Monat: Dezember 2019

Meine Gedanken am Silvestermorgen 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch im Jahr 2019 hat sich gegenüber dem Vorjahr leider nicht wesentlich etwas geändert!

Nach wie vor hört und liest man überall in den Medien ständig Worte der Angst und der Unsicherheit. Das nach der Bundestagswahl 2017 immer noch keine funktionierende Regierung gebildet wurde, auch wenn sie jetzt vollzählig ist, aber es jede Menge politische Skandale gab, trägt ganz entscheidend zur allgemeinen Unzufriedenheit in der Bevölkerung bei.

Mir kommt es so vor, als wenn sich die Menschheit immer, immer weiter und weiter voneinander entfernt! Fast ausnahmslos ist jeder nur noch sich selbst der Nächste.

Wann realisieren die Menschen endlich, dass die Welt ohne die Rückkehr zu den „alten“ Werten zugrunde geht?

Das, was die Menschen voneinander trennt, tritt leider mehr und mehr
in den Vordergrund,

aber das, was uns als Menschen eigentlich verbinden sollte
verblasst leider mehr und mehr!

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Richten wir unser Augenmerk mal auf die Liebe:

sie ist doch DAS Gefühl, welches alle Menschen in irgendeiner Weise miteinander verbindet und
die Menschen einander näher bringt.

Sich die Fähigkeit es für sich selbst zu erhalten auch in Zeiten des Hasses zu lieben,
ist doch wohl ganz sicher die beste Medizin.

Mit den Augen sieht zwar man viel, und mit den Ohren hört man auch viel, aber wenn man mit dem Herzen voll dabei ist, erfährt man noch viel, viel mehr!

An allererster Stelle sollte immer die Familie stehen:
auf das es uns gelinge sie weiterhin zusammenzuhalten oder sie ggf. wieder zusammen zu führen, denn das würde für jeden ein Gewinn an Lebensqualität sein!

Wir lieben ja nun auch die Natur, die Berge und die See, die Jahreszeiten
  oder zum Beispiel unseren Garten und unsere Haustiere, also müsste uns doch eigentlich auch der Mensch am Herzen liegen!

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Fanatiker, Hasserfüllte Hetzer, Rassisten, Terroristen und Selbstmordattentäter
sind dazu ganz sicher nicht mehr fähig oder waren es wahrscheinlich auch nie!

Und Cyber Mobber ebenso wenig!

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Das Menschen das Leben grundsätzlich lieben, sollte man von jedem denken, nein
man kann es sogar erwarten.

Einige glauben, dass sie alles, aber auch wirklich alles, haben müssen
und werden übermütig und raffgierig ohne Ende!

Heutzutage sind nicht nur bestimmte Tierarten und Pflanzen vom Aussterben betroffen, sondern leider, leider auch:

Achtung, Ehrlichkeit, Friedensbereitschaft, Freundlichkeit, Höflichkeit, Intelligenz, Respekt, Vertrauen und Zusammenhalt!

Alles aufzuzählen, was es ausmacht das Leben, so, wie wir es täglich vorfinden, zu lieben, würde hier den Rahmen sprengen.

Es beginnt z.B. ganz banal:
bei einem schmackhaften Salat,
einem flachen Kopfkissen und
endet bei romantischer Musik

Vielleicht ist es einmal wirklich an der Zeit,
uns eine Liste auszudenken,
was uns, trotz aller Kritik,
liebenswert erscheint…!?

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Ich wünsche uns allen von Herzen gerne

für 2020

Gesundheit

sowie

inneren Frieden und Frieden in der Welt!

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

P.S.:

Zu Silvester feiert die ganze Welt,
dass das Datum sich ändert.

ICH hoffe, dass wir irgendwann
das Datum feiern können,
wo die Welt sich ändert.

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Mein Fazit 2019 variiert von 1a bis gaga

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Jahr ist in wenigen Stunden zu Ende.

Es ist an der Zeit ein Fazit zu ziehen. Und auch Zeit Lösungsansätze zu finden, was man im kommenden Jahr auf jeden Fall ändern sollte.

Ja, vielleicht ist es sogar an der Zeit, sich für einen Neuanfang zu sortieren. Oder Maßnahmen zu ergreifen, um sich einfach nur zu schützen, weil man bitterböse Erfahrungen gemacht hat, die sich nicht wiederholen sollen.

Für bestimmte Dinge fehlt mir ganz einfach die Geduld. Nicht, weil ich arrogant geworden wäre, sondern einfach, weil ich nun definitiv einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich keine Zeit mehr mit unnützen Dingen vergeuden möchte.

Dinge, die mir missfallen oder noch schlimmer: die mir so richtig doll weh tun und meine ohnehin mehr als angeschlagene Gesundheit noch zusätzlich gefährden.

 

Daher distanziere ich mich deutlich von perfidem Zynismus, menschenunwürdiger Satire, völlig übertriebenen, wie auch in 90 Prozent aller Fälle völlig haltloser Kritik und Forderungen jeglicher Art an mich, besonders, wenn ich merke, dass keinerlei Gegenleistung erfolgt.

Es ist sinnlos, denen gefallen zu wollen, die einen nicht mögen, diejenigen zu lieben, die einen ablehnen und denjenigen zuzulächeln, die niemals mit einem lachen oder einem auch nur ansatzweise ein Lächeln schenken würden. Das ist nicht nur völlig brotlose Kunst, nein noch viel schlimmer: absolut vertane Lebenszeit!

 

Aus diesem Grund verschwende ich ganz sicher keine einzige Minute mehr mit Menschen, die lügen, dass sich die Balken biegen oder gar auf dem „Trip“ sind, mich für ihre Zwecke, welcher Art auch immer, manipulieren zu wollen.

Ich akzeptiere keine Heuchelei, keine Unehrlichkeit und kein billiges, wie auch herzloses Lob mehr, denn derlei Verhaltensweisen widern mich, ehrlich geschrieben, so richtig an.

Nachhaltig hasse ich künstlich erzeugte Konflikte und noch mehr jegliche Vergleiche mit anderen Menschen, denn

ich bin ICH!

