Monat: April 2019

Walpurgisnacht und Tanz in den Mai – bist Du mit dabei?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 30. April findet, wie in jedem Jahr die

Walpurgisnacht

(auch das Hexenbrennen genannt)

statt, die als ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest am letzten Tag des Monats April ihren Platz gefunden hat. Dann ist im wahrsten Sinne des Wortes Ultimo.

Der Name leitet sich von der Heiligen Walburga ab,

einer gelehrten Frau und Äbtissin eines Nonnenklosters,

deren Leben in keinem Zusammenhang mit Hexen und dem Teufel stand

und deren Gedenktag bis weit ins Mittelalter hinein am Tag ihrer Heiligsprechung, eben genau am 1. Mai gefeiert wurde.

Als „Tanz in den Mai“ ist die Walpurgisnacht wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des 1. Mai ein mehr als willkommener Anlass für ausgelassene private und kommerzielle Veranstaltungen geworden.

„Walpurgisnacht“

ist die Nacht der feiernden und opfernden Hexen.

Sie ist voller überschäumender Lebensfreude und Erwartung der Übergang vom Frühling zum Sommer und wird ausgelassen gefeiert.

In dieser Nacht werden sowohl Fruchtbarkeitsrituale abgehalten, wie auch der Familie und den Ahnen Gaben gebracht.

Ebenso wird der Natur gedankt und auf eine neue erfolgreiche Ernte in diesem Jahr gehofft.

Dazu werden Rituale vollzogen und auch Opfer gebracht.

Beltane, wie die Walpurgisnacht im keltischen Brauchtum genannt wird,

ist auch für die junge Hexen ein besonderer Tag, denn zur Walpurgisnacht bekommen die jungen Hexen die Hexenweihe.

Der Feiertag der Hexen hat sich auch gesellschaftlich etabliert:

die Entsprechung findet dieser Tag durch den Maibaum und den damit zusammen hängenden Festlichkeiten, wie etwa dem Tanz in den Mai.

Der Maibaum als solches ist heutzutage ein Fruchtbarkeitssymbol und zugleich das Symbol des Weltenbaumes.

Das Walpurgisfest ist eigentlich seit alten Zeiten ein Liebesritual.

Unter diesem Aspekt ist die Empfehlung in manchen Teilen Europas zu sehen, das der Morgentau des 1. Maitages gut für die Haut sei und so wälzten sich in früheren Zeiten die Frauen und Mädchen am Morgen nackt im Gras.

Erst später kamen die Feierlichkeiten der Hexen dazu und irgendwann wurde dann dieser Tag für die arbeitende Bevölkerung entdeckt. Ob hier dem ganzen „Zauber“ ein wenig von eben diesem genommen werden sollte indem der Tag als „Tag der Arbeit“ in die Geschichte eingegangen ist, bleibt eine interessante Spekulation.

Ich würde es schön finden, wenn wir uns ein wenig zurückbesinnen auf alte Werte, alte Bräuche und Rituale, also auf die Ursprünglichkeit, um dadurch auch ein Stück zu den Wurzeln von uns selbst zurückkehren.

Kommt bitte alle gut in in den Mai –

das wünsche ich Euch von Herzen gerne –

aber bitte …

gebt allzeit auf Euch acht

Werner

Gedanken zum Küss-Deinen-Partner-Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 28. April, ist laut dem Kleinen Kalender

  • – das ist kein Scherz!– der
  • Küss-Deinen-Partner-Tag 2019

Als ich vor Jahren von der Existenz dieses Tag erfahren habe, kam ich aus dem Lachen fast nicht mehr heraus und
mein erster Gedanke war:

Wozu braucht es einen solchen Tag ???

 

Nun, viele Jahre später habe ich zwei Gedankenansätze:

zum einen braucht es vielleicht tatsächlich bei völlig eingerosteten oder verfahrenen Beziehungen so etwas, wie einen „Anstupser„, damit man sich mal wieder küsst oder

und das wäre viel schlimmer, denn da steht ja explizit „Küss Deinen Partner“, das mal wieder zu tun, wenn man ansonsten nur noch fremd knutscht … au weia!

Weder der „Erfinder/Urheber„, noch wann dieser Tag ins Leben gerufen wurde, sind bekannt,

aber der 28. April steht fest.

Der Kuss als solches
ist aber aus vielen Gründen interessant,
sowohl psychologisch als auch physiologisch:

er ist nicht nur ein Zeichen der Zuneigung,
er ist ein starker Liebesbeweis zwischen zwei Menschen.

Küssen
setzt Endorphine,
die „Glückshormone“, frei.

Wir fühlen uns nach dem Küssen besser
und bereits die Freude darauf, wenige Sekunden davor,
löst im Gehirn positive Reaktionen aus.

Abgesehen davon,
dass der Kuss auch Bestandteil des Vorspiels und
während sexueller Betätigung ist,
ist er auch ein guter
Kalorienverbrenner.

Der „normale“ Kuss aktiviert 34 Muskeln
in unserem Gesicht,

beim Zungenkuss sind es sogar 38.

Ich habe mal vor Jahren meine Gedanken dazu in einem Gedicht zusammengefasst, welches ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:

Möchte man jemandem seine Liebe zeigen, 
ist es hilfreich zum Küssen zu neigen! 
Gibt es doch neben Küssen auf den Mund,
jede Menge andere & die sind so gesund!

