Dummes Spielzeug oder Schokoladenüberzug

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Montag, dem 16. Dezember, acht Tage vor Heilig Abend und der Bescherung ist doch tatsächlich weltweit der

Tag des dummen Spielzeugs 2019

Wie bei so vielen dieser kuriosen Tage weiß niemand etwas über den Ursprung oder wer diesen Tag ins Leben gerufen hat.

Man könnte sich nun heute Gedanken über die eigene Kindheit und Jugend machen.

Hat es da jemals irgendwann dummes Spielzeug gegeben?

Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern. Ich war froh, wenn es neben einem warmen Pullover, warmen Socken, Orangen, Nüssen, Schokolade und Marzipan überhaupt Spielzeug gab. Aber es war ganz sicher kein dummes“ Spielzeug dabei!

Auch nicht während der Jahre, in der ich selbst als Vater die Geschenke für unsere Kinder mit ausgesucht habe. Im Sinne von „dumm“ wurden ganz sicher keine Spielzeuge gekauft!

Ich möchte jedoch ehrlicherweise das Wort „dumm“ durch das Wort: überflüssig ersetzen. Dann war da war ziemlich sicher schon das eine oder andere mit dabei.

Tja, und aktuell als vierfacher Großvater kann ich rückblickend sagen, dass der große Unterschied zu meiner Zeit als Vater ganz einfach der ist, dass ich früher die Legosteine der Kinder mit großer Freude zusammengesetzt habe.

Heute geht es für die Enkel nicht einmal mehr darum die High-End-Mobil-Geräte einzustellen. Ach, wo denkt man hin?, da macht einem die heutige Jugend bereits locker etwas vor!

Ich bin jedoch der Meinung, dass der Begriff „dummes Spielzeug“ heutzutage schon fast wieder seine Berechtigung hat!

Auch, wenn der Begriff etwas „kurios“ gewählt ist. Die Kinder und Enkelkinder sollten anstatt Smartphones der neuesten Generation lieber mal aufgeschlagene Knie vom Toben draußen an der frischen Luft haben! PUNKT!

Als ehrlicher Mensch muss ich allerdings zugeben, dass es nicht sehr fair war, meinem ersten männlichen Enkelkind mal eine kleine Blechtrommel zu Weihnachten geschenkt habe. Dabei wollte ich doch nur das Kind zum Lesen motivieren …

Ein Großvater ist doch niemals um eine Ausrede verlegen

 Darüber hinaus bin ich sehr erfreut, dass heute noch ein weiterer äußerst wichtiger Tag (hier schwingt schon eine gehörige Portion Ironie mit!) ist, nämlich der

Tag des mit Schokolade überzogenen Essens 2019

Dieser Tag passt aber meiner Meinung nach auch ganz gut in die Weihnachtszeit.

So kann man heute mal eine äußerst genussvolle Pause vom Probieren der ganzen Weihnachtskekse machen. Und sich einfach mal mit flüssig gemachter Schokolade über alle erdenklichen Lebensmittel hermachen.

Es dürfen jegliche Hemmungen fallen gelassen werden und alles mit Schokolade überzogen und geschlemmt werden. Dabei sind die Gedanken und Phantasien völlig frei.

Habt Ihr schon mal Schoko-Popcorn oder etwa sogar Schoko-Erdbeere probiert?

Aber auch ganz Ausgefallenes darf selbstverständlich ausprobiert werden, wie zum Beispiel SchokoSalat oder SchokoKartoffelchips.

Und wer sich noch weitere Ideen holen möchte, kann ja Herrn/Frau Google befragen.

Also, bevor Ihr Euch Gedanken über „dummes“ Spielzeug macht, empfehle ich doch eher etwas Schokolade überzogenes zu genießen.

Wie auch immer wünsche ich Euch von Herzen gerne ganz viel Freude und eine besinnliche, wie ebenso friedliche dritte Adventwoche

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

 

Die Träume der drei Bäume wurden wahr

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es gibt nahezu unendlich viele Geschichten rund um Weihnachten und den religiösen Hintergrund.

Für mich persönlich ist die nachfolgende inhaltlich die mit Abstand schönste, aber lest bitte einfach selbst und bildet Euch eine eigene Meinung.

Die Träume der 3 Bäume

Drei Bäume wuchsen auf einen Hügel.
Sie lebten fröhlich mit Sonne und Wind
und wurden groß und stark.

ext. BildSie hatten den Himmel über sich und
reckten ihre Kronen empor.

Sie hatten die Erde unter sich und
gruben ihre Wurzeln tief hinein.

Sie hatten manche Stürme hinter sich
und waren dadurch fest geworden.

Sie hatten das Leben vor sich und
freuten sich darauf.

Sie hatten Träume in sich und
warteten auf deren Erfüllung.

 

 

Der erste Baum träumte davon,
einmal eine Schatztruhe zu werden.

Der Baum malte sich aus,
eine wunderbar geschnitzte Truhe zu sein,
die einen kostbaren Schatz in sich bewahrt.

 

 

Der zweite Baum träumte davon,
ein Schiff zu werden.

Er sehnte sich danach
„Könige über die Meere zu bringen“.

 

Der dritte Baum gar wollte der
wichtigste Baum auf Erden sein.

Er wollte auf dem Hügel bleiben
und alle Menschen an die
Geheimnisse des Lebens erinnern.

Eines Tages kamen 3 Holzfäller und
fällten die drei Bäume um.