 

Niemand hat je meine Schuhe angehabt oder ist auch nur annährend meinen Weg gegangen, um sich anmaßen zu können ein Urteil über mich fällen zu dürfen. Erst Recht nicht der selbsternannte König des Internet & sein scheinheiliges Gefolge!

Unsere Welt besteht nun mal aus Gegensätzen, die sich manchmal sogar anziehen, aus eigenen Meinungen – ich habe eine eigene Meinung! – und vielen bunten Facetten.

Aus diesem Grund meide ich starre, unflexible Menschen, die jedem nach dem Mund reden, Stiefel lecken, im schlimmsten Falle sogar noch in den Allerwertesten krabbeln, hinter dem Rücken reden, wohl aus der „Zopfzeit“ übrig geblieben zu sein scheinen und gaga sind!

Bei Freundschaften, auch virtuell, ist mir Loyalität absolut 1a wichtig.

Mit Verrätern kann ich so überhaupt gar nichts anfangen!

Ich bin Manns genug mich ganz schnell und wortlos von solchen falschen Gestalten zu lösen und es wird garantiert kein Zurück geben!

Völlig suspekt sind mir Menschen, die keine Komplimente machen können! Menschen, die in keiner noch so normalen, menschlichen Situation in der Lage sind, ermutigende Worte zu finden, selbst aber nach Strich und Faden bemuttert werden wollen!

Menschen, die dann auch noch die Unverschämtheit besitzen, hinter meinem Rücken „Rotz und Wasser“ zu heulen, um schwache Mitmenschen zu erreichen, die sie dann ausgiebig bedauern sollen. Die schlimmsten unter denen bezeichnen einen dann auch noch als Abschaum – was sehen DIE bloß beim Blick in einen Spiegel ??? Wahrscheinlich meiden sie ihn!

Übertreibungen, egal welcher Art, wie sie gerade in der virtuellen Welt Gang und Gäbe sind, langweilen mich nicht nur, nein, sie schrecken mich sogar regelrecht ab.

Ebenso habe ich ganz erhebliche Schwierigkeiten mit Menschen, die keine Tiere mögen, denn das sagt schon eine ganze Menge über einen Menschen aus und mir kann niemand weiß machen gegen alle Tierarten allergisch zu sein!

Ganz sicher besitze ich die Reife einem Mensch zu verzeihen, aber niemand kann von mir erwarten, dass ich auf „Fingerschnipp“ wieder Vertrauen entgegen bringe!

Ich bedanke mich bei all denjenigen, die in diesem Jahr virtuell zu mir zurück gefunden haben, weil ihnen bewusst geworden ist, dass König E&F und sein scheinheiliges Gefolge ausschließlich nur gaga-Parolen und geistigen Müll von sich geben.

Viele Menschen gehen davon aus, man würde mit zunehmendem Altergelassener“ werden, aber ich formuliere diese Aussage anders:

Man schafft es aufgrund diverser Zipperlein nur nicht mehr bis ganz an die Decke zu springen!“ (Scherz!)

Menschen, die mir bereits ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn ich nur an sie denke, sind absolute 1a Glanzlichter in meinem Leben. Das schaffen sogar etliche ehrliche, loyale und treue Freunde in der virtuellen Welt!

In diesem Sinne möchte ich Euch nur von Herzen gerne zum Nachdenken anregen und wünsche Euch ein ruhiges Leben mit vielen schönen Momenten, die es sich lohnt in den Erfahrungsschatz mit aufgenommen zu werden.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

Allen, die ein schweres Jahr 2019 hinter sich haben,

möchte ich raten:

Bewahrt Euch bitte, was Ihr erreicht habt, auch die „kleinen Dinge“! Vergesst, wer Euch weh getan hat. Kämpft weiter für das, was Ihr Euch wünscht und behaltet Eure Ziele fest im Visier!

Schätzt das, was Ihr habt. Vergebt denen, die Euch weh getan haben, denn sie sind Eurer Gedanken nicht wert. Und genießt diejenigen, die Euch lieben und Euch gut tun.

Ein Leben lang warten wir alle auf „etwas“, aber das Einzige, was passiert ist, dass das Leben vorbeigeht … Jahr für Jahr für Jahr!

Oft schätzen wir die wundervollen Momente, die uns das Leben gibt erst dann, wenn sie zu Erinnerungen geworden sind. Aus diesem Grund alleine schon rate ich Euch zu tun, was Ihr mögt, endlich mal das zu tun, was Ihr bereits immer „mal“ tun wolltet. Macht es für Euch bevor Euch eines Tages der Gedanke kommt, dass Ihr etwas tun „wolltet“, aber es wieder nicht getan habt.

Ich weiß, dass es sich „abgedroschen“ anhört, aber es ist wirklich niemals zu spät etwas Neues zu beginnen. UNDIhr seit stark genug, um etwas Neues zu versuchen.

 

Bündelt all Eure Kräfte

und nehmt

Euch die Zeit für

die Dinge, die

das Leben lebenswert machen!

 

 

Und dann war da dieses fatale Geschenk

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was gibt es Schöneres als ein Geschenk?

Wenn man es dann auch noch von Herzen gerne überreicht bekommen hat, sollte die Freude umso größer sein, oder?

Jedoch manchmal spielt einem das Leben einen Streich. Dann kann es zu amüsanten, delikaten oder auch recht peinlichen Vorfällen kommen.

Heute habe ich mal ein etwas delikates Beispiel für Euch.

Ein junger Mann wollte seiner Angebeteten ein Geschenk machen. Die beiden hatten sich schon längere Zeit nicht mehr gesehen. Nach sehr sorgfältiger Erwägung und unter Berücksichtigung der kalten Jahreszeit entschied er sich für den Kauf eines Paares warmer Handschuhe. Romantisch, aber nicht zu persönlich.

In Begleitung der jüngeren Schwester seiner Herzensdame, ging er in ein Kaufhaus und kaufte ein Paar weiße Handschuhe. Die Schwester seiner Angebeteten nutzte die Gelegenheit und kaufte sich ein Paar echt sexy Slips.