Kenne sich gute Freunde bereits lange,
recht schon das Küsschen auf die Wange.
Der Kavalier alter Schule so richtig galant,
der küsst der Dame ganz einfach die Hand!

In der Jugend damals beim Flaschendrehn,
oh, die ersten Küssen waren wunderschön.
Aber, wenn Dich die wahre Liebe erwischt,
dann möchtest Du küssen bis es zischt!

Die einen schmusen, die anderen schmatzen,
das es sich anhört, als wenn Reifen platzen,
manchmal lang und manchmal halt länger,
das nennt man eben "Dauerbrenner"

Für mich persönlich ist Küssen eines der schönsten „Dinge“ der WeltPunkt!

Zeit und Ort spielen dabei absolut keine Rolle und ich lächele immer vor mich hin, wenn ich wahrnehme, wie Menschen brüskiert tun, wenn man sich als im Alter zwar fortgeschrittener Mensch, aber Leute … immer noch ganz einfach Mensch aus Fleisch und Blut in der Öffentlichkeit küsst, denn nüchtern betrachtet sind genau diese Menschen meist „eifersüchtig“ oder zumindest neidischPunkt!

Also,

von Herzen gerne

nichts, wie ran an den Partner und

 

viel Freude dabei

Werner

P.S.:
Einen interessanten Song dazu gibt es von IXI aus dem Jahr 1983: 
Der Knutschfleck


Der Mai wird nun bald wieder um sich schlagen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Mai wird nun bald gekommendie Bäume schlagen aus!,

so besagt es ein altes Sprichwort.

Und bei näherer Betrachtung ist tatsächlich etwas dran an diesem Sprichwort.

In meiner Heimat, dem Rheinland, ist es Brauch, dass sich Jungen und Männer aufmachen, um ihren Freundinnen grüne Zweige oder kleine Bäume als untrüglichen Liebesbeweis vor die Tür zu stellen.
Das sind meist mit bunten Bändern geschmückte Birken .
Birken sind die ersten Bäume, die nach dem Winter Blätter bekommen,
daher gelten sie auch als Symbol für den Frühling.
Und weil Birken in früherer Zeit „Maien“ hießen, wird dieser Liebesbeweis auch „Liebesmaien“ genannt und es entstand daraus dann letztendlich das Wort: Maibaum.
In Süddeutschland, ganz besonders traditionell orientiert sind die Bayern,
werden in vielen Ortschaften Maibäume aufgestellt:
riesige Fichten oder Tannen, die mit vereinter Kraft mitten auf dem Dorfplatz aufgerichtet werden,
wobei häufig sogar die Hilfe eines Krans benötigt wird.
Aber eigentlich sehen Maibäume heutzutage gar nicht mehr aus wie richtige Bäume, denn die unteren Äste werden abgesägt und lediglich die obere Baumspitze bleibt stehen.
Der Stamm wird abgeschält und mit bunten Bändern umwickelt.
Der Maibaum wird in der Nacht zum 1. Mai strengstens bewacht, denn überall lauern „Diebe“, die den Maibaum vom Dorfplatz stibitzen und ihn in ihrer eigenen Ortschaft aufstellen wollen.
Hat der Maibaum diese Nacht überstanden, kann es am nächsten Tag dann endlich so richtig losgehen:
Tanz und ausgelassenes Feiern ist dann Trumpf.
Als ziemlich regelmäßiger Hörer des Radiosenders „Antenne Bayern“ verfolge ich die Geschichten rund um die Maibaum Tradition seit vielen Jahren und im Jahr 2017 war es ganz besonders spannend:
in einer Nacht- und Nebelaktion hat Antenne Bayern den Maibaum der Ortschaft: Zwiesel geklaut.
Einen Tag später wurde dann von ganz pfiffigen Burschen der Ortschaften: Randelsried und Asbach
(Landkreis Dachau) der Zwieseler Maibaum Antenne Bayern wieder abgeluchst.
Die Randelsrieder und Asbacher hatten durch cleveres Verhandeln nun als Auslöse für den Baum die Zusage von Antenne Bayern, dass sie mit einem Bus abgeholt und zur Zwieseler Maifeier gebracht werden und als „Marschverpflegung“ bekamen sie 100 Liter Bier!
Antenne Bayern seinerseits hatte nach Rückerhalt des Baumes der Ortschaft Zwiesel am Montag morgen folgende Auslöseforderungen gestellt, die es bis Freitag morgen, 07:00 Uhr zu erfüllen galt, um den Zwieseler Maibaum, ein 30 Meter langes Prachtexemplar, wieder zurückzubekommen:
Zwiesel muss zum ersten Mal „MAI-Nachten“! feiern und zwar mit Bayerns erstem Christkindlmarkt des Jahres: dem Original Zwieseler Christkindlmarkt.
Bis Freitag um 7 Uhr morgens hatten die Zwieseler Zeit, ihren eigentlichen Weihnachtsmarkt naturgetreu aufzubauen und wenn das klappt, gibt es den Maibaum zurück.
Und obendrauf – die große Antenne Bayern Tanz in den Mai Party.
Hier die Regeln, die Antenne Bayern festgelegt hat, im Detail:

 

Regel 1: Jeder Marktstand muss weihnachtlich betrieben werden.