Der erste Baum wurde zu
einer Futterkrippe verarbeitet
und kam in einen armseligen Stall
nach Bethlehem.

Ochse und Esel fraßen aus der Futterkrippe
und rieben sich an ihrem Holz das Fell.

Dann wurde in einer wundersamen Nacht
in diesem Stall das Jesuskind geboren und
in die Futterkrippe gelegt.

So wurde der Traum von der Schatztruhe
doch tatsächlich erfüllt,
aber so ganz anders und noch viel tiefer,
als es sich der Baum erträumt hatte.

ext. BildAus dem zweiten Baum wurde
ein Fischerboot gemacht.

Am See Genezareth fuhren die Fischer
mit dem Boot hinaus.

Es war ein mühsamer Alltag
in Wind und Wetter, Härte und Not.

Da kam eines Tages Jesus an den See
und stieg in das Boot, um von dort aus
vielen Menschen zu predigen.

So wurde das Boot zu einem Gefährt,
das den König aller Könige
mit seinem wunderbaren Evangelium
zu den Menschen brachte.

ext. Bild

Der dritte Baum wurde zum
Fluchholz und Todesbaum
und dachte wehmütig an
seinen Lebenstraum.

Da wurde Jesus an ihm festgenagelt
und erlöste durch seinen Tod
am Kreuz alle Menschen.

So wurde der Baum auf dem
Hügel Golgatha der wichtigste auf Erden,
ein Baum des Lebens und Zeichen des Sieges.

 

Auch wenn unser Leben oftmals nicht so zu laufen scheint, wie wir uns das wünschen, dürfen wir wissen, dass Gott doch einen Plan für uns hat.
Wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, wird er uns großartige Gaben geben.
Jeder der drei Bäume bekam, was er sich gewünscht hatte!
Nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte, aber ich denke, es hätte kaum besser kommen können.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen ebenso schönen, wie vor allem friedlichen Start in den dritten Advent

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Immer an das Gute zu glauben birgt Gefahren

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Probleme gibt es immer mal und rund um den Erdball.

Sie sind Bestandteil unseres Lebens. Das ist ja auch völlig normal, aber den riesengroßen Unterschied macht es, wie man als Betroffener damit umgeht.

Persönlich war ich immer der Meinung nicht für Probleme zuständig zu sein, sondern nur für Lösungen! Das hat auch viele, viele Jahre in meinem Leben ganz gut geklappt.

Ich war ebenso auch immer überzeugt, dass alle Probleme einen natürlichen Sinn oder eine natürliche Bedeutung haben. Bis, ja bis ich dann auf den absoluten Härtefall getroffen bin.

Einen Mensch, dessen Verhalten ich nie für möglich gehalten habe, da meine Einstellung zum Leben absolut positiv ist. Und dann kam der Härtefall und traf mich mit aller Härte!

Meine Großmutter warnte mich einst:

Du wirst Menschen treffen, denen Du völlig egal bist!

Sie werden Dir aus purer Berechnung weiß machen, Du wärest ihnen wichtig! Aber, wenn Du alles für sie getan hast, Dich aufgeopfert hast und spätestens dann, wenn Deine Ersparnisse aufgebraucht sind, werden sie Dich fallen lassen, wie „eine heisse Kartoffel!“

Ich habe nicht immer an die Worte meiner Großmutter gedacht! Ich gehöre zu den Menschen, die grundsätzlich an das Gute im Menschen glauben!

Ab und an habe ich im Verlaufe meines Lebens damit schon mal falsch gelegen gehabt, aber letztendlich immer eine Lösung gefunden.

Bei besagtem Härtefall jedoch bin ich so richtig „auf die Fresse geflogen„!

Es handelte sich um das, was wir unter dem Begriff „ICH-Mensch“ kennen.

Jemand der nur sich selbst sieht und liebt. Jemand, der meint das NON PLUS ULTRA zu sein. Alle anderen haben sich unterzuordnen.

Und dann kam der Hammer:

Selbst, als ich mich völlig untergeordnet hatte, keine eigene Meinung mehr geäußert habe und wie ein getreuer Diener alle Anordnungen ausgeführt hatte, war es noch lange, lange nicht genug.

In ganz seltenen Fällen gab es einmal ein leise gehauchtes Danke, um mich „bei der Stange zu halten“. Aber die Achtung und die Gegenliebe, die man sich als liebender Mensch wünscht und nach der man sich sehnt, ist ein ICH-Mensch nicht einmal ansatzweise zu geben in der Lage.

Weder zu zeigen, geschweige denn erst recht zu äußern!

 Ganz besonders weh tut es, wenn grenzenlos entgegen gebrachtes Vertrauen missbraucht wird.

Wenn man nicht einmal weiß warum, weil die alles entscheidenden Fragen ganz bewusst unbeantwortet bleiben.

Ein ICH-Mensch versteht es perfekt seelische Schmerzen durch Schweigen künstlich ins Unendliche zu treiben. Und?

Sonnt sich obendrein ausgiebig in den Schmerzen, den er anderen Menschen dabei zufügt! Aber nicht nur das. Er lässt Gleichgesinnte an seinem Erfolg auch noch teilhaben! Dabei werden Lügen verbreitet und jedes Mittel ist recht!