Während des Einpackens vertauschte die Kassiererin irrtümlicherweise die beiden Pakete. So erhielt, die Schwester die Handschuhe, und der junge Mann die Damenslips.

Ohne den Inhalt des Päckchens zu kontrollieren, schickte der junge Mann seiner Holden das Päckchen und fügte folgende Zeilen anbei:

Ich habe diese ausgewählt, weil mir aufgefallen ist, dass Du normalerweise keine trägst. Wenn es nach mir ginge, hätte ich ja nun wirklich lange mit Knöpfen genommen, aber Deine Schwester trägt auch kurze. O.k., zugegeben, die sind ja auch viel leichter auszuziehen.

Die Farbe scheint vielleicht etwas heikel, aber die Verkäuferin zeigte mir ihre, die sie bereits drei Wochen anhatte, und sie waren kaum beschmutzt.

Sie hat auch Deine probehalber mal angezogen und es sah einfach chic aus.

Ich wünsche, ich könnte sie Dir zum ersten Male anziehen, denn bis ich Dich am Freitag das nächste Mal sehe, sind bestimmt schon viele damit in Kontakt gekommen. Wenn Du sie ausziehst, vergiss bitte nicht hineinzublasen bevor Du sie weglegst, denn naturgemäß werden sie vom Tragen innen etwas feucht.

Denk nur wie oft ich sie Dir im nächsten Jahr küssen werde!

Ich hoffe Du wirst sie am Freitag für mich anziehen.

In Liebe, Dein Schatz

P.S.:

Nach der neuesten Mode trägt man sie übrigens umgeschlagen, sodass der Pelz ein wenig rausschaut.“

Den Rest denkt Ihr Euch dann besser…..

Was sagt uns diese Geschichte?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Tja, und wenn dann auch noch der „Pelz“ ein wenig rausschaut, kann es durchaus schon mal etwas peinlich werden. Aber Humor ist und bleibt, wenn man trotzdem lacht.

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne humorvolle letzte Tage im Jahr 2019. Nehmt bitte nicht alles „so“ ernst und erst recht nicht in 2020.

Es wird alles „besser“, nur weiß eben niemand wann und was.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Details zum Tag der unschuldigen Kinder 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Samstag, dem 28. Dezember, ist:

Tag der unschuldigen Kinder 2019

Bereits seit dem 6. Jahrhundert begeht die Kirche jedes Jahr am 28. Dezember das

„Fest der unschuldigen Kinder

Es erinnert an jenen Tag, an dem laut der Bibel König Herodes die Kinder von Bethlehem töten ließ in der Hoffnung, dabei auch Jesus zu erwischen.

Jesus sah er als starken Konkurrenten an.

König Herodes war durch die drei Weisen aus dem Morgenland auf seine Spur gebracht.

Im Matthäusevangelium steht geschrieben, dass König Herodes, als die drei Weisen auf Geheiß eines Engels nicht den Ort mitteilten, wo sie das Kind gefunden hatten, alle Buben unter zwei Jahren in Bethlehem umbringen ließ.

Er fürchtete den Rivalen aus dem Haus David, denn er selbst war in den Augen der Juden kein legitimer König. Der Engel hatte Joseph im Traum gewarnt, so das die Heilige Familie sich schon auf der Flucht nach Ägypten befand. Herodes, für seine Grausamkeit bekannt, ließ selbst drei seiner Söhne hinrichten.

Das der Retter des Volkes Israel schon als Säugling bedroht war, wird auch von dem Kind Moses berichtet. Der Pharao ließ alle neugeborenen Knaben der Israeliten töten.

Die Kirche bewahrt sich die vielen unschuldig gestorbenen Kinder im Gedächtnis, hält sich aber auch vor Augen, dass das gerettete Kind, der Sohn Gottes, bewahrt wurde für das besondere Opfer auf Golgatha.

Der Gott und Vater, der sein Kind vor den Soldaten des Herodes bewahrte, verlieh dem Pilatus die Macht, seinen Sohn zu kreuzigen. Dieser Beschluss von Gott ist unwiderruflich, für uns aber oft auch unverständlich.

An diesem Tag sehen wir, dass Christus in eine Welt der Finsternis hineingeboren wurde, eine Welt der Angst und des Hasses. Er ermahnt uns an den Kreuzweg, der so dicht bei Bethlehem beginnt.

An heutigen Tag werden in vielen Gemeinden

Kinder & Eltern gesegnet.

In früherer Jahren war dieses Fest für die Schulkinder ein großer Feiertag, der vor allem in Waisenhäusern und kirchlichen Einrichtungen begangen wurde.

Das Besondere an diesem Tag war, dass es den Kinder erlaubt war, alles auf den Kopf zu stellen und die Erwachsenen mussten sich nach den Kindern richten.

Die Schüler in Klosterschulen wählten an diesem Tag einen Kinderbischof, der den Tag bestimmte und den Lehrern Verbesserungsvorschläge für die Schule machte.

Ich denke der heutige Tag ist allen Kindern in Not gewidmet.

Aus diesem Grund möchte ich ganz eindringlich an alle Menschen appellieren, Kindern die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Auch, wenn es oft den Anschein hat, dass Kinder überheblich und an nichts interessiert sind, außer Handy & Smartphone, sie sind und bleiben Kinder. Es dürfte im Interesse der gesamten Gesellschaft sein, dass unsere Kinder die „alten Werte“ kennen und schätzen lernen.

Jedenfalls drücke ich von Herzen gerne uns allen zusammen die Daumen, auf das sich alles zeitnah und nachhaltig zum Guten wendet

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Ein Engel mit zwei Flügeln kann fliegen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun sind die Weihnachtstage vorbei.

Ich hoffe, dass sie Euch Besinnlichkeit und Ruhe, vielleicht sogar Engelsflügel gebracht haben.

Harmonie möge Einkehr gehalten haben in Euren Familien und hoffentlich auch bei allen Menschen auf der Welt.

Vielleicht haben sich ja auch solche Momente ergeben, wo Ihr nachdenklich geworden seid.