Regel 2: An jedem Marktstand muss es weihnachtliche Verpflegung geben, sowie Weihnachtsdekoration und Geschenke (weihnachtlich Kulinarisches, Kunsthandwerk und Selbstgemachtes für die Vorweihnachtszeit).

Regel 3: Auf dem Platz gibt es einen geschmückten Christbaum.

Regel 4: Der Bürgemeister muss den Markt am Freitag um 7 Uhr offiziell eröffnen.

Regel 5: Zur Eröffnung muss ein Chor Weihnachtslieder singen.

Ich hatte das Ganze live im Radio verfolgt und mich herrlich amüsiert, fand die Idee der Auslöse königlich und war mir sicher, dass alles so eintreten würde, wie gefordert und so geschah es dann auch.

Wer von Euch aus Eurer Region die Tradition rund um den Maibaum kennt, wird sicher viel Interessantes zu sehen bekommen und wer es nicht kennt, kann im Internet etliche Berichte und Bilder finden.

Viel Spaß wünscht Euch

Werner

Welt – Pinguin – Tag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am heutigen Donnerstag, dem 25. April, ist der:

Welt – Pinguin – Tag 2019

 

Die Pinguine werden bereits recht früh im Jahr, nämlich bereits am 20. Januar mit dem Ehrentag der Pinguine bedacht und gefeiert.

Heute ist der Tag, an dem alle Aufmerksamkeit auf die Pinguine gerichtet sein

und das Wissen über die Pinguine erweitert werden soll.

Hier im Internet kann man allerlei Stichworte zu den Tieren suchen und natürlich auch finden, aber natürlich auch klassisch Bücher zum Thema lesen.

Nahezu zahllose Dokumentationen über die flugunfähigen Pinguine kann man jedoch auch im Fernsehen oder Internet anschauen.

Um diesen Tag würdig im Sinne der Tiere zu feiern, kann sich, wer cool ist, auch optisch anpassen und seine positiven Empfindungen für diese niedlichen Tiere öffentlich darstellen, sprich die Kleidung heute auf eine Klassische Kombination aus schwarz und weiß beschränken.

Selbstredend kann man heute auch Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen Pinguin-Witze erzählen oder einfach „so“ über die sozialen Medien verbreiten.

Pinguine sind Seevögel, die allerdings im Gegensatz zu anderen Vögeln nicht fliegen können. Sie sind an das Leben im Meer sehr gut angepasst und in der Lage auch in extrem kalten Gebieten leben zu können.

  • Sie gehören zu Gattung der Seevögel, deren Flügel im Laufe der Evolution aber die Funktion von Flossen eingenommen haben, sodass sie zwar schnelle und wendige Schwimmer sind, aber nicht fliegen können.
  • Sie bilden die einzige Familie in der Ordnung Sphenisciformes, wo sie aller Wahrscheinlichkeit nach am ehesten und nächsten mit den Seetauchern und Röhrennasen verwandt sind.
  • Die meisten Pinguine ernähren sich von Krebstieren, Fisch und Tintenfischen
  • Nicht alle Pinguine leben in den kalten Polarregionen.
  • So fand man zum Beispiel auch auf den Galapagos Inseln in Äquatornähe einheimische Pinguine.
  • Die größte Pinguin-Art ist der Kaiserpinguin (Aptenodytes forsteri).
  • Ein ausgewachsenes Tier kann bis zu 1,20 Meter groß und bis zu 40 Kilogramm schwer werden. Demgegenüber kommen Zwergpinguine (Eudyptula minor), die zugleich die kleinste Pinguin-Art darstellen, lediglich auf eine Größe von knapp 30 Zentimetern und ca. 1,5 Kilogramm Gewicht.

Ihr Hauptlebensraum ist allgemein nur auf der Südhalbkugel der Erde, vor allem in der Antarktis, in Neuseeland, in einigen Teilen Australiens, sowie in Teilen des des afrikanischen Kontinentes.

Darüber hinaus gibt es nur noch wenige weitere Orte, an denen Pinguine zu finden sind.

Für mich verständlicherweise wird der Welttag der Pinguine, die bis zu 25 Jahre alt werden können, heute international feierlich begangen.

Unabhängig davon, ob jemand diese putzigen Tiere mag oder auch nicht, wünsche ich Euch von Herzen gerne einen wundervollen Tag mit vielen schönen Momenten

Werner

Welttag des Buches und des Urheberrechts 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 23. April, ist der