Dann erinnerte ich mich wieder an Großmutters Worte:

Es ist wichtig stark zu sein, denn nach jedem Dunkel und auch nach jedem Fallen im Leben kommen auch wieder wirklich gute Dinge, darum sei stets glücklich und lache.

Ich bin stark und ich weiß, das „irgendwann“ mal wieder etwas Gutes passieren wird. Aber ebenso weiß ich, dass reichlich viele schlechte Dinge in Form von künstlich erzeugten Problemen oder Vorurteilen existieren! Probleme, die sich bei nüchterner Betrachtung mit keiner Kraft, Stärke oder Liebe lösen lassen werden.

Zu meinem eigenen Schutz habe ich nun Großmutters letzte mentaleJoker“ gezogen, die da heißen:

Erinnere Dich, lebe für Dich. Denke daran, atme.
Bevor Du selbst redest, höre aufmerksam zu.
Bevor Du etwas schreibst, überlege.
Bevor Du antwortest, höre zu.
Bevor Du stirbst, lebe.
Bevor Du etwas tust, beobachte.
Wenn Du glücklich sein willst, dann lebe glücklich.

Achte auf die guten Menschen um Dich herum,

denn Du bist einer von ihnen!

Und glaube mir:

wenn Du es am wenigsten erwartest, wird es jemanden geben, der Deinem Leben wieder neuen Glanz verleiht.

Ich appelliere an Euch, um Himmels Willen niemals Eure Persönlichkeit von Menschen zerstören zu lassen, die nur vorübergehend in Eurem Leben waren, denn die sind es ganz sicher nicht wert!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von ganzem Herzen den notwendigen Willen und das Quäntchen Glück, welches man braucht, um durch die Tiefen des Lebens halbwegs annehmbar hindurch zu kommen.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Kann man Schnee denn wirklich riechen?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich erinnere mich in meiner Jugend von einigen älteren Menschen gehört zu haben, es rieche nach Schnee. Ich konnte das nie nachempfinden bzw. verstehen und so bin ich der Frage:

ext. BildKann man Schnee riechen?

ausführlich nachgegangen.

Rein physikalisch betrachtet ist Wasser, sei es in seiner flüssigen oder kristallinen Form, geruch- und geschmacklos. Andererseits behaupten Personen manchmal, Schnee an seinem Geruch wahrnehmen zu können.

Viele Menschen glauben wirklich, Schnee riechen zu können.

Einige hochbetagte Zeitgenossen behaupten sogar, die weißen Flocken „erschnuppernzu können, bevor sie denn überhaupt vom Himmel fallen.

Aber kann man Schnee wirklich riechen?
Oder bilden wir uns das nur ein?

Schnee, wenn er vom Himmel fällt, hat normalerweise keinen Eigengeruch.

Das liegt daran, dass Wasser geruchs– und geschmacksneutral ist.

Allerdings ist das Wasser, so wie es in der Natur vorkommt, nicht absolut rein,
Schnee also demzufolge auch nicht.

Sowohl die Meteorologen als auch die Wissenschaftler vermuten deshalb, dass wir stattdessen die kleinen Schwebepartikel riechen, die an die Flocken haften.

Reiner Schnee – oder besser gesagt: gefrorenes Wasser – riecht nicht!

Unsere Atmosphäre besteht nicht nur aus geruchlosem Sauer- & Stickstoff, sondern auch aus verschiedenen Gasen, wenn auch nur zu einem Anteil von weniger als 0,6 Prozent, welche sich in der Luft befinden.

Möglicherweise riechen wir diese Stoffe bei den unterschiedlichen Wetterverhältnissen stärker als sonst.

Das vermittelt uns dann das Gefühl, dass Schnee einen eigenen Geruch hat.

ext. Bild

Warum aber glauben manche Menschen, Schnee riechen zu können, bevor er überhaupt gefallen ist?

Schneeflocken bilden sich erst kurz bevor sie auf die Erde fallen.

Schnee also mehrere Stunden vorher zu riechen, ist alleine von daher eigentlich schon überhaupt
gar nicht möglich.

Es gibt aber eine mögliche Erklärung für die intuitive Wettervorhersage:

Wir nehmen Veränderungen in der Luft wahr, bevor der Schnee fällt.

Die Luft kühlt ab, die Luftfeuchtigkeit nimmt zu und der Luftdruck fällt
das lässt uns den bevorstehenden Schneefall „riechen“.

Möglicherweise nehmen wir aber auch nicht den Schnee, sondern Geruchspartikel in der Luft wahr.

Denn auch die Luft ist niemals klar, sondern immer mit verschiedensten Aerosolen – einer Mischung aus festen und flüssigen Schwebeteilchen sowie Luft – angereichert. Und die können einen Eigengeruch haben.“

Der Schnee reinigt die Luft und bindet die Umweltgifte.

Daher kommt dieser unvergleichlich frische, saubere Geruch, bei dem man einfach tief Luft holen muss, so nach dem Motto: „Ah, tut das gut!“, denn der frische Sauerstoff ist ein wahre Wonne.

Also, Ihr Lieben, wer denn in diesem erneut wettermäßig recht merkwürdigen Jahr schon Schnee hat, bitte warm einpacken und ab raus in die glitzernde Pracht.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen wundervollen Winter und weiterhin eine besinnliche Adventszeit!

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Gedanken zum Tag der UNICEF 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Mittwoch, dem 11. Dezember ist:

Tag der UNICEF 2019

Am 11. Dezember 1946 wurde das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) gegründet. Demzufolge ist heute ist der 73. Jahrestag.