Oder wo Eure Kinder/Enkelkinder nach dem Sinn von Weihnachten und Menschlichkeit gefragt haben.

 

Es gibt ja sehr viele Geschichten rund um Weihnachten.

Jeder Mensch, so denke ich, mag Engel. Viele von uns hatten bereits irgendwann einmal das Gefühl einen Schutzengel gehabt zu haben.

Viele tragen den Wunsch in sich einen Engel an ihrer Seite zu haben.

Und Einige sind wirklich wahre Engel.

Heute möchte ich Euch die Geschichte eines Engels vorstellen, die uns vor Augen führt, dass wirklich jeder von uns ein Engel sein kann.

Diese Geschichte hat mir meine Großmutter erzählt, als ich etwa 12 Jahre alt war. Zum Heiligabend habe ich mich darin erinnert, als wenn es gerade gestern gewesen wäre.

Ich wünsche Euch ganz viel Freude beim Lesen.

Es war einmal ein kleiner Engel im Himmel, der die Menschen mit seiner Nähe und ganz, ganz viel Zärtlichkeit begleitete.

Irgendwann empfand er den unwiderstehlichen Wunsch nicht nur mit seinem Flügeln über die Erde zu schweben.

Er wollte nicht mehr nur schützend auf die Menschen achten, sondern er wollte selbst auf ihren Straßen gehen.  Er wollte gerne einer von ihnen werden.

Eines Tages sah er auf der Erde eine eben erblühte Mohnblume.

Es erschien dem kleinen Engel, als habe er im Himmel noch nie ein solches schönes Rot gesehen.

Seine Sehnsucht, zur Erde zu gehören, wuchs.

So trat er vor Gottes Angesicht und bat:
„Lass mich bitte auf die Erde, lass mich ein Mensch unter Menschen werden.“

Ein erhabener, weiser Engel trat dazu und sagte:
„Weißt Du denn auch, dass es auf der Erde nicht nur Sonne und Blumen gibt?
Es gibt Stürme und Unwetter und allerlei Ungemütliches.“

„Ja“, erwiderte der kleine Engel“, „das weiß ich!“

„Ich sah dort einen Menschen einen großen Schirm aufspannen, sodass zwei Menschen darunter Platz hatten. Es schien mir, den Beiden könne kein Unwetter etwas anhaben.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel zu. So verging einige Zeit.

Eines Tages erschien der kleine Engel wieder vor Gottes Angesicht und sprach:
„Ich habe mir noch mehr angesehen von der Welt. Es zieht mich mehr und mehr hinunter.“

Wieder trat der erhabene, weise Engel hinzu und entgegnete:
„Weißt Du auch, dass es Nebel und Frost und verschiedene Arten von Glatteis gibt?“

Da antwortete der kleine Engel:
„Ja, ich weiß um so manche Gefahren! Jedoch sah ich auch Menschen, die teilten ihre warmen Mäntel. Und andere Menschen, die gingen bei Glatteis Arm in Arm.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel erneut zu.

Und wieder verging einige Zeit. Der kleine Engel trat ein drittes Mal vor Gottes Angesicht:
„Lass mich bitte ein Mensch werden. So wunderschön rot blüht der Mohn auf der Erde!
Mein Herz ist voll Sehnsucht, etwas zu diesem Blühen beizutragen.“

Da trat der erhabene, weise Engel ganz nah zu dem kleinen Engel und fragte mit ernster Stimme: „Hast du wirklich genug hingesehen, das Leid und das Elend angeschaut, die Tränen und Ängste, die Krankheiten, die Sünden der menschen und den Tod gesehen?“

Mit fester Stimme erwiderte der kleine Engel:

„Oh, natürlich habe ich auch das Düstere, Traurige und Schreckliche gesehen!

Aber ich sah auch einen Menschen, der trocknete einem anderen die Tränen, vergab einem Schuldigen und einen, der reichte einem Sterbenden die Hand.
Ich sah eine Mutter, die wiegte ihr krankes, ausgemergeltes Kind durch viele Nächte. Sie wurde nicht müde, die alte leise Melodie der Hoffnung zu summen.

Solch ein Mensch möchte ich werden.“

Da trat der erhabene, weise Engel zurück. Gott gab dem kleinen Engel seinen Segen und viel Himmelslicht mit auf die lange Reise.

Bevor der kleine Engel zur Erde herunter stieg, nahm ihm der erhabene, weise Engel einen Flügel ab und der andere Flügel wurde unsichtbar.

Da fragte der kleine Engel:

Mein Gott, wie soll ich vorwärts kommen und wie zurückfinden ohne Flügel?“

Das herauszufinden, wird Deine Lebensaufgabe sein„,

hörte er Gottes Stimme zärtlich sagen.

In dieser Nacht kam ein besonderes Kind zur Welt.

Seine Mutter, noch vor Schmerz und Anstrengung betäubt, nahm das Kind in die Arme. Sie sah das Himmelslicht wie einen Lockenkranz um das Köpfchen des Kindes leuchten und flüsterte:
„Sei willkommen unter uns, mein kleiner Engel.“

Sehr lange noch sah man das Himmelslicht um das Kind herum.

Doch wie das Leben so ist, es verdunkelt selbst die reinsten und hellsten Lichter.
Die vielen Umwelteinflüsse, die Härte des Lebens und der ständige Kampf taten ein Übriges.
Bald sah niemand mehr, dass der Mensch ein himmlisches Licht in sich trug.

Zwar machte sich der unsichtbare Flügel hier und da bemerkbar, doch was bei dem Kind als träumerischer, schwebender Schritt wahrgenommen wurde, das wirkte bei dem Heranwachsenden eher wie ein unsicheres Schwanken und beim Erwachsenen dann nur noch als Hinken und Stolpern.

Umso länger der Mensch, der einmal ein Engel gewesen war, auf den staubigen und steinigen Wegen des Lebens ging, die mühsamen Treppen hearuf stieg, über die steil abfallenden dornigen Hänge hinunter strauchelte, desto mehr vergaß er, woher er kam und weshalb er hier wanderte.