Welttag des Buches
und des Urheberrechts 2019
Ein Tag, der mir persönlich ganz besonders am Herzen liegt!
Zwar war ich in der Vergangenheit „nur“ Artikelautor – von 2004 – 2008 vorwiegend in englischer Sprache und international werden Autoren und deren Werke stets geachtet! In bestimmten Gruppierungen hier in Deutschland sieht es da schon ganz anders aus: es wird nicht nur gestohlen, sondern die Profis besitzen sogar noch die Dreistigkeit „Klemm- und Klautour“ obendrüber zu schreiben und sich von ihrer Fangemeinde königlich feiern zu lassen.
An dieser Stelle meinen Glückwunsch an Helga G., 71 und mit absolut sonnigem Gemüt ausgestattet, die das seit Jahren erfolgreich und mit Stolz betreibt.
Trotz dutzender Warnungen und dem eindeutigen Hinweis hier oben auf diesem Blog werden meine geschützten Bilder und Texte tagtäglich nicht nur missbraucht, indem meine Links und Copyright-Hinweise entfernt werden, nein in einer unbeschreiblichen Dreistigkeit wurden diese sogar durch die o.g. Userin und deren Gefolgschaft durch eigene, teilweise vor Hohn und Spott triefende Copyright-Angaben ersetzt und obendrein das Ganze für breit angelegte Hetzkampagnen bishin zu Rufmord verwendet, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, ein Fünkchen Taktgefühl zu zeigen, geschweige denn geltendes deutsches zu Recht zu beachten!
Der Hintergrund dieses Tages,
der 1995 von der UNESCO eingerichtet wurde.
hat sehr weitreichende Bedeutung, denn es geht um das Lesen, Bücher, die Kultur des geschriebenen Wortes bishin zum Schutz und den Rechten der Autoren!
Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und ebenso Bücher zu verschenken.
Über dieses wundervolle Brauchtum hinaus hat der 23. April auch aus weiteren Gründen weltweit besondere Bedeutung, denn der 23. April ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.
(Bildquelle: Autorenwelt.de)

Seit 1996 wird der „Welttag des Buches“ auch in Deutschland gefeiert. Rund um diesen Tag erhalten etwa 1.000.000 Schülerinnen und Schüler das Welttagsbuch mit dem Titel:

„Ich schenk Dir eine Geschichte“.

Diese Buch-Gutschein-Aktion ist eine deutschlandweite Kampagne mit dem Ziel der Leseförderung, der ich meinen vollsten Respekt, sowohl was die Geste, als auch den pädagogischen Wert betrifft, ausspreche!

Mit diesem Welttagsbuch soll gezielt Kindern der 4. und 5. Klassen bundesweit die Freude am Lesen nahe gebracht werden.

„Ich schenk dir eine Geschichte“ ist eine gemeinsame Aktion der Stiftung Lesen, dem Börsenverein, der Deutschen Post, dem cbj Verlag, sowie dem ZDF und steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister der Länder.

Durch das Lesen eines Buches oder den Genuß eines Hörbuches findet meiner Meinung nach eine Sensibilisierung statt, welche es möglich machen sollte andere Menschen über geografische, religiöse und kulturelle Grenzen hinaus, verstehen zu lernen.

Einige gut gemeinte Info`s zum Urheberrecht:
Geltungsbereich
Grundsätzlich besteht Urheberrecht bei allen „persönlich geistigen Schöpfungen“, unter anderem Texte, Bilder, Logos und selbst Schriften.
Urheberrecht ist nicht verkäuflich
Grundsätzlich behält der Urheber immer sein Recht an seiner persönlich geistigen Schöpfung. Dies betrifft Autorinnen und Autoren, Fotografinnen und Fotografen, Grafikerinnen und Grafiker.
Dieses Recht besteht noch 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.
Ein eventuelles Nutzungsrechte einräumen:
Der Urheber kann einem Zweiten die Nutzung seiner Schöpfung einräumen.
Die zuvereinbarenden Rahmendaten betreffen zeitliche und räumliche Ausdehnung, Nutzungsart (Medien) und die Weitergabe an Dritte.
Im Zweifel, das heißt, wenn nicht ausdrücklich anderes vereinbart wurde, ist von einer einfachen Nutzung auszugehen.
Entsprechend der Ausdehnung der Nutzungsrechte verändert sich das Honorar.
Diese eingeräumten Nutzungsrechte beinhalten aber nicht das Recht auf Eingriff in das Bild, den Text oder die Grafik.
Urheberrecht im Internet:
Das Urheberrecht gilt natürlich auch im Internet:
Was im Internet nicht ausdrücklich zur kostenlosen Nutzung freigegeben wird, ist durch das Urheberrecht geschützt.
Deshalb gilt auch dort, dass Bilder und Texte nur mit Genehmigung des Urhebers sowie mit voller Namensnennung verwendet werden dürfen!
Eingriffe (Änderungen, Bearbeitungen, Kürzungen) sind nur mit Genehmigung des Autors oder des Fotografen erlaubt.
Zitate ohne Freigabe des Urhebers dürfen nur zur Erläuterung oder Argumentation verwendet werden, nicht als alleinstehender Text!
.
Wenn man Fotos posten will, was gilt es zu beachten?
Grundsätzlich müssen Fotografierte vor der Veröffentlichung einwilligen.
Ob Fotos die Privatsphäre verletzen, ist im Einzelfall zu prüfen.
Zulässig sind Aufnahmen, wenn sie zeitgeschichtlich relevant sind und ein öffentliches Informationsinteresse besteht.
Die Einwilligung der Abgebildeten zur Aufnahme und zur Veröffentlichung sollte,
wenn möglich, schriftlich dokumentiert werden.
Bei Gebäuden besteht ein Hausrecht, das sich auf den umbauten Raum und das
angrenzende Gelände bezieht. Dies gilt auch für Gebäude, die ohne Behinderung zugänglich sind (Bahnhof,Flughafen, Kirche).
Für diese Gebäude benötigt man eine Genehmigung des Besitzers oder Mieters.
Jede Aufnahme, die vom öffentlichen Raum (Straße, Bürgersteig) aus gemacht
wird, ohne etwa einen Zaun zu übersteigen, berührt das Hausrecht nicht.
Auch hier gilt:
im Zweifelsfall bei den Verantwortlichen unbedingt Interesse anmelden und
Genehmigung einholen.
(Hinweis: Die Frage nach Markenrechten, etwa die der Deutschen Bahn, ist losgelöst vom Hausrecht und damit noch zusätzlich zu beachten.)
Ausnahmen beim Urheberrecht:
Die Zustimmung des Fotografen zur Veröffentlichung ist unverzichtbar.
Ausgenommen
sind nur über eine Agentur gekaufte Bilder
(mit entsprechenden Regelungen im Vertrag),
Bilder von erworbenen Foto-CDs
(mit entsprechenden Lizenzen im Vertrag)
und Bilder aus dem Netz,
die ausdrücklich zur kostenlosen Nutzung freigegeben sind und auch in diesen Fällen ist eine Quellenangabe unverzichtbar.
Ich hinterlege einen Großteil meiner selbst  Bilder und Texte digital und codiert bei einem Notar, denn durch die notarielle Hinterlegung wird der unumstößliche Beweis über den Schöpfungszeitpunkt geschaffen, womit verhindert wird, das sich andere als Urheber ausgeben und geistiges Gut oder Ideen gestohlen werden.
Bei einer Einzelhinterlegung fallen mittlerweile 50€ an Notarkosten an und eine Monats-„Flatrate“ liegt bei ca. 100€.
Wer nähere Informationen benötigt, möge mich bitte über das Kontaktformular anschreiben…ich helfe gern.
Nun, aber genug der Worte.
Ich wünsche Euch von Herzen gerne eine erfolgreiche, sonnige letzte Aprilwoche mit vielen schönen Momenten.
Werner

