Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Mittwoch, dem 11. Dezember ist:

Tag der UNICEF 2019

Am 11. Dezember 1946 wurde das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) gegründet. Demzufolge ist heute ist der 73. Jahrestag.

Heute arbeitet das Kinderhilfswerk vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in ca. 150 Staaten Kinder und Mütter in den Bereichen:
Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung und Bildung
und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen.

Aus Anlass des EU-Afrika-Gipfels in Abidjan an der Elfenbeinküste rief die UNICEF Deutschland zu verstärkten Investitionen in Gesundheit und Bildung für Afrikas Kinder auf.

Berechnungen von UNICEF zufolge werden auf dem afrikanischen Kontinent im kommenden Jahrzehnt zusätzlich bis zu zehn Millionen Lehrer und Gesundheitshelfer benötigt.

Von heute bis zum Jahr 2030 wird die junge Generation in Afrika um 170 Millionen Mädchen und Jungen zunehmen – so der kürzlich veröffentlichte UNICEF Report „Generation 2030 Afrika“.

 

ext. BildUNICEF
arbeitet weltweit für die Stärkung von Kinderrechten, unterstützt in Not geratene Kinder und setzt sich gegen deren Missbrauch ein.

Der Gründungstag erinnert daran, dass immer noch jedes Jahr Millionen Kinder
vor ihrem fünften Geburtstag sterben und zwar an:

Unterernährung, Krankheit oder menschenunwürdigen Bedingungen.

30 Jahre Kinderrechtskonvention

Anlässlich des 30. Geburtstags der Kinderrechtskonvention will sich UNICEF auch auf junge Menschen zwischen zehn und 24 Jahren konzentrieren. Sie sollen dabei auch selbst stärker eingebunden werden.

Der Grund dafür ist, dass sich im zweiten Lebensjahrzehnt entscheidet, wohin das Leben führen wird. Um es möglich zu machen, dass der Weg junger Leute weltweit bis 2030 ins Schul-, Berufs- und Arbeitsleben gelingt, will UNICEF andere UN-Organisationen, Regierungen und auch private Firmen für eine neuen Partnerschaft gewinnen.

Weltweite Studien haben belegt, dass es an den Jugendlichen selbst nicht liegt. Sie haben unbändigen Aufbruchswillen und sind bereit Chancen zu ergreifen.

Junge Menschen sind auch schon immer politisch gewesen. Lediglich die Form, wie sie es äußern, ist vielleicht eine andere geworden.

Der Kampf für die Rechte von Kindern sollte eine zentrale Aufgabe der deutschen und ebenso der internationalen Entwicklungspolitik sein!

ext. BildDas Bundesentwicklungsministerium fördert gezielt die Entwicklung von Kindern. Etwa durch die Stärkung des Bildungssektors in Deutschlands Partnerländern, denn Bildung und Ausbildung sind Grundlage jeder nachhaltigen Entwicklung.

Dieser Baustein ist eine entscheidende Voraussetzung, um weltweit die Lebensbedingungen von Kindern zu verbessern, ihnen Zukunftsperspektiven zu geben und ihre Potentiale für die Überwindung von Armut und für soziale Entwicklung zu nutzen.

Detaillierte Informationen über UNICEF
findet Ihr hier:

https://www.unicef.de/informieren

Es ist aus meiner Sicht zwingend notwendig, dass Investitionen in Gesundheit, Schutz und Bildung von Kindern in Afrika angesichts der demographischen Entwicklung absolute Priorität bekommen müssen.

Gleichzeitig müssen Kinder und Frauen besser vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung geschützt werden, zum Beispiel vor früher Verheiratung.

Mädchen und Frauen müssen in allen gesellschaftlichen Bereichen gestärkt werden und Zugang zu Familien- und Gesundheitsberatung erhalten.

Werner Heus