Nur die große Liebe zu den kleinen roten Mohnblumen, die überall am Wegesrand blühten, war ihm noch geblieben.
Viel Leidvolles begegnete dem Menschen auf seinem Lebensweg.
Zwar konnte er manchmal eine Träne trocknen, sein Brot mit einem Hungernden teilen, doch die meisten Rätsel blieben! Er merkte mehr und mehr, wie wenig er tun konnte und wie vieles er unerledigt zurücklassen musste.
Seine Kraft reichte nur für ganz wenig.
Oft schien es ihm, als bewirkte sein Leben nichts.
Jedoch im Frühling blühte wieder der Mohn an den Straßenrändern und erfreute dem Mensch sein Herz, sow wie er es immer empfunden hatte.
Am Ende eines ganz besonders langen kalten Winters, in dem der Mensch kaum ausreichend Nahrung, Wärme und Schutz gefunden hatte, konnte er sich nur noch ganz langsam und sehr mühsam fortbewegen.
Er musste sehr viele Pausen einlegen und schlief vor Erschöpfung ein.
Als er aufwachte, erblickte er weit über sich auf einem hohen Felsen eine kleine Wiese voll roten Mohns. Der Mensch rieb sich die Augen.
So rot, so wunderschön rot erblühte der Mohn!
Als er die Blumen sah, wünschte er sich wieder, dass er allen Menschen, denen er begegnen würde und auch allen Tieren, solche eine klare, liebevolle, rote Blume als Zeichen der Liebe schenken dürfte.
Einige Zeit später bemerkte er neben sich einen Wandersmann, der genauso müde und von dem langen Weg gezeichnet war, wie er selbst.
„Wohin schaust Du so voller Sehnsucht und voller Wehmut?“
fragte der Wandersmann.
„Schau dort auf die Mohnblüten. So müsste die Farbe unserer Liebe sein.“
Weißt Du denn nicht, wie schnell diese Art Blumen welken?“
fragte der Wandersmann.
Der Mensch, der einmal ein Engel gewesen war, flüsterte:
„Ihre Sterblichkeit ist mir bewusst. Aber es gibtsicher kein roteres Rot in dieser Welt und auch nicht in meinem Herzen! Diese Blumen sind wie die Liebe, mag das Äußere auch welken, ihr Rot bleibt in der Seele erhalten!“
Da schauten sich die beiden Wandersmänner gegenseitig in die Augen und erkannten den letzten Funken Himmelslicht in den Augen des Anderen.
Und dann erkannt sieen, woher sie kamen, warum sie gewandert waren und ebenso sahen sie auch, wohin sie beide unterwegs waren.
Und sie sahen an sich jeweils einen Flügel. Voller Freude umarmten sie sich.
Da geschah das Wunder.
Sie erreichten das Mohnfeld, denn gemeinsam konnten sie fliegen! Alle Menschen sind Engel mit nur einem Flügel und um fliegen zu können, müssen sie sich umarmen.
Zu dieser Stunde sagte Gott im Himmel:
„Nun hast Du herausgefunden, wozu Du unterwegs warst und warum ich Dich letztendlich aussandte.
Dein Mohn blüht jetzt im Himmel, komm heim!“
Wenn es Eure Zeit erlaubt, denkt bitte mal eine Weile darüber nach, was uns diese wundervolle Geschichte sagen möchte.
Für die restlichen Tage des Jahres wünsche ich Euch gute Erkenntnisse und positive Gedanken. Bitte bleibt mir gewogen.
Euer „alter Mann“
Werner Heus

Ein sehr nachdenklicher 2. Feiertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der 1. Weihnachtsfeiertag im Kreise meiner Kinder und Enkel hat wieder klar deutlich gemacht, was Familie wirklich bedeutet.

Ebenso hat er gezeigt, wie wundervoll es ist, ein Zuhause zu haben und sich dort geborgen zu fühlen.

Das wünsche ich allen Menschen auf dieser Welt.

FRIEDEN

Aber mir sind gestern auch wieder etliche Gedanken durch den Kopf geschossen. Ein paar davon habe ich der Einfachheit halber gleich nieder geschrieben:

Laut Statistik waren im Jahr 2018 in Deutschland 19,7 Prozent der Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen! Tendenz steigend!

Darunter ist auch ganz ein erheblicher Anteil an Kindern und alten Menschen.

Wer in Deutschland weniger als 781 Euro netto im Monat verdient, gilt dann doch tatsächlich nach dem Stand des Jahres 2018 als arm. Darunter fallen ca. 16 Prozent der Bevölkerung!

Was mir persönlich ganz arg zu denken gibt, ist, dass trotz anhaltendem Wirtschaftsaufschwung der Kampf gegen die Armut nicht mal auch nur ein kleines Stück voran kommt! O.k., die „Mindestrente“ ist auf politischer Ebene in aller Munde, aber

Als sich Deutschland vor gut 13 Jahren, der Tiefstpunkt war im Jahr 2006 erreicht, in einer wirtschaftlichen Dauerkrise befand, benötigten acht Millionen Menschen staatliche Hilfen, um ein Dasein auf Höhe des Existenzminimums zu fristen. Jeder zehnte Einwohner bezog Hartz IV, Sozialhilfe, Asylhilfe oder andere Leistungen für die Grundsicherung.

Heute, gut zehn Jahre später, hat Deutschland einen langen anhaltenden Wirtschaftsaufschwung hinter sich, jedoch sind es immer noch acht Millionen, die sich am Rand des Existenzminimums befinden. Tendenz ebenfalls steigend!

Die Frage nach Armut definiere ich nicht in Zahlen:

solange ich ein Dach über dem Kopf und etwas anzuziehen habe, Essen auf dem Tisch ist und ich mir den Luxus eines Internetanschlusses leisten kann, bin ich persönlich zufrieden.
Und wenn wir ehrlich sind, es könnte immer alles besser sein.

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Ich habe die knallharten Fakten als Anlass für eine kleine Geschichte zum Nachdenken genommen:

Eines Tages nahm ein Mann in den Vereinigten Staaten seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben.

Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer ganz kleinen Farm bei einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn:

„Wie war dieser Ausflug für Dich?“

„Sehr interessant!“
antwortete der Sohn.

„Und, hast Du gesehen, wie arm Menschen sein können?“

„Oh ja, Vater,
das habe ich gesehen.“

ext. Bild„Was hast Du daraus gelernt?“
fragte der Vater.

Und der Sohn antwortete:
„Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben,
aber die Leute auf der Farm haben vier Hunde.

Wir haben einen Swimmingpool,
der bis zur Mitte unseres Gartens reicht,
aber sie haben einen See,der gar nicht mehr aufhört.

Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten,
aber sie haben die Sterne.

Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten, aber sie
haben den ganzen Horizont.“

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu:
„Danke Vater, dass Du mir gezeigt hast,
wie arm wir sind!“

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne weiterhin ein besinnliches Weihnachtsfest mit vielen schönen Momenten

Werner Heus

Friedvolle Grüße zum 1. Weihnachtstag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute grüße ich einfach mal „so“ die ganze Welt und:

hoffe, Ihr durftet alle einen friedlichen und vor allem harmonischen Heilig Abend im Kreise Eurer Liebsten verbringen?

Gab es denn den einen oder anderen überraschenden Moment, der so richtig helles Licht in den normalen Alltag gebracht hat?

Nun geht ja die traditionsgemäße beinahe unvermeidbare „Völlerei“ noch ein paar Tage fröhlich so weiter … zwinker.

Um ganz ehrlich zu sein, genieße ich das in vollen Zügen, denn man lebt ja bekanntlich nur ein Mal. Also, stopf rein … zwinker.

Heute kommen ein Teil meiner Kinder und Enkelkinder. Es gibt Grünkohl mit Pinkel, Kassler und Bregenwurst. Freue mich gelinde geschrieben selbst „wie ein Kindchen“ und finde es ganz einfach schön, meine Familie um mich herum zu haben.

In unserer Familie wird das Wort Frieden ganz groß geschrieben!

Und zwar während des gesamten Jahres! Man kann nur über Frieden sprechen oder schreiben, wenn man mit sich selbst im Reinen ist. Frieden fängt in der Familie an, bevor er dann nach außen weiter getragen werden kann!

Es ist schon irgendwie interessant zu beobachten, wie kleinere Netzwerke ihre User genau zum Heilig Abend durch eine Sonderaktion zum „Klickern“ animieren. Es bleibt kaum Zeit, sich mal gediegen über den Weihnachtsgedanken auszutauschen.

Nun ja, von einem Netzwerk, dass Frieden durch irren Blick und herausgestreckte Zunge symbolisieren lässt und alle Bemühungen rund um das Thema: Frieden bereits im Keim erstickt, ist auch kaum etwas anderes erwarten!

Wie überall im Leben ist alles nach und nach nur noch Schall und Rauch!

Gestern gab es dann auch gleich mal wieder eine riesige Wertschätzung für diese wundervolle Community. Während der Zeit der Bescherung, so zwischen 18 und 22 Uhr haben sich alleine aus meiner Freundesliste 23 gute User verabschiedet. Grund: Ende der Mitgliedschaft.

Na, wenigstens war es in der realen Welt weitgehend friedlich.

Das Fernsehen verwöhnt uns ja – wie gewohnt, wie gehabt – mit allen Weihnachtsfilm-Klassikern, sodass für ausreichend digitale Unterhaltung gesorgt sein sollte.

Mich hatte im Jahr 2018 am Heiligabend der Gottesdienst in Bochum nachmittags auf ARD regelrecht begeistert.

Das Krippenspiel in seiner klassischen Form war dort mit aktuellen Ereignissen des Lebens kombiniert worden. Einfach alles in allem wunderbar aufbereitet und schön zu sehen, dass Teile der Kirche doch nicht im Mittelalter stehen geblieben sind.

In diesem Jahr habe ich leider nichts vergleichbar Interessantes im Fernsehprogramm gefunden. Vom Abendprogramm war ich massiv enttäuscht.

Heute habe ich ab 15 Uhr, wie all die Jahre zuvor, alles geblockt, um wieder einmal vor Freude zu weinen, wenn Sissy in Venedig ihrem Kind entgegenläuft, um es nach überstandener Krankheit wieder in die Arme zu nehmen.

Was kann schöner sein, als zu genesen?

Nun soll es aber für heute genug sein und

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Tannen, Lametta, Kugeln und Lichter
Bratapfelduft und frohe Gesichter
Freude am Schenken, das Herz wird weit

Ich wünsche Euch von Herzen gerne

eine fröhliche
Weihnachtszeit!

Euer „alter Mann“
Werner Heus

 

Heilig Abend 2019 möge harmonisch verlaufen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

all die Jahre wieder

kommt nicht nur das Christuskind auf die Erde nieder, sondern es wiederholen sich Abläufe, Gewohnheiten und es werden hoffentlich Traditionen gepflegt, die oftmals von Generation an Generation weitergegeben wurden.

Angefangen vom Aufstellen des Weihnachtsbaumes über das Essen am heutigen Tag bis hin zu dem Ablauf der Bescherung. Und egal, wie es auch immer gehandhabt wird, alles ist richtig, wenn es Familienfrieden und die Harmonie sicherstellt, sowie alle letztendlich zufrieden sind.

Vor einigen Jahren habe ich ein paar lustige Verse über den vorweihnachtlichen Stress geschrieben, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Von draußen vom Aldi da kam ich her,
ich muss Euch sagen, meine Einkaufstaschen wiegten schwer,

denn all überall auf der Regale Spitzen,
sah ich GOLDENE Angebotsschildchen sitzen

und von hinten aus dem großen Tor,
schaute mit Riesenaugen der Marktleiter hervor

Und wie ich so schlendere durch den 3. Gang,
da rief er mich und mir wurde fast bang.

Werner“, rief er, „Du, alter Mann
Fang schon einzupacken an!“

Spute Dich schnell und mache fix,
sonst ist alles weg und Du kriegst nix.

Und was ist die Moral von der Geschicht?