Gedanken zum Tag der Erde 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Ostermontag, dem 22. April, ist

Tag der Erde 2019

 

Dieser Tag wird seit 1990 jährlich in mehr als 150 Ländern weltweit begangen und neben der unumstößlichen Tatsache, dass eigentlich jeder Tag ein Tag der Erde sein sollte, ist das Ziel die Wertschätzung für unsere natürliche Umwelt entscheidend und nachhaltig zu stärken.

Ebenso sollte dieser Tag Anregung sein, unser Konsumverhalten in allen Bereichen weiter kräftig zu überdenken, wie es ja aktuell in vielen Ansätzen bereits getan wird, was mich persönlich sehr freut!

(Bilddquelle: dreamies.de)

Das jährliche Motto lautet:

„Global denken, lokal handeln.“

In diesem Jahr lautet das Motto:
„Beende die Plastikverschmutzung“.

ext. Bild

Was wir essen und wie wir es zubereiten, hat nicht nur einen bedeutenden Einfluss
auf unsere Gesundheit, sondern auch ganz entscheidend auf das Klima.

Nachhaltiger Konsum wird oft mit Verzicht in Verbindung gebracht.

Jedoch einmal ganz objektiv betrachtet, hat es rein gar nichts mit Verzicht zu tun, sondern mit einer Umstellung auf eine ressourcenschonendere Lebensweise.

Das mag recht kompliziert klingen, aber bereits durch ganz einfache Maßnahmen, wie zum Beispiel:

mit fast vergessenen alten Zutaten neue Rezepte zu entwickeln, vielleicht mal Bio-Gemüse zu essen und einen Tag pro Woche ohne Fleisch auszukommen, ist es durchaus möglich mit eigentlich doch beschämend einfachen Mitteln ganz entscheidet dazu beizutragen,

zentrale Probleme der Welt zu lösen.

Jeden Tag und jede Mahlzeit aufs Neue.

Nachhaltige Ernährung meint die Art und Weise, wie Lebensmittel angebaut, gezüchtet, gefischt, transportiert, gelagert und verarbeitet werden.

Bis hin zu unseren täglichen Essgewohnheiten zuhause bei Tisch.

Wie und was wir essen hat also weitreichende Auswirkungen, sowohl auf unser Klima, als auch auf die Resourcen.

ext. Bild

Pünktlich zum Tag der Erde 2018 stellte Apple einen neuen Recyclingroboter vor: „Daisy“!

Daisy, das klingt doch irgendwie niedlich und nach Gänseblümchen, jedoch ist Apples neuer Recycling-Roboter alles andere als das, denn Daisy erkennt neun Versionen des iPhones und zerlegt bis zu 200 Modelle pro Stunde, entfernt und sortiert dabei die einzelnen Komponenten.

Dieser Recycling-Roboter war Apples Beitrag zum letztjährigen Earth Day.

Mithilfe von Daisy will der Konzern mehr wertvolle Materialien zurückgewinnen, um seinem Ziel näherzukommen, nämlich Produkte künftig ausschließlich aus recycelten oder erneuerbaren Materialien herzustellen.

Bereits 2016 hat Apple mit „Liam“ seinen ersten Recyclingroboter vorgestellt.

Daisy basiert laut Apple auf den guten Erfahrungen mit Liam und besteht auch zu einigen Teilen aus dem Vorgänger. Bislang ist unklar, wie viele Daisys Apple weltweit einsetzt.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass allen bewusst wird, dass wir unsere Mutter Erde nicht einfach als Selbstverständnis betrachten, wo wir ganz einfach so weitermachen können, wie bisher, sondern ein Ressourcen schonendes Denken und Handeln entwickeln müssen!