Heute arbeitet das Kinderhilfswerk vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in ca. 150 Staaten Kinder und Mütter in den Bereichen:
Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung und Bildung
und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen.

Aus Anlass des EU-Afrika-Gipfels in Abidjan an der Elfenbeinküste rief die UNICEF Deutschland zu verstärkten Investitionen in Gesundheit und Bildung für Afrikas Kinder auf.

Berechnungen von UNICEF zufolge werden auf dem afrikanischen Kontinent im kommenden Jahrzehnt zusätzlich bis zu zehn Millionen Lehrer und Gesundheitshelfer benötigt.

Von heute bis zum Jahr 2030 wird die junge Generation in Afrika um 170 Millionen Mädchen und Jungen zunehmen – so der kürzlich veröffentlichte UNICEF Report „Generation 2030 Afrika“.

 

ext. BildUNICEF
arbeitet weltweit für die Stärkung von Kinderrechten, unterstützt in Not geratene Kinder und setzt sich gegen deren Missbrauch ein.

Der Gründungstag erinnert daran, dass immer noch jedes Jahr Millionen Kinder
vor ihrem fünften Geburtstag sterben und zwar an:

Unterernährung, Krankheit oder menschenunwürdigen Bedingungen.

30 Jahre Kinderrechtskonvention

Anlässlich des 30. Geburtstags der Kinderrechtskonvention will sich UNICEF auch auf junge Menschen zwischen zehn und 24 Jahren konzentrieren. Sie sollen dabei auch selbst stärker eingebunden werden.

Der Grund dafür ist, dass sich im zweiten Lebensjahrzehnt entscheidet, wohin das Leben führen wird. Um es möglich zu machen, dass der Weg junger Leute weltweit bis 2030 ins Schul-, Berufs- und Arbeitsleben gelingt, will UNICEF andere UN-Organisationen, Regierungen und auch private Firmen für eine neuen Partnerschaft gewinnen.

Weltweite Studien haben belegt, dass es an den Jugendlichen selbst nicht liegt. Sie haben unbändigen Aufbruchswillen und sind bereit Chancen zu ergreifen.

Junge Menschen sind auch schon immer politisch gewesen. Lediglich die Form, wie sie es äußern, ist vielleicht eine andere geworden.

Der Kampf für die Rechte von Kindern sollte eine zentrale Aufgabe der deutschen und ebenso der internationalen Entwicklungspolitik sein!

ext. BildDas Bundesentwicklungsministerium fördert gezielt die Entwicklung von Kindern. Etwa durch die Stärkung des Bildungssektors in Deutschlands Partnerländern, denn Bildung und Ausbildung sind Grundlage jeder nachhaltigen Entwicklung.

Dieser Baustein ist eine entscheidende Voraussetzung, um weltweit die Lebensbedingungen von Kindern zu verbessern, ihnen Zukunftsperspektiven zu geben und ihre Potentiale für die Überwindung von Armut und für soziale Entwicklung zu nutzen.

Detaillierte Informationen über UNICEF
findet Ihr hier:

https://www.unicef.de/informieren

Es ist aus meiner Sicht zwingend notwendig, dass Investitionen in Gesundheit, Schutz und Bildung von Kindern in Afrika angesichts der demographischen Entwicklung absolute Priorität bekommen müssen.

Gleichzeitig müssen Kinder und Frauen besser vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung geschützt werden, zum Beispiel vor früher Verheiratung.

Mädchen und Frauen müssen in allen gesellschaftlichen Bereichen gestärkt werden und Zugang zu Familien- und Gesundheitsberatung erhalten.

Werner Heus

Gedanken zum Tag der Menschenrechte 2019

Liebe Leserinnen. liebe Leser,

am Dienstag, dem 10. Dezember, ist:

Tag der Menschenrechte 2019

Am heutigen Tag werden wieder weltweit Politikerinnen und Politiker auf die Wichtigkeit und den Wert dieser Rechte hinweisen.

Die Einhaltung der Menschenrechte ist leider auch im 21. Jahrhundert beileibe keine Selbstverständlichkeit, obwohl sie allen Menschen rechtlich zusteht. Jedem Mensch in gleicher Weise, völlig unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion und Alter.

Der Tag der Menschenrechte erinnert jedes Jahr am 10. Dezember daran.

Was sind Menschenrechte?

Menschenrechte sind Rechte, die jedem Menschen zustehen.

Sie sind mit dem Anspruch verbunden, für alle Menschen gleichermaßen und weltweit zu gelten.

Die verschiedenen Menschenrechte bedingen sich dabei wechselseitig und bilden eine Einheit.

In ihrer Gesamtheit zielen sie darauf ab, die Würde und die Freiheit der Menschen zu schützen

Jedoch allen Appellen zum Trotz wurden im vergangenen Jahr in mehr als 120 Ländern Menschen gefoltert und misshandelt.

Da stellt sich mir persönlich die Frage:

Was sind die Menschenrechte überhaupt noch wert?

Heute vor 71 Jahren wurde in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) angenommen.

Es war eine kalte Winternacht, damals am 10. Dezember 1948. Eleanor Roosevelt, zu dieser Zeit Vorsitzende der UN-Menschenrechtskommission, trat vor den Vereinten Nationen in Paris ans Rednerpult und verlas die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Was die Witwe des ehemaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt um drei Uhr morgens mit ruhiger Stimme verkündete, war ein historischer Meilenstein.