Vertraue den Durchsagen nicht!

©Werner M. Heus, 2014

Ich habe es immer so gehalten, dass der Heilige Abend im Kreise von Vater, Mutter und den Kinder begangen wurde.

Erst am 1. Feiertag war dann Besuch tatsächlich willkommen oder wir sind irgendwo zu Besuch hingefahren.

Auf diese Weise bin ich Weihnachten sehr gut durch mein Leben gekommen. Der riesige Vorteil war, dass Heilig Abend zum einen ein echter Familientag, also das was heute als quality time bezeichnet wird, war und zum anderen lief es immer ruhig ab.

 

Ab ca. 13 Uhr wurde der Weihnachtsbaum aufgestellt und gemeinsam geschmückt, sodass jeder sich einbringen und dann auch damit identifizieren konnte.

Danach wurde das Wohnzimmer ordentlich sauber gemacht und dann ging es ab in die Badewanne. Gegen 18 Uhr gab es dann Abendbrot. Aber nicht klassisch Würstchen mit Kartoffelsalat, sondern ein nach einem speziellen Rezept angebratenes, ganzes, aber natürlich in Teile zerlegtes Kaninchen mit Salzkartoffeln, Soße und Apfelmus.

Tja, und nach dem Essen fand dann die Bescherung statt. Um ein bisschen Anreiz zu schaffen, durfte nicht nur jedes Kind, sondern auch Vater und Mutter vor der Geschenkübergabe ein Gedicht aufsagen oder ein Weihnachtslied zum Besten geben. Erst dann wurden die Geschenke in aller Ruhe verteilt, ausgepackt und ausprobiert.

Ich wiederhole mich da gerne:

wie auch immer eine Familientradition aussieht, so ist alles richtig, wenn es allen Beteiligten gefällt und das ganze friedlich und harmonisch abläuft. Das wünsche ich Euch allen von Herzen gerne.

Manchmal sitz ich da und grüble,
mein Kopf ist mit Gedanken voll,
ich denke: „so ein Fest wie früher
Mensch, das wär` mal wieder toll!“

Meterhoch verschneite Straßen,
Schlittenfahrt zum Weihnachtsbaum,
zugefrorene Fensterscheiben,
Tannenduft in jedem Raum.

Glanz polierte Weihnachtskugeln
schweben im Lametta – Rausch,
Lichtertraum mit echten Kerzen,
Schneeflöckchen aus Wattebausch.

 

Bunt geschmückte Weihnachtsteller,
reichlich befüllt und delikat,
vor Sicht geschützte Schlüssellöcher,
Bockwurst zum Kartoffelsalat.

Gaben die von Herzen kommen,
Puppe .. Fußball .. Teddybär ..
die Geschenke war’n zwar schlichter.
doch sie waren … SO VIEL MEHR !!!

 

 

Frohe und ebenso fröhliche Weihnachten wünscht Euch von Herzen gerne

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

P.S.:

 

Weihnachten ohne Bratapfel geht gar nicht

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Bratapfel ist für viele Menschen favorisierter Genuß schlechthin an kalten Wintertagen.

Spätestens wenn aus dem Ofen der süße Duft der gebackenen Äpfel dringt, kann ihm kaum mehr jemand widerstehen.

Wenn ich es mir nach einem Spaziergang bei winterlich kühlen Temperaturen zuhause gemütlich mache, dann fehlt eigentlich nur noch der Duft eines köstlichen Bratapfels, dessen würzig-süßes Aroma nicht zuletzt auch Kindheitserinnerungen. vor allem an meine Großmutter, die eine wahre Meisterin in der Zubereitung von Bratäpfeln war, in mir weckt.

 

Der Apfel ist ja Symbol der Versuchung, der Erkenntnis, der Fruchtbarkeit und auch des Lebens.

In der Advents- und Weihnachtszeit verbinden wir ihn unbewusst jedoch auch mit Wärme und Geborgenheit.

Als Bratapfel zubereitet ist er Gaumenschmaus und Seelentröster zugleich.

 

Bereits vor einigen Jahrhunderten war der Bratapfel in zahlreichen Variationen und besonders in unserem Land ein sehr beliebtes Dessert zur Winterzeit. Das lag einerseits daran, dass Süßigkeiten zur damaligen Zeit eher selten oder halt ganz einfach zu teuer waren und andererseits daran, dass Not bekanntermaßen erfinderisch macht.

Äpfel ließen sich dunkel und kühl, vor allem im Keller sehr gut lagern, waren jedoch trotzdem bedroht zu faulen und so entstand so manche Idee bzw. Rezepte, um die süßen Früchte länger haltbar zu machen. Eingemacht als Apfelkompott oder Apfelmus überstanden Äpfel den Winter.

Der Bratapfel war kein Rezept,

Äpfel länger haltbar zu machen.

Der Vorteil lag jedoch darin, das sich für das Rezept auch Äpfel verwenden ließen, die schon etwas reifer waren.

Was wäre Weihnachten ohne Bratapfel?

 

Das klassische Rezept mit Zimt und Zucker ist nach wie vor die Basis eines jeden Bratapfels und wie bei vielen anderen Speisen gibt es auch hier den Klassiker.

Wer also den klassischen Bratapfel genießen möchte, befreit diesen nach dem Waschen mithilfe eines Apfelausstechers oder eines kleinen scharfen Messers vom Kerngehäuse.

 

Dann backt man ihn ohne Zugabe von Zutaten im Ofen bis er gar und schön weich ist und sich problemlos mit einem Löffel genießen lässt.

Vor dem Servieren wird der Bratapfel bei diesem einfachen, klassischen Rezept dann nur noch mit etwas Zucker und Zimt bestreut und schon ist er fertig zu Verzehr.

Es gibt eine Fülle von Variationen für nahezu jeden Geschmack und daher erspare ich mir hier Rezepte zu präsentieren, sondern empfehle lediglich über eine Suchmaschine das Wort: Bratapfel recherchieren zu lassen und schon erscheinen Suchergebnisse nahezu ohne Ende.

