Liebe Leserinnen, liebe Leser,

erst am Montag, dem 12. Dezember ist der:

Tag des Weihnachtssterns

aber ich habe bereits, wie in den Jahren zuvor einen von meinen Kindern geschenkt bekommen. Nun bin ich gespannt, denn oftmals hat er sich sogar bis weit ins neue Jahr hinein gehalten.

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Der Weihnachtsstern, der auch Poinsettie oder Euphorbia pulcherrima genannt wird, ist nach der Orchidee die beliebteste Zimmerpflanze in Deutschland. Das ist recht interessant, wenn man bedenkt, dass die Verkaufssaison für den Weihnachtsstern nur etwa acht Wochen dauert.

Ursprünglich stammt die Pflanze mit den markanten Hochblättern aus Mexiko. Dort wachsen Weihnachtssterne zu hohen Sträuchern heran und seit Jahrzehnten arbeiten Züchter daran, die kleinwüchsigen Exemplare, was Größe, Blätter und Farbe betrifft, weiterzuentwickeln.

In Gewächshäusern gezüchtet, kam er ab Anfang November in den Verkauf.

Und die Farbvielfalt nimmt ständig zu:

von Rot über Lachsrosa bis zu Gelb und Cremeweiß.

Jedoch trotz all der zahlreichen Neuzüchtungen bleibt Rot aber der Klassiker.

Bei dem farbigen Teil der Pflanzen handelt es sich übrigens nicht um Blüten, sondern um verfärbte Hochblätter. Die Blüten selbst sind eher unscheinbar. Sie sind klein, gelb und sitzen in der Mitte der Hochblätter.

Vor fast 200 Jahren verliebte sich Joel Roberts Poinsett, der erste US-amerikanische Botschafter in Mexiko, in die in dem mittelamerikanischen Land wild wachsenden Weihnachtssterne.

1828 brachte er die Pflanze erstmals mit rüber in die USA. Er verschickte sie von dort an Freunde im ganzen Land und schon sehr bald erfreute sich der schöne Stern in den USA sehr großer Beliebtheit.

Im Gedenken an den Entdecker und Namensgeber des Weihnachtssterns führte der US-Kongress 1852 den „Poinsettia Day“ ein, der seither traditionell am Todestag seines Entdeckers, dem 12. Dezember, gefeiert wird.

Seit einigen Jahren findet dieser Tag auch in unserem Land immer mehr Anhänger.

Persönlich finde ich diese Idee sehr schön, denn man überrascht seine Freunde angenehm mit einem Sternengruß.

Dieser Gruß ist vor allem gedacht, um noch vor dem Weihnachtsfest alles Zwischenmenschliche wieder richtig zu stellen, etwa um

 

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Missverständnisse auszuräumen,
Frieden zu schließen,
einfach endlich einmal „Danke“ zu sagen
Zuneigung auszudrücken oder
Vorfreude auf die Festtage zu erzeugen.

Persönlich finde ich es sehr schön, dass dieser Tag in unserem Land mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, denn wer mag
nicht mal „durch die Blume“ seine Gefühle mitteilen können?

Werner

P.S.:
Und bitte nicht vergessen …
Weihnachtssterne zu verschenken

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