Einen schönen, sonnigen und friedlichen Ostermontag wünscht

von Herzen gerne

Werner

Gedanken zum Cannabistag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 20. April, ist

Cannabistag 2019

Cannabis-Freunde, weltweit, feiern heute den „Kulttag„: Cannabis-Tag, der auch 420, 420 Day, Welt-Marihuana-Tag oder Weed Day genannt wird und traditionell findet das Anzünden eines Joints heute pünktlich um exakt 16:20 Uhr statt, wodurch die Bedeutung der Aussage 420 oder 420 Day ihre Erklärung findet.

Die Blüten und das Harz der Hanfpflanze werden schon seit langer Zeit von Menschen zu Genuss- oder Rauschzwecken konsumiert.

Seit Jahren treffen sich Cannabis-Freunde am heutigen Tag in großer Anzahl auf öffentlichen Plätzen, wie beispielsweise dem Londoner Hyde Park oder auf dem Campus ihrer Universität und konsumieren mit wahrem Hochgenuss Marihuana, wobei jedoch neben dem gewünschten Spaßfaktor auch die Legalisierung der pflanzlichen Droge ein erklärtes Anliegen ist. In diesem Sinne wird dieser Tag auch dazu genutzt, um Veranstaltungen mit politischem Charakter durchzuführen, welche für die Entkriminalisierung von nicht-medizinischem Cannabis werben.

Eine 100 Prozent schlüssige Erklärung zur Herkunft des in der Kifferszene
anerkannten Codes 420 gibt es nicht, jedoch Gerüchte, die besagen, dass der Ursprung im US-amerikanischen Marin County in Kalifornien liegt:

fünf Jugendliche („Die Waldos“) sollen sich dort in den 1970er-Jahren immer nachmittags um 16:20 Uhr an einer Wand lehnend zum Kiffen verabredet haben und „Waldo 4/20“ soll die „Parole“ gelautet haben, die als der geheime Code für den verbotenen Genuss galt.

In der amerikanischen Schreibweise wird der 20. April als „4/20“ geschrieben, weshalb der Cannabis-Feiertag auf dieses Datum gelegt wurde.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich dieser Code 420 so weit verbreitet, dass die Zahl 420 in Kombination mit einem Cannabisblatt nicht nur Musikalben, sondern auch die verschiedensten Merchandise-Artikel ziert.

Über den Ursprung der 420-Mystik existieren eine Vielzahl von weiteren Anekdoten und Gerüchten, wie etwa die Tatsache, dass 420 das Produkt aus 12 und 35 ist.

Den Zahlen aus Bob Dylans bekanntem Song:

„Rainy Day Woman no.12 and no.35“
mit dem Refrain „Everybody must get stoned“.

Der Konsum der Droge Cannabis hat eine bewusstseinserweiternde Wirkung, wobei wahlweise die Blätter und die Blüten der Cannabispflanze (Marihuana) oder aber das Harz (Haschisch) getrocknet und
anschließend geraucht wird.

Das der Konsum von Cannabis bestimmte Risiken mit sich bringt, bestreiten auch die Legalisierungsbefürworter nicht, auch wenn ihnen sehr oft Verharmlosung der Fakten unterstellt wird und auf der anderen Seite wird viel Panikmache rund um die Auswirkungen von Cannabis betrieben.

Nach dem Konsum kommt es zu einer Intensivierung der aktuellen Stimmung, welche von Euphorie bishin zur Depression gereichen kann.

Außerdem nimmt die Droge Einfluss auf das Gefühl für Zeit und Raum, sowie das Verarbeiten von Sinneseindrücken.

Es gibt eine wahre Fülle von Modellen, wie eine legale Cannabisabgabe funktionieren könnte.

Eines davon, der sogenannte Cannabis Social Club (CSC),

ist für viele Befürworter auch eines der attraktivsten:

er dient der Versorgung seiner Mitglieder mit hochqualitativen Cannabisprodukten aus eigenem Anbau.

So wird ein Schwarzmarkt beinahe ausgeschlossen, die Qualität für den Endverbraucher gesichert und das Sozialsystem, sprich die Krankenkassen, würde merklich entlastet werden.

Neben der Qualität spielen natürlich auch die Kosten eine ganz wesentliche Rolle: da ein CSC keinen Gewinn machen dürfte, fallen nur geringe Kosten für die Produktion und den kontrollierten Vertrieb des Cannabis an, die Mitglieder würden also vergleichsweise kostengünstig versorgt werden.

Mit dem am 10.03.2017 in Kraft getretenen Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten zur Verschreibung von Cannabisarzneimitteln erweitert.

Das Gesetz sieht gemäß den Vorgaben des Einheits-Übereinkommens von 1961 über Suchtstoffe der Vereinten Nationen die Einrichtung einer staatlichen Stelle, der so genannten Cannabisagentur, vor. Diese wird den Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke in Deutschland steuern und kontrollieren.

Bis Cannabis für medizinische Zwecke aus deutschem Anbau zur Verfügung steht, wird der Bedarf weiterhin über Importe gedeckt, für die die Cannabisagentur nicht zuständig ist.