0-menschenrechteZum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit verständigten sich die damals 56 UN-Mitgliedstaaten auf Rechte, die für alle Menschen gelten sollten, über alle Grenzen und Kulturen hinweg.

Heute unterstützten alle Staaten diese Erklärung der Menschenrechte, sie gilt als Grundlage für alle Gesetze, bei denen es um die Menschenrechte geht.

Seit 1950 wird der 10. Dezember als „Tag der Menschenrechte“ gefeiert.

Am Jahrestag wird weltweit daran erinnert und auf die aktuelle Menschenrechtssituation aufmerksam gemacht. Gerade auch das Recht auf Entwicklung ist ein unveräußerliches Menschenrecht.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“,

so steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Die deutsche Entwicklungspolitik ist darum Menschenrechtspolitik.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzt sich dafür ein, dass die Menschenrechte geachtet, geschützt & gewährleistet werden, z. B. die Rechte:

auf Nahrung,
ein höchstmögliches Maß an Gesundheit,
  Zugang zu Bildung ebenso auf
Vereinigungsfreiheit sowie
freie Meinungsäußerung und
freien Zugang zu Information.

Trotz wachsender Anerkennung, die die Menschenrechte im Laufe der Jahre erfahren haben, klafft bis dato in vielen Ländern dieser Erde ein tiefer Graben zwischen Anspruch und Wirklichkeit:

weltweit werden Menschenrechte mit Füßen getreten (leider oft sogar im wahrsten Sinne des Wortes!) Es existieren Unterdrückung, Diskriminierung, Rassismus, Elend und Gewalt.

Diverse Staaten und Großkonzerne aller Wirtschaftszweige geraten immer wieder ins Visier von Menschenrechtsorganisationen, weil sie Menschenrechte verletzen, alleine schon um sich wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen.

Maßnahmen gegen den internationalen Terrorismus, die aus berechtigtem Sicherheitsinteresse getroffen werden, schränken aber teilweise auch in demokratischen Staaten die Grundrechte teilweise unverhältnismäßig ein.

Immer wieder in der Geschichte waren es Einzelne, die gewaltfrei für ihre Freiheit kämpften. Durch ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen haben sie die Welt verändert.

In der Vergangenheit waren es der indische Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi oder der südafrikanische Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela.

Heutzutage sind es die iranische Menschenrechtsaktivistin Shirin Ebadi oder die burmesische Friedensnobelpreisträgerin Auung San Suu Kyi.

Wann wird die Menschheit endlich einmal bereit sein zusammen zu stehen und einfach mal ruhig und besonnen miteinander zu reden?

Persönlich empfinde ich es so, dass die Bedeutung der Menschenrechte in vielen Fällen  relativiert wird. Aber nicht nur das, sondern hinter anderen Interessen ganz ganz weit zurückgestellt. Das wird von Jahr zu Jahr immer schlimmer.

Von Herzen gerne wünsche ich mir für uns alle, dass endlich mal ein politisches Umdenken stattfindet. Die Einhaltung der Menschenrechte muss unbedingt in den Vordergrund gerückt weerden und zwar nachhaltig ohne Wenn und Aber!

Werner Heus

Gedanken zum Welt-Anti-Korruptions-Tag 2019

Liebe Leserinnen. liebe Leser,

am Montag, dem 9. Dezember, ist:

WeltAntiKorruptionsTag 2019

Die UN-Generalversammlung verabschiedete im Oktober 2003 die Konvention gegen Korruption und erklärte den 9. Dezember zum

Internationalen Anti-Korruptions-Tag.

Mit dem jährlichen Anti-Korruptions-Tag wollen die Vereinten Nationen (UN) das Bewusstsein für Korruption stärken und auf die Rolle der Konvention bei der Bekämpfung und Verhinderung von Korruption aufmerksam machen.

Was ist Korruption?

Es gibt verschiedene Definitionen. Die Anti-Korruptionsorganisation Transparency International versteht unter Korruption recht allgemein den

Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil“.

Korruption kommt zum Beispiel im nationalen oder internationalen Geschäftsverkehr vor und drückt sich unter anderem durch die Käuflichkeit von Politikern oder Versuche, mit Schmiergeldern Vorteile zu erlangen, aus.

Ähnlich beschreibt das Bundeskriminalamt (BKA) Korruption in seinem Bundeslagebild Korruption 2014 als

Missbrauch eines öffentlichen Amtes, einer Funktion in der Wirtschaft oder eines politischen Mandats“.

Das BKA führt weiter aus, dass der Machtmissbrauch aus Eigennutz, zugunsten von Dritten oder für Unternehmen stattfinden könne. Korruption schade der Allgemeinheit ebenso wie Unternehmen.

Wie ist die Situation in Deutschland?

Wenn man den internationalen Vergleich betrachtet, steht Deutschland relativ gut da.

Im Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perception Index, CPI) von Transparency International aus dem Jahr 2016 belegt Deutschland unter den 176 aufgeführten Ländern zusammen mit Großbritanien und Luxemburg Rang 10.

Auf einer Skala von 0 (hohes Maß an Korruption) bis 100 (keine wahrgenommene Korruption) erzielte Deutschland 81 Punkte. 2014 erreichte Deutschland noch zwei Punkte weniger.

