sehr gut. Daher bin ich gespannt, wie ein Flitzebogen, wie es dann im Wettbewerb abschneiden wird.

Obwohl der Eurovision Song Contest in den vergangenen Jahren, gerade für die älteren Generationen an Bedeutung bzw. Wert erheblich verloren hat, werden doch ganz sicher wieder Millionen Zuschauer am Fernseher mit den beiden deutschen Teilnehmerinnen mit fiebern, auch wenn das Lied in englischer Sprache vorgetragen wird, was aber auf der internationalen Musikbühne Standard ist und die Chancen auf einen deutschen Sieg nicht gerade als hoch eingeschätzt werden.

Ein weiterer Grund die Übertragung zu schauen, ist die Mega-Party auf St.Pauli in Hamburg, die unter der Moderation von Barabara Schöneberger und vielen prominenten Gästen, sowie Live-Musik, selbst bei strömendem Regen immer wieder gesteigertes Interesse weckt. Also, ich persönlich schaue mir das immer an und würde mir wünschen einmal live dabei sein zu können.

Meine ganz persönliche Meinung über den Eurovision Song Contest habe ich 2016 in einem Gedicht zum Ausdruck gebracht, welches ich Euch hier noch einmal vorstellen möchte:

Es möge sich jeder sein eigenes Bild machen, aber ich wünsche mir vor allem einen fairen Wettstreit und uns allen von Herzen gerne am Samstag, dem 18. Mai 2019 ganz viel Freude, vielleicht zusammen mit der Familie oder guten Freunden

Werner

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