In Pflegeeinrichtungen spielen Bratäpfel auch eine große Rolle. Dort braucht man für Bratapfelrezepte kein Internet! Die alten Menschen haben tolle Rezepte, die man mit einem bisschen guter Zusprache auch bekommt. Wenn sie dann zu Weihnachten einen Bratapfel bekommen, werden Erinnerungen wach und man blickt in dankbare, strahlende Kulleraugen.

Aus früherer Zeit stammt auch der Brauch Äpfel als Christbaumschmuck zu verwenden und dann aus dem leckeren roten Baumbehang Bratäpfel zu zaubern.

Bratäpfel eignen sich nämlich auch ganz hervorragend, um eventuell etwas unansehnlich gewordene Äpfel noch zu verwerten und wenn sie aus dem Backofen kommen, sehen alle Bratäpfel gleich aus.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne guten Appetit beim Geniessen von Bratäpfeln aller Art und einen wundervollen 4. Advent

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Den inneren Schweinehund besiegen ist …

Liebe leserinnen, liebe Leser,

 

am 7. Dezember 2019 bin ich über meine persönlichen sieben Brücken gegangen. Das, was man gemeinhin „seinen inneren Schweinehund besiegen“ nennt, habe ich auch gleich mit erledigt.

An diesem 7. Dezember bin ich zum ersten Mal zur Uelzer Tafel gegangen. Mit einem mehr als mulmigen Gefühl im Bauch hatte ich mich auf den Weg gemacht. Da ich wusste, dass man gegen 13:00 Uhr „da“ sein sollte und ich noch nie im Leben irgendwo zu spät gekommen bin, hatte ich mich rechtzeitig auf den Weg gemacht.

Gegen 12:45 Uhr bin ich an der Ausgabestelle angekommen. Dort befanden sich bereits ca. 15 Personen. Da ich keinerlei Berührungsängste kenne, gesellte ich mich zu einer Gruppe dazu und stellte mich vor. Alle „dummen“ Gedanken, die ich mir vorher gemacht hatte, z.B.: „komisch“ angeschaut zu werden, waren ruckzuck wie weggeblasen.

Erst als dann auch für mich die Ausgabe startete, war ich wieder ein wenig beklommen. Mein gesamtes vorheriges Leben lang, war ich es der anderen Menschen in allen möglichen Bereichen des Lebens geholfen hatte. Nun war ich auf einmal selbst ein „Bedürftiger„.

Gestern war ich bereits zum dritten Mal bei der Uelzer Tafel.

Als kleines Zeichen meines Dankes habe ich für die Mitarbeiter der Tafel ein kleines Gedicht geschrieben. Leider, leider war am gestrigen 21. Dezember in der Ausgabestelle derart viel los, das keine Zeit blieb, um es vorzutragen. Aber ich habe es in eine selbst gestaltete Dankurkunde eingefügt, ausgedruckt und in einen Rahmen eingebracht, welcher sich sowohl aufhängen, als auch aufstellen lässt.

Um Euch mal ein Beispiel zu zeigen, was ich persönlich unter Wertschätzung verstehe, stelle ich es Euch heute hier vor:

Vom Bohldamm von der Tafel, da komme ich her,
schaut mal, meine Taschen sind nicht mehr leer!
Nährstoffreiche Kost aus Kisten und Regalen,
ich brauchte nur eine kleine Schutzgebühr bezahlen.

Ein Rauschebart mit Brille steht vorn an der Tür
und organisiert den Ablauf mit feinem Gespür!
Und drinnen die vielen, vielen fleißigen Helferlein,
ganz sicher, das müssen alles wahre Engel sein!

Sie fragen höflich und helfen mit einem Strahlen,
dass ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen!
Und obendrein noch, haben sie hier und dort,
für jeden Bedürftigen ein freundliches Wort.

Ich sag nur, Leute, hört auf mit dem Geschwafel,
wünscht Glück & Gesundheit allen Mitarbeitern der Tafel.
Im Namen aller Bedürftigen, sage ich herzlichen Dank,
bitte bleibt uns gewogen & werdet bitte nicht krank!

Es ist nur eine kleine Geste gewesen, aber die Mitarbeiter der Tafel haben sich sehr gefreut.

Für mich selbst habe ich etwas sehr, sehr Wichtiges in den letzten vierzehn Tagen gelernt! Ich habe gelernt, Hilfe annehmen zu können.

Und wisst Ihr was?

Ich bin auch schon irgendwie ein bisschen stolz auf mich darüber berichten zu können. Warum ich bedürftig bin, schreibe ich Euch vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt einmal.

 

Da viele Leser bereits heute in den Weihnachtsurlaub fahren, möchte ich Euch folgendes mit auf den Weg geben:

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ein frohes, wie auch fröhliches Weihnachtsfest.

Ein paar Tage Ruhe, Zeit spazieren zu gehen und die Gedanken schweifen zu lassen.

Zeit für Euch selbst, für die Familie und für Freunde.

Zeit um ausreichend Kraft zu sammeln für das neue Jahr.

Ein Jahr hoffentlich frei von Angst und ohne große Sorgen.

Nur so viel Stress wie man ertragen kann, um trotzdem gesund bleiben zu können!

Ein Jahr mit möglichst wenig Ärger und frei von Krankheiten.

Aber so dermaßen viel Freude wie nötig, um 365 Tage lang glücklich zu sein.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

P.S.:

Diesmal werden mir auch der König des Internets und sein 5 Sterne Sonnen Clan die Freude nicht trüben können. Es ist mir völlig egal geworden, denn es gibt kaum eine Lüge, die sie in den vergangenen drei Jahren nicht über mich verbreitet haben. Ebenso kaum einen Satz von mir, der nicht mit abartigem Hohn & Spott dreist reflektiert wurde.

Wer von Euch mich mit dem vorhergehenden Absatz nichts anfangen kann, bitte einfach nicht darüber nachdenken, denn es wäre völlig vertane Zeit!

Ich wünsche diesen Menschen ein besonders wundervolles Weihnachtsfest, auch wenn die Feier wahrscheinlich ausschließlich in der virtuellen Welt stattfinden wird.

 

 

 

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