Mit dem Index werde aber nur die wahrgenommene Korruption bei Politikern und Beamten gemessen, erklärt der ehemalige Geschäftsführer der Organisation, Christian Humborg. „Denn tatsächliche Korruption ist schwierig zu messen“ so Humborg weiter.

Im Government Defence Anti-Corruption Index 2015 von Transparency International, der anzeigt, wie stark Regierungen sich im Sicherheits- und Verteidigungsbereich gegen Korruption einsetzen, gehört Deutschland nicht mehr zur Spitzengruppe.

Außerdem verfüge die Bundeswehr über kein Gesamtkonzept zum Umgang mit Korruption im Ausland und die Zusammenarbeit mit korrupten Kräften im Einsatzland schwäche das Vertrauen der Bevölkerung in die Einsatztruppen und damit den Erfolg einer Mission.

Das BKA erfasst Korruption im jährlich erscheinenden „Bundeslagebild Korruption vor allem quantitativ anhand von eingeleiteten Ermittlungsverfahren.

2016 war der Rückgang der Fälle auffällig, in denen die öffentliche Verwaltung Zielbereich der Korruption war. Nachdem der Anteil der öffentlichen Verwaltung zuvor auf bis zu 71 Prozent gestiegen war, lag er 2016 mit 49 Prozent unter dem Niveau der vergangenen Jahre.

Auf den Wirtschaftsbereich entfielen 26 Prozent. Der daraus entstandene Schaden wird mit 358 Millionen Euro beziffert. Dabei handele es sich nur um polizeibekannte Delikte, die Dunkelziffer und der damit verbundene volkswirtschaftliche Schaden sei wesentlich höher, heißt es in dem Bericht.

Für mich persönlich ist die gesamte Situation mehr als erschreckend!

Zum Beispiel weil die ohnehin noch ausbaufähigen Bemühungen zur Bekämpfung der Armut in hilfsbedürftigen Ländern der Welt ganz einfach im Niemandsland verpuffen, wenn sich Staatsdiener ihre eigenen Taschen füllen.

Und noch dazu wird das Problem durch Wirtschaftsunternehmen verstärkt, die ausländische Amtsträger bestechen, um sich Verträge zu sichern.

So richtig erschreckend empfinde ich persönlich die Situation im Internet!

Betreiber kleiner, angeblich sozialer, Netzwerke heben nach einer hausinternen Schulung, die wenige Stunden umfasst, ein Handvoll User zu Moderatoren.

Damit erhalten diese eine schier unglaubliche Macht.

Es ist vergleichbar mit einem „öffentlichen Amt“!

Die Krux dabei ist, dass sie völlig anonym Entscheidungen von erheblicher Tragweite treffen können! Hier fängt Korruption bereits im ganz kleinen an. Virtuelle Geschenke und pausenlose „Anerkennung“ durch sogenannte Emotionen reichen aus, um sich Schutz und obendrein sogar Narrenfreiheit zu „kaufen„.

Damit verbunden sind bösartige User in der Lage Usern, die für Frieden und alte Werte stehen nach Belieben sanktionieren und schikanieren zu lassen.

Ich drücke voll doll die Daumen, dass viel mehr Korruptionsfälle aufgedeckt werden. 

Appellieren möchte ich an alle Menschen ganz einfach ein wachsames Auge auf Dinge zu haben, die nach Korruption riechen und diese gnadenlos aufzuecken, denn, wie haben wir es einst gelernt?: ehrlich währt am längsten!

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

Jeder von uns kann ein Engel sein

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

jeder von uns kann ein Engel sein!

Es ist auch gar nicht so schwer, wie man vielleicht denkt!

Einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen und Menschlichkeit zeigen.

Das nachfolgende Gedicht habe ich durch Zufall im Netz gefunden.

Da ich es als sehr umfassend und ebenso aussagekräftig emfinde,

möchte ich es Euch zum Nachdenken an die Hand geben.

 

Willst Du ein Engel sein für and’re,
dann schau mal durch die Straßen Deiner Stadt,
denn dort kann man sogleich erkennen,
wer nicht das Nötige zum Leben hat.
Du kannst mit offner Hand hier geben,
und erntest leuchtende Blicke schnell,
verhilfst dem Bettler so zum Leben.
Das ist das solidarische Modell.

Wirf Deinen eignen Engelblick heut in die Straßen Deiner Stadt,
da gibt es stets genug für den zu tun,
der helfen will und auch wohl Bares hat.
Da bleibt Dir nicht viel Zeit, Dich auszuruhen.
Schau auf das Kind, das vor den Süßigkeiten,
verzaubert steht und in den Taschen kramt.
Reich ihm nur ein paar Cent, geh einfach weiter,
es fängt damit schon das Erwünschte an.

Du kannst als Engel selbst der Menschen Augen strahlen lassen,
ganz gleich, wie oft, Du wirst schon sehn.
Musst lediglich mit offnem Blicke
in Deinen Straßen auf und nieder gehen.
Sieh da, die Kleine, die der Mutter
ein Blümchen mit nach Hause bringen will.
Da reichen die paar Cent nicht für ein Veilchen.
Reich ihr ein Geldstück und sie strahlt ganz still.

Wenn Du einmal den ganzen Tag als Engel
für and’re streifst herum und schaust
ins weihnachtliche Menschgedrängel,
und dabei einfach auf Dich selbst vertraust,
erblickst Du auch die Not der andern,
die einsam durch die Straßen wandern.