Die Cannabisagentur ist ein Fachgebiet in der Abteilung Zulassung 4 (Besondere Therapierichtungen und traditionelle Arzneimittel) im BfArM. Sie kontrolliert Anbau, Ernte, Verarbeitung, Qualitätsprüfung, Lagerung, Verpackung sowie die Abgabe an Großhändler und Apotheker oder Hersteller. Die Cannabisagentur wird das Cannabis für medizinische Zwecke nach der Ernte in Besitz nehmen.

Die Ernte wird nicht ins BfArM transportiert, nicht dort gelagert und auch nicht von dort aus weiterverteilt. Diese Schritte werden räumlich bei den jeweiligen Anbaubetrieben bzw. weiteren beauftragten Unternehmen angesiedelt sein.

Der Anbau erfolgt also nicht im BfArM oder durch das BfArM selbst, sondern durch Unternehmen, die in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ausgewählt und von der Cannabisagentur beauftragt werden. In dem Verfahren werden alle arzneimittel- und betäubungsmittelrechtlichen Vorgaben berücksichtigt.

ICH, persönlich, bin ganz strikt gegen Drogenmissbrauch jeglicher Art!

Den kontrollierten Einsatz für medizinische Zwecke befürworte ich und würde gerne Eure Meinung zu diesem Thema als Kommentar hier lesen mögen

Werner

Zum Karfreitag herzliche Grüße

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Am Karfreitag, der ja nun der letzte Freitag unmittelbar vor Ostern ist, wird dem Leiden und Sterben Jesu am Kreuz, mit dem er freiwillig die Sünden der Welt auf sich genommen hat, gedacht.

Der Begriff Karfreitag leitet sich vom althochdeutschen „chara“ bzw. „kara“ ab, was Trauer und Wehklage bedeutet. Der Karfreitag gehört zu den heiligen drei Tagen, und gilt als Höhepunkt der Fastenzeit.

In Deutschland ist der Karfreitag ein gesetzlicher und zugleich ein stiller Feiertag, an dem besondere Einschränkungen für öffentliche Veranstaltungen wie das Tanzverbot gelten.

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Der Karfreitag erinnert an die Leidenszeit und den Tod Jesu Christi.

Gläubige Christen gedenken heute der qualvollen Kreuzigung von Gottes Sohn auf dem Hügel Golgatha im heutigen Jerusalem.

Unter dem Vorwurf der Gotteslästerung wurde Jesus von den Hohepriestern angeklagt und vom römischen Statthalter Pontius Pilatus als Unruhestifter verurteilt.

Infolgedessen wurde er zur Strafe ans Kreuz genagelt, was zur damaligen Zeit eine übliche Hinrichtungsmethode war.

Laut der Bibel nahm Jesus mit seinem Tod freiwillig die Sünden der Welt auf sich und ebnete so für die Menschen den Weg zu Gott und damit zum ewigen Leben.

Während der Fastenzeit, die ja am Aschermittwoch beginnt und in der Osternacht endet, sollten Gläubige jeweils mittwochs und freitags kein Fleisch essen.

Das liegt darin begründet, dass Jesus an einem Mittwoch verraten und an einem Freitag gekreuzigt worden sein soll.

Durch den Verzicht soll an seinen Leidensweg erinnert werden und mit dieser Tradition bereiten sich die Christen auf das Osterfest vor.

Der Karfreitag gilt als Höhepunkt der Fastenzeit.

Heute ist für gläubige Christen eine einmalige Sättigung sowie zwei kleine Stärkungen erlaubt, jedoch auf Fleisch und Alkohol wird ganz verzichtet.

Der Verzehr von Fisch ist hingegen erlaubt.

Damit gedenken gläubige Christen zudem Jesu, denn Fische sind Symbole des christlichen Glaubens.

Aus diesem Grund nehmen einige Christen nicht nur am Karfreitag vor Ostern traditionell Fisch zu sich, sondern grundsätzlich auch an allen anderen Freitagen.

Ich persönlich denke oft darüber nach, was Jesus damals für alle Menschen auf sich genommen hat.

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne einen besinnlichen Karfreitag.

Werner

 

 

 

Ostereier Teil 3 geht um die die Versteckerei

Liebe Leserinnen, liebe Leser

im letzten Teil meiner Trilogie gehe ich heute auf Osterbräuche und Traditionen ein.

Rund um die Oster- Eier

Teil 3

Warum werden Ostereier versteckt?

Nach dem Färben der Ostereier werden diese zusammen mit Süßigkeiten und
kleinen Geschenken versteckt.

Woher kommt diese Ostertradition?

Lange Zeit glaubte man, Ostereier zu verstecken sei ein heidnischer Brauch, denn die Heiden ehrten die germanische Fruchtbarkeits- und Frühlingsgöttin Ostara, wo sie zur Tagundnachtgleiche im Frühling
Eier verschenkten.

Dieser Brauch missfiel jedoch der katholischen Kirche derart, dass sie ihn verbot.

Heimlich setzten die Menschen jedoch diesen Brauch fort, indem sie die Ostereier weiterhin versteckten.
Da die Existenz der germanischen Göttin Ostara aber mehr als umstritten ist, gibt es allerdings begründete Zweifel an der Theorie, dass das Ostereier-Verstecken auf einen heidnischen Brauch zurückzuführen sei.