Am Abend eines solchen Tages,
der Dich nur wenig mehr gekostet hat
als sonst Dein Luxus, der Dir selbstverständlich,
Dir Deinen Tag nicht so verschönert hat,
wie nun all das Strahlen in den Augen andrer,
die nicht vom Glück begünstigt sind
Dein Herz erwärmen und erfüllen
und Du bleibst für die Not der Menschen nicht mehr länger blind.

Die alte Frau dort an der Ecke –
mit vollen Einkaufstaschen sie sich quält.
Sie hat sie grad, weil sie so müde,
ganz einfach vor sich abgestellt.
Und schon fällt eine um, die Apfelsinen
kullern heraus und rollen schleunigst fort.
Steig jetzt von Deinem Rad und sei behilflich,
die meisten Leute schaun doch einfach fort.

Sei ihr ein Engel und sie wird’s Dir danken,
dass Du den Blick und Zeit für sie gefunden hast.
So weist Du der Gedankenlosigkeit die Schranken,
und hilfst der Frau mit ihrer Last.

Sie leben in den Zwängen der Gesellschaft,
die keine Zeit mehr hat für Menschlichkeit,
und stoßen täglich an die eignen Grenzen,
wenn sie den Alten in den Heimen helfen in der Arbeitszeit.
Und doch reicht diese Zeit nur für das Nötige zum Überleben.

Für einen lieben Blick oder ein wichtiges Gespräch,
ist neben Sauber machen und dem Nahrung geben,
nicht eine Lücke mehr in ihrem engen Zeitbudget.

Hier fehlen sie, die echten Engel,
die sich herauszuheben wagen aus der Masse.
Dass wir sie brauchen lässt sich leicht erkennen.
Das stellt von uns kaum jemals wer in Frage.

Doch nur der, der sich Zeit nimmt für die Alten,
sie mal besucht und nach ihrem Befinden fragt,
der wird im freundlichen Bedanken seinen Lohn erhalten,
weil er sich hier auf neue Wege wagt.

Verfasser ist mir leider unbekannt

In der Pflege kann es kaum ein schöneres Lob geben, als wenn einem die Bewohner sagen, man sei ein Engel und ich persönlich bin stolz, wie „Oskar“, dass ich als Mann ganz oft diesen Satz zu hören bekommen habe.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne den richtigen Blick für Menschlichkeit.

Stets das Nötige zum Leben und einen Schutzengel, der allzeit über uns wacht und einen besinnlichen 2. Advent

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Glühwein schmeckt mit Musik am Besten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auf den Weihnachtsmärkten findet man überall die Stände, an denen Glühwein, das beliebteste alkoholhaltige Heißgetränk in Mitteleuropa, verkauft wird.

Auch in den Cafés steht Glühwein im Winter auf der Getränkekarte. Das ist kein Wunder, denn der würzige Glühwein mit seinem unverwechselbaren Duft gehört einfach zu Weihnachten dazu, so wie der Weihnachtsbaum und/oder die Gans. Zu Hause ist das heiße Getränk die perfekte Abrundung zu Keksen und Stollen.

 

Der Vorläufer des Glühweins war ein mit Honig, später auch mit Zucker, stark gesüßter roter Gewürzwein, der aus der Antike überliefert wurde und dem man im Mittelalter medizinische Eigenschaften nachgesagt hatte.

Den Glühwein, wie man ihn heutzutage kennt, gibt es seit dem Winter 1956. Rudolf Kunzmann füllte in einer kleinen Ein-Mann-Weinkellerei in Augsburg mit Zucker und Gewürzen versetzten Wein erstmals in Flaschen ab. Und den verkaufte er als Glühwein.

Da damals Zucker als Zutat noch verboten war, verhängte das Marktamt der Stadt Augsburg einen Bußgeldbescheid wegen Verstoß gegen das Weinrecht. Dieser Bußgeldbescheid ist Beleg für den ersten in Flaschen abgefüllten Glühwein in Deutschland.

Zu einem späteren Zeitpunkt wurde dann das Weinrecht geändert und Glühwein somit legal.

Zur Herstellung benötigt man einen mit Holz befeuerten Glühweinkocher.

Die Zutaten bilden roter oder weißer Wein und verschiedene Gewürze. Üblicherweise werden Zimt, Gewürznelken, Zitronenschale und Sternanis verwendet
.
Bei der Zubereitung sollte der Glühwein keinesfalls über 80 °C erhitzt werden, da der enthaltene Alkohol ab 78 °C verdampft und die Gewürze ihren Geschmack zum Nachteil verändern.
Mindestalkoholgehalt im Handel erhältlichen Glühweins ist gesetzlich auf 7% Vol. festgelegt.

Für einen alkoholfreien Glühwein eignen sich der Saft aus Apfel, Orangen, Trauben, Kirschen, Beeren oder anderen Obstsorten, die mit den aromatischen Gewürzen harmonieren.
Auch schwarzer- oder Früchtetee sind eine Alternative.

Einen Liter Schwarztee zubereiten. Einen Liter Traubensaft in einen Topf geben, den Schwarztee, das Trockenobst, die Zimtstangen und die Gewürznelken dazu geben und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen. Das Trockenobst wird schön weich beim kochen und man kann es super anschließend mit in die Gläser füllen.

Setzt man Glühwein schon am Vortag auf und lässt ihn über Nacht durchziehen, dann schmeckt er noch intensiver.

Bitte keine Behälter oder Schöpfkellen aus Aluminium, Kupfer, Zinn oder Messing verwenden, denn sobald diese Materialien mit dem Glühwein in Berührung kommen, geben sie Stoffe in das Getränk ab, die in größeren Mengen schädlich wirken!

Glühwein mit „SCHUSS

(einige sagen auch mit „Musik„)
Genau genommen spricht man bei Glühwein mit Schuss von einem Punsch.

Dieses aus Indien stammende Mixgetränk wurde im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht und verdankt seinem Namen dem hindustanischen Wort „panch“ für fünf!

Damit sind die Zutaten Wasser, Wein, Zitronensaft, Früchte und Gewürze gemeint, auf die man sich im ursprünglichen Rezept bezieht.

Später kamen dann
 Calvados
Italienischer Grappa
Korn
Liköre (beispielsweise: Amaretto, Cointreau, Grand Marnier)
Weinbrand (wie Armagnac, Brandy oder Cognac)
Wodka
schwarzer Tee, Zucker und Limonensaft hinzu.

Bei der Zubereitung von Punsch sollte man darauf achten, dass die Zutaten nur erwärmt, aber nicht gekocht werden, damit der Duft und auch der Geschmack der Früchte erhalten bleiben und der Alkohol nicht verfliegt.

Wer nicht selber zubereiten möchte, kann natürlich auf fertige Produkte, sowohl Glühwein, wie auch Punsch im Handel erwerben.

Aud der Arbeit habe ich immer wieder festgestellt, dass es, wenn man den Kaffee durch Glühwein ersetzt, immer gleich viel lustiger wird.

Im Grunde genommen bleibt nur eine Frage:

da ja im Wein die Wahrheit liegt, liegt dann im Glühwein die Erleuchtung

Wie dem auch sei, ich wünsche uns allen von Herzen gerne weiterhin eine besinnliche Adventszeit und was ist schöner als mit guten Freunden einen Glühwein zu trinken?

Euer „alter Mann

Werner

Wer war eigentlich der Heilige Nikolaus?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Freitag, dem 6. Dezember feiert Jung und Alt den:

Nikolaustag 2019

Hoffentlich habt Ihr gestern nicht nur Eure Stiefel ordnungsgemäß geputzt, sondern auch gut sichtbar raus gestellt!?

Denn nur, wenn diese Vorbereitungen getroffen wurden, konnte der Nikolaus auch etwas rein tun. Obwohl ich natürlich weiß, dass viele von Euch nicht an den Nikolaus glauben, bin ich doch ziemlich sicher, dass diese Tradition weiterhin (vielleicht heimlich) gelebt wird.

Mir persönlich gefällt dieses Nikolaus-Gedicht besonders gut:

Wir feiern heut Sankt Nikolaus,
Bischof aus alter Zeit,
der da ging von Haus zu Haus,
zum Helfen stets bereit.ext. Bild
Hier gab er das nötige Geld,
dort ein tröstendes Wort,
obwohl er nicht dazu bestellt,
fand er der Sorgen Ort.
Er sah mit seinem Herzen gut,
wie Jesus einst getan.
Schenkte vielen Menschen neuen Mut:
Da fing das Leben an.
Wer mit dem Nächsten teilen kann,
sein Brot und seine Zeit,
wird leben, wie dieser heilige Mann,
sein Freund sein allezeit.
So feiern wir von Herzen heut,
Dich, guter Nikolaus.
Und wandern wird die große Freud
von Dir zu jedem Haus.
(Hermine König)

Wer war der Heilige Nikolaus?

Die Gestalt des Heiligen Nikolaus geht auf den Bischof von Myra zurück, der um 280 n. Chr. in Lykien, im Südwesten Kleinasiens, geboren wurde.

Wir wissen, dass er um 300 zum Metropoliten der kleinasiatischen Hafenstadt Myra geweiht wurde und im Zuge der Christenverfolgungen in Gefangenschaft geriet.

Belegt ist außerdem seine Teilnahme am 1. Konzil in Nicäa sowie sein Tod am 6. Dezember. Die Jahreszahl seines Todestages liegt zwischen 345 und 351 n. Chr.

nikolaus-1

Warum verteilt der Nikolaus Geschenke?

Wenn der Nikolaus kommt, hat er einen großen Sack voller Geschenke bei sich, die er an brave Kinder verteilt.

Dieser Brauch des Schenkens geht auf jene Legende zurück, nach der Nikolaus mit Hilfe von Geldgeschenken, die er heimlich durchs Fenster und durch den Kamin warf, die drei Töchter einer völlig verarmten Familie vor der Prostitution rettete.

 

Wer ist denn eigentlich dieser Knecht Ruprecht?

ext. BildAls der Nikolaus nicht mehr nur reiner Geschenkbote war, sondern auch die Androhung der Bestrafung ungezogener Kinder im Raum stand, bekam der Heilige mancherorts einen Begleiter an die Hand, welcher dem Zweck der Abschreckung diente.

 

Der Name dieser Figur erweckt in der Erinnerung vieler Menschen Gedanken an den Teufel. Das Aussehen ist dunkel, meist pelzvermummt und daher insgesamt recht furchteinflößend.

Vorsicht ist in jedem Fall geboten!

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen schönen Nikolaustag, viele Leckereien und ganz viel Freude für Jung und Alt

Euer „alter Mann“

Werner Heus

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