Im Mittelalter entrichteten Bauern ihrem Lehnsherren den sogenannten „Zehnt“, eine zehnprozentige Steuer, in Form von Eiern. Das geschah jedoch nur im Frühjahr, denn dann sind die Hennen besonders legefreudig.

Dieser Brauch fiel dann irgendwann weg,

was sich bis heute hingegen gehalten hat:

Eier gibt es rund um Ostern in Hülle und Fülle.

Sehr viel wahrscheinlicher ist es jedoch, dass sich dieser Osterbrauch erst zu
Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte.

Aus Sicht der katholischen Kirche waren Ostereier zu allen Zeiten das Symbol für die Auferstehung Jesu.

Und außerdem unterlagen sie der Fastenordnung, die den Verzehr von Eiern streng verbot. Nach christlichem Brauch wird vor Ostern 40 Tage lang gefastet.

Zu den verbotenen Lebensmitteln in der Fastenzeit gehörten früher alle tierischen Produkten, also neben Fleisch, Butter und Milch auch Eier.

Kein Wunder, dass diese dann am Ostersonntag , also nach Ende der Fastenzeit, ganz besonders beliebt sind.

Das Klammern an solche Verdienste und Rituale zur Reinwaschung der Seele widerstrebte jedoch der evangelischen Kirche.

Aus reformatorischer Sicht sollten Christen ihrem Glauben nicht nur wegen solcher
Verdienste wie dem Fasten gerecht werden, sondern wegen ihres Glaubens an sich.

ext. Bild

Da die Vertreter der evangelischen Kirche das Osterei von seiner religiösen Symbolträchtigkeit befreien wollten, unterstützen sie das Bemalen und Verstecken von Ostereiern als Familienbrauch.

So setzte sich um das 18. Jahrhundert durch, dass Ostereier von den Eltern versteckt und von den Kindern gesucht wurden.

Ich wünsche uns allen am kommenden Osterwochenende ganz viel Spaß beim Verstecken und dann mit den Kindern und Enkelkinder beim Suchen. Genießt diese Tradition. Ich finde sie ist zeitlos und unabhängig vom Alter immer wieder eine wahre Freude für Jung und Alt, die wir uns gtanz einfach bewahren sollten.

Werner

Rund um traditionelle Ostereier-Färbetechniken

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute gehe ich näher auf die Traditionen rund um Ostern ein. Denn beispielsweise alleine das Färben der Eier hat eine uralte Geschichte.

Rund um die Oster- Eier

Teil 2

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Sie gehören ebenso zu Ostern wie der Osterhase, die bunt gefärbten Eier und vor allem die Kinder haben große Freude am Verzieren und Färben.

Ob rot, grün, orange oder kunterbunt, gefärbt werden können entweder ausgeblasene oder hart gekochte Eier.

Überprüft bitte zunächst, ob die Eier frisch und unbeschädigt sind, denn wenn die Eierschalen beschädigt sind, verderben die Eier schneller, weil Keime ins Ei eindringen und sich dort vermehren können!

Warum werden eigentlich zu Ostern Eier gefärbt?

Das Ostereierfärben wird häufig als eine christliche Tradition bezeichnet. Dabei ist der Brauch des Eierfärbens wesentlich älter als die christliche Religion.

Schon lange bevor die Christen Ostern feierten, wurden bereits in der Antike und
im alten Ägypten Eier bemalt und als Symbol für einen Neuanfang verschenkt.

In China überreichte man häufig rot gefärbte Eier einhundert (100) Tage nach der Geburt eines Kindes.

Aber warum wir die Ostereier färben, hat auch eine weltliche Erklärung:

Die Hennen legen im Frühjahr besonders viele Eier und die müssen aufbewahrt
und haltbar gemacht werden.

Daher wurden sie hart gekocht und anschließend angemalt, um sie von rohen Eiern unterscheiden zu können.

Bis in die heutige Zeit gibt es eine Vielzahl von regionalen Unterschiede, um Ostereier zu färben oder zu verzieren.

In unserem Land wurden die Ostereier lange Zeit zunächst rot gefärbt.

Einerseits, weil dies mit einfachen, natürlichen Produkten, wie Rote Bete oder Zwiebelschale möglich war und andererseits, weil die Farbe Rot im christlichen Glauben das Blut Christi symbolisiert.

In vielen osteuropäischen Ländern werden die Ostereier als Zeichen der Kostbarkeit golden verziert.

In Russland taucht man gekochte Eier zuerst in verflüssigten Bienenwachs und legt sie danach in Farbbäder.

In Salzsäure getauchte, mit einer Stahlfeder geätzte Ostereier sind ein österreichischer Osterbrauch.

Die am aufwändigsten verzierten Ostereier sind jedoch die sorbischen.

Die Sorben sind ein westslawisches Volk, welches in der Lausitz zu Hause ist. In Sachsen leben die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben.

Durch Kratz- und Ätztechniken oder Batik entstehen die berühmten, auffälligen Ostereier aus der sorbischen Tradition.

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Ich wünsche Euch von Herzen gerne ganz viel Spaß beim Eier-Färben, viele tolle Ideen, frische, fröhliche Farben, Kreativität und ein ebenso farbenfrohe, wie sonnige und spannende Wochenmitte

